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Liebe

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Liebe
Das Herz ist ein Symbol der Liebe

Liebe ist eine ursprüngliche Grundqualität unseres Seins - der Wahrheit. Das Sehnen nach dem tieferen Sinn, nach der Liebe, ist die Sehnsucht danach, diese ursprüngliche, wahre Liebe wieder zu enthüllen und sie zu leben.

Mehr zur Liebe zwischen (zwei) Menschen findet sich im Artikel Beziehung.

Inhaltsverzeichnis

Was ist Liebe?

  • Liebe als Handlung findet auf Persönlichkeits-Ebene statt. Als Aktion eines Agierenden kann sie manipulativ sein: um etwas zu bewirken, um nach eigenem Ermessen und Nutzen jemanden irgendwohin zu dirigieren. Auch, um etwas durch eine produzierte Schwingungsfrequenz zu heilen (z.B. bei von sich selbst überzeugten energetischen oder Licht-Heilern). Dies würde dann aber leicht die Schatten der Polarität aktivieren.
    Schenken ist eine Handlung um Liebe auszudrücken - es sei denn, es geschieht als Pflicht unter dem Deckmantel von Liebe.
    Ein "Liebesdienst" ist eine Tätigkeit in Liebe ("love in motion" - Liebe in Bewegung) :
    das was wir sind und das, als was wir handeln ist Liebe.
  • Liebe als Grundschwingung des Universums wird uns als eine Empfindung bewusst, die in körperliche Präsenz und Ausstrahlung kommt. Sie ist meist verbunden mit einer inneren Bewegung zu jemandem oder etwas hin. Man kann ihr Ausdruck verleihen - in Bewunderung, einem Blick oder Kuss z.B. - aber wenn man aus Liebe ein Gefühl macht, fügt man der Grundschwingung des Universums etwas hinzu. Dies ist dann selten bedingungslos, sondern gefiltert und selektiv: je nach dem was wir bevorzugen oder ablehnen, verdrängt haben.
  • Liebe als unmittelbare Antwort bewegt sich in Absichtslosigkeit auf das hinzu, was ihr begegnet. Am eindrucksvollsten sieht man das bei Babys. Wird diese Hinbewegung in der Liebe eines Babys unterbrochen, ist das schmerzhaft und verursacht in der sich bildenden Persönlichkeit Reaktionsmuster zur Vermeidung. Aber normalerweise antworten wir spontan und unmittelbar darauf.

Liebe ist nicht direkt ein Gefühl, sie ist eher eine Aktion. Gefühle sind Mitteilungen vom Selbst über die Bewegung des Bewusstsein, d.h., in welche Richtung man sich durch seine Schwingungen begibt. Liebe initiiert diese Bewegung, sie tut, sie macht. Deshalb ist Liebe eine Aktion. Je weniger Liebe vorhanden ist, um so willkürlicher und unerwünschter ist die Bewegung. Je mehr Liebe (Wissen als Selbsterkenntnis, Einsicht, Verstehen und Wertschätzung) vorhanden ist, um so erfreulicher ist die Bewegung.

Liebe ist Wissen, Weisheit, Demut und Wertschätzung:

  • Wissen im Sinne von Selbsterkenntnis (als "aha" "oh" oder "ups")
  • Weisheit im Sinne von wie man mit der Selbsterkenntnis umgeht, bei sich und andern
  • Demut im Sinne von Bescheidenheit statt Stolz; seine eigenen Bemühungen und "Erfolge" nicht als Zentrum zu überschätzen
  • Wertschätzung

Reine Liebe, ohne einen Schatten der Angst, der Schuld oder des Hasses, führt gewissermaßen direkt ins Paradies. Deshalb ist Liebe die stärkste Kraft (oder Macht) im Universum...

Wirkungen der Liebe

Im Universum gibt es keine größere Macht als die Macht der Liebe. Wenn man Liebe verspürt, von Liebe erfüllt ist, schwingt man auf der höchstmöglichen Frequenz die es geben kann. Deshalb spricht auch das Gesetz der Anziehung bei dem Gefühl der Liebe am stärksten an.

Von Engeln, unsichtbaren Wesenheiten und auch Tieren (z.B. Hunde) ist von alters-her bekannt, dass sie durch ihre Präsenz der Liebe wirken. Die Ausdrucksweise Liebe zu "senden", in Form von "Frequenzen", kommt von einer modernen, eher esoterischen oder lieblosen, technisch-wissenschaftlichen Interpretation.

Solcher Sprachgebrauch erweckt den Eindruck, dass der Mensch die Liebe als eine Frequenz handhaben bzw. richten und leiten kann. Das erscheint widersprüchlich zur Aussage, dass die Liebe als Grundschwingung des Universums schon vor menschlicher Form existiert. Es impliziert, dass man "den Hahn zudrehen" kann - aber ebenso, dass man ihn wieder aufdrehen bzw. aufgedreht sein lassen kann. Mehr dazu siehe in "Wahrheit" und in dem Artikel Angst von dem spirituellen Meister John de Ruiter.

Eindrucksvoll ist die Sat.1-Serie "Die strengsten Eltern der Welt": wenn die Mütter die Fotos der geliebten Kinder vergleichen mit dem jetzigen Terror-Teenie, können sie sich nicht erklären, was sie zu dieser Entwicklung beigetragen haben.
Wenn man diesen Teenies alles wegnimmt, worauf sie ihre Macht gegründet haben und sie in eine Familie abseits von jeglichem Komfort bringt, gelingt fast immer Veränderung. Die Liebe dort besteht aus Respekt, Achtung, Integrität, Regeln und Konsequenzen. Sie ist gelebt, kein Gefühl. Sie verleiht vertraute Zugehörigkeit zu Familie, was die Sozial- (und Scham-) Forscherin Brené Brown als das elementarste menschliche Grundbedürfnis des Menschen herauskristallisiert hat.

Grundordnung der Liebe

Bert Hellinger hat im Familienstellen herausgefunden, dass es eine Grundordnung der Liebe gibt. Die darin sichtbaren Ordnungen haben mehr oder weniger bewusste Regeln, denen wir folgen oder die wir verletzen. Dies ist der Grund, weshalb die Aussage, dass es "nur genug Liebe braucht", im Leben erfahrungsgemäß nicht immer so funktioniert.

Mehr zu der verborgenen Dynamik und wie wichtig es ist, diese Strömungen und Regeln zu kennen, berichtet Hellinger in seinem Artikel "Wie Liebe gelingt". Hier streift er auch die paradoxen Elemente, wie "böse" wirkende Handlungen in Unbefangenheit auch ein "Liebes-Dienst" sein können.

Sich selbst lieben

Selbstliebe

Sich selbst zu lieben und anzunehmen bedeutet, dass du alle Aspekte zulässt und als Teil von dir annimmst, die du zuvor verweigert und unterdrückt hast oder die du loswerden wolltest. Wenn du dich selbst liebst, findet die Selbstverurteilung nicht den geringsten Platz mehr in dir.

Es gibt vielfältige psychologische, esoterische und "spirituelle" Konzepte, Coachings und Programme, um Selbstliebe zu erlernen.
André Loibl hat beispielsweise ein Audio-Programm entwickelt, mit dessen Hilfe man lernen kann sich selbst zu lieben. Sein Angebot "Selbstliebe lernen" findest du hier.

Im Themengebiet "Wahrheit" geht es nicht darum, Selbstliebe zu erlernen, da sie nicht erlernbar ist. Es geht eher darum, Liebe an-sich zu erkennen als die ursprüngliche, eigene Wesensnatur, die es zu leben gilt. Dann kann man lernen ihr den Raum geben, sie wirken zu lassen in seinem Selbst und seinem Leben. Im Einklang mit der Liebe zu leben.

Bedingungslose Liebe

Bedingungslose Liebe hat keine Bedingungen.
Sie bedeutet nicht, sich nicht zur Wehr zu setzen und sich gesund abzugrenzen, denn wer sich selbst nicht bedingungslos liebt und achtet, kann dies auch nicht bei anderen (Resonanzgesetz).

Es ist ein überwältigendes Gefühl andere gern zu haben, unabhängig davon ob uns gefällt was sie tun oder verkörpern. Man liebt ihr "so sein", ihre Seele und nicht die Person ("persona" bedeutet ursprünglich Maske) oder ihre Handlung.

Symbolik

Herzform

Das Innere der Feige in Herzform

Der Schnitt durch eine Feigenfrucht wird als Ursprung des Symbols angenommen. Die Feige war im orientalischen ein Symbol der Sinnlichkeit und Erkenntnis (anstelle Evas Apfels im Christlichen, den es dort noch nicht gab).[1]

Sprachform

In der Sprache gibt es zwei Wortstämme:

  • Herz heißt auf Latein "cor", auf französisch "coeur", auf italienisch cuore. Das Äquivalent in englisch wäre hier "core", was Herzstück, das tiefste Innerste einer Sache bedeutet: z.B: "in the core of my being" - "im Kern meines Wesens". Hier bringt das Wort das Zentrale, Elementare der Bedeutung mehr heraus.
  • Die Worte heart (engl.) und Herz kommen vom indo-germanischen Wortstamm her. Heart bezeichnet eher das menschliche Herz, körperlich und emotional. Im Deutschen wird das Wort Herz auch oft dem "Verstand" und dem Willen entgegengesetzt. Es hat inzwischen eine untergeordnete bis naive Note erhalten, weil die Macht, die ihm zugestanden wird, nur in geringem Umfang den weltlichen Werten und Lebens-Notwendigkeiten entspricht.
  • Liebe heißt auf Latein amor, wovon die südeuropäischen Worte abstammen wie amore (ital.), amour (franz.), amor (span.). Der Artikel zu allen Worten weist auf die männlichen Attribute hin. Ebenso der römische Liebesgott Amor, Sohn der sinnlichen Göttin Venus und des Kriegsgottes Mars - das spricht für die eher leidenschaftliche Liebe (im Griechischen entspricht er Eros). Das ist eine andere, mehr menschlichere Qualität als die Liebe der Stille, als Grundqualität oder Grundschwingung des Universums, wie sie in spirituellen Bereichen ("Wahrheit") gemeint ist.

Je nach Orientierung des Bewusstseins ist der Wille diejenige Kraft, die "Herz und Seele" trennt im Leben. Das Bewusstsein benutzt die gegebene Macht, um etwas anders in Form zu bringen als das, was ist - ein mehr oder weniger liebevolles Ego.
Das Sprichwort "ein Herz und eine Seele" bezeichnet die Einmütigkeit zwischen Menschen, eine Kongruenz zwischen der Seele, dem Herzen und dem was sich dann im Leben ausdrückt: eine ursprüngliche Liebe und Harmonie.

Die Redewendung "Liebe in Aktion" zeigt, wie wir der Liebe Form und Ausdruck verleihen können durch Handeln.

Sinnsprüche

Ein Tropfen Liebe ist mehr als ein Ozean Verstand.
(Blaise Pascal)


Ist das Denken von Liebe durchdrungen,
wird es unbesiegbar.
(Charles Haanel)


Macht ist immer lieblos.
Liebe niemals machtlos.
(unbekannt)


Wenn auf der Erde die Liebe herrschte,
wären alle Gesetze entbehrlich.
(Aristoteles)


Die Summe unseres Lebens sind die Stunden,
in denen wir liebten.
(Wilhelm Busch)


Glücklich allein ist die Seele,
die liebt.
(Johann Wolfgang von Goethe)


Das Altern schützt dich nicht vor der Liebe.
Aber die Liebe schützt dich bis zu einem
gewissen Maß vor dem Alter.
(Jeanne Moreau)


Macht brauchst du nur, wenn du Böses vorhast.
Für alles andere reicht Liebe, um es zu erledigen.
(Charlie Chaplin)


Gerade auf der Kombination von Denken und Liebe
beruht die unwiderstehliche Macht des Gesetzes der Anziehung.
(Charles Haanel)


Nur da, wo die Liebe mit offenen Armen empfangen wird,
wird sie gerne bleiben.
(Dörthe Huth)


Weisheiten

Urteile nicht hart über dich selbst.
Ohne Erbarmen mit uns selbst sind wir außerstande,
die Welt zu lieben.
(Buddha)


Beginne den Tag mit Liebe.
Erfülle den Tag mit Liebe.
Verbringe den Tag mit Liebe.
Beende den Tag mit Liebe.
Das ist der Weg zu Gott.
(Satya Sai Baba)


Am Ende zählt nur...
Wieviel hast du geliebt?
Wie stark hast du geliebt?
Wie weit hast du gelernt, loszulassen?
(Buddha)

 
Die göttliche Liebe,
unähnlich der menschlichen Liebe,
ist tief und weit und schweigend,
man muss selbst still und weit werden,
um ihrer bewusst zu werden und ihr zu antworten.
(Sri Aurobindo)


Ein Schritt zu deinem eigenen Herzen
ist ein Schritt zu dem Geliebten.
(Rumi)

Deine Aufgabe ist nicht, nach Liebe zu suchen,
sondern nur, alle Schranken in dir selbst zu finden,
die du dagegen errichtet hast.
(Rumi)

Weiterführendes

Artikel

Literatur

Videos

Audio

Weblinks


 (Hilfe)

Autoren

Stefan (48), Heike W.11 (21), Bl (7) und Jonas (6)  Jeder Autor hat seine eigenen Passagen zu diesem Artikel beigesteuert. Deshalb muss nicht jeder Autor alle Passagen des Artikels unterstützen.
Zahl in Klammern = Anzahl der Artikel-Bearbeitungen dieses Autors. Eine hohe Anzahl bedeutet nicht zwangsweise, dass dieser Autor auch viel Inhalt zum Artikel beigesteuert hat.

Einzelnachweise

  1. http://matriarchat.info/symbolik/herz.html
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