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Gefühle

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Gefühle
Wie fühlst du dich heute?
Ein Leben ohne Gefühle ist unvorstellbar. Gefühle bereichern unser Leben.

Außerdem zeigen uns Gefühle was wir gerade denken.

Dieser Artikel stellt vor wie Gefühle entstehen, welche verschiedenen Kategorien von Gefühlen es gibt und wie man sich besser fühlen kann.

Inhaltsverzeichnis

Ursache von Gefühlen

Nach The Secret sind Gedanken die Ursache von allem. Somit sind Gedanken auch die Ursache für Gefühle.

Im Umkehrschluss heißt das: Wenn man auf seine Gefühle achtet, weiß man auch in welche Richtung man gerade denkt. Dies ermöglicht es einem seine Gedanken (besser) zu kontrollieren.

Gefühle signalisieren einem augenblicklich was man gerade denkt. Es gibt keine Verzögerung zwischen Gedanke und Gefühl.

Verbindung mit dem Gesetz der Anziehung

Das Gesetz der Anziehung wirkt umso stärker, je mehr Gefühle im Spiel sind. Gedanken allein (ohne ein entsprechendes Gefühl) haben eine viel kleinere Anziehungskraft als Gedanken mit entsprechendem Gefühl. Indem man seinen Gedanken Gefühle "hinzufügt", kann man seine Wünsche also beschleunigt erreichen.

Das Fühlen verleiht dem Denken Vitalität.


Wenn man sich gut fühlt, erschafft man eine Zukunft, die in Einklang mit den eigenen Wünschen ist. Fühlt man sich dagegen schlecht, so entfernt man sich von seinen Wünschen.

Um das Gesetz der Anziehung zu seinen Gunsten zu nutzen, muss man also bestrebt sein sich (permanent) gut zu fühlen. Mit der Tatsache, dass man sich gut fühlen muss um Gutes zu erschaffen, schlägt man im Endeffekt zwei Fliegen mit einer Klappe:

  • Einerseits erschafft man sich sein Traumleben.
  • Andererseits ist man stets gut drauf.

Um etwas in dein Leben zu ziehen, musst du anfangen dich entsprechend zu fühlen. Beispiele:

  • Um reich zu werden, musst du anfangen dich wohlhabend zu fühlen.
  • Um gesund zu werden, musst du anfangen dich gesund zu fühlen.

Du bekommst genau das was du fühlst,
nicht so sehr woran du denkst.


Kategorien von Gefühlen

Nach The Secret kann man alle Gefühle grundsätzlich in zwei verschiedene Kategorien einteilen:

  • gute Gefühle
  • und schlechte Gefühle

Gute Gefühle

Gute Gefühle sind auf positive Gedanken zurückzuführen und bewirken, dass man sich gut fühlt.
Wenn man seine guten Gefühle "feiert", wird man mehr gute Gefühle anziehen und man wird "gut drauf" sein.

Es ist unmöglich sich gut zu fühlen und dabei negativ zu denken. Wenn du dich gut fühlst, kannst du dir also sicher sein dass du gerade nichts negatives denkst.

Gute Gefühle sind z.B.: Dankbarkeit, Glück, Freude und Liebe.

Die besten und schönsten Dinge der Welt
können wir nicht sehen, ja nicht einmal berühren.
Wir müssen sie mit dem Herzen fühlen.

Helen Keller


Schlechte Gefühle

Wenn man sich schlecht fühlt, dann deshalb weil man Gedanken denkt, die verursachen, dass man sich schlecht fühlt.
Es ist unmöglich sich schlecht zu fühlen und gleichzeitig positiv zu denken.

Wenn man sich schlecht fühlt, schickt einem das Universum nach The Secret ein Warnsignal, das einem sagen möchte: "Vorsicht, ändere jetzt deine Gedanken".

Viele von uns haben negative Glaubenssätze und deshalb oft schlechte Gefühle.

Zu schlechten Gefühlen gehören unter Anderem: Niedergeschlagenheit, Angst, Schuldgefühle, Wut, Groll.

Unterdrückte Gefühle

Emotion ist eine Energie die ausgedrückt werden möchte (lat. emovere = herausbewegen). Wenn ein Kind einen Schmerz empfindet, schreit es so lange bis diese Energie ausgedrückt ist, dann geht es ihm wieder bestens.

Diese Energie will frei fließen. Darf sie das nicht, weil wir uns "gut erzogen" dazu zwingen und nicht brüllen oder weinen, verwandelt sie sich in Wut oder Zorn. Wenn du den Schmerz nicht unmittelbar ausdrücken kannst wirst du grantig und zornig. Wird auch dieser Zorn kulturell gebändigt, bildet man sich eine Meinung und wird rational. Dann spricht man ständig darüber, sucht Gleichgesinnte mit der selben Meinung und wird zum "Rechthaber". Manchmal verwandelt sich erkalteter Zorn auch in Hass.

Wege um diese Energie doch noch auszudrücken, sind zum Beispiel Sport, bewusstes Schreien und Sex [1]. Kommt auch dort kein emotionaler Ausdruck zu Stande und der Druck erhöht sich, entstehen Krankheiten oder eine Selbstzerstörung. Wir neigen dann zu Selbstzweifeln, -kritik, -gerechtigkeit und -mitleid .

Im Extremfall geht es weiter bis zu Depression und Autoaggression, weil die Energie ihren Ausdruck nur noch in uns selbst findet. Dies kann sich dann äußern im Selbst-Schneiden, Drogen, Alkohol, riskantes Autofahren etc. [2].

An seinem Ärger festzuhalten ist genauso wie
eine glühende Kohle in die Hand zu nehmen,
um sie nach jemanden zu werfen;
du bist derjenige, der sich verbrennt.


Bewusste Gefühle

Gedanken sind die Ursache von allem und Gefühle lassen dich wissen was du gerade denkst. Deshalb sind Gefühle das wichtigste Hilfsmittel zur Erschaffung deines Lebens.

Um deine Gedanken zu erkennen ist es erforderlich sich seiner inneren Gefühlswelt bewusst zu werden. Hier eine Methode, die dir hilft deiner Gefühle bewusst zu werden:
Frage dich im Laufe des Tages immer wieder: "Wie fühle ich mich?"

Sich besser fühlen

In diesem Abschnitt sammeln wir Methoden wie man von negativen Emotionen zu positiv(er)en gelangen kann.

Um negative Gefühle loszuwerden kann dir beispielsweise auch das Audioprogramm "Loslassen lernen" von André Loibl helfen.

Rucksack malen

Nimm ein Blatt Papier und male darauf einen großen Rucksack. Lege/Schreibe nun alles in den Rucksack hinein, das dich gerade belastet. Wenn du fertig bist, zerreiße das Blatt Papier in winzige Schnipsel und werfe diese in die Luft.[3]

Akzeptanz & Emotionsskala

Eine weitere Methode beruht auf Akzeptanz und auf der Emotionsskala. Die Methode besteht aus 2 Schritten:

1. Schritt:
Akzeptanz ist der erste wichtige Schritt auf dem Weg zu besseren Gefühlen. Akzeptiere deinen jetzigen Gefühlszustand als gegeben.

Aus einem verkrampften Zustand kannst du keine positive Emotionen entwickeln. Setze dich nicht selbst unter Druck, sondern akzeptiere lieber deinen jetzigen Zustand.

Habe Vertrauen, dass du von deinem derzeitigen Gefühl zu einem besseren Gefühl gelangen kannst.

2.Schritt: Auf der Emotionsskala nach oben bewegen:
Wenn du deine deine jetzigen Zustand akzeptiert hast, bist du bereit für den zweiten Schritt:
Setze deine Willenskraft ein und denke an etwas Positives. Wähle bewusst einen Gedanken, der dich besser fühlen lässt. Verkrampfe auch hier nicht, sondern gehe locker an die Sache heran.

Wichtig ist, sich Stufe für Stufe auf der Emotionsskala nach oben zu bewegen. Wenn du eine sehr negative Emotion hast, wird es dir vermutlich nicht gelingen mit einem Sprung von dieser (sehr) negativen Frequenz auf eine positive zu wechseln. Dies wäre vergleichbar damit auf einen mit großem Tempo vorüber fahrenden Zug auf springen zu wollen.

Gehe deshalb langsam vor und arbeite dich Stück für Stück nach oben. Wie dies funktioniert wird z.B. im letzten Kapitel des Buches "Wunscherfüllung: Die 22 Methoden" von Esther und Jerry Hicks beschrieben.

Schlimmer geht immer. Aus diesem Grund wirst du, egal in welcher Situation du dich befindest, auch einen positiven Faktor daran finden können. Auf diesem kannst du aufsteigen und aufbauen, dank dem Gesetz der Anziehung auch bis ganz nach oben.

Multiplikation von Gefühlen

siehe auch Kettenreaktion
Nach dem Gesetz der Anziehung zieht Gleiches Gleiches an. Somit multiplizieren sich Gedanken und entsprechende Gefühle und können sich in eine bestimmte Richtung gehend vermehren.

Wenn du mit beispielsweise mit schlechten Gefühlen in den Tag startest, darfst du dich nicht wundern, dass eine Kettenreaktion ausgelöst wird, in Folge derer du fortlaufend negative Ereignisse anziehst.

Startest du dagegen freudig in den Tag wirst du im Laufe des Tages immer mehr Umstände und Leute anziehen die deine Freude weiter verstärken werden.

Gefühle und Gehirnwellen

Gehirnwellenradio

Menschen verarbeiten Gefühle auf unterschiedliche Art und Weise. Deshalb kann man keine definitive Zuordnung zwischen einem bestimmten Gefühl und einem bestimmten Gehirnwellen-Frequenzband vornehmen.

Wird eine Person jedoch in einen bestimmten Zustand (z.B. lustig oder traurig sein) versetzt, so zeigt ihre Gehirnaktivität immer ein charakteristisches Muster. Versetzt man die Person später erneut in diesen Zustand, so wird sich die gleiche Aktivität messen lassen. Wenn man die Gehirnwellen einer Person mittels EEG vermisst, wird man also (nach einiger Zeit) allein an der Gehirnaktivität feststellen können, in welchem Zustand sich die Person befindet.

Sinnsprüche & Weisheiten

Wenn ihr's nicht fühlen könnt,
ihr werdet's nicht erjagen.
(Johann Wolfgang von Goethe)


Unsere Gefühle sind ein Feedback-Mechanismus,
der uns meldet ob wir auf dem rechten Weg sind oder nicht -
ob wir auf Kurs sind oder abdriften.
(Jack Canfield)


Eure Emotionen richten sich nach Euren Überzeugungen
und nicht umgekehrt.
(Seth)

Weiterführendes

Artikel

Literatur

Videos

Filme

  • The Secret - Eine gute Einführung in das Gesetz der Anziehung - mit vielen weltweit bekannten Lehrer - Amazon-Alternative: Horizon  Thumbs up font awesome.svg Bleistift.png

Audio

  • Loslassen Now - Wie du negative Verbindungen und schlechte Gefühle für immer loslassen kannst - Audioprogramm von Andre Loibl  Thumbs up font awesome.svg Bleistift.png

Weblinks

  • brenebrown.com - Brenè Brown - Professorin und Sozialforscherin zum Thema Scham, Verletzlichkeit und authentisch leben; Autorin, Vortragsrednerin, Trainerin Englisch Bleistift.png
  • gedankentausch.de - Gedankenfitnessstudio - trainiere deine Denkgewohnheiten und Emotionen Bleistift.png
  • positivesfuehlen.org - Blog mit den Themen Channeling, Gefühle, Mentaltraining Bleistift.png

 (Hilfe)

Autoren

Stefan (71), Bl (8), Jonas (6) und Heike W.11 (2)  Jeder Autor hat seine eigenen Passagen zu diesem Artikel beigesteuert. Deshalb muss nicht jeder Autor alle Passagen des Artikels unterstützen.
Zahl in Klammern = Anzahl der Artikel-Bearbeitungen dieses Autors. Eine hohe Anzahl bedeutet nicht zwangsweise, dass dieser Autor auch viel Inhalt zum Artikel beigesteuert hat.

Einzelnachweise

  1. Bewusst Leben - Psychologie für den Alltag -6- Was sind Emotionen
  2. Bewusst Leben - Psychologie für den Alltag -7- Unser Umgang mit Emotionen
  3. Der 6-Minuten-Coach: Erfinde dich neu von Pierre Franckh
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