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Medizinisches Marihuana

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Dieser Artikel dient reinen Informationszwecken. Er ist keine Aufforderung zum Erwerb von Marihuana und keine Ermutigung zu Eigen-Therapie-Versuchen. Besitz von nicht ärztlich verordnetem Marihuana ist in Deutschland illegal, ebenso Kultivierung von Marihuana-Pflanzen zum Vertrieb und zur Verwendung als Rauschmittelbasis.
Medizinisches Marihuana
Junge Cannabis-Pflanze

Die weibliche, unbestäubte Hanfpflanze hat nicht nur die bekanntermaßen rauscherzeugende Wirkung, sondern kann auch sinnvoll zu medizinischen Zwecken eingesetzt werden. Nicht alle extrahierbaren Wirkstoffe der Cannabis-Pflanze sind rauscherzeugend.

Cannabis-Blüten (Marihuana zum Rauchen) wurde erstmals 2011 in Deutschland Arzneimittel-rechtlich zugelassen für ärztliche Verordnung bei einem kleinen Kreis von austherapierten Patienten.

Inhaltsverzeichnis

Begriffskunde

  • Hanf: ist eine Pflanzengattung und zählt zu den ältesten Nutz- und Zierpflanzen der Welt
  • Cannabis: Sammelbegriff für Rauschmittel, die aus Hanfsorten der Gattung Cannabis gewonnen werden. Die Hauptwirkstoffe sind das psychoaktive THC (Tetrahydrocannabinol) und das nicht psychoaktive, therapeutisch eingesetzte CBD (Cannabidiol).
  • Marihuana: getrocknete, meist zerkleinerte, harzhaltige Blütentrauben und blütennahe, kleine Blätter der weiblichen, unbestäubten Cannabis-Pflanze - umgangssprachlich auch als Gras bezeichnet
  • Haschisch: Produkt aus dem extrahierten Harz der Cannabis-Pflanze [1]
  • Ethnobotanik ist die Wissenschaft von medizinisch wirksamen Heilpflanzen, die von Eingeborenen und Schamanen verwendet werden. Viele davon sind als gefährliche psychogene Drogen abgestempelt. Für die Pharmaindustrie sind sie uninteressant, weil man Pflanzen nicht patentieren kann.

Medizinische Anwendungsgebiete

Anfang 2015 gab es aus 700 Anträgen 382 Patienten, denen eine Genehmigung von Cannabis als Schmerzmittel erteilt worden ist.[2]
Elementar in der medizinischen Anwendung von Marihuana ist die Dosierung, Zusammenstellung und Dauer der Anwendung. Zu beachten ist auch, dass das feine Zusammenspiel aller Inhaltsstoffe der Hanfpflanze mit den verbliebenen Körperfunktionen die heilende Wirkung bringt. So wird der Wirkstoff THC auch von der Zirbeldrüse produziert und die Balance und Wirkung davon wird durch Verabreichen von Cannabis verändert oder verstärkt.

In der medizinischen Anwendung kann Marihuana je nach Zweck, Wirkung und Möglichkeit des Patienten in verschiedenen Formen verabreicht werden: als Extrakt, Pulver in Wasser gelöst, unter Schokoladenpudding gerührt, zum Pfeifentabak zugefügt und andere. Die Wirkstoffe von Marihuana sind fettlöslich, das heißt man kann sie mit Butter oder Öl auskochen und dieses Fett für Anwendungen und Verabreichungen benutzen, z.B. als Salbe oder als Gebäck.

Die Dosierung ist entscheidend, ob eine Art Rauschwirkung eintritt. Die meist eintretende Tiefen-Entspannung trägt zu einer heilsamen Wirkung bei.

Dr. William Courtney forscht in seiner Cannabis International Foundation seit Jahren über die Wirksamkeit von Cannabis als Medizin. In diesem Video zeigt er, wie man rohen Saft aus der Pflanze gewinnt.

Über den Einsatz von Marihuana in der Geriatrie, in einem israelischen Altenheim, berichtet ein ARD-Weltbild-Beitrag (bis 5.10.14 abrufbar):

  • Als "medizinisches Marihuana" wird hauptsächlich der extrahierte Wirkstoff Cannabidiol (CBD) verwendet. Eine Rauschwirkung wird dabei weitgehend durch Dosierung und entsprechende Züchtung vermieden. Jahrelanges Austesten und Protokollieren der jeweiligen Dosis haben inzwischen eine sichere Anwendungsbasis geschaffen.
  • Bei chronischen Erkrankungen gäbe es fast keine Nebenwirkungen von medizinischem Marihuana im Vergleich zur medikamentösen Behandlung. So müssen auch nicht erst Neben- und Wechselwirkungen mit-behandelt werden.
  • Im Folgenden die in dem Beitrag erwähnten, dort erfolgreich behandelten Themenkreise:

Entzündliche Erkrankungen

Wirkung von medizinischem Marihuana bei entzündlichen Erkrankungen wie (Poly-)Arthritis und Rheuma:
Da solche Krankheitssymptome bei Senioren sehr verbreitet sind und auch psychisch belastend sind, war dies eine Indikation zur Verabreichung von sorgsam ausgewählter Dosis und Form von Marihuana. Eine Frau berichtet im Beitrag wie die Behandlung sie aus ihrer Lebensmüdigkeit geholt hatte.

Psycho-Traumata

Ein weiteres Anwendungsgebiet sind z.B. posttraumatische Belastungsstörungen. Im Beitrag berichtet ein Veteran, der durch Flashbacks aus seiner jüdischen Kindheit im Deutschen Reich geplagt war, vom Verschwinden seiner Symptome und einer deutlich verbesserten Lebensqualität. Ebenso wird von der positiven Wirkung bei Appetitlosigkeit berichtet. Schizophrenie kann ebenfalls erfolgreich mit Cannabis behandelt werden.

Parkinson, Multiple Sklerose

Herkömmliche Medizin therapiert chronische, unheilbare Erkrankungen oft mit mehreren, Nebenwirkungs-reichen Tabletten, die von Patienten kaum mehr geschluckt werden können (aufgrund ihres Alters und eventueller Schluckbeschwerden). Auch hier können Nebenwirkungen vermieden und Symptome gelindert werden, wie das Zittern bei Parkinson.

Aids und Krebs

Die Begleit- und Schmerz-Symptome können auch bei diesen Erkrankungen gelindert werden. Medizinisches Marihuana ist ein schnell wirkendes Schmerzmittel.

Andere bekannt-gewordene Anwendungen

Der erste deutsche Patient, dem Cannabis-Blüten ärztlich verordnet wurden - Lars Scheimann - litt an dem neuro-psychiatrischen Tourette-Syndrom und ADHS. Er hatte zufällig herausgefunden, dass sich seine Symptome drastisch beruhigten nach dem Konsum eines Joints und erwirkte in langwierigen Prozessen eine Verordnung für sich. Seine Erfahrungen bildeten den Grundstock des Blogs Doktor Hanf, mit Informations-reicher Anlaufstelle für Patienten und Eltern. Auch Multiple-Sklerose-Patienten berichteten ihm von erheblicher Linderung.

85 Prozent aller Menschen mit Tourette-Syndrom reagieren positiv auf Cannabis, sodass hier vielen Menschen geholfen werden könnte. Stattdessen müssen sie viel teurere Psychopharmaka mit ihren Nebenwirkungen aushalten, weil die Ärzte diesen Weg nicht gehen wollen und Krankenkassen die Kosten bestenfalls minimal finanzieren. Im März 2014 gab es bundesweit nur 216 Patienten, denen Cannabis verschrieben wurde.[3]

Eltern berichten in diesem Video über die Anwendungserfolge bei der Epilepsie ihrer Kinder und der damit verbundenen Verringerung der familiären Belastungen.
Mehrere Menschen berichten, wie sie durch die Einnahme von Marihuana vom Krebs geheilt wurden und es als ein sehr probates vorbeugendes Mittel gegen Krebs benutzen.

Cannabis hat sich auch bei Herzerkrankungen bewährt und kann das Herzinfarktrisiko beträchtlich vermindern. Auch bei Insulin-abhängiger Diabetes wurden große Erfolge erzielt. Wenn man die Pflanze nicht erhitzt, kann sie auch als wirksames Antioxidant eingesetzt werden.

Cannabis-Tee kann Menstruationsbeschwerden lindern.[4]

Gefahren

Gesundheits-gefährlich ist Cannabis erwiesenermaßen bei Kindern und Jugendlichen bis zum Abschluss der Gehirnentwicklung, die bis zum 25. Lebensjahr gehen kann. Bis dahin hat es einen massiv Wachstums-hemmenden und schädigenden Einfluss auf die Gehirnzellen, mit Folgeerscheinungen wie bei einer vorzeitigen Demenz. Die anfängliche Euphorie-Erfahrung schlägt schnell in Trägheit und Apathie um.[3]

Während gelegentlicher Konsum der psycho-aktiven, THC-reichere Droge das Psychose-Risiko nur verdoppelt, erhöht sich das Risiko bei regelmäßigem Konsum auf das drei- bis fünffache.[5] - besonders kritisch ist, wenn es in der Familiengeschichte bereits psychische Erkrankungen gibt (genetische Veranlagung): die Missachtung der Warnung kann dort leicht das Leben ruinieren und die ganze Familie extrem belasten.

In der Patientenecke des Blogs Doktor Hanf wird daher deutlich auf den Unterschied zwischen Drogenversuchen Jugendlicher und echten jugendlichen Patienten mit ADHS- oder Tourette-Syndrom hin. Mehr dazu siehe hier. Medikamente, die synthetisches Cannabis enthalten (wie das THC-haltige 'Dronabiol') haben deutliche Erfolge dort gezeigt.

Das Umstrittene dreht sich meist gar nicht um die Rauschanteil-arme Variante von Cannabis/Marihuana, die für medizinische und technische Zwecke verwendet wird, sondern um die Drogen-Variante. In dem Video unten werden unter anderem die unterschiedlichen Ziele und Konsumenten-Typen differenziert und dem allgemeinen Öffentlichkeitsbild gegenüber gestellt. Auch werden verbreitete Vorurteile korrigiert, die Diskussionen oft so unfruchtbar werden lassen.

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Verbot von Cannabis

Anfang des 20. Jahrhunderts wurde Hanf, eine der ergiebigsten Nutzpflanzen des Menschen, nahezu global flächendeckend verboten, obwohl es bis dahin keine Drogenprobleme mit Cannabis gab. 1925 beschlossen 19 Staaten weltweite Kontrollmaßnahmen für den Anbau von Hanf einzuführen. Das gipfelte im Laufe der Zeit in ein nahezu-es Totalverbot.

So wurde eine äußerst nützliche Pflanze dämonisiert und die Menschheit verlor nicht nur ein Entspannungs- und Schmerzmittel, sondern auch alle anderen Nutzungen der Pflanze, wie Papierherstellung, extrem strapazierbare Stoffe, verschiedene Medikamente, usw.. Cannabislegal hat dazu einen informativen Artikel veröffentlicht: Wann und warum wurde Cannabis verboten?

Ausser in USA und Uruguay[6] gibt es auch in Deutschland es Bewegungen, dieses Verbot zu mildern, vor allem, um die Kriminalität einzuschränken. So soll in Kreuzberg ein Coffee-Shop eröffnet werden, in dem der Verkauf von Marihuana geduldet wird.[7] Das Selbst-Experiment von Jenke im März 2014 sollte die Diskussion wieder anfachen, um zumindest eine leichtere Zugänglichkeit für Patienten zu erwirken, denen Cannabis besser hilft als schwere Psychopharmaka. Anfang 2015 haben die Grünen einen Gesetzesvorschlag zur Legalisierung eingereicht.[8]

Es gibt in Deutschland eine Reihe von Geschäften, die sich auf den Verkauf von Hanfprodukten spezialisiert haben - wie nachhaltige Kleidung, Kosmetik, Nahrungsmittel aus zugelassenen und kontrollierten EU-Hanfsorten. Diese Hanfsorten sind aus THC-armen, sogenanntem "Nutzhanf" hergestellt. Dieser wird in Deutschland nur wenig angebaut und eher aus Frankreich, Italien, Kanada und China importiert.[9]

Hanf-Samen sind beispielsweise bei niederländischen Shops wie seedmarket.com** erhältlich.

Legalisierung als Droge in USA

Per Volksabstimmung wurde in Colorado 2012 der private Gebrauch von Cannabis zu berauschenden Zwecken (mit höherem THC-Anteil) legalisiert. Inzwischen ist der Bundesstaat Washington gefolgt; andere Staaten wie Oregon und Alaska folgen noch (Karte hier.), während andere Staaten noch an der Legalisierung wenigstens zum medizinischen Gebrauch (mit minimiertem Rauschanteil) arbeiten.
November 2016 stimmten 55% der Wähler in Kalifornien für die Legalisierung für - ebenso hat man sich in Arizona, Maine, Massachusetts und Nevada für die Legalisierung der Droge für "Freizeitzwecke" entschieden.[10]

In der WDR-Doku 2015 "Hasch-Boom in Amerika - wie sich Colorado reich kifft" wird berichtet, wie sich die Aufhebung des Cannabis-Verbots auch für den privaten Verbrauch bisher ausgewirkt hat in Colorado. Es ist ein ganzer "grüner" Industriezweig damit entstanden, der inzwischen den Gesetzen der Marktwirtschaft folgt: maximale Effizienz bei geringstmöglichen Kosten, die Kleinfirmen bald aussterben lassen - der Ehrgeiz im Milliardengeschäft ist groß. Ebenso boomt der Tourismus - man bezeichnet die Entwicklung als die Ära des "Green Rush" (grüner Rausch, statt Goldrausch).

Folgen der Legalisierung waren:

  • 23 Prozent weniger Straftaten
  • statt Verdienste an Drogenkartelle gibt es Steuereinahmen von den Milliardenumsätzen, die dann in Aufklärung, Vorsorgeprogramme und Kontrollinstanzen gesteckt wurden
  • der befürchtete Wertverfall von Immobilien im Umkreis von Hasch-Verkaufsstellen entwickelte sich eher ins Gegenteil - die Viertel wurden aus der Schmuddelecke herausgeholt
  • die Inhaber Haupt-Firmen gründeten eine seriöse Dachgesellschaft
  • zunächst gab es tausende neuer Arbeitsplätze, die aber inzwischen wieder abgebaut werden zugunsten kostengünstiger, maschineller Massenproduktion.
  • Problematisch war, dass die Geschäfte zwar landesweit legal, aber bundesweit illegal sind und gegen das Bundesgesetz verstossen. Das hat unter anderem zur Folge, dass Banken Geschäftsbeziehungen und Konten ablehnen und die Geschäfte in Bargeld abgewickelt werden müssen.

Die Handhabung unterliegt strengen staatlichen Regelungen und Kontrollen: zum Beispiel wird jeder Mitarbeiter der Betriebe und Verkaufsstellen durchleuchtet. Jede Jungpflanze wird gechipt, sodass jederzeit die Anzahl überprüft werden kann. An der Ladentür wird das Mindestalter durch scannen der Ausweises gecheckt.

Ärzte befürworteten auch das Mindestalter von 21 Jahren auf 25 Jahre heraufzusetzen, da erst dann die Gehirnentwicklung abgeschlossen ist. Im Teenager-Alter könne Cannabis-Einnahme zum Berauschen enorme Schäden anrichten: es bestehen hohe Risiken auf Depressionen und psychiatrische Erkrankungen, auf Entwicklungsstörungen und vermindertem Intelligenzquotient, besonders wenn Cannabis zusammen mit Amphetaminen genommen wird.

Durch den freien Verkauf von Produkten kam es zu mehr medizinischen Notfällen besonders wegen sogenannter "Eatables" - essbarer- und trinkbarer Produkte: für medizinische Zwecke seien sie sehr gut, da die Wirkstoffe nur langsam ins Blut übergehen. Zu berauschenden Zwecken sei das problematisch, da die Produkte schmackhaft gestaltet werden und die Wirkung erst nach 30 Minuten bis 3 Stunden eintritt: es kam häufig zu voreiligem Mehrverzehr, der zur Überdosis mit Herzrasen und Panik führt.

Interessantes

In früheren Zeiten, als der Hanfanbau noch nicht dämonisiert war, rauchten die Bauern nach der Feldarbeit Knaster, der aus weiblichen, bestäubten Blüten mit Samenkörnern bestand. Beim rauchen platzten die Körner und es knatterte; so entstand der Begriff Knaster.

Das Hash-Marihuana&Hanf-Museum in Amsterdam informiert über die historische und heutige Bedeutung von Hanf, unter anderem in der medizinischen Anwendung: Cannabis war bis 1937 der zweit-häufigste Wirkstoff in Medikamenten. Zwei Schwester-Unternehmen des Museums sind:

  • das Cannabis College in der Nähe des Museums ist eine gemeinnützige Organisation zu Informations- und Studienzwecken und will mit seinen Fachkräften und Dokumentationen helfen, die Akzeptanz und verantwortungsbewussten Umgang mit Cannabis zu unterstützen.
  • Sensi Seed ist eine Samenbank für Züchter für den medizinischen Bedarf.

Die Idee, für medizinische Zwecke Hanföl aus dem Bioladen zu kaufen, ist ein Trugschluss: dieses Öl wird aus den Samen gepresst und enthält nicht die gewünschten Wirkstoffe, die aus den Blüten bestimmter Hanfsorten gewonnen wird. So manche Infos beruhen auf solchen haltlosen, gedanklichen Schnellschüssen. Man muss gut unterscheiden, durch welche Pflanzen-Anteile welcher Züchtungen und Herstellungsverfahren die medizinisch wirksamen Bestandteile tatsächlich gewonnen werden. Mehr dazu auch hier.

Das kostenlose, 12-seitige ACM-Magazin über die unterschiedlichen Bestandteile und über die rechtliche Lage kann man hier herunterladen. Das ACM-Magazin ist eine Publikation der Arbeitsgemeinschaft Cannabis als Medizin e.V. (ACM). Vorsitzender der ACM ist Dr. Grothenhermen, der auch eine naturheilkundliche Privatpraxis im Sauerland betreibt.

Umstrittenes

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Zu den im Folgenden aufgeführten Punkten gibt es kontroverse Meinungen. Manche Menschen behaupten, dass die folgenden Informationen nur Propaganda seien. Eine Unwahrheit ist aber nicht belegt.

Eine Dämonisierung von Marihuana entstand unter anderem mit dem bekannter werdenden okkulten Wissen, dass im Rauschzustand eine Offenheit entsteht für niedere Wesen der Astralebene, was zu psychischen Beeinträchtigungen bis hin zu Psychosen und Schizophrenie führen kann.

Im esoterischen Bereich konnte man mit Hilfe von Aurafotos eine Schwächung der Aura bis hin zu "Löchern" sichtbar machen, die Angriffs- und Einflusspunkte von niederen Energien bieten. In vielen Fällen geschieht dadurch eine Persönlichkeitsveränderung, die dem Betroffenen nicht mehr bedenklich erscheint. Die Rauschwirkung wird erstrebenswert und die Abgrenzungsfähigkeit zum Umstieg auf sogenannte härtere Drogen sinkt.

Schamanen sind ausgebildet und erfahren im Umgang mit solchen Phänomenen und Gefahren. Daher geschah die Anwendung von rauscherzeugenden Substanzen wie auch Marihuana bei Naturvölkern in ihrer Obhut oder wenn ein Medizinmann erreichbar war.

Der spirituelle Lehrer Bashar sagt hier, dass eine einmalige Nutzung von Cannabis ausreiche, um die Einblicke in andere Dimensionen und Perspektiven zu eröffnen, die die Pflanze aufgrund ihrer Schwingung geben kann. Eine wiederholte Benutzung der Pflanze, um dorthin zu gelangen sei eine negative Art des Umgangs damit, ebenso wie die Meinung, dass man ohne die Pflanze nicht in diesen Zustand gelangen könne. Kernpunkt sei nur, dass die Pflanze einen lehren könnte, von selbst in solchen Zustand zu kommen; weiterhin würde eine Kommunikation mit der Pflanze ausreichen.

Weiterführendes

Artikel

Literatur

Videos

Weblinks

  • cannabisinternational.org - Cannabis International Foundation - A Resource For The Dietary And Medicinal Study And Use Of Cannabis Englisch Bleistift.png
  • cibdol.com - Quelle für CBD-Öl: aus 100 Prozent legalem Biohanf (frei vom Rauscherzeugenden THC-Anteil) Bleistift.png
  • doktor-hanf.de - Ladengeschäft des ersten legal Cannabis-therapierten Patienten in Deutschland (Duisburg) - mit vielen Informationen über (Medizinisches) Marihuana Bleistift.png
  • hanfheilt.de - Hanf, Cannabis, Haschisch und Marihuana in der Medizin Bleistift.png
  • hashmuseum.com - Hash Marihuana & Hemp Museum - Informative Website über die Nutzung von Hanf, sei es in der Industrie, zur Entspannung, als Medizin, auf sakrale Art oder als Nahrungsmittel Bleistift.png

 (Hilfe)

Autoren

Heike W. (35), Bl (15) und Stefan (11)  Jeder Autor hat seine eigenen Passagen zu diesem Artikel beigesteuert. Deshalb muss nicht jeder Autor alle Passagen des Artikels unterstützen.
Zahl in Klammern = Anzahl der Artikel-Bearbeitungen dieses Autors. Eine hohe Anzahl bedeutet nicht zwangsweise, dass dieser Autor auch viel Inhalt zum Artikel beigesteuert hat.

Einzelnachweise

  1. Quelle für ganzen Abschnitt "Begriffskunde": https://de.wikipedia.org/wiki/Marihuana
  2. Cannabis als Medizin in Deutschland, Spiegel-online 4.3.15, mi Verteilungs-Diagramm
  3. 3,0 3,1 Das Jenke-Experiment Kiffen, Sendung vom 17.3.14 plus anschließende "Extra"-Sendung (RTL)
  4. Erfahrungsbericht einer Secret Wiki-Leserin am 17.3.2016 und auch zum Beispiel diese Quelle
  5. Spiegel online, britische Studie
  6. Uruguay 2014
  7. Kreuzberg genehmigt Deutschlands ersten Marihuana-Laden
  8. Cannabis-Gesetz der Grünen, Spiegel-online, 4.3.15
  9. http://www.hanfprodukte.de/info/Haeufige-Fragen.html?XTCsid=a4c13eb29cca5d1422d30c5026d98ab7
  10. Kalifornien legalisiert Cannabis für Freizeitzwecke
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