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Augen

Aus Secret Wiki
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Augenzugang
Augen(bewegungen) verraten viel über einen Menschen

Dieser Artikel

  • zeigt wie man seine Augen trainieren kann
  • gibt generelle Infos zur Augenmuskulutar und den Augenbewegungen
  • und zeigt wie man die Augenbewegungen des Gegenübers deuten kann.

Augen trainieren und verbessern

Wirkliche Ursache von Fehlsichtigkeit

Alternative Fachleute haben herausgefunden, dass Fehlsichtigkeit auf eine Verkrampfung der Seh-Muskeln zurückzuführen ist. Die Verkrampfung wird hauptsächlich verursacht durch "monotones Sehen". Damit ist unsere heutige Arbeitsweise mit dem stundenlangen fixierten Schauen auf den Bildschirm oder das Lesen von Büchern gemeint.

Augentraining

Mit Hilfe von Augentraining kann man seine Sehkraft deutlich verbessern.
Mit den folgenden Büchern kann man ins Augentraining einsteigen und seine Augen Schritt für Schritt verbessern:



Augen-Übungen

Bei Bildschirmarbeit jede halbe Stunde folgende kurze Übung machen:

  • Hand ausstrecken und Daumen nach oben zeigen lassen
  • Abwechselnd auf den Daumen und einen Punkt, der ca. 30 bis 50 m entfernt ist, schauen

Laseroperationen

Von Laseroperationen wird oftmals abgeraten. Sie sind überteuert, schwächen das Auge und es ist nicht gewährleistet, dass die Sehverbesserung auch anhält.

Augenmuskulatur

Unsere Augenmuskulatur wird so oft benutzt wie kein anderer Muskel in unserem Körper. Die Augen beherbergen auch die einzigen Muskeln im Körper, welche sich nicht bewusst kontrollieren lassen. Dies ist einer der Gründe, weshalb viele Pokerspieler eine Sonnenbrille tragen - sie verstecken das Einzige, was sie verraten könnte.

Unsere Augenmuskulatur ist direkt mit dem präfrontalen Cortex verbunden ist. Über sie rufen wir Erinnerungen und Informationen ab und stellen uns Zukünftiges vor. Der präfrontale Cortex ist die einzige Gehirnregion des Neocortex, die direkt mit dem Hypothalamus (zuständig für die Hormonausschüttung) vernetzt ist.

Der präfrontale Cortex ist daher in der herausragenden Position, Informationen aus allen sensorischen und motorischen Modalitäten zu kombinieren und hervorzubringen. Mit den Augen können wir somit Bilder, Töne, Gefühle und Gedanken abrufen. [1]

Augenbewegungen

Je nach Gedankengang bewegen sich die Augen in eine andere Blickrichtung. Dies kann man zum Beispiel gut sehen

  • während der REM-Phase (Rapid Eye Movement) beim Schlafen
  • bei blinden Menschen. Sie bewegen während des Denkprozesses ihre Augen ständig. Oftmals tun sie das stärker als Sehende, da sie nie lernen mussten, ihre Augen zu kontrollieren.

Die Augenbewegungen während dem Denken sind in der Literatur als "lateral eye movements" bekannt, im NLP werden sie als "Zugangshinweise der Augen" bezeichnet. Die Bewegungen zeigen weltweit die gleichen Muster. Dies liegt daran, dass es eine angeborene neurologische Verbindung zwischen den Augenbewegungen und den Repräsentations-Systemen gibt.[1]

Augenbewegungen deuten (Augenzugangs-Hinweise)

Die Augenbewegungen deines Gesprächpartners verraten dir, was er gerade in seinem Gehirn an Information abruft. Dies wird im NLP als "Augenzugangs-Hinweise" bezeichnet.

Im Folgenden eine Aufzählung von gängigen Bewegungen und ihren Erklärungen, die aus dem lehrreichen Buch Körpersprache und NLP: Erfolgreich nonverbal kommunizieren von Benedikt Ahlfeld entnommen ist.

Wichtig:
Die Augen bewegen sich während des Denkprozesses und nicht während der verbalen Antwort auf eine Frage. Achte also vor allem auf diejenigen Augenbewegungen, die dein Gegenüber macht bevor er jeweils spricht.

Blickrichtung nach oben oder nach unten

  • Wandern die Augen nach oben, visualisiert dein Gegenüber gerade. Er ruft also ein Bild in seinem Kopf ab.
  • Gehen die Augen nach unten, fühlt dein Gegenüber entweder in sich hinein oder er führt einen inneren Dialog (Beispiel: wenn man mit seiner inneren Stimme abklärt, ob einem ein bestimmtes Angebot gefällt).
  • Bleiben die Augen in einer mittigen Position, werden oft auditive Kanäle abgerufen, also Geräusche oder Töne.

Anmerkung: Der Rahmen, in dem diese Blickrichtungen stattfinden, kann je nach Mensch unterschiedlich gelagert sein. Bei manchen Leuten verbleibt der Blick eher mittig wenn sie in sich hineinfühlen. Bei anderen ist der Rahmen eher nach schräg links unten versetzt. Kommunikation ist immer dynamisch und ebenso sind es die Modelle des NLP. Grob zusammengefasst lässt sich jedoch sagen, dass für den Groß-teil der Menschen der hier vorgestellte Rahmen zutrifft.

Blickrichtung nach links oder rechts

Wenn du dein Gegenüber vor dir hast, ist von dir aus gesehen

  • rechts die Erinnerung deines Gesprächspartners
  • und links die Vorstellung (Imagination) deines Gesprächpartners.

Es ist wichtig, immer zu überprüfen, ob und in welcher Form dieses Modell auf dein Gegenüber zutrifft. Dazu kannst du zu Beginn des Gespräches bewusst Kontrollfragen einbauen: Stelle deinem Gegenüber gezielt Fragen, die auf bestimmte Sinneskanäle verweisen. Somit kannst du testen, welche Augenzugänge besonders stark ausgeprägt sind.

Beachte: Bei Linkshändern ist die Blickrichtung oft spiegelverkehrt.

Kombinationen

  • Stehst du vor deinem Gegenüber und der Blick wandert bei ihm nach rechts oben, so ruft er ein Bild aus der Erinnerung ab.
  • Bei einem Blick nach links oben stellt sich dein Gegenüber ein Bild vor, er kreiert also eine Vorstellung.
  • Der Blick nach links unten zeigt dir, dass der andere im inneren Dialog ist. Die Aufmerksamkeit ist jetzt eingeschränkt und du könntest einen Moment pausieren, bevor du weiter sprichst.
  • Wandern die Augen nach rechts unten, sind wir meistens im Gefühl.
  • Links in der Mitte wird ein Geräusch, Ton oder eine Stimme auditiv imaginiert.
  • Gehen die Augen zur rechten Mitte, wird eine gehörte Erinnerung abgerufen.

Bei einem alltäglichen Gespräch ist es völlig normal, dass der Blick immer wieder zwischen Erinnerung und Vorstellung springt, da wir mehrere Sinneskanäle abrufen und Erlebtes erinnern, um es dann neu zu formulieren. Erst nach oder während der Verknüpfung dieser Informationen wird die Antwort gegeben.[1]

Augenkontakt

In der westlichen Welt werden Menschen schon von klein auf darin geschult, möglichst lange Blickkontakt zu halten. Das Absenken der Augen oder das Abgleiten von dem Blick des Gegenübers wird oftmals als Zeichen der Schwäche oder Unterwürfigkeit gewertet. Somit empfiehlt sich ein direkter, aber nicht zu langer Augenkontakt bei der ersten Begegnung.

Im Osten wird ein direkter Augenkontakt als Angriff verstanden. Der gesenkte Blick ist ein Zeichen von Respekt.[1]

Weiterführendes

Literatur

Weblinks


 (Hilfe)

Autoren

Stefan, Bot und Benedikt Ahlfeld
Jeder Autor hat seine eigenen Passagen zu diesem Artikel beigesteuert. Deshalb muss nicht jeder Autor alle Passagen des Artikels unterstützen.
Zahl in Klammern = Anzahl der Artikel-Bearbeitungen dieses Autors. Eine hohe Anzahl bedeutet nicht zwangsweise, dass dieser Autor auch viel Inhalt zum Artikel beigesteuert hat.

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 1,2 1,3 Hauptquelle für jeweils ganzen Abschnitt: Benedikt Ahlfeld: Körpersprache und NLP: Erfolgreich nonverbal kommunizieren
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