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Spiritualität

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Spiritualität
Spirit ist überall :)

Der Begriff Spiritualität geht auf das lateinische Wort "spiritus" zurück, das sowohl Atem, Leben, Seele als auch Geist bedeutet. Von "spiritus" wurde das englische Wort "spirit" abgeleitet.

Was ist Spiritualität?

Allgemein steht Spiritualität für die Vorstellung einer geistigen Verbindung zum Universum und der Unendlichkeit.

So definieren verschiedene Menschen die Spiritualität:

Spiritualität bedeutet,
dass wir uns um andere kümmern.
Dalai Lama


Spiritualität beinhaltet nach meinem Verständnis
das Erkennen und Annehmen der eigenen Einzigartigkeit,
den Wunsch nach Selbstentfaltung
und die Sehnsucht, alldem Ausdruck zu verleihen.


Für mich bedeutet Spiritualität,
wieder zu mir selbst zu finden,
zu wissen, was ich wirklich will,
welche Werte und Fähigkeiten ich besitze, und diese zu leben.
Ich ruhe in meiner Mitte, mit allem anderen verbunden;
alles ist göttlich, alles ist eins.


Spiritualität heißt für mich, dass ich geistig mit allem verbunden bin.
Durch diese Verbundenheit habe ich die Möglichkeit die Realität zu formen -
indem ich mit gewünschten Dingen in Resonanz gehe.
Dies gelingt umso besser, je bewusster ich bin
und je mehr Menschen ihre geistigen Kräfte entdecken
und ihrer Berufung folgen.


Spiritualität bedeutet für mich
wieder in die göttliche Ordnung zu kommen.
Dinge die aus dieser Ordnung herausgefallen sind zu heilen
um somit in die eigene Schöpferkraft zu kommen,
denn der Schöpfer und ich sind Eins.

Andrea Elvers-Dylag


Im neuen Weltverständnis bedeutet Spiritualität eine Gottverbundenheit
mit direktem "Draht" zu allem was ist.
Sie beinhaltet eine ganzheitliche (holistische) Weltsicht.
Die Grundlage bilden verschiedene religiöse Vorstellungen
und wissenschaftliche Erkenntnisse der Quantenphysik und Esoterik.

Unbekannt


Spiritualität ist für mich das innere Vertrauen darauf, dass ich nie allein bin, sondern immer in Verbindung mit allem, was ist. Durch meinen Körper und meine Emotionen nehme ich wahr, welche Schwingung ich empfange oder aussende. Wenn mir das bewusst wird, kann ich schöpferisch sein und Veränderungen bewirken oder mich dem Fluss überlassen und in Harmonie kommen.


Gesellschaftliche Akzeptanz

Laut Umfragen sind 40 % der Deutschen spirituellen Themen gegenüber aufgeschlossen. Im heutigen Zeitgeist wird das Thema mehr und mehr hervorgehoben und löst dogmatische religiöse Vorstellungen ab.

Die ganzheitliche Sichtweise der Verbundenheit aller Dinge verbreitet sich. Dies zeigt sich zum Beispiel an Filmen wie (R)Evolution 2012, der Entstehung des spirituellen sozialen Netzwerkes Momanda oder der spirituellen Partei Die Violetten. Auch medial wird das Thema immer häufiger aufgegriffen.

Spiritualität und Demenz

Im demoskopischen Wandel der Gesellschaft steigt nicht nur der Anteil an alten Menschen sondern damit auch das Auftreten von Demenz-Erkrankungen wie Alzheimer. Das bedeutet, dass die Begegnung mit einem Demenz-erkrankten Menschen für jeden von uns immer wahrscheinlicher wird. Eine interessante Frage ergibt sich damit, wie weit Spiritualität und Demenz zusammengehen:

  • Sind demente Menschen in der Lage, Spiritualität zu empfinden, zu leben - oder sind sie spirituell verloren?
  • Brauchen Demenz-erkrankte Menschen ein spirituelles Angebot?
    • Wenn ja: in welcher Form (Gottesdienste, Ansprache)?
    • Wenn nein: wie spirituell müssen Pflegende sein um nicht verloren zu gehen in der Realität von dementen Menschen?
  • Was ist in der Begegnung spirituell und was ist Täuschung/Wahnvorstellung oder gar Endorphin-Wirkung im Gehirn?
  • Wie echt, authentisch, kann man sich im Glücklich-sein eines dementen Menschen mit seinem Seelen-Wesen verbinden? Wie kann Spiritualität dort aussehen?

In den Definitionen von Lexika finden sich folgende Stichworte zur Frage "Was ist Spiritualität?":[1]

  • Geistigkeit, eine ausgerichtete Haltung (im religiösen Sinne), eine (geistige) Verbindung zu Transzendenz ... (Wikipedia)
  • eine geistig-geistliche Orientierung und Lebenspraxis (Lexikon der Psychologie)
  • eine Beschäftigung mit Sinn und Wertfragen der eigenen Existenz (Spansel)
  • Wahrnehmung der Einheit von Wirklichkeit und Anerkennen des Geistigen als Realität (Transpersonale Psychologie)

Wenn man diese Stichworte der Definitionen betrachtet, scheinen bei Demenz-erkrankten Menschen nicht viele Voraussetzungen für Spiritualität vorzuliegen. Denn Symptome der Demenz sind Verluste der Fähigkeiten auf den Ebenen von Denken, Handeln und Empfinden, die Voraussetzung für die oben genannten Kriterien zu spirituellem Erleben sind.

Wenn das Funktionieren dieser Ebenen Voraussetzung zu spiritueller Entwicklung, zu spirituellem Empfinden, Denken und Handeln ist, mag man zunächst denken, dass für Menschen mit Demenzerkrankung Spiritualität keine Rolle mehr spielt. Für manchen scheint der Eindruck zu entstehen, dass sogar der Wert des Lebens verloren ist - gemessen an den eigenen Maßstäben von Sinnhaftigkeit.

Einschränkungen durch Demenz-Erkrankungen

  • Auf der körperlichen Ebene entstehen Durchblutungsstörungen durch Eiweiß-Ablagerungen im Gehirn. Dadurch wird der Stoffwechsel von Nervenzellen gestört; sie sterben ab und Knotenpunkte zur Informationsweiterleitung und -verarbeitung brechen auseinander. Das bedeutet, dass Zusammenhänge und Erinnerungen nicht gefunden werden und ständig gesucht werden.
  • Auf der kognitiven Ebene gehen Gedächtnis und Denkfähigkeit verloren, die Fähigkeiten zur Herstellung von sinnvollen Bezügen, zu Reflexion, Innenschau (Introspektion) und Abstraktion.
  • Auf der Handlungsebene leidet unter den physisch bedingten kognitiven Verlusten die Handlungsfähigkeit: das Wissen um Zusammenhang von Gedanke und Handeln und damit auch eine Idee von spirituellen Rahmenbedingungen und Praktiken zu spirituellen Erfahrungen.
  • Auf der emotionalen Ebene ist der Bezug zu spirituellen Erfahrungen nicht mehr bewusst, die Auseinandersetzung mit den damit empfundenen Gefühlen nicht mehr möglich. Durch den Mangel an Verarbeitungsmöglichkeit (Reflexion, Innenschau, Bewusstwerdung) ist das Gefühlserleben von spirituellen Erfahrungen nicht mehr einzuordnen und wirkt sich auf die anderen Ebenen wenig aus (eher nur aufs gefühlsmäßige Wohlbefinden).

Welches spirituelle Erleben noch möglich ist

Während die kognitiven Fähigkeiten und die Handlungsfähigkeit abnehmen, bleibt die Fähigkeit zum emotionalen Erleben weitgehend erhalten - wenn auch verändert. Auch eine Empfänglichkeit für nonverbale Kommunikation bleibt erhalten.

Auf dieser Basis ist also spirituelles Erleben durchaus noch möglich. Es bleibt eine Frage, wie weit man hier den Begriff Spiritualität fasst, wie weit Bewusstheit und ganzheitliche Verarbeitung Grundlage von Spiritualität sein soll.

Persönlicher Standpunkt von Heike W.

Wenn Bewusstheit von Geistigem und Spirituellem von der kognitiven Seite her nicht gegeben ist, so mag das was zählt, die Fähigkeit von Empfinden und die Präsenz sein.
Viele Menschen - auch demente - haben eine wunderbare, friedvolle Ausstrahlung, die andere Menschen eine "spirituelle" Ebene empfinden lässt: die zur Ruhe gekommene Seele. Dieses kann man teilen und nähren.

Die Form des Unausgesprochenen, des tiefen inneren Wissens kann reichen um auch bei dementen Menschen der spirituellen Dimension des Lebens Raum zu geben, die Resonanz des Göttlichen klingen zu lassen. Das vermittelt sich durch die Haltung und die Tätigkeit - egal, wie es ankommt.

Eine Anregung einer Nonne: die streng ritualisierte katholischen Gottesdienst-Praxis war für viele Demenz-erkrankte Besucher hilfreicher als der freiere evangelische Gottesdienst. Die sich immer wiederholende Ablaufform gibt ihnen Halt und einen Rahmen - für ihr (gewohntes) spirituelles Erleben. Daher ist es schon hilfreich, denjenigen, die das gewohnt sind und wollen, auf jeden Fall den Besuch eines Gottesdienstes regelmäßig zu ermöglichen.

Weitere Informationen zur Demenz finden sich in diesem Artikel.

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Weiterführendes

Artikel

Literatur

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Weblinks


 (Hilfe)

Autoren

Stefan, Heike W., Leander, Bot, PGG und Sybille
Jeder Autor hat seine eigenen Passagen zu diesem Artikel beigesteuert. Deshalb muss nicht jeder Autor alle Passagen des Artikels unterstützen.
Zahl in Klammern = Anzahl der Artikel-Bearbeitungen dieses Autors. Eine hohe Anzahl bedeutet nicht zwangsweise, dass dieser Autor auch viel Inhalt zum Artikel beigesteuert hat.

Einzelnachweise

  1. aus Heikes Notizen eines Vortrags vom 14.11.14 in Münster, von Stefanie Oberfeld, Gerontopsychiatrisches Zentrum Westfalen-Lippe
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