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Innere Familie

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innere Familie
Die Arbeit mit der inneren Familie
kann zu besseren Beziehungen führen

Dieser Artikel beschreibt das Konzept der "inneren Familie". Das Konzept der inneren Familie als Psyche des transzendenten Menschen ist seit 2015 bekannt und auf Ayleen Scheffler-Hadenfeldt zurückzuführen.[1]

Dabei wird das Innere-Familien-Konzept nach Ayleen Scheffler-Hadenfeldt auch mit dem Internal-Family-Systems-Modell (IFS) nach Richard Schwartz verglichen.

Inhaltsverzeichnis

Das Konzept der inneren Familie

Ayleen Scheffler-Hadenfeldt geht davon aus, dass die Psyche eine innere Familie ist - mit innerem Kind, innerer Frau und innerem Mann. Die innere Familie als System gehört damit zu einer modellhaften Betrachtungsweise innerer Erlebniswelten. Sie beschreibt also die innere Wahrnehmung des wechselseitigen Umgangs von Mensch und Umwelt, das heißt, wie der Mensch Ereignisse, Situationen oder generell sein Leben innerlich erlebt.

Nach der Lehre von Ayleen Scheffler-Hadenfeldt ist der transzendente Mensch eine Seele mit feinstofflicher Persönlichkeit (welche auch die karmische Vergangenheit mit einbezieht) und irdischer Persönlichkeit, die durchlässig für die göttlichen Selbstheilungskräfte ist. Dabei gestaltet die feinstoffliche die irdische Persönlichkeit.

Diese irdische Persönlichkeit besteht aus einer Psyche als innere Familie mit innerem Kind, innerer Frau und innerem Mann sowie dem physischen Körper. Dabei ist die innere Familie als System und im Einzelnen feinstofflich, emotional und mental im physischen Körper gespeichert.

Die folgenden Abbildungen veranschaulichen den transzendenten Menschen. Beide stellen inhaltlich denselben Sachverhalt dar, allerdings entspricht die linke Grafik dem Empfinden der inneren Frau und die rechte Grafik dem Verständnis des inneren Mannes. Insofern werden sich Betrachter/-innen mit einer dominanten inneren Frau mehr von der linken und Betrachter/-innen mit einem dominanten inneren Mann mehr von der rechten Abbildung angesprochen fühlen.

Der transzendente Mensch für Innere-Frau-Betrachter/-innen
Der transzendente Mensch für Innere-Mann-Betrachter/-innen

Die innerpsychische Zugänglichkeit und Gesundheit der inneren Familienmitglieder sowie deren Zusammenspiel untereinander ergibt die individuelle Persönlichkeitsstruktur eines jeden Menschen. Diese Persönlichkeitsstruktur bestimmt dann die persönliche Wahrnehmung, Beziehungs- und Lebensgestaltung.

Alle Seelen, die noch nicht gleichermaßen über die Innere-Frau- und die Innere-Mann-Spiritualität erleuchtet sind, diese Erleuchtungen miteinander verbunden haben und dadurch die universelle Liebe in die irdischen Strukturen fließen lassen, sind in ihrer inneren Familie unausgewogen. Deswegen ist das Grundmuster der Persönlichkeit so gut wie bei allen Menschen unvollständig.

Dieses menschliche Grundmuster der Persönlichkeit zieht sich dabei solange stabil durch alle Lebensbereiche hindurch, bis einzelne innere Familienmitglieder geheilt und ihre Kooperation untereinander verbessert werden, sich also die innere Familie als System insgesamt entwickelt. Dies ist mit Hilfe ganzheitlicher Psychotherapie möglich, die gezielt bei den inneren Familienmitgliedern ansetzt.

Die Bedeutung der inneren Familie

Die innere Familie ist in zweifacher Hinsicht von grundlegender Bedeutung:

  1. Die innere Familie ist als Persönlichkeitsstruktur jedes Menschen das Grundmuster der individuellen Wahrnehmung, innerpsychischen Interpretation und Verarbeitung von Erfahrungen sowie der äußeren Lebensgestaltung.
  2. Die Seelen inkarnieren sich als Kinder, die dann zu Frauen und Männern heranwachsen. Dadurch leben sie entsprechend dem universellen Spiegelgesetz in einem konkret erfahrbaren Lernmodell ihrer eigenen Psyche.

Damit bestimmt die innere Familie innerlich und äußerlich maßgeblich die irdische Existenz eines jeden Menschen.

Vergleich mit dem Internal-Family-Systems-Modell (IFS)

Das Internal-Family-Systems-Modell (IFS) nach Richard Schwartz geht von einer Vielzahl innerer Persönlichkeitsanteile aus und unterscheidet insbesondere

  • verdrängte Anteile als „Verbannte“
  • die in der Verbannung haltenden Anteile als „Manager“
  • und „Feuerbekämpfer“ als Verstärkung im Notfall.

Das Ziel des IFS-Modells ist, so schnell wie möglich ein stabiles Selbst aufzubauen.

Dieses IFS-Modell der inneren Familie wendet Richard Schwartz seit den 80er Jahren an. Mit dem Konzept der inneren Familie nach Ayleen Scheffler-Hadenfeldt ist es nur von der Bezeichnung her ähnlich.

Inhaltlich sind beide Inneren-Familien-Modelle weder identisch noch aufeinander aufbauend. Insofern haben sie keinen inhaltlichen Bezug zueinander. Das IFS-Modell nach Richard Schwartz und das Konzept der inneren Familie nach Ayleen Scheffler-Hadenfeldt sind also völlig unabhängig voneinander zu verstehen und anzuwenden.

Richard Schwartz verwendet Methoden aus der Familientherapie für innerpsychische Teilpersönlichkeiten. Damit hat er die systemische Sichtweise der Familientherapie auf die Innenwelt des Individuums übertragen.[2] Ayleen Scheffler-Hadenfeldt dagegen sieht die Psyche ganz konkret als eine innere Familie mit einem Familiensystem aus innerem Kind, innerer Frau und innerem Mann an.

Ihr Konzept der inneren Familie hat Ayleen Scheffler-Hadenfeldt ohne Anbindung an eine therapeutische Tradition aus ihrer persönlichen transzendenten Wahrnehmung heraus erfahren und erkannt. Dabei vervollständigte sie den inzwischen bekannten Persönlichkeitsanteil des „inneren Kindes“ um die gleichermaßen bedeutenden, aber noch nicht therapeutisch beschriebenen, Persönlichkeitsanteile „innere Frau“ und „innerer Mann“.

Die inneren Familienmitglieder

Das innere Kind, die innere Frau und der innere Mann wurden auch schon von Carl Gustav Jung als menschliche Grundmuster erfahren und als Archetypen beschrieben. Archetypen sind dem kollektiven Unbewussten zugehörige Grundstrukturen menschlicher Vorstellungs- und Handlungsmuster. Jung bezeichnete diese drei der Archetypen als Kind-Archetypus, Anima und Animus, ohne daraus aber die menschliche Psyche als eine innere Familie abzuleiten.[3]

Lediglich das innere Kind als solches ist inzwischen therapeutisch allgemein bekannt. Dabei wird allerdings bis heute (Stand: Anfang 2016) davon ausgegangen, dass es sich beim inneren Kind um eine vereinfachte, zum Teil populärwissenschaftliche Darstellung komplexer psychodynamischer Theorien handelt.[4]

Tatsächlich ist es aber nach Ansicht von Ayleen Scheffler-Hadenfeldt genau umgekehrt. Die menschliche Psyche ist eine innere Familie und die tiefenpsychologischen und psychoanalytischen Vorgehensweisen haben die einzelnen inneren Familienmitglieder erfahren, ohne aber ihre ganze Bedeutung zu erfassen.

Seitdem haben sich verschiedene Methoden der Inneren-Kind-Arbeit entwickelt, die nach dem Prinzip einer therapeutischen Ich-Spaltung in ein inneres Kind und in ein oder mehrere Erwachsenen-Ichs funktionieren.

Die "Spirituelle Psychotherapie" von Ayleen Scheffler-Hadenfeldt konkretisiert diese Ich-Spaltung als eine innere Familie mit einem inneren Kind und den beiden Erwachsenen-Ich-Anteilen innere Frau und innerer Mann. Darüber hinaus ist in Scheffler-Hadenfeldts Konzept die innere Familie im physischen Körper gespeichert und in die Transzendenz des Menschen eingebettet.

Inneres Kind

Die verspielten, kindlichen Impulse in der menschlichen Psyche kommen aus dem inneren Kind.

Das innere Kind

Das innere Kind ist der innerpsychische Persönlichkeitsanteil, der Lebendigkeit bewirkt und für unbeschwerte Existenz zuständig ist. Das innere Kind bestimmt maßgeblich die persönliche Lebensqualität, weil alle frühkindlichen Erfahrungen prägend im Menschen gespeichert bleiben. So werden Erfahrungen von Liebe, Anerkennung und Gesehen-werden lebenslang ein Gefühl von Geborgenheit vermitteln, während frühkindliche Verletzungen weiterhin durch die Erwachsenenpersönlichkeit hindurchschimmern. So kann zum Beispiel ein ursprünglicher Mangel an Liebe später zu einem übergroßen Bedürfnis nach Zuwendung durch andere Menschen führen. Fühlt sich dagegen schon ein Baby liebevoll angenommen, wird das später dem Erwachsenen lebenslanges Urvertrauen schenken.

Therapieansätze

Bei sehr viel Schmerz oder Traumatisierungen kann das innere Kind auch mitsamt seinen schlimmen Gefühlen verdrängt werden. Allerdings ist es nicht möglich, nur die unangenehmen Gefühle zu verdrängen. Es ist auch gleichzeitig der Zugang zu den positiven Gefühlen versperrt. Es ist das Ziel einer Inneren-Kind-Therapie, das innere Kind zu heilen und gleichzeitig eine liebevolle Beziehung der inneren Eltern zum inneren Kind herzustellen. Dazu haben sich verschiedene Ansätze entwickelt.

Es können grundsätzlich zwei verschiedene therapeutische Vorgehensweisen unterschieden werden, die sich oftmals schon in den Bezeichnungen „Innere-Kind-Arbeit“ und „Innere-Kind-Heilung“ als unterschiedliche Einstellungen zeigen. In der Inneren-Kind-Arbeit liegt der Schwerpunkt regelmäßig darauf, mit dem inneren Kind gut umzugehen.[5] Das heißt, aus dem oder den erwachsenen Persönlichkeitsanteilen heraus wird gelernt, eine liebevolle Beziehung zu dem inneren Kind aufzubauen.

Dieser liebevolle Umgang der inneren Eltern mit dem inneren Kind wird auch in der Inneren-Kind-Heilung nach Ayleen Scheffler-Hadenfeldt gelernt, aber darüber hinaus wird vor allem das innere Kind als solches nochmals wieder so konkret und real wie möglich gelebt. So kann das innere Kind in seiner Existenz genauso tiefgehend und prägend wie ursprünglich in der Kindheit neue positive Erfahrungen machen und dadurch heilen. Es geht im wahrsten Sinne des Wortes darum, wieder heil und ganz zu werden, um schöne Gefühle zu empfinden.

Innere-Kind-Arbeit:

Die folgenden Psychotherapien arbeiten mit dem inneren Kind.

Die Transaktionsanalyse nach Eric Berne ist ein Kommunikationsmodell, welches 3 Persönlichkeitsebenen unterscheidet:

  • Kind-Ich
  • Erwachsenen-Ich
  • und Eltern-Ich.

Sie macht das innere Kind bewusst und möchte das Zusammenspiel verbessern, ebenso wie die Qualität der Ich-Zustände durch Analyse von Gesprächen.

Die Ego State-Therapie ist eine Traumatherapie, die von verschiedenen Ich-Anteilen ausgeht, welche von gesund bis abgespalten reichen. Ziel der Therapie ist, die Persönlichkeitsanteile besser untereinander abzustimmen bis hin zur vollständigen Integration. Dabei wird das innere Kind oder werden die inneren Kinder als Ego States aufgefasst. Die Ich-Anteile können imaginativ angesprochen werden.

In der Psychodynamisch Imaginativen Traumatherapie ebenso wie in der Katathym-Imaginativen Psychotherapie wird mit Imaginationen und inneren Bildern gearbeitet. Die Schematherapie verwendet Imaginationen in Form von imaginativen Rollenspielen.

Durch eine EMDR-Therapie (Eye Movement Desensitization and Reprocessing) kommt die Verarbeitung von Gefühlen hinzu. Beim Imaginativen Reprozessieren im Rahmen einer EMDR-Therapie werden Erinnerungen in symbolisch-metapherartiger Form bearbeitet. Dabei ergibt sich oftmals spontane Innere-Kind-Arbeit. Es kann ein Wunschergebnis imaginiert, zum Beispiel ein Täter zur Rede gestellt, werden.[6]

Die Hakomi-Methode ist eine erfahrungsorientierte Körperpsychotherapie. Sie zielt auf eine ganzheitliche Innere-Kind-Heilung, welche den Körper, die Therapeuten/-innen-Beziehung und transpersonale Aspekte mit einbezieht. Ihr Schwerpunkt ist Achtsamkeit. [7]

Innere-Kind-Heilung:

Nach der Lehre von Ayleen Scheffler-Hadenfeldt inkarnieren sich die Seelen in einem konkreten Lernmodell der inneren Familie, sodass eine Innere-Kind-Heilung erst durch ganzheitliche Neu-Erfahrung vollständig ist. Deshalb führt eine ganzheitliche Innere-Kind-Heilung (bei ausreichender Ich-Stabilität) in die Regression, das heißt zurück auf kindliches Niveau.

In der therapeutischen Inneren-Kind-Regression identifiziert sich eine Person vorübergehend so vollständig mit dem inneren Kind, dass sie innerlich zu dem inneren Kind regelrecht wird und aus diesem heraus wahrnimmt und empfindet. Diese Regression bezieht gleichermaßen den Körper, die Gefühlsmuster und die Gedankenstrukturen so ein, dass in allen Strukturbereichen der irdischen Persönlichkeit neue positive Erfahrungen gemacht werden. Jetzt bekommt das innere Kind all die Liebe, nach der es sich sehnt und die es braucht.

Dabei sind die eigenständige Verarbeitung von Gefühlen und eine positive Therapeuten/-innen-Beziehung gleichermaßen von Bedeutung. Die Therapeutin oder der Therapeut nimmt als Vorbild für die inneren Eltern und als ganzheitliche Erfahrung für das innere Kind vorübergehend die Elternrolle ein und geht dabei insbesondere auch in Eltern-Kind-Körperkontakt[8].

Parallel dazu lernen die inneren Eltern anhand von konkreten Alltagssituationen, liebevoll mit ihrem inneren Kind wie mit einem realen Kind umzugehen.[9] EMDR, projektiver Umgang mit Puppen sowie therapeutisch ausgewählte Märchen und Rituale können hinzukommen.

Die vollständige Heilung auch eines sehr verletzten inneren Kindes ist möglich und führt zu tief empfundener Geborgenheit im reinen Dasein.

Innere Frau

Die innere Frau ist der innerpsychische Persönlichkeitsanteil, der Lebensfreude bewirkt und für Gefühle und Beziehungen zuständig ist. Die innere Frau ist der Mittelpunkt der inneren Familie. Eine gesunde innere Frau unterhält liebevolle innere Beziehungen zum inneren Kind, zum inneren Mann und zur Transzendenz. Sie sorgt für den Zusammenhalt der inneren Familie und wirkt in der Psyche ausgleichend.

Auch nach außen ist es die Aufgabe der inneren Frau, positive Kontakte zu gestalten. Sie leidet sehr darunter, wenn Beziehungen nicht funktionieren. Werden ihre Bedürfnisse nach harmonischen und liebevollen Beziehungen nicht erfüllt, reagiert sie sehr traurig, enttäuscht und ängstlich. Bei einer verletzten oder unterentwickelten inneren Frau kommt es zu massiven Störungen in allen emotionalen und sozialen Bereichen.

Menschen mit einer Inneren-Frau-Dominanz in ihrer Psyche können bei entsprechenden Verletzungen eine Angststörung oder Depression entwickeln. Sehr häufig haben sie mit Schuldgefühlen zu tun. Zugleich sind sie durch Psychotherapien besonders gut zugänglich. Die Heilung der inneren Frau lohnt sich für glückliche Beziehungen. Die innere Frau wird sich mit Anderen liebevoll verbunden fühlen.

Der spirituelle Weg bei Innerer-Frau-Dominanz führt in die Erleuchtung als Einheitserfahrung mit dem Ganzen. Die Innere-Frau-Erleuchtung erfüllt mit universeller Liebe.

Innerer Mann

Der innere Mann ist der innerpsychische Persönlichkeitsanteil, der Glücksgefühl bewirkt und für Abgrenzung und Zielstrebigkeit zuständig ist. Durch den inneren Mann bekommt ein Mensch Klarheit, Erkenntnis und versteht Zusammenhänge. Der innere Mann denkt logisch und strategisch und hat den Überblick. Besonders wichtig ist der innere Mann im beruflichen Bereich. In vielen Berufen sind positive Selbstdarstellung und männliches Selbstbewusstsein entscheidend für den Erfolg.

Ist der innere Mann in der Psyche einer Person unterentwickelt, so sucht die Person bei anderen Menschen nach den Inneren-Mann-Qualitäten Stabilität, Orientierung, Sicherheit, Schutz, Abgrenzung und Durchsetzung. Ein Mensch mit kaum eigenem Innerem-Mann-Anteil kann dann regelrecht abhängig von einer äußeren Partnerin oder einem äußeren Partner mit hohem Inneren-Mann-Anteil werden.

Menschen mit einer Inneren-Mann-Dominanz in ihrer Psyche können bei entsprechenden Verletzungen eine Zwangsstörung oder Manie entwickeln. Sehr häufig können sie das Gefühl von Hilflosigkeit nicht ertragen. Zugleich sind sie durch Psychotherapien nicht besonders gut zugänglich. Sie werden eher eigenverantwortlich in ihrer Entwicklung erfolgreich sein. Der innere Mann wird geheilt in seine Kraft kommen.

Der spirituelle Weg bei Innerer-Mann-Dominanz führt in die Erleuchtung als Transzendenzerfahrung des göttlichen Menschen. Die Innere-Mann-Erleuchtung erfüllt mit universeller Glückseligkeit.

Anwendungsbereiche

Das Konzept der inneren Familie beinhaltet vor allem 3 Anwendungsbereiche.

1. Allgemeine Lebensverbesserung:
Das allgemeine Wissen über die Psyche als eine innere Familie kann im Alltag zu besseren zwischenmenschlichen Beziehungen, insbesondere als Partnerschaften, am Arbeitsplatz und gegenüber Kindern, führen. Von der inneren Familie als System aus innerem Kind, innerer Frau und innerem Mann sind ausnahmslos alle Menschen betroffen.

Arbeit mit der inneren Familie
Material für die psychotherapeutische Arbeit mit der inneren Familie (inneres Kind, innere Frau, innerer Mann)

2. Therapeutisch:
Von grundsätzlicher Bedeutung ist eine auf die Persönlichkeitsstruktur abgestimmte Auswahl der geeignetsten Therapieform. Die individuelle Zusammensetzung der inneren Familie macht Menschen für bestimmte psychische Störungen anfällig und gleichzeitig für bestimmte Formen von Therapien besonders gut zugänglich. Wird die zielgenaueste Therapieform angewendet, führt dies zu besseren Ergebnissen.

Die Heilung der einzelnen inneren Familienmitglieder bewirkt zunehmende psychische Gesundheit und erweiterte Kompetenzen. Wird auch die Kooperation der einzelnen inneren Familienmitglieder untereinander verbessert, führt dies zu mehr Stabilität und Ausgeglichenheit.

Außerdem profitieren Familien- und Paartherapien von dem Verständnis der Persönlichkeitsstrukturen, weil so realistische Erwartungshaltungen an sich selber und den oder die anderen entstehen. Diese Therapieformen betrachten ohnehin die Familie als System.

3. Spirituell:
Die individuelle Persönlichkeitsstruktur als innere Familie bestimmt die spirituelle Ausgangssituation, die Entwicklungsaufgaben und den spirituellen Weg. Schließlich werden außerdem die Erleuchtung als Einheitserfahrung und die Erleuchtung als Transzendenz des Menschen über die innere Familie miteinander verbunden.

Weiterführendes

Artikel

Literatur

Videos


 (Hilfe)

Autoren

Ayleen (24), Stefan (4) und Jonas (2)  Jeder Autor hat seine eigenen Passagen zu diesem Artikel beigesteuert. Deshalb muss nicht jeder Autor alle Passagen des Artikels unterstützen.
Zahl in Klammern = Anzahl der Artikel-Bearbeitungen dieses Autors. Eine hohe Anzahl bedeutet nicht zwangsweise, dass dieser Autor auch viel Inhalt zum Artikel beigesteuert hat.

Einzelnachweise

  1. Spirituelle Psychotherapie: Die innere Familie, Leitfaden für ganzheitliche Therapeuten/-innen*, 1. Auflage 2015, ISBN-13: 978-3738653151.
  2. Website IFS-Europe e.V.
  3. Carl Gustav Jung, zum Beispiel: "Zur Psychologie des Kindarchetypus" im Buch Gesammelte Werke 9/1* und "Syzygie: Anima und Animus" in Gesammelte Werke 9/2*.
  4. Wikipedia-Artikel zu Inneres Kind, abgerufen am 16.4.2016.
  5. Siehe zum Beispiel Aussöhnung mit dem inneren Kind* von Erika Chopich und Margaret Paul.
  6. EMDR: Praxishandbuch zur Behandlung traumatisierter Menschen*, Arne Hoffmann (Hrsg.), 5. Aufl. 2014, S.83.
  7. Website Hakomi Institute of Europe, abgerufen am 17.4.2016.
  8. Einzelne Therapeuten/-innen haben den heilenden regressiven Körperkontakt schon seit Jahren erfolgreich angewendet, sodass Ayleen Scheffler-Hadenfeldt diese Vorgehensweise aufgrund positiver Eigenerfahrung in ihr ganzheitliches Konzept übernommen hat.
  9. In einem Weihnachtsprojekt zur inneren Familie waren die Teilnehmer/-innen unter der Anleitung von Alyeen Scheffler-Hadenfeldt dazu aufgefordert, ihre innere Familie zu leben.
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