Gesetz der Anziehung

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Das Gesetz der Anziehung
Mit der Kraft seiner Gedanken kann man W├╝nsche wahr werden lassen.

Das Gesetz der Anziehung ist ein Grundprinzip des Universums. In seiner einfachsten Formulierung lautet das Gesetz: Gleiches zieht Gleiches an.

Das Gesetz wird auch als Gesetz der Resonanz beziehungsweise Resonanzgesetz oder Affinit├Ątsgesetz bezeichnet. Die englische ├ťbersetzung von "Gesetz der Anziehung" ist "Law of attraction" und wird oft mit "LOA" abgek├╝rzt.

Erfahre in diesem Artikel, wie das Gesetz der Anziehung funktioniert und wie du es anwenden kannst. Wenn du schnell die Technik des erfolgreichen W├╝nschens und Manifestierens lernen m├Âchtest, schau dir das Video von Susanna Wallis* an.

Achtung

Jedes Gesetz kann erst im Zusammenspiel mit allen anderen Lebensgesetzen verstanden werden.

Die Beschreibung in diesem Artikel ist eine Zusammenfassung und reicht nicht aus, um die Thematik in der Tiefe zu verstehen. Sie soll einen ├ťberblick bieten und gegebenenfalls zu einem tieferen Studium einladen. Pr├╝fe auch das Gesetz der Anziehung f├╝r dich selbst, wo es dir m├Âglich ist, und glaube nicht blind, was hier geschrieben steht.

1 Geschichte und Gegenwart

Der Begriff "Gesetz der Anziehung" hat seinen Ursprung im US-amerikanischen New Thought Movement (auf deutsch Neugeist-Bewegung), die in der zweiten H├Ąlfte des 19. Jahrhunderts aktiv wurde.

Doch bereits ├╝ber die Jahrhunderte hinweg wurde das Gesetz der Resonanz in verschiedenster Weise zum Ausdruck gebracht - etwa ├╝ber Schriften, Geschichten, Gem├Ąlde oder Musik. Viele Lehrer erschufen Geschichten, die illustrieren, wie das Leben funktioniert. Eine dieser Geschichten ist beispielsweise das M├Ąrchen Aladin und die Wunderlampe. Durch die verschl├╝sselte Art und Weise der Erz├Ąhlungen erkennen viele Menschen nicht die Wahrheit, die in diesen alten Werken liegt.

Ebenso wird das Gesetz der Anziehung in allen gro├čen Weltreligionen vermittelt. Forschungen von Rhonda Byrne, der Autorin von The Secret, zeigten, dass das Gesetz bereits 3000 vor Christus in Stein verewigt wurde.

Zu Beginn des 21. Jahrhunderts wurde das Gesetz der Anziehung vor allem durch Abraham Hicks und dem Film und das Buch "The Secret" popul├Ąr und leicht verst├Ąndlich verbreitet. Das sogenannte "Geheimnis" in The Secret ist nichts anderes als das Gesetz der Anziehung. Im Gegensatz zu den alten Lehren erkl├Ąrt Rhondy Byrne offensichtlich, wie das Universum funktioniert und wie man dies zu seinen Gunsten nutzen kann.

2 Formulierungen

Es gibt folgende Formulierungen f├╝r das Gesetz der Anziehung:

  • Gleiches zieht Gleiches an.
  • Gleich und Gleich gesellt sich gern.
  • Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus.
  • Uns geschieht nach unserem Glauben.
    (Bibel)
  • Du wirst das, woran du am meisten denkst.
    (John Assaraf)
  • Du ziehst nicht das an, was du willst.
    Du ziehst das an, wovon du glaubst, dass es wahr ist.
    (Neville Goddard)
  • Wem oder was ich meine Aufmerksamkeit schenke, dessen werde ich mir bewusst.
    (Helmar Rudolph)
  • So ihr nur habt, wird es euch gegeben.
    (Neues Testament)

3 Wie funktioniert das Gesetz der Anziehung?

Das Gesetzt der Anziehung funktioniert und wirkt durch unsere blo├čen Gedanken und Gef├╝hle. Bei seiner anschlie├čenden Manifestation besitzt es zwei Auspr├Ągungen:

  1. Die Anziehung: Das Gesetz der Anziehung zieht durch "Gleichschwingung" Dinge und Menschen zu uns.
  2. Der Ausschluss: Das Resonanzgesetz besagt in logischer Folge, dass wir nur wahrnehmen k├Ânnen, wozu wir Resonanz haben, und auch nur in Kontakt mit dem kommen, womit wir in Resonanz sind.[1]


Das Gesetz der Resonanz ist ein Naturgesetz: Es ist in seiner Funktion so unparteiisch, unpers├Ânlich, pr├Ązise und genau wie zum Beispiel das Gesetz der Schwerkraft. Es reagiert auch nicht zuf├Ąllig auf Gedanken und Gef├╝hle eines Menschen, sondern mit der Sicherheit und Genauigkeit eines Uhrwerks. Das Gesetz der Anziehung wirkt jederzeit. Das bedeutet, wenn etwas zu dir gekommen ist, dann hast du es angezogen.

In dem Online-Kurs W├╝nsch dir was* von Susanna Wallis kannst du die Technik des erfolgreichen W├╝nschens und Manifestierens lernen.

3.1 Die Aktivierung

Wann immer man denkt, wird das Gesetz der Anziehung automatisch aktiviert. Das Gesetz ist immer in Aktion - es gibt keine Pause- oder Stop-Taste. Dabei spielt es keine Rolle, ob man gute oder schlechte Gedanken hat und in welcher Zeit (Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft) man denkt: Das Gesetz reagiert auf jeden Gedanken!

Das Gesetz der Anziehung hat Auswirkungen auf jeglichen Aspekt unseres Seins, wie Gesundheit, zwischenmenschliche Beziehungen, Geld, Beruf und so weiter. Dabei wirkt es ├╝berall auf dem Planeten gleich stark und f├╝r alle Menschen grunds├Ątzlich gleicherma├čen.

Die F├Ąhigkeit sich auf einen Gedanken zu konzentrieren und den Gedanken mit Gef├╝hlen zu verkn├╝pfen, bestimmt die Intensit├Ąt der Wirkung. Es spielt also keine Rolle, wer man ist oder wo man lebt.

Das Gesetz beeinflusst jeden Augenblick unseres Lebens und jedes einzelne Erlebnis. Unser ganzes Leben ist eine Manifestation unserer Gedanken und Gef├╝hle. Das bedeutet: Wenn du dein Leben ver├Ąndern m├Âchtest, musst du dich ver├Ąndern!

ÔÇť

Ver├Ąndere dich,
und es ver├Ąndert die (deine) Welt.

Volksweisheit

3.1.1 Die Wirkung von positiven und negativen Gedanken

Das Gesetz der Anziehung unterscheidet nicht, ob man einen positiven oder negativen Gedanken denkt - woran man am meisten denkt, zieht man zu sich heran.

Mit ├╝berwiegend negativen Gedanken zieht man also negative Ereignisse und Umst├Ąnde an, wo hingegen man mit positiven Gedanken positive Begebenheiten anzieht. In anderen Worten: Das Gesetz sieht nicht, ob etwas gut oder schlecht ist.

ÔÇť

Ob du glaubst, du kannst es,
oder ob du glaubst, du kannst es nicht:
Du hast recht.

Henry Ford

Das liegt daran, dass das gesamte Universum neutral ist. Das Universum wertet nicht, sondern der Mensch wertet. Und so wie der einzelne Mensch etwas wertet, ist es f├╝r ihn auch richtig. Das Universum kann man in diesem Zusammenhang als "funktional" bezeichnen. Es l├Ąsst jede subjektive Wertung durch den freien Willen des Einzelnen zu und als wahr gelten.

3.1.2 Die Wirkung von bewussten und unbewussten Gedanken

Weiterhin unterscheidet das Gesetz nicht, ob ein Gedanke von einem Menschen bewusst oder unbewusst ausgesandt wurde. Ebenso ist es ihm egal, ob man an das Gesetz glaubt, es versteht oder nicht - es wirkt einfach immer.

Die Mehrzahl der heute lebenden Menschen wei├č ├╝ber das Gesetz (noch) nicht Bescheid - sie benutzen es also unbewusst - trotzdem reagiert das Gesetz auf alle ihre oftmals negativen Gedanken. Das soll der Grund sein, warum diesen Menschen auch Negatives widerf├Ąhrt.

Um das Leben deiner Tr├Ąume zu erschaffen, musst du dir deiner Gedanken bewusst werden. Die Meditation kann dir helfen, Kontrolle ├╝ber deine Gedanken zu gewinnen. Auch das stetige Wiederholen der Affirmation "Ich bin Herr ├╝ber meine Gedanken" tr├Ągt dazu bei.

3.1.3 Die Verst├Ąrkung durch Multiplikation von Gedanken und Gef├╝hlen

Ein Gedanke an eine bestimmte Sache zieht Gedanken gleicher Art an. Dies funktioniert in beide Richtungen. Denkt man positive Gedanken, wird dies noch mehr positive Gedanken anziehen. Denkt man jedoch negative Gedanken, wird dies noch mehr negative Gedanken anziehen.

Da deine Gedanken deine Gef├╝hle verursachen, sind auch deine Gef├╝hle dieser Multiplikation unterworfen. Mit positiven Gedanken wirst du dich besser beziehungsweise gut f├╝hlen, mit negativen dagegen schlecht(er).

Oftmals entscheidet der Start in den Tag dar├╝ber, in welche Gef├╝hlsrichtung man sich im Laufe des Tages bewegt: Wenn du aufwachst und deine ersten Gedanken negativ sind, wie zum Beispiel "Ich will nicht in die Arbeit", "Ich will nicht aufstehen", l├Ąufst du Gefahr in einen negativen Gedanken- und Gef├╝hlsstrudel zu geraten.

Versuche lieber, freudig in den Tag zu starten. Zum Beispiel kannst du nach dem Aufwachen die Dinge durchgehen, f├╝r die du dankbar bist. Dies wird zu positiven Gef├╝hlen f├╝hren. Diese wiederum k├Ânnen eine positive Kettenreaktion ausl├Âsen, in Folge derer du fortlaufend positive Ereignisse anziehen kannst, die deine Freude weiter verst├Ąrken werden.

3.2 Manifestation

Es gibt eine zeitliche Verz├Âgerung zwischen Gedanken und ihrer materiellen (grobstofflichen) Manifestation. Dies gibt einem die Gelegenheit und Zeit, sich seiner negativen Gedanken bewusst zu werden und diese durch positive Gedanken zu ersetzen.

3.2.1 Durch Anziehung

Worauf man sich (innerlich) in Gedanken konzentriert, erlebt man (├Ąu├čerlich) in der Welt. Das bedeutet, was auch immer du dir in deinem Geist vorstellt, ob bewusst oder unbewusst, ziehst du wie ein Magnet zu dir heran und das manifestiert sich in deinem Leben. Je mehr du bei einem Gedanken f├╝hlst, desto st├Ąrker ist die Anziehungskraft f├╝r das Vorgestellte.

ÔÇť

Wie oben so unten.
Wie innen so au├čen.

Tabula Smaragdina

3.2.2 Durch Ausschluss

Die Manifestation des Gesetzes der Anziehung ergibt sich nicht nur durch Anziehung von Dingen und Ereignissen, sondern auch durch Ausschluss von diesen Sachen.

Wenn wir uns zum Beispiel nicht vorstellen k├Ânnen, jemals reich zu sein, werden wir es auch nie werden. Wir schlie├čen diese M├Âglichkeit aus unserem Leben aus. So kann sie sich auch niemals manifestieren.

Das liegt daran, dass wir Menschen nur wahr und wichtig nehmen k├Ânnen, wof├╝r wir einen Resonanzk├Ârper bilden. Bildlich kann man uns mit einem Radio vergleichen, das bestimmte Programme empfangen kann, andere aber nicht. Mit einem Radio ist es beispielsweise nicht m├Âglich ein Fernsehprogramm zu empfangen. Das Fernsehprogramm kann sich nicht im Radio manifestieren.

Wir k├Ânnen uns auch mit einer Stimmgabel vergleichen: F├╝r eine Stimmgabel gibt es nur ihren eigenen Ton. Auf diesen ist sie geeicht, schwingt in ihm und geht in Resonanz mit ihm.[1]S timmen wir eine Stimmgabel an und es befindet sich eine identische zweite Stimmgabel in der N├Ąhe, die auf die gleiche Frequenz geeicht ist, so schwingt diese ganz von selbst mit. Auf jeden anderen Ton reagiert die Stimmgabel nicht. Durch unsere vielf├Ąltigen Gedanken k├Ânnen wir viele solcher Stimmgabeln in uns haben. Abh├Ąngig davon, welche Stimmgabeln wir gerade in uns tragen, setzt sich unsere Welt um uns herum zusammen.

4 Das Gesetz der Anziehung anwenden

Die Anwendung des Gesetzes der Anziehung erfolgt in den drei Schritten:

  1. Anfragen: Formuliere klar deine W├╝nsche an das Universum!
  2. Glauben: Glaube daran, dass deine W├╝nsche bereits erf├╝llt sind!
  3. Empfangen: Visualisiere, wie du deine W├╝nsche erh├Ąltst!


Diese Schritt-f├╝r-Schritt-Anleitung wird als sch├Âpferischer Prozess bezeichnet. Die genaue Anleitung mit konkreten Tipps findest du in unserem Artikel zum sch├Âpferischen Prozess.

Nach The Secret l├Ąsst sich das Prinzip der Anwendung in drei einfache W├Ârter zusammenfassen: Gedanken werden Dinge.

Wir empfehlen dir, diesen Satz zu einem deiner wichtigsten Glaubenss├Ątze zu machen. Er verdeutlicht auf eindr├╝ckliche Weise: Egal, wo du dich gerade befindet und was bis jetzt in deinem Leben geschehen ist - dein Leben liegt in deinen H├Ąnden. Sobald man anf├Ąngt seine Gedanken bewusst zu w├Ąhlen, kann man sein Leben ver├Ąndern.

4.1 Praktische Tipps zur Anwendung

  • Werde dir bewusst, wie unglaublich m├Ąchtig du in deinem eigenen Leben bist. Nur du hast die Macht dein Leben zu ver├Ąndern, weil du der Einzige, bist der deine Gedanken ausw├Ąhlt und deine Gef├╝hle wahrnimmt.
  • Achte daher auf deine Gedanken und die Worte, die du aussprichst - das Gesetz ist absolut pr├Ązise.
  • Denke vorwiegend an die Verwirklichung deiner W├╝nsche, damit du sie in dein Leben holst.
  • Konzentriere dich mit viel Leidenschaft auf darauf, dann kannst du das Gew├╝nschte "schneller" in dein Leben ziehen. Werde aber nicht ungeduldig.

Noch mehr hilfreiche Tipps f├╝r erfolgreichen W├╝nschens und Manifestierens findest du im Online-Kurs W├╝nsch dir was* von Susanna Wallis.

4.2 Probleme bei der Anwendung

Wenn es so einfach ist, etwas in sein Leben zu ziehen, taucht eine naheliegende Frage auf: Warum lebt nicht jeder das Leben seiner Tr├Ąume?

Dies liegt unter anderem daran, dass die Menschen das Gesetz der Anwendung nicht korrekt anwenden. Hier wollen wir auf zwei Probleme bei der Anwendung n├Ąher eingehen und besprechen, wie man sie l├Âsen kann: die "Will-nicht-Epidemie" und die Kontrolle der Gedanken.

├ťber andere Irrwege und die falsch verstandene Verwendung des Resonanzgesetzes haben wir ausf├╝hrlich im Kapitel "Denkfehler" im Artikel Lebensgesetze geschrieben. Im Abschnitt Philosophie im Artikel von Bob Doyle werden noch weitere Fehler in der Anwendung besprochen.

4.2.1 Die "Will-nicht-Epidemie"

Die meisten Menschen denken mehr an das, was sie nicht wollen, als an das, was sie wollen. Bei The Secret wird dieser Missstand als die "Will-nicht-Epidemie" bezeichnet.

Sie bezeichnet den Umstand, dass viele Menschen seit Jahrhunderten ├╝berwiegend denken, sprechen und tun, was sie nicht wollen. Das Gesetz der Anziehung ├╝berh├Ârt in ihren W├╝nschen das "Nicht". Es manifestiert das, woran man denkt - unabh├Ąngig davon, ob es ein verneinender Gedanke ist. Anders ausgedr├╝ckt, das Resonanzgesetz unterscheidet nicht zwischen "wollen" und "nicht wollen". Wenn du dich demzufolge auf etwas konzentriert, ganz gleich was, dann rufst du genau dies ins Dasein.

Achtung
Merke dir: Alle W├Ârter der Verneinung (zum Beispiel "nicht", "nie" oder "kein"), die man denkt oder spricht, werden vom Gehirn schlichtweg ignoriert!

Psychologisch gesehen, ist das Unterbewusstsein f├╝r dieses Ph├Ąnomen verantwortlich: Es geht n├Ąmlich davon aus, dass das, womit wir uns gedanklich besch├Ąftigen, in unser Leben eintreten soll.

ÔÇť
Wir k├Ânnen unserem Gehirn nicht sagen, was es nicht tun soll. Wir m├╝ssen unserem Unbewussten bildlich klarmachen, was wir wollen.

Um die Wirkungsweise des Unterbewusstseins nachzuvollziehen, kannst du folgenden Test machen:
Sage zu dir selbst: "Ich sehe keinen rosa-farbenen Elefant."
...
...
Vermutlich hast du gerade einen rosa-farbenen Elefant vor Augen gehabt, nicht wahr?
Dabei war deine Aussage, dass du ihn eben "nicht" sehen wolltest.

Das Unterbewusstsein reagiert genauso. Es kann nicht wissen, dass wir das, was wir denken (Ärger, Sorgen, Probleme und so weiter) nicht wollen.

Dazu ein paar Beispiele:

Was man sagt oder denkt Was das Gesetz der Anziehung empf├Ąngt Was man sagen k├Ânnte
Ich will nicht zu sp├Ąt kommen. Ich will zu sp├Ąt kommen. Ich komme p├╝nktlich an.
Ich will keinen Schnupfen bekommen. Ich will einen Schnupfen bekommen. Ich bin gesund.
Ich will nicht streiten. Ich will mehr streiten. Ich lebe in Harmonie mit anderen.

Mit dem Wissen ├╝ber das Gesetz der Anziehung k├Ânnen wir uns von der "Will-nicht-Epidemie" befreien. In der obigen Tabelle sind in der dritten Spalte die positiven Formulierungen aufgef├╝hrt, die man an Stelle des verneinenden Satzes in der ersten Spalte denken oder aussprechen sollte.

4.2.2 Kontrolle der Gedanken

Viele Leute, die das Gesetz der Anziehung kennen lernen und nun um die Kraft der Gedanken wissen, fragen sich, ob sie von jetzt an alle ihre Gedanken kontrollieren m├╝ssen. Angesichts der F├╝lle der Gedanken, die man hat, (laut The Secret sind dies circa 60.000 pro Tag), ist dies schier unm├Âglich.

Stattdessen gibt es einen viel einfacheren Weg, um unsere Gedanken zu ├╝berwachen: unsere Gef├╝hle. Sie lassen uns stets wissen, was wir denken.

F├╝hlen wir uns gut, haben wir auch positive Gedanken. Gute Gef├╝hle sind zum Beispiel Freude, Spa├č und Dankbarkeit. Wenn du diese Gef├╝hle hast, hast du normalerweise keine schlechten Gedanken, da diese die Intensit├Ąt der Gef├╝hle schw├Ąchen w├╝rden oder sie sogar ins Gegenteil umkehren w├╝rden.

Das bedeutet im Umkehrschluss, dass schlechte Gef├╝hle wie Wut, Angst oder Trauer mit negativen Gedanken zusammenh├Ąngen. Wer beispielsweise traurig ist, hat in dem Moment Gedanken, die die Trauer ausl├Âsen und verst├Ąrken.

Betrachte also schlechte Gef├╝hle als "Warnsignal" f├╝r negative Gedanken. Mit etwas ├ťbung und Achtsamkeit im Alltag nimmst du deine schlechten Gef├╝hle bewusst wahr und kannst deine Gedanken dazu hinterfragen. Auch kann ein Geheimnisumschalter dir helfen, deine schlechten Gef├╝hle in positive zu verwandeln.

Mehr zum Thema Gef├╝hl und den Zusammenhang mit unseren Gedanken kannst du hier nachlesen.


4.3 Interaktion mit der Umwelt

In der Funktionsweise des Gesetzes der Anziehung wurde verdeutlicht, dass es f├╝r einen selbst wirkt und durch die eigenen Gedanken und Gef├╝hle ausgel├Âst und gesteuert werden kann. Da wir Menschen jedoch in Gesellschaft leben und immer wieder in Kontakt mit anderen sind, stellt sich die Frage, wie das Gesetz der Resonanz in der Gemeinschaft wirkt. Zum Beispiel:

  • Kann ich durch meine Gedanken anderen schaden oder Gutes tun?
  • Kann ich andere durch das Resonanzgesetz beeinflussen?
  • Kann ich bestimmte Personen mit dem Gesetz der Anziehung anziehen?

4.3.1 Gedanken ├╝ber andere

Gedanken sind die Ausl├Âser des Gesetzes der Anziehung. Das z├Ąhlt f├╝r alle Gedanken, auch f├╝r Gedanken ├╝ber andere Menschen.

Wenn man negativ ├╝ber Mitmenschen denkt, so schadet das nicht ihnen, sondern nur einem selbst. Man kann jemand anderem mit seinen Gedanken nicht verletzen, man verletzt nur sich selbst. Negative Gedanken ├╝ber andere haben ihren Ursprung in der eigenen Unzufriedenheit und sollen im Grunde davon ablenken, aber in Wirklichkeit betonen sie diese Unzufriedenheit nur.

Ein Beispiel: Du denkst ├╝ber einen Mitmenschen "Immer bekommt er seinen Willen und ich muss st├Ąndig zur├╝cksteckt". In diesem negativen Gedanken steckt die Unzufriedenheit dar├╝ber, dass du es nicht schaffst, f├╝r dich selbst einzustehen. Je mehr du die Verantwortung nun auf den anderen schiebst mit Gedanken wie "Ich kann ja gar nichts bekommen, da er es mir wegnimmt" und je weniger du an dir arbeitest und versuchst, dich durchzusetzen, desto h├Âher wird dein Frust und deine Unzufriedenheit.

Eben Gesagtes gilt logischerweise auch f├╝r positive Gedanken. Wenn man positiv ├╝ber andere denkt, wirkt sich dass positiv auf einen selbst aus. Diese positive R├╝ckwirkung ist dann am st├Ąrksten, wenn man Dinge an anderen Personen (oder die Person selbst) liebt.

4.3.2 Gegenseitige Beeinflussung

Viele Konflikte im eigenen Leben entstehen im zwischenmenschlichen Kontakt. Daher stellt sich die Frage, ob man mit Hilfe des Gesetzes der Anziehung andere Personen beeinflussen kann. Die Antwort lautet: Nur wenn diese Person es zul├Ąsst, kann sie beeinflusst werden. Wenn sich aber die Person von der ihr angebotenen Information abwendet oder ihr keinen Glauben schenkt, so wird es nicht m├Âglich sein, sie zu beeinflussen.

Grunds├Ątzlich ist es nicht m├Âglich, direkt in das Leben anderer einzugreifen, denn jeder ist entsprechend des Resonanzgesetzes f├╝r sein eigenes Leben verantwortlich. Demzufolge kannst du nicht das Leben anderer direkt ver├Ąndern und niemand anderes kann in deinem Leben etwas erschaffen, so lange du dich daf├╝r nicht ├Âffnest. Nur du selbst bist dazu f├Ąhig, dein Leben zu formen.

F├╝r zwischenmenschliche Konflikte bedeutet das, dass man in erster Linie sich selbst im Blick haben musst. Kommt es beispielsweise wiederholt zum Streit mit einem anderen Menschen, solltest du ├╝berlegen und darauf achten, welche Schwingungen du aussendest, warum du den Streit "anziehen" k├Ânntest. Hier gilt erneut der Leitsatz: "Willst du etwas ├Ąndern, dann ├Ąndere dich."

4.3.3 Bestimmte Personen anziehen

Mit unseren Gedanken ziehen wir Menschen in unser Umfeld, die die selben Gedankenmuster wie wir haben. Die Gedankenfrequenzen gehen miteinander in Resonanz.

Dieser Umstand wirkt bei jeder Art von Beziehung, sei es Freundschaft oder Partnerschaft.

Befindest du dich auf der Suche nach einen zuk├╝nftigen Partner, mache dir gem├Ą├č des sch├Âpferischen Prozesses deinen Traumpartner zun├Ąchst bewusst. ├ťberlege dir, welche Eigenschaften er haben soll und stelle ihn dir vor. Im n├Ąchsten Schritt glaube daran, dass du ihn triffst und visualisiere dir regelm├Ą├čig, wie es sich anf├╝hlen wird, ihn oder sie getroffen zu haben.

5 Sinnspr├╝che und Weisheiten


L├Ąchle in die Welt
und die Welt l├Ąchelt zur├╝ck.
(Unbekannt)


Wer Eile s├Ąt,
wird Unrast ernten.
(Aus Norwegen)


Du bist der Sch├Âpfer deiner selbst und
das Gesetz der Anziehung ist dein herrliches Werkzeug
um alles zu erschaffen,
was du in deinem Leben willst.
(Rhonda Byrne)


Der dominierende Gedanke oder die mentale Einstellung ist der Magnet,
und das Gesetz lautet: Gleiches zieht Gleiches an.
Deshalb wird die Denkweise unweigerlich solche Umst├Ąnde anziehen,
die ihrem Wesen entsprechen.
(Charles Haanel)


Du erschaffst dein Leben.
Was auch immer du s├Ąhst, erntest du.
Deine Gedanken sind Samen, und die Ernte die sie einbringen
ist abh├Ąngig von den Samen die du s├Ąhest.
(Rhonda Byrne)

Heike Witzel.jpg

Pers├Ânlicher Standpunkt von Heike Witzel:


Auch wenn die Darstellung von Autoren, die solche Gesetzm├Ą├čigkeit zum Gesetz gemacht und einer Methode ausgebaut haben, vollkommen schl├╝ssig und wahr erscheint, zeigt die Praxis immer wieder Schw├Ąchen. Einige davon sind im Artikel Affirmationen im Abschnitt Bedenkenswertes aufgef├╝hrt.

Auch hier ist eine boomende Methode kreiert worden - aus einer unspektakul├Ąren Anziehung, die aus Volksweisheiten vertraut ist, wird schnell ein Konzept f├╝r Luftschl├Âsser, die nach einer Weile eine seelische Leere hinterlassen: Der erf├╝llende Duft des ureigenen Wesens ist ├╝berdeckt von "erf├╝llten" spirituellen Identit├Ąt.

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6 Aktiv sein

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Alles Wissen ist sch├Ân und gut. Doch um dein Leben wirklich zu verbessern, musst du schlussendlich aktiv werden.

Deshalb erh├Ąltst du im Abschnitt ÔÇ×Aktiv seinÔÇť wertvolle Tipps, wie du zum Thema ÔÇ×Gesetz der AnziehungÔÇť in die Umsetzung kommst - sei es mit Online-Kursen, Online-Kongressen, Coaches oder B├╝chern.

Also, such dir das passende Medium raus und dann rein in die Praxis!

6.1 Online-Kurse

6.2 Online-Kongresse

  • Sch├Âpferbewusstsein-Kongress von Ursula Warga. Editieren.svg
    Mit der Seele gehen
    Stichworte Spiritualit├Ąt, Advaita, Satsang, Erleuchtung, Gesetz der Anziehung, Seele, Sch├Âpferkraft

6.3 B├╝cher

Wertvolle B├╝cher, fast geschenkt ┬╗

(Entdecke B├╝cher zum Versandkostenpreis)

7 Weiterf├╝hrendes


7.1 Artikel

7.2 Videos

7.3 Filme

7.4 Audio

  • H├Ârbuch-Version von The Secret* - aufw├Ąndig produziert, h├Ârenswert  Thumbs up font awesome.svg Editieren.svg
  • Wunder des Alltags - JedeR m├Âchte gl├╝cklich sein. Warum ist das eigentlich so schwierig? Eine Antwort ist das Gesetz der Anziehung, das nie ein Geheimnis war und das jeder leben kann. Vom 16.7.2010. Editieren.svg

7.5 Weblinks

  • www.mrmasterkey.com* - Das Master Key System (mit Helmar Rudolph) - Umfangreiche Lehre zur bewussten Lebensgestaltung  Thumbs up font awesome.svg Editieren.svg
  • andreas-boskugel.de - Andreas Boskugel: Coach mit Fokus auf dem Gesetz der Anziehung Editieren.svg
  • gesetzderanziehung.net - Pers├Ânlicher Blog von Tina ├╝ber das Gesetz der Anziehung Editieren.svg
  • mindmonia.com - Mindmonia ist eine Seite, auf der du ├╝ber Mindfulness lesen und lernen kannst. Sie besch├Ąftigt sich unter anderem mit Themen wie Achtsamkeit, Meditation, Gesetz der Anziehung, positivem Denken, Klartr├Ąumen oder Qigong. Editieren.svg

Autoren

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Gl├╝ck ist das Einzige, was sich verdoppelt, wenn man es teilt.

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