Energetischer Selbstschutz
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Energetischer oder psychischer Selbstschutz umfasst Techniken zur Abgrenzung auf Energieebene.
Dieser Selbstschutz kann zum Beispiel nützlich sein
- für die Arbeit mit Kranken oder anderen Menschen mit niedrigem Energieniveau
- zum Schutz vor "Energie-Vampiren"
- zum Schutz vor, meist unbewussten, Angriffen auf die Aura
- bei Meditationen
- bei Praktiken wie Pendeln, Tarot etc.
Inhaltsverzeichnis |
Grundlagen
Es gibt einen einfachen Grund, weswegen man überhaupt auf die Idee kommt sich schützen zu wollen: Unsere Körperenergie verhält sich ein wenig wie Wasser.
Fehlt jemandem Energie, dann fließt sie dorthin. Hat jemand viel Energie, fließt sie von ihm weg.
Das ist vor allem dann der Fall, wenn man unter vielen Menschen verweilt, und sich die Energiekörper überschneiden. Besonders bedeutsam ist dies in Städten, in welchen viele Menschen wenig Energie haben, man visuell und akustisch abgelenkt ist oder gelangweilt seine Gedanken vor sich hin fließen lässt (z.B. in der U-Bahn). Ein energetischer Schutz verhindert dieses Wegfließen.
Sicherlich kennen einige das Gefühl mit jemandem gesprochen zu haben und sich danach ausgelaugt zu fühlen. Dann hat dieser Mensch euch wahrscheinlich "angezapft". Besonders Menschen welche gerne im Mittelpunkt stehen, saugen aktiv Energie/Aufmerksamkeit (nicht generalisierbar). Es ist nicht immer leicht herauszufinden wer dies schlussendlich ist/war.
Grundsätzlich fließt Energie dorthin, wohin wir unsere Aufmerksamkeit richten.
Einen körpereigenen Schutz hat jeder von uns. Dieser schwankt je nach Umgebung (Notwendigkeit), Stimmung, Situation, Ernährung und Sensibilität auf Feinstoffliches. Außerdem ist das Schutzschild abhängig von Sport, Meditation, das vor Augen führen der eigenen Werte und Ideale, das Fühlen und Denken an die Aura. Bei einem kranken, labilen (geistig wie körperlich) Menschen ist der Schutz schwächer. Bei exzessivem Drogengebrauch kann der Schutz fast verschwunden sein.
Du bist für jegliches Handeln, jeden Schaden und Nutzen selbst verantwortlich!
Alltägliche Schutztechniken
Zu Anfang sollte man wissen, wie man ganz ohne besondere mentale Techniken seinen Energiekörper schützen kann:
- Allein das Schließen des Energiekreislaufs (Zunge an den Gaumen) stärkt die Aura deutlich.
- Wenn die Beine überkreuzt sind ist der untere Teil der Aura geschlossen.
- Wenn man die Arme verschränkt ist der obere Teil der Aura geschlossen (das tun wir unbewusst sehr oft).
In Indien wird den Kindern beigebracht die Arme zu verschränken wenn die Erwachsenen mit ihnen schimpfen. Die heftigen Emotionen der Erwachsenen treffen die empfindlicheren Kinder somit nicht so hart, den Kindern wird aber dennoch deutlich was nicht in Ordnung war.
Man kann dies auch umgekehrt anwenden, indem man sich für Gespräche oder Menschen bewusst öffnet (eine offene Körperhaltung lässt die nonverbalen Informationen besser ankommen).
Eine weitere sehr einfache Technik etwas abprallen zu lassen, ist einfach nicht zu reagieren. Dass das Gegenüber dabei noch zorniger wird, liegt daran dass die Energie des Zornes abprallt und zurückkommt.
Hier kommen wir auch schon zum ersten Problem, der psychischen Selbstverteidigung. Geblockte Emotionen kommen zum Sender zurück und dieser wird dadurch beispielsweise noch wütender. Gerade wenn euer Gegenüber keinen Schaden nehmen soll (Familie, Freunde, Partner) oder es sich soweit hoch schaukeln könnte, dass ihr tätlich angegriffen werdet, sollte man nicht alles blocken, was man an negativen Energien erhält.
Stattdessen kann und sollte man die Energien verwandeln. Segnet euer Gegenüber, wünscht ihm das Beste, schickt ihm ein Shalom, Schanti oder "Friede sei mit dir". Natürlich nicht ausgesprochen, sondern in Gedanken. Wichtig ist auch, dass es ernst gemeint ist!
Es funktioniert, selbst wenn jemand Anderes streitet.
Meiner Erfahrung nach braucht man dieses Umwandeln auf der Straße kaum, Zuhause jedoch schicke ich öfters und erfolgreich solche Gedanken los.
Auraschilde visualisieren
Man kann sich Auraschilde visualisieren, das heißt vor dem geistigen Auge vorstellen.
Der Schutz des Auraschildes ist dabei umso stärker, je besser man dazu in der Lage ist, sich eine bildhafte Vorstellung des Schildes zu machen. Je komplexer die Visualisierung ist, desto besser ist die Schutzwirkung. Am Ende übergibt man den Schutz seinem Unterbewusstsein oder lässt ihn im fortgeschrittenen Stadium im Bewusstsein einfach nebenher "weiterlaufen".
Einfach
Wirbeln
Stelle dir vor, du wirbelst deine Aura zwölf mal rechts um dich herum. Das wirkt nicht allzulange, ist aber auf die Schnelle leicht und unauffällig zu bewerkstelligen (z.B. in hitzigen Diskussionen um selbst ruhig zu bleiben und sich nicht vereinnahmen zu lassen).
Verdichten
Ebenfalls einfach und effektiv zugleich ist es Energie von oben durch das Kronenchakra einzusaugen (dabei einatmen) und beim Ausatmen die Energie nach außen zu pressen und sich vorzustellen (im Optimalfall fühlen) wie die Aura stärker wird und eine Schutzschicht entsteht.
Farblich könnt ihr Experimentieren, farblos funktioniert.
Fortgeschritten
Ein ätherischer Auraschild[1]
- Atme sieben Sekunden ein, dann eine kurze Pause und wiederum sieben Sekunden aus und nochmal eine kurze Pause (jeweils mind. 1 Sekunde). Da das Zählen hinderlich ist, mache ich es nach Gefühl. Probiert diese Atemtechnik vorher aber einige Male aus.
- Konzentriert euch auf euer Wurzelchakra. Stellt euch eine hellorange-/pfirsichfarbene Ellipse vor. Sie soll nur 10 bis 20 cm messen. Geht nun (verkleinert euch gedanklich) in diese Ellipse hinein bis ihr ganz von dem Licht umgeben seid.
- Visualisiert nun einen metallischen Glanz. Atmet mit der Atemtechnik 9 mal ein und aus.
- Bekräftigt nun innerlich dass ihr geschützt seit, beispielsweise mit: "Ich bin geschützt vor allen psychischen Angriffen. Der Schutz ist undurchdringlich und unzerstörbar." ...
- Legt am besten auch fest wie lange der Schild halten soll (sonst wird er mit der Zeit schwächer und verschwindet, ihr legt so fest bis wann er mindestens halten soll).
- Je mehr Übung desto länger hält dieser Schutz. Die Bekräftigungen gehen einher mit einem dreimaligen "So sei es."
Aufsteigende Sterne
Wenn ihr euch bei Meditationen vor äußeren Einflüssen schützen wollt, empfiehlt es sich, eine Lichtsäule vorzustellen:
Ihr stellt euch vor wie Sterne um euch herum aufsteigen, immer mehr werden und letztendlich sich zu einer kompletten Lichtsäule verdichten. Ihr seit dann mitten in dicht aufsteigenden Sternen.
Experten
Der Lichtturm[2]
- Atme tief und gleichmäßig durch (und behalte diesen Atemrhythmus während der ganzen Übung bei).
- Lockere nach und nach den ganzen Körper.
- Nimm eine aufrechte Haltung ein, ohne zu verkrampfen; die Arme hängen locker seitlich herunter.
- Visualisiere um dich herum ein ovales, wolkenartiges Gebilde aus leuchtend blauem Licht, das seitlich etwa 20 cm und am Kopf und an den Füßen etwa 40 cm über den physischen Körper hinausreicht.
Wenn du es schaffst, dir dieses blaue Lichtfeld klar und deutlich vorzustellen (oder dir dessen bewußt zu sein), geh noch einen Schritt weiter, und visualisiere am höchsten Punkt dieser Aura, knapp oberhalb deines Kopfes, eine Lichtkugel in strahlendem Weiß. Konzentriere dich ganz auf diese Lichtkugel, damit sie noch heller strahlt - so wie weiß glühendes, brennendes Magnesium. (Du brauchst dafür nicht nach oben zu blicken; es genügt, wenn du ihre Gegenwart spürst.) Dieses geistige Bild steht für das Licht deines Höheren Selbst, das tatsächlich vorhanden ist. Und dass du die Lichtkugel schwebend über deinem Kopf visualisierst, hat seinen Grund: Du willst das Höhere Selbst nicht mit deinem bewussten Selbst, deinem Ego, gleichsetzen. - Vertiefe diese beiden Visualisierungen: das leuchtend blaue Oval, das dich schützend umgibt, und die strahlend weiße Kugel über deinem Kopf, am Scheitelpunkt der Aura.
- Strebe - die strahlende Kugel über deinem Kopf stets vor Augen - nach dem höchsten Gut, das du dir vorstellen kannst; erkenne, dass diese visualisierte Kugel ein Stück wahre göttliche Macht verkörpert. Wenn du soweit bist, stellst du dir vor, wie diese glänzende Kugel glitzerndes Licht aussendet. Dieses silbern funkelnde Licht überflutet deine Aura und durchdringt in pulsierenden Strömen deinen ganzen Körper.
- Den äußeren Rand deiner Aura bildet das klar umrissene leuchtend blaue Oval, während das Innere des Kraftfeldes jetzt von einem lebendigen, pulsierenden, funkensprühenden Licht erfüllt wird.
- Halte dir dieses lebendige Bild noch eine Weile vor Augen (solange die Konzentration reicht) und spüre, wie dich die Lichtteilchen in pulsierenden Strömen ständig durchdringen. Dieses Licht ist unerschöpflich, denn es wird von der göttlichen Quelle gespeist. Spüre, wie es - strahlend hell und funkelnd - unaufhörlich in deiner Aura kreist und dabei die äußere Schicht, die harte Schale des blauen Ovals verstärkt. Erlebe dich glückselig und wachsam inmitten dieses herrlichen Ausdrucks göttlicher Macht. Blende diese Vorstellung langsam aus deinem Bewusstsein aus, wohl wissend, dass sie nicht aus der Realität verschwindet.
Pulsar
In der Vorstellung Energiewellen kreis- oder spiralförmig um sich ausbreiten.
Erschwerende Einflüsse
- Negative Gedanken (Ängste, Wut, Hass)
- Zweifel an euch Selbst oder dem Energieschild
- Dauernde Beanspruchung eines Schildes
- Stress
- Drogen
Schutzkreise & Rituale
Einen Kreis aus Salz um sich herum streuen.
Falls du Fragen zur Bearbeitung hast, wende dich bitte direkt an Jonas.
Infos zur Mitarbeit im Secret Wiki gibt es hier.
Reinigung
- Duschen und Visualisieren wie Anhaftungen, Anspannung, etc. weg gespült werden (Wasser speichert Energie)
- Einreiben mit Salz oder in Sole Füße baden (Salz Neutralisiert)
Literaturempfehlung
- Chao Kok Sui - Energetischer Selbstschutz
- Denning und Phillips - Psychischer Selbstschutz
- Delnooz Fons - Praxisbuch für den energetischen Selbstschutz
- Fortune Dion - Selbstverteidigung mit PSI
- Schutz - Themenkreis Meditation (Audio) Schirner Verlag


