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Gesetz der Anziehung

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Das Gesetz der Anziehung
Mit der Kraft seiner Gedanken kann man Wünsche wahr werden lassen.

Das Gesetz der Anziehung ist ein Grundprinzip des Universums. In seiner einfachsten Formulierung lautet das Gesetz: Gleiches zieht Gleiches an.

Das Gesetz wird auch als Gesetz der Resonanz beziehungsweise Resonanzgesetz oder Affinitätsgesetz bezeichnet. Die englische Übersetzung von "Gesetz der Anziehung" ist "Law of attraction" und wird oft mit "LOA" abgekürzt.

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Jedes Gesetz kann erst im Zusammenspiel mit allen anderen Lebensgesetzen verstanden werden. Die Beschreibung in diesem Artikel ist eine Zusammenfassung und reicht nicht aus, um die Thematik in der Tiefe zu verstehen. Sie soll einen Überblick bieten und gegebenenfalls zu einem tieferen Studium einladen. Prüfe auch das Gesetz der Anziehung für dich selbst, wo es dir möglich ist, und glaube nicht blind, was hier geschrieben steht.

Geschichte und Gegenwart

Der Begriff "Gesetz der Anziehung" hat seinen Ursprung im US-amerikanischen New Thought Movement (auf deutsch Neugeist-Bewegung), die in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts aktiv wurde.

Doch bereits über die Jahrhunderte hinweg wurde das Gesetz der Resonanz in verschiedenster Weise zum Ausdruck gebracht - etwa über Schriften, Geschichten, Gemälde oder Musik. Viele Lehrer erschufen Geschichten, die illustrieren, wie das Leben funktioniert. Eine dieser Geschichten ist beispielsweise das Märchen Aladin und die Wunderlampe. Durch die verschlüsselte Art und Weise der Erzählungen erkennen viele Menschen nicht die Wahrheit, die in diesen alten Werken liegt.

Ebenso wird das Gesetz der Anziehung in allen großen Weltreligionen vermittelt. Forschungen von Rhonda Byrne, der Autorin von The Secret, zeigten, dass das Gesetz bereits 3000 vor Christus in Stein verewigt wurde.

Zu Beginn des 21. Jahrhunderts wurde das Gesetz der Anziehung vor allem durch Abraham Hicks und dem Film und das Buch "The Secret" populär und leicht verständlich verbreitet. Das sogenannte "Geheimnis" in The Secret ist nichts anderes als das Gesetz der Anziehung. Im Gegensatz zu den alten Lehren erklärt Rhondy Byrne offensichtlich, wie das Universum funktioniert und wie man dies zu seinen Gunsten nutzen kann.

Formulierungen

Es gibt folgende Formulierungen für das Gesetz der Anziehung:

  • Gleiches zieht Gleiches an.
  • Gleich und Gleich gesellt sich gern.
  • Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus.
  • Uns geschieht nach unserem Glauben.
    (Bibel)
  • Du wirst das, woran du am meisten denkst.
    (John Assaraf)
  • Du ziehst nicht das an, was du willst.
    Du ziehst das an, wovon du glaubst, dass es wahr ist.
    (Neville Goddard)
  • Wem oder was ich meine Aufmerksamkeit schenke, dessen werde ich mir bewusst.
    (Helmar Rudolph)
  • So ihr nur habt, wird es euch gegeben.
    (Neues Testament)

Wie funktioniert das Gesetz der Anziehung?

Das Gesetzt der Anziehung funktioniert und wirkt durch unsere bloßen Gedanken und Gefühle. Bei seiner anschließenden Manifestation besitzt es zwei Ausprägungen:

  1. Die Anziehung: Das Gesetz der Anziehung zieht durch "Gleichschwingung" Dinge und Menschen zu uns.
  2. Der Ausschluss: Das Resonanzgesetz besagt in logischer Folge, dass wir nur wahrnehmen können, wozu wir Resonanz haben, und auch nur in Kontakt mit dem kommen, womit wir in Resonanz sind.[1]


Das Gesetz der Resonanz ist ein Naturgesetz: Es ist in seiner Funktion so unparteiisch, unpersönlich, präzise und genau wie zum Beispiel das Gesetz der Schwerkraft. Es reagiert auch nicht zufällig auf Gedanken und Gefühle eines Menschen, sondern mit der Sicherheit und Genauigkeit eines Uhrwerks. Das Gesetz der Anziehung wirkt jederzeit. Das bedeutet, wenn etwas zu dir gekommen ist, dann hast du es angezogen.

Die Aktivierung

Wann immer man denkt, wird das Gesetz der Anziehung automatisch aktiviert. Das Gesetz ist immer in Aktion - es gibt keine Pause- oder Stop-Taste. Dabei spielt es keine Rolle, ob man gute oder schlechte Gedanken hat und in welcher Zeit (Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft) man denkt: Das Gesetz reagiert auf jeden Gedanken!

Das Gesetz der Anziehung hat Auswirkungen auf jeglichen Aspekt unseres Seins, wie Gesundheit, zwischenmenschliche Beziehungen, Geld, Beruf und so weiter. Dabei wirkt es überall auf dem Planeten gleich stark und für alle Menschen grundsätzlich gleichermaßen.

Die Fähigkeit sich auf einen Gedanken zu konzentrieren und den Gedanken mit Gefühlen zu verknüpfen, bestimmt die Intensität der Wirkung. Es spielt also keine Rolle, wer man ist oder wo man lebt.

Das Gesetz beeinflusst jeden Augenblick unseres Lebens und jedes einzelne Erlebnis. Unser ganzes Leben ist eine Manifestation unserer Gedanken und Gefühle. Das bedeutet: Wenn du dein Leben verändern möchtest, musst du dich verändern!

Verändere dich,
und es verändert die (deine) Welt.

Volksweisheit


Die Wirkung von positiven und negativen Gedanken

Das Gesetz der Anziehung unterscheidet nicht, ob man einen positiven oder negativen Gedanken denkt - woran man am meisten denkt, zieht man zu sich heran.

Mit überwiegend negativen Gedanken zieht man also negative Ereignisse und Umstände an, wo hingegen man mit positiven Gedanken positive Begebenheiten anzieht. In anderen Worten: Das Gesetz sieht nicht, ob etwas gut oder schlecht ist.

Ob du glaubst, du kannst es,
oder ob du glaubst, du kannst es nicht:
Du hast recht.

Henry Ford


Das liegt daran, dass das gesamte Universum neutral ist. Das Universum wertet nicht, sondern der Mensch wertet. Und so wie der einzelne Mensch etwas wertet, ist es für ihn auch richtig. Das Universum kann man in diesem Zusammenhang als "funktional" bezeichnen. Es lässt jede subjektive Wertung durch den freien Willen des Einzelnen zu und als wahr gelten.

Die Wirkung von bewussten und unbewussten Gedanken

Weiterhin unterscheidet das Gesetz nicht, ob ein Gedanke von einem Menschen bewusst oder unbewusst ausgesandt wurde. Ebenso ist es ihm egal, ob man an das Gesetz glaubt, es versteht oder nicht - es wirkt einfach immer.

Die Mehrzahl der heute lebenden Menschen weiß über das Gesetz (noch) nicht Bescheid - sie benutzen es also unbewusst - trotzdem reagiert das Gesetz auf alle ihre oftmals negativen Gedanken. Das soll der Grund sein, warum diesen Menschen auch Negatives widerfährt.

Um das Leben deiner Träume zu erschaffen, musst du dir deiner Gedanken bewusst werden. Die Meditation kann dir helfen, Kontrolle über deine Gedanken zu gewinnen. Auch das stetige Wiederholen der Affirmation "Ich bin Herr über meine Gedanken" trägt dazu bei.

Die Verstärkung durch Multiplikation von Gedanken und Gefühlen

Ein Gedanke an eine bestimmte Sache zieht Gedanken gleicher Art an. Dies funktioniert in beide Richtungen. Denkt man positive Gedanken, wird dies noch mehr positive Gedanken anziehen. Denkt man jedoch negative Gedanken, wird dies noch mehr negative Gedanken anziehen.

Da deine Gedanken deine Gefühle verursachen, sind auch deine Gefühle dieser Multiplikation unterworfen. Mit positiven Gedanken wirst du dich besser beziehungsweise gut fühlen, mit negativen dagegen schlecht(er).

Oftmals entscheidet der Start in den Tag darüber, in welche Gefühlsrichtung man sich im Laufe des Tages bewegt: Wenn du aufwachst und deine ersten Gedanken negativ sind, wie zum Beispiel "Ich will nicht in die Arbeit", "Ich will nicht aufstehen", läufst du Gefahr in einen negativen Gedanken- und Gefühlsstrudel zu geraten.

Versuche lieber, freudig in den Tag zu starten. Zum Beispiel kannst du nach dem Aufwachen die Dinge durchgehen, für die du dankbar bist. Dies wird zu positiven Gefühlen führen. Diese wiederum können eine positive Kettenreaktion auslösen, in Folge derer du fortlaufend positive Ereignisse anziehen kannst, die deine Freude weiter verstärken werden.

Manifestation

Es gibt eine zeitliche Verzögerung zwischen Gedanken und ihrer materiellen (grobstofflichen) Manifestation. Dies gibt einem die Gelegenheit und Zeit, sich seiner negativen Gedanken bewusst zu werden und diese durch positive Gedanken zu ersetzen.

Durch Anziehung

Worauf man sich (innerlich) in Gedanken konzentriert, erlebt man (äußerlich) in der Welt. Das bedeutet, was auch immer du dir in deinem Geist vorstellt, ob bewusst oder unbewusst, ziehst du wie ein Magnet zu dir heran und das manifestiert sich in deinem Leben. Je mehr du bei einem Gedanken fühlst, desto stärker ist die Anziehungskraft für das Vorgestellte.

Wie oben so unten.
Wie innen so außen.

Tabula Smaragdina


Durch Ausschluss

Die Manifestation des Gesetzes der Anziehung ergibt sich nicht nur durch Anziehung von Dingen und Ereignissen, sondern auch durch Ausschluss von diesen Sachen.

Wenn wir uns zum Beispiel nicht vorstellen können, jemals reich zu sein, werden wir es auch nie werden. Wir schließen diese Möglichkeit aus unserem Leben aus. So kann sie sich auch niemals manifestieren.

Das liegt daran, dass wir Menschen nur wahr und wichtig nehmen können, wofür wir einen Resonanzkörper bilden. Bildlich kann man uns mit einem Radio vergleichen, das bestimmte Programme empfangen kann, andere aber nicht. Mit einem Radio ist es beispielsweise nicht möglich ein Fernsehprogramm zu empfangen. Das Fernsehprogramm kann sich nicht im Radio manifestieren.

Wir können uns auch mit einer Stimmgabel vergleichen: Für eine Stimmgabel gibt es nur ihren eigenen Ton. Auf diesen ist sie geeicht, schwingt in ihm und geht in Resonanz mit ihm.[1]S timmen wir eine Stimmgabel an und es befindet sich eine identische zweite Stimmgabel in der Nähe, die auf die gleiche Frequenz geeicht ist, so schwingt diese ganz von selbst mit. Auf jeden anderen Ton reagiert die Stimmgabel nicht. Durch unsere vielfältigen Gedanken können wir viele solcher Stimmgabeln in uns haben. Abhängig davon, welche Stimmgabeln wir gerade in uns tragen, setzt sich unsere Welt um uns herum zusammen.

Das Gesetz der Anziehung anwenden

Die Anwendung des Gesetzes der Anziehung erfolgt in den drei Schritten:

  1. Anfragen: Formuliere klar deine Wünsche an das Universum!
  2. Glauben: Glaube daran, dass deine Wünsche bereits erfüllt sind!
  3. Empfangen: Visualisiere, wie du deine Wünsche erhältst!


Diese Schritt-für-Schritt-Anleitung wird als schöpferischer Prozess bezeichnet. Die genaue Anleitung mit konkreten Tipps findest du in unserem Artikel zum schöpferischen Prozess.

Nach The Secret lässt sich das Prinzip der Anwendung in drei einfache Wörter zusammenfassen: Gedanken werden Dinge.

Wir empfehlen dir, diesen Satz zu einem deiner wichtigsten Glaubenssätze zu machen. Er verdeutlicht auf eindrückliche Weise: Egal, wo du dich gerade befindet und was bis jetzt in deinem Leben geschehen ist - dein Leben liegt in deinen Händen. Sobald man anfängt seine Gedanken bewusst zu wählen, kann man sein Leben verändern.

Praktische Tipps zur Anwendung

  • Werde dir bewusst, wie unglaublich mächtig du in deinem eigenen Leben bist. Nur du hast die Macht dein Leben zu verändern, weil du der Einzige, bist der deine Gedanken auswählt und deine Gefühle wahrnimmt.
  • Achte daher auf deine Gedanken und die Worte, die du aussprichst - das Gesetz ist absolut präzise.
  • Denke vorwiegend an die Verwirklichung deiner Wünsche, damit du sie in dein Leben holst.
  • Konzentriere dich mit viel Leidenschaft auf darauf, dann kannst du das Gewünschte "schneller" in dein Leben ziehen. Werde aber nicht ungeduldig.

Probleme bei der Anwendung

Wenn es so einfach ist, etwas in sein Leben zu ziehen, taucht eine naheliegende Frage auf: Warum lebt nicht jeder das Leben seiner Träume?

Dies liegt unter anderem daran, dass die Menschen das Gesetz der Anwendung nicht korrekt anwenden. Hier wollen wir auf zwei Probleme bei der Anwendung näher eingehen und besprechen, wie man sie lösen kann: die "Will-nicht-Epidemie" und die Kontrolle der Gedanken.

Über andere Irrwege und die falsch verstandene Verwendung des Resonanzgesetzes haben wir ausführlich im Kapitel "Denkfehler" im Artikel Lebensgesetze geschrieben. Im Abschnitt Philosophie im Artikel von Bob Doyle werden noch weitere Fehler in der Anwendung besprochen.

Die "Will-nicht-Epidemie"

Die meisten Menschen denken mehr an das, was sie nicht wollen, als an das, was sie wollen. Bei The Secret wird dieser Missstand als die "Will-nicht-Epidemie" bezeichnet.

Sie bezeichnet den Umstand, dass viele Menschen seit Jahrhunderten überwiegend denken, sprechen und tun, was sie nicht wollen. Das Gesetz der Anziehung überhört in ihren Wünschen das "Nicht". Es manifestiert das, woran man denkt - unabhängig davon, ob es ein verneinender Gedanke ist. Anders ausgedrückt, das Resonanzgesetz unterscheidet nicht zwischen "wollen" und "nicht wollen". Wenn du dich demzufolge auf etwas konzentriert, ganz gleich was, dann rufst du genau dies ins Dasein.

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Merke dir: Alle Wörter der Verneinung (zum Beispiel "nicht", "nie" oder "kein"), die man denkt oder spricht, werden vom Gehirn schlichtweg ignoriert!

Psychologisch gesehen, ist das Unterbewusstsein für dieses Phänomen verantwortlich: Es geht nämlich davon aus, dass das, womit wir uns gedanklich beschäftigen, in unser Leben eintreten soll.

Wir können unserem Gehirn nicht sagen, was es nicht tun soll. Wir müssen unserem Unbewussten bildlich klarmachen, was wir wollen.


Um die Wirkungsweise des Unterbewusstseins nachzuvollziehen, kannst du folgenden Test machen:
Sage zu dir selbst: "Ich sehe keinen rosa-farbenen Elefant."
...
...
Vermutlich hast du gerade einen rosa-farbenen Elefant vor Augen gehabt, nicht wahr?
Dabei war deine Aussage, dass du ihn eben "nicht" sehen wolltest.

Das Unterbewusstsein reagiert genauso. Es kann nicht wissen, dass wir das, was wir denken (Ärger, Sorgen, Probleme und so weiter) nicht wollen.

Dazu ein paar Beispiele:

Was man sagt oder denkt Was das Gesetz der Anziehung empfängt Was man sagen könnte
Ich will nicht zu spät kommen. Ich will zu spät kommen. Ich komme pünktlich an.
Ich will keinen Schnupfen bekommen. Ich will einen Schnupfen bekommen. Ich bin gesund.
Ich will nicht streiten. Ich will mehr streiten. Ich lebe in Harmonie mit anderen.

Mit dem Wissen über das Gesetz der Anziehung können wir uns von der "Will-nicht-Epidemie" befreien. In der obigen Tabelle sind in der dritten Spalte die positiven Formulierungen aufgeführt, die man an Stelle des verneinenden Satzes in der ersten Spalte denken oder aussprechen sollte.

Kontrolle der Gedanken

Viele Leute, die das Gesetz der Anziehung kennen lernen und nun um die Kraft der Gedanken wissen, fragen sich, ob sie von jetzt an alle ihre Gedanken kontrollieren müssen. Angesichts der Fülle der Gedanken, die man hat, (laut The Secret sind dies circa 60.000 pro Tag), ist dies schier unmöglich.

Stattdessen gibt es einen viel einfacheren Weg, um unsere Gedanken zu überwachen: unsere Gefühle. Sie lassen uns stets wissen, was wir denken.

Fühlen wir uns gut, haben wir auch positive Gedanken. Gute Gefühle sind zum Beispiel Freude, Spaß und Dankbarkeit. Wenn du diese Gefühle hast, hast du normalerweise keine schlechten Gedanken, da diese die Intensität der Gefühle schwächen würden oder sie sogar ins Gegenteil umkehren würden.

Das bedeutet im Umkehrschluss, dass schlechte Gefühle wie Wut, Angst oder Trauer mit negativen Gedanken zusammenhängen. Wer beispielsweise traurig ist, hat in dem Moment Gedanken, die die Trauer auslösen und verstärken.

Betrachte also schlechte Gefühle als "Warnsignal" für negative Gedanken. Mit etwas Übung und Achtsamkeit im Alltag nimmst du deine schlechten Gefühle bewusst wahr und kannst deine Gedanken dazu hinterfragen. Auch kann ein Geheimnisumschalter dir helfen, deine schlechten Gefühle in positive zu verwandeln.

Mehr zum Thema Gefühl und den Zusammenhang mit unseren Gedanken kannst du hier nachlesen.

Interaktion mit der Umwelt

In der Funktionsweise des Gesetzes der Anziehung wurde verdeutlicht, dass es für einen selbst wirkt und durch die eigenen Gedanken und Gefühle ausgelöst und gesteuert werden kann. Da wir Menschen jedoch in Gesellschaft leben und immer wieder in Kontakt mit anderen sind, stellt sich die Frage, wie das Gesetz der Resonanz in der Gemeinschaft wirkt. Zum Beispiel:

  • Kann ich durch meine Gedanken anderen schaden oder Gutes tun?
  • Kann ich andere durch das Resonanzgesetz beeinflussen?
  • Kann ich bestimmte Personen mit dem Gesetz der Anziehung anziehen?

Gedanken über andere

Gedanken sind die Auslöser des Gesetzes der Anziehung. Das zählt für alle Gedanken, auch für Gedanken über andere Menschen.

Wenn man negativ über Mitmenschen denkt, so schadet das nicht ihnen, sondern nur einem selbst. Man kann jemand anderem mit seinen Gedanken nicht verletzen, man verletzt nur sich selbst. Negative Gedanken über andere haben ihren Ursprung in der eigenen Unzufriedenheit und sollen im Grunde davon ablenken, aber in Wirklichkeit betonen sie diese Unzufriedenheit nur.

Ein Beispiel: Du denkst über einen Mitmenschen "Immer bekommt er seinen Willen und ich muss ständig zurücksteckt". In diesem negativen Gedanken steckt die Unzufriedenheit darüber, dass du es nicht schaffst, für dich selbst einzustehen. Je mehr du die Verantwortung nun auf den anderen schiebst mit Gedanken wie "Ich kann ja gar nichts bekommen, da er es mir wegnimmt" und je weniger du an dir arbeitest und versuchst, dich durchzusetzen, desto höher wird dein Frust und deine Unzufriedenheit.

Eben Gesagtes gilt logischerweise auch für positive Gedanken. Wenn man positiv über andere denkt, wirkt sich dass positiv auf einen selbst aus. Diese positive Rückwirkung ist dann am stärksten, wenn man Dinge an anderen Personen (oder die Person selbst) liebt.

Gegenseitige Beeinflussung

Viele Konflikte im eigenen Leben entstehen im zwischenmenschlichen Kontakt. Daher stellt sich die Frage, ob man mit Hilfe des Gesetzes der Anziehung andere Personen beeinflussen kann. Die Antwort lautet: Nur wenn diese Person es zulässt, kann sie beeinflusst werden. Wenn sich aber die Person von der ihr angebotenen Information abwendet oder ihr keinen Glauben schenkt, so wird es nicht möglich sein, sie zu beeinflussen.

Grundsätzlich ist es nicht möglich, direkt in das Leben anderer einzugreifen, denn jeder ist entsprechend des Resonanzgesetzes für sein eigenes Leben verantwortlich. Demzufolge kannst du nicht das Leben anderer direkt verändern und niemand anderes kann in deinem Leben etwas erschaffen, so lange du dich dafür nicht öffnest. Nur du selbst bist dazu fähig, dein Leben zu formen.

Für zwischenmenschliche Konflikte bedeutet das, dass man in erster Linie sich selbst im Blick haben musst. Kommt es beispielsweise wiederholt zum Streit mit einem anderen Menschen, solltest du überlegen und darauf achten, welche Schwingungen du aussendest, warum du den Streit "anziehen" könntest. Hier gilt erneut der Leitsatz: "Willst du etwas ändern, dann ändere dich."

Bestimmte Personen anziehen

Mit unseren Gedanken ziehen wir Menschen in unser Umfeld, die die selben Gedankenmuster wie wir haben. Die Gedankenfrequenzen gehen miteinander in Resonanz.

Dieser Umstand wirkt bei jeder Art von Beziehung, sei es Freundschaft oder Partnerschaft.

Befindest du dich auf der Suche nach einen zukünftigen Partner, mache dir gemäß des schöpferischen Prozesses deinen Traumpartner zunächst bewusst. Überlege dir, welche Eigenschaften er haben soll und stelle ihn dir vor. Im nächsten Schritt glaube daran, dass du ihn triffst und visualisiere dir regelmäßig, wie es sich anfühlen wird, ihn oder sie getroffen zu haben.


Sinnsprüche und Weisheiten


Lächle in die Welt
und die Welt lächelt zurück.
(Unbekannt)


Wer Eile sät,
wird Unrast ernten.
(Aus Norwegen)


Du bist der Schöpfer deiner selbst und
das Gesetz der Anziehung ist dein herrliches Werkzeug
um alles zu erschaffen,
was du in deinem Leben willst.
(Rhonda Byrne)


Der dominierende Gedanke oder die mentale Einstellung ist der Magnet,
und das Gesetz lautet: Gleiches zieht Gleiches an.
Deshalb wird die Denkweise unweigerlich solche Umstände anziehen,
die ihrem Wesen entsprechen.
(Charles Haanel)


Du erschaffst dein Leben.
Was auch immer du sähst, erntest du.
Deine Gedanken sind Samen, und die Ernte die sie einbringen
ist abhängig von den Samen die du sähest.
(Rhonda Byrne)

Persönlicher Standpunkt von Heike W.

Auch wenn die Darstellung von Autoren, die solche Gesetzmäßigkeit zum Gesetz gemacht und einer Methode ausgebaut haben, vollkommen schlüssig und wahr erscheint, zeigt die Praxis immer wieder Schwächen. Einige davon sind im Artikel Affirmationen im Abschnitt Bedenkenswertes aufgeführt.

Auch hier ist eine boomende Methode kreiert worden - aus einer unspektakulären Anziehung, die aus Volksweisheiten vertraut ist, wird schnell ein Konzept für Luftschlösser, die nach einer Weile eine seelische Leere hinterlassen: Der erfüllende Duft des ureigenen Wesens ist überdeckt von "erfüllten" spirituellen Identität.

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