Chakra

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Die sieben Hauptchakren des menschlichen Körpers

Als Chakra bezeichnet man feinstoffliche Energiezentren unseres Körpers. Der Begriff Chakra kommt aus dem Sanskrit und bedeutet soviel wie Rad, Diskus oder Kreis.

Die Mehrzahl von Chakra heißt "Chakren" oder auch "Chakras". Das "Ch" spricht man als "Sch" aus.

Über die Chakren findet ein Austausch der Energien des Menschen mit den Energien des Kosmos und der feinstofflichen Welt statt. Über unsere Chakren nehmen wir Energien (Schwingungen) auf, welche uns sowohl positiv, als auch negativ beeinflussen können.

Die Chakrenlehre ist die Grundlage für fast alle asiatischen Lehren und Religionen. Sie bildet nicht nur das Fundament für die Religionen Buddhismus und Hinduismus, sondern steckt beispielsweise auch hinter Yoga, Tai Chi, Ayurveda oder der TCM.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Vitalshop24 Sich wohl zu fühlen war nie leichter Die Chakrenlehre ist mindestens 3000 Jahre alt und stammt aus Indien.
Auch bei den Hopi, den Inka und den Maya gibt es Hinweise auf die Chakras.

Idee

Die Chakrenlehre geht davon aus, dass jeder Mensch eine Seele hat.
Ferner ist unser gegenwärtiger Körper eine Hülle, die von der Seele bewohnt wird. Nachdem der Körper verbraucht ist ("Tod") wandert die Seele zurück in den "Ozean des Bewusstseins", um sich anschließend (bei Bedarf) in einer neuen Hülle zu verkörpern (Reinkarnation).

Hauptchakren

Jeder Mensch hat sieben Hauptchakren. Dazu kommen weitere vier "rückwärtige" Chakren. Deshalb ließt man im Allgemeinem von jeweils sieben oder elf Hauptchakren. Desweiteren gibt es sogenannte Nebenchakren, beispielsweise an den Händen und an jedem Finger.

Die Hauptchakren befinden sich nach der Chakrenlehre entlang der Wirbelsäule bzw. in der senkrechten Mittelachse des Körpers. Diese werden durch den angenommenen Energiekanal (als Sushumna oder Haralinie bezeichnet) verbunden, durch den auch die Kundalini-Kraft aufsteigt.

Die Hauptchakren werden als Blütenkelche des Lotus dargestellt, was ihrer Trichterform entspricht, wobei die Anzahl der Blütenblätter je nach Chakra variiert. Die Anzahl der Blütenblätter ist gleichzusetzen mit der Anzahl der feinstofflichen Energiekanäle, welche mit dem jeweiligen Chakra verbunden sind.

Jedem der sieben Hauptchakren sind bestimmte Funktionen zugeordnet. Ein Teil der Funktionen bezieht sich auf den menschlischen Entwicklungsprozess, vom Urvertrauen im Wurzelchakra, dessen Basis als Kind gelegt wird, bis zur Erkenntnis des Universums im Alter, welches sich im Kronenchakra spiegelt.

Körperlich lassen sich die Hauptchakren Organen und Drüsen zuordnen, welchen sie Energie liefern oder dessen Blockaden abbilden.

Durchschnittlich sind die Hauptchakren 10 bis 12 cm groß. Die Größe variiert bei Über- oder Unterfunktion). Die Hauptchakren schwingen/drehen nach oben hin stetig schneller. Eine andere Lehre spricht davon, dass sie von unten nach oben stetig größer werden.

Wurzelchakra

  • Farbe: Rot
  • Element Erde
  • Lage: Öffnet sich nach unten hin vom Damm aus
  • Laut: lam
  • Steht mit dem Kronenchakra in direkter Verbindung

Mit dem Wurzelchakra haben einige "spirituelle" Menschen Probleme. Sie konzentrieren sich auf das Kronenchakra um "höhere" Erfahrungen zu machen, bilden das Wurzelchakra aber nicht im selben Maße aus. So werden sie immer abgehobener, weil die Bodenhaftung verloren geht.

Sexual-, Sakralchakra

  • Farbe: Orange
  • Element Wasser
  • Lage: Etwa am unteren Bauch, nach vorne geöffnet (wie auch alle nachfolgend beschriebenen Chakren)
  • Laut: vam
  • Steht mit dem Halschakra in direkter Verbindung

Beim Sakralchakra geht es um Kreativität und Sexualität (und alles drum herum wie Impotenz, Menstruationsbeschwerden, Fortpflanzung...).

Solarplexuschakra

  • Farbe: Gelb,
  • Element Feuer
  • Lage: Zwischen Bauchnabel und Rippen - man fühlt es gut, denn wenn man dort herumdrückt, ist es an einer Stelle unangenehm (man spürt jedoch nicht das Chakra sondern den Solarplexus)
  • Laut: ram

Das Solarplexuschakra ist das Zentrum der "niederen" Gefühle wie Hass, Zorn, Sorgen, Angst, Selbstsucht aber auch für Mut, Kühnheit, Ausdauer und das Verlangen zu gewinnen.

Der Solarplexus ist auch in anatomischer Hinsicht ein empfindlicher Punkt, an dem viele Nerven enden. Möglicherweise kennt ihr das Gefühl dort einen Knoten zu haben. Sensible Menschen fühlen sich dort getroffen, wenn man Ihnen Agressionen entgegen bringt.

Herzchakra

  • Farbe: Grün, Rosa
  • Element Luft
  • Lage: Auf Herzhöhe, jedoch in der Mitte!
  • Laut: yam

Das Herzchakra ist das Zentrum für höherschwingende Gefühle wie Liebe (nicht nur in einer Beziehung sondern auch zu allen anderen Lebewesen), Mitgefühl, Verzeihen, Frieden, Gedult, Güte, Zärtlichkeit, Rücksicht und so weiter.

Hals-, Kehlkopf-, Kommunikatinonschakra

  • Farbe: Hellblau,
  • Element Äther
  • Lage: Auf Kehlkopfhöhe
  • Laut: ham

Beim Kehlkopfchakra geht es um kommunikative Fähigkeiten aber auch um den Hals/Hinunterschlucken. Probleme wie Asthma gehen auch auf diese Ebene.²

Indem man zum Beispiel tief singt (das "OM" ist da gut geeignet) regt man damit das Hals- und gleichzeitig Sexualchakra an ;-)

Drittes Auge, Zirbeldrüse, Ajnachakra (gespr. Aschna)

  • Farbe: Indigo
  • Lage: Liegt in der Mitte der Stirn
  • Laut: kscham

Das Dritte Auge ist das Zentrum der höheren Sinne. Zu diesen gehören Intuition, Hellsehen, Hellhören, Hellriechen.

Kronen-, Scheitelchakra

  • Farbe: Violett, weiß (alle Farben zusammen)
  • Alle Elemente; reines Sein (das Göttliche)
  • Lage: am höchsten Scheitelpunkt bei aufrechtem Kopf
  • Laut: om

Öffnet sich nach oben (Intuition, Akaschachronik)

Nebenchakren

Besonders hervorzuheben sind die Handchakren als Instrument der Wahrnehmung und das Nackenchakra, das dieses Gefühl des "Beobachtet werdens" auslöst.

Andere Chakren

Versand2Welten Banner Verschiedene Lehren und Schulen variieren in ihren Auffassungen bezüglich Details wie Anzahl und genauer Lokalisation der Chakren. Darüber hinaus existieren Chakren als Energiezentren nicht nur im Rahmen unseres physischen Körpers, sondern auch außerhalb, jedoch fast durchgehend entlang der Sushumna zwischen Himmel und Erde verteilt.

Energiekanäle

Die Chakren sind durch feinstoffliche Energiekanäle verbunden. Alte indische und tibetische Texte sprechen von 72.000 bis 350.000 Energiekanälen im Körper.

Die feinstofflichen Kanäle kann man mit unserem Blutkreislauf vergleichen. An Stelle des Blutes werden die verschiedensten Formen von Energien transportiert, welche über die Chakren gesteuert werden. Das Äquivalent zu den Adern des Blutkreislaufs sind die Nadis des Energiekreislaufs.

Bildliche Vorstellung

Die Bezeichnung Rad ist nicht ganz passend, da man sich Chakren eher als Energiewirbel vorstellen kann, die sich trichterförmig öffnen. Diese Wirbel befinden sich in ständig kreisender Bewegung, wodurch sie einerseits Energien aussenden, anderseits aber auch Energien in die Energiekörper hinein saugen.

Chakren-Arbeit

Wenn sich alle Chakren in einem harmonischen Fluss befinden und frei von Blockaden sind, dann befindet sich auch der Mensch selbst im absolutem Gleichgewicht.
Aufgrund fehlerhafter Erziehung oder anderer negativer Einflüsse sind bei den meisten Menschen jedoch einige Chakren blockiert. Dies kann sich in körperlichen oder psychischen Beschwerden äußern und bis zu Krankheit hinführen.

Um eventuell vorhandene Blockaden zu lösen, kann man mit seinen Chakren arbeiten. Dazu gibt es verschiedene Möglichkeiten:
Man kann beispielsweise mit der dem Chakra zugeordeneten Farbe, dem Ton oder dem Symbol arbeiten.

Siehe auch

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