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Wissenschaftliche Erforschung ganzheitlicher Methoden

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Welche Art der Forschung macht für ganzheitliche Methoden Sinn?

Dieser Beitrag befasst sich mit der Notwendigkeit und dem Sinn der wissenschaftlichen Erforschung ganzheitlicher Methoden - hier konkret: komplementär-medizinischer bzw. "alternativer" Heilmethoden, Methoden für Entspannung und Wellness sowie spiritueller Methoden.

Ergänzend wird auf die rechtliche Situation der Werbung mit wissenschaftlichen Erkenntnissen (nach Deutschem Recht) eingegangen. Konkret geht es darum, ob oder in wie weit Praktizierende von geistigen Heilweisen, energetischen und anderen alternativen Methoden mit Verweisen auf wissenschaftliche Studien werben dürfen.

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Hierbei handelt es sich nicht um einen verbindlichen Rechtsrat sondern um eine allgemeine Erläuterung der Herausforderungen, die sich in dieser Branche stellen. Wer mit Studien werben will, muss weitere Voraussetzen beachten, auf die hier nicht näher eingegangen wird.

Auslöser für diesen Beitrag war der Wunsch vieler Anwender und Nutzer ganzheitlicher Methoden, Studien zu einer Art Bewertung heranziehen zu wollen. Siehe hierzu auch den Artikel "Professionalität im Gesundheitsberuf".

Inhaltsverzeichnis

Angewandte Forschung bei nicht-medizinischen Methoden?

Viele Anwender und "Verbraucher" erwarten für sämtliche gesundheitsfördernden Methoden wissenschaftliche Studien, auch wenn die Methoden nicht medizinisch sind. Vom Yoga über die Körperarbeit (zum Beispiel Cranio Sacrale Anwendungen) bis hin zum Geistigen Heilen sollen die Wirkungen belegt werden. Dieser Ansatz erfüllt jedoch häufig nicht den gewünschten Zweck. Da hier keine Krankheiten behandelt werden sondern der Mensch in seiner Gesamtheit Unterstützung erhält, sind diese Methoden in ihrer Wirkungsweise komplexer zu sehen.

Im Sinne der nachfolgenden Ausführungen ist in diesem Bereich vor allem die Grundlagenforschung gefragt. Hierbei gilt es, herauszufinden, auf Basis welcher Mechanismen die jeweiligen Methoden wirken.
Aber auch die Grundlagenforschung macht nicht immer Sinn. Deshalb werden nachfolgend die verschiedenen Bereiche der Wissenschaft erläutert und sinnvolle Ansätze vorgestellt, mit denen die Wirkungsweise alternativer Methoden verständnismäßig erfasst werden kann.

Beispiel: eine Massage kann - je nach Ausrichtung -

  • Verspannungen lösen
  • der allgemeinen Entspannung und dem Wohlbefinden dienen
  • das Bindegewebe durchlässiger machen
  • Durchblutung und Lymphfluss anregen sowie
  • das Energiesystem stabilisieren.

Die Gesamtheit dieser Themen ist jedoch zu vielseitig für die Grundlagenforschung zur Funktionsweise, aber auch zu komplex für die angewandte Wissenschaft, bei der es um den Wirkungsnachweis geht. Es müssten also in beiden Bereichen jeweils ein einzelner Aspekt gewählt werden, der dann näher untersucht beziehungsweise erforscht wird. Der Komplexität dieser Anwendung und der Vielzahl ihrer möglichen Wirkungen können diese Studien dann keine Rechnung tragen.

Individualität statt Beweisbarkeit?

Eine Massage - um bei diesem Beispiel zu bleiben - kann jedem Klienten etwas anderes vermitteln, je nach dem, was er in seiner Situation wünscht oder benötigt. Ein professioneller Anwender oder Masseur stimmt die Art und das Ziel der Massage vorher mit dem Klienten ab. Dieses Ziel wird häufig durch ergänzende Aspekte unterstützt, wie die Wahl des Massageöls, die Wahl eines Aromastoffes und natürlich auch die Technik und die Intensität der gewählten Methode. Auf diese Weise kann auch ein und dieselbe Methode unterschiedliche Wirkungen haben.

Ein Wesensmerkmal der ganzheitlichen Methoden ist es demnach, dass sie nicht "nach Schema F" ausgewählt und ausgeführt werden oder statistischen Durchschnittswerten zugeordnet werden können. Viel mehr geht es um das Befriedigen persönlicher Bedürfnisse (zum Beispiel Entspannung, Zuwendung oder Aktivierung des Energiehaushaltes), als um gezielte chemische oder physikalische Reaktionen. Die richtige Mischung aus der Persönlichkeit des Anwenders, seiner Beratung, evtl. einem Coaching und der speziellen Durchführung der praktizierten Methode macht erst den Erfolg aus.

Des weiteren geht es hier um die Eigenverantwortung und Bewusstwerdung des Klienten. Sein Körper reguliert ("heilt") sich gewissermaßen selbst und erhält dafür lediglich Impulse über die jeweilige Methode. Eine Methode kann also niemals direkt heilen sondern lediglich einen Impuls für die die natürliche Selbstregulation des Körpers vermitteln. Das ist zwar auch bei den schulmedizinischen Präparaten ähnlich, aufgrund der anderen Zielsetzung sind diese jedoch konkreter, direkter wirksam.

Alles in allem handelt es sich bei vielen individuell durchgeführten Methoden um traditionell bewährte Verfahren, deren "Wirkung" nicht bewiesen werden muss, weil man sie selbst spüren kann, beziehungsweise weil das Spüren oder auch (Wohl-) Fühlen das Ziel der Anwendung ist. Bei manchen Methoden stellt sich das Wohlbefinden bereits während der Anwendung ein, bei anderen erst zeitversetzt. Manche Methoden erreichen nicht das gewünschte Ziel, weil die sie entweder nicht zum Klienten passen oder das Umfeld ungeeignet war (Raumtemperatur, Lautstärke, Ambiente und anderes). Durch das Kennenlernen verschiedener Methoden und Anwender kann der Klient mit der Zeit besser auswählen, welche Anwendung am besten zu ihm passt.

Die Grundlagenforschung zur Wirkungsweise von ganzheitlichen Methoden kann viel zur Aufklärung und zum Vertrauen in die Anwendungen beitragen. Die spezifische Wirkung einer ganzheitlichen Methode auf den Körper zu "beweisen" ist hingegen kaum möglich: Der Erfolg einer nicht-medizinischen Anwendung lässt sich nur schwerlich im Rahmen des engen Korsetts der wissenschaftlichen Forschungsbedingungen belegen, geschweige denn auf Basis von Studien vorhersagen.

Man kann bei der heutigen sozialen Entwicklung auch nicht von der Allgemeinheit erwarten, die Finanzierung von Studien in Bereich von Befindlichkeiten und Bedürfniserfüllung aufzubringen. Hier kann letztlich nur jeder selbst herausfinden, welche Methode ihm gut tut.

Werbung für Methoden mit wissenschaftlichen Erkenntnissen

Das Heilmittelwerbegesetz verbietet in Deutschland die Werbung mit Studien und wissenschaftlichen Erkenntnissen, wenn diese nicht ganz bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Zu den Voraussetzungen gehört unter anderem, dass die gesamte Aussagekraft der jeweiligen Untersuchung oder Studie dargestellt werden muss. Das Erwähnen nur einzelner Teile könnte sonst zu einer Verschiebung der Aussage führen und damit zu einer Irreführung.
Wenn der Eindruck der eigenen Werbung nicht zu studienlastig werden soll, kann es Sinn machen, stattdessen auf einen professionellen journalistischen Artikel zu dem jeweiligen Thema zu verweisen. Diese Artikel haben mehr erläuternden Charakter. Dennoch darf auch dieser Artikel nicht werblich wirken und nicht irreführend sein. Das genau einzuschätzen ist für den Laien nicht einfach und sollte von einem Fachanwalt geprüft werden.
Dazu kommt, dass die Wirkung einer Methode von verschiedenen Faktoren abhängt und nicht durch Studien pauschal vorhergesagt werden kann. Auch kommen Studien niemals zu pauschalen, übertragbaren Ergebnissen sondern können immer nur einzelne Aspekte belegen. Es ist auf diesem Weg also keine objektive Bewertung einer Methode möglich.
Zusammenfassend kann gesagt werden: (ohne Anspruch auf Vollständigkeit)

  • Das Werben mit Studien setzt unter anderem voraus, dass diese in ihrer gesamten Aussagekraft dargestellt werden und deren Fundstelle und Zeitpunkt der Veröffentlichung genannt wird sowie gegebenenfalls der Name des Verfassers.
  • Es gibt weitere Voraussetzungen, auf die wegen ihrer Komplexität hier nicht eingegangen wird und die nur von einem Fachanwalt verbindlich geprüft werden können. Deshalb ist von der Werbung mit Studien ohne Überprüfung durch einen Fachanwalt eher abzuraten.
  • Die beste Eigenwerbung ist die Ausstrahlung und die Persönlichkeit des Anwenders. Klare, sachliche, ehrliche Formulierungen ohne Übertreibung unterstützen diesen Eindruck. Gute Berufsverbände unterstützen ihre Mitglieder beim Erstellen einer rechtssicheren Selbstdarstellung und Werbung.
  • Aus der Sicht des Verbrauchers erkennt man seriöse Anbieter und Methoden an verschiedenen Merkmalen. Diese sind im Artikel "Professionalität im Gesundheitsberuf" zusammengefasst.

Hintergrundwissen

Die wissenschaftliche Forschung unterteilt sich in die Bereiche "Grundlagenforschung" und "Angewandte Forschung". Beide folgen unterschiedlichen Zielen.

Grundlagenforschung

Die wissenschaftliche Grundlagenforschung allgemein dient dem Zweck, unseren Lebensraum und uns Menschen besser zu verstehen. Auf dieser Basis können dann verschiedene Methoden, Präparate oder Produkte entwickelt werden, die unser Dasein erleichtern oder Krankheiten lindern und heilen helfen.

Die Grundlagenforschung ist geeignet, um bei verschiedenen alternativen Methoden herauszufinden, auf welcher Basis sie wirken. Es geht also mehr um das Verständnis der Abläufe als um einen Beweis der Wirksamkeit. Mit diesem Verständnis kann der Anwender dann leichter entscheiden, bei welchem Klienten die jeweilige Methode sinnvoll erscheint.

Die Hauptausrichtung der Grundlagenforschung war bisher das materielle Weltbild. Mittlerweile nimmt jedoch auch das geistige/spirituelle/energetische Weltbild immer mehr Raum ein. Ob Quantenmechanik, Hirnforschung oder Zellbiologie, für viele moderne Wissenschaftler und deren wissenschaftliche Richtungen stellen die beiden Weltbilder keinen Gegensatz (mehr) dar.

Beide Weltbilder bauen "physisch" auf der selben Basis auf. Oft ist es nicht einmal leicht, sie zu unterscheiden. So ist zum Beispiel das Thema Elektrizität weit erforscht aber in seinem Wesen noch nicht gänzlich verstanden. Aber auch das Unerklärliche, die so genannten "Wunder" (soweit es sich nicht um Täuschungen handelt) basieren auf physikalischen Grundsätzen, die nur noch nicht verstanden wurden.

Wenn beide Weltbilder tatsächlich ihre Berechtigung haben, handelt es sich vermutlich um zwei sich ergänzende Bereiche. Dann würden die Materie und der "Geist"/das Energetische/das Feinstoffliche eine untrennbare Einheit zweier nur scheinbar getrennter Bereiche bilden. Genau dieser Annahme folgt das ganzheitliche Weltbild, denn es erkennt auch die Bedeutung der Materie und die Wechselwirkung zwischen beiden Bereichen an.

Angewandte Forschung

Die angewandte Forschung befasst sich damit, die Wirkung von konkreten Substanzen, Mitteln, Geräten, Methoden oder anderen Verfahren auf das Zielobjekt der Anwendung zu untersuchen. Dieser Ansatz ist zum Beispiel für die Wirkstoff basierten Medikamente der Schulmedizin sinnvoll.

Schulmedizinisch

Schulmedizinische Wirkstoffe zielen zum Beispiel darauf ab, gezielt eine Funktion oder eine Substanz im Stoffwechsel des Körpers zu unterdrücken oder zu aktivieren beziehungsweise einen Erreger abzutöten. Für diesen Zweck werden neue Substanzen oder Methoden entwickelt, deren gezielte Wirkung auf den Körper, mögliche Schadwirkungen sowie die benötigte Dosis dann gezielt untersucht werden müssen.
Es ist wichtig, dass diese Methoden bei möglichst vielen Betroffenen wirken, um Anerkennung zu finden und eine Zulassung zu erreichen.

Für die Erforschung von Substanzen wird das Verfahren der kontrollierten prospektiven randomisierten (zufälligen) Doppelblindstudie als der höchste Standard angesehen. Das bedeutet unter Anderem, dass hier das Ziel der Anwendung von vornherein genau definiert werden muss (prospektiv) und dass alle Probanden die selbe Behandlungsform oder das selbe Mittel bekommen.

Es geht also nicht darum, herauszufinden, welche Wirkungen eine Methode hat, sondern darum, ob sich eine angenommene Wirkung zeigt bei einer statistisch relevanten Anzahl von Studienteilnehmer - und zwar unabhängig von individuellen Faktoren wie ihrer persönlichen Situation und ihrem Lebensumfeld (wie Ernährung oder Stressfaktoren).

Ganzheitlich

Ganzheitliche Methoden zielen zumeist nicht darauf ab, eine einzelne Stoffwechselfunktion zu manipulieren sondern die natürlichen Selbstregulation des Körpers und der Zellen zu fördern. Hier wird Hand in Hand mit dem Körper eine Art Aufbauarbeit betrieben, um in wieder in seinen optimalen Zustand zu bringen.

Zu diesem Zweck werden überwiegend Mittel und Methoden benutzt, die seit tausenden von Jahren bekannt und bewährt sind. Diese können zwar in immer neuen Kombinationen und Ausführungsarten umgesetzt werden, basieren aber auf den selben Grundlagen. Die Unschädlichkeit dieser Mittel und auch ihre Wirkung haben sich seit Jahrtausenden bewährt.

Dies wird zwar von den Behörden, vor allem den EU Behörden, in Frage gestellt, jedoch finden sich vergleichsweise selten unerwünschte Nebenwirkungen. Diese treten - wenn überhaupt - vor allem als Wechselwirkungen mit Medikamenten oder bei zu hoher Dosierung auf sowie bei synthetisch hergestellten Nährstoffen. Johanniskraut, Weißdorn und Grapefruit (-Saft wie auch -Extrakt) gehören beispielsweise zu den wenigen Pflanzen, die für signifikante Wechselwirkungen bekannt sind. Sie können Medikamente in ihrer Wirkung herabsetzen bzw. erhöhen und die Einnahme muss daher beim Arzt immer mit erwähnt werden.

Viele Maßnahmen erfolgen aus reiner Vorsicht, wie beispielsweise bei Stevia. Während die Pflanze als Kraut für Tee schon immer frei käuflich war, war der chemisch wirksame Anteil, das Stevia-Extrakt, als kalorienarmen Süssungsmittels in der EU lange nicht zugelassen. Erst seit Dezember 2011 ist es im freien Handel erhältlich, mit einer Dosierungs-Begrenzung versehen.

Bei der modernen Präparateforschung geht es deshalb eher um Erkenntnis, auf welchen Mechanismen die Wirkung der Pflanzenpräparate und alternativen Methoden beruht - echte unerwünschte Nebenwirkungen sind selten. Dazu eignet sich der Rahmen von Grundlagenforschung besser als die gängigen Methoden der Angewandten Forschung.
Erst dann, wenn eine natürlich wirksame Substanz hochkonzentriert oder als Medikament auf den Markt gebracht werden soll (wie im Beispiel Stevia das Extrakt), wird es wiederum wichtig, die erwünschte Wirkung und gegebenenfalls unerwünschte Nebenwirkungen wissenschaftlich zu untersuchen - dies dann mit den Methoden der Anwendungsforschung.

Die rein energetischen, geistigen bzw. spirituellen Verfahren können - wenn sie nicht manipulativ eingesetzt werden - im Grunde keinen Schaden anrichten. Ihre Anwendung und auch ihre Wirkung ist jedoch so individuell, dass auch hier die Angewandte Forschung kaum zum Ziel führt. Auch hier wäre die Grundlagenforschung vermutlich der bessere Ansatz.

Wer finanziert wissenschaftliche Forschung?

Die angewandte Wissenschaft mit Schwerpunkt Schulmedizin wird zumeist von der Industrie finanziert, die ein berechtigtes Interesse daran hat, nur wirtschaftlich erfolgversprechende Projekte umzusetzen. Um dieses zu erreichen, sind Patente wichtig, damit die Rezepturen nicht von anderen Herstellern übernommen werden können. Von daher waren beispielsweise die frei verfügbaren Kräuter oder das geistige Heilen von nachrangigem Interesse. In diesem Bereich der (ergänzenden) Komplementärmedizin, wurde in der Vergangenheit vergleichsweise wenig geforscht.

Mittlerweile wird das Patentrecht immer differenzierter ausgelegt, so dass auch verschiedene Patente auf Pflanzenpräparate möglich sind. Dies schaffte höhere Anreize für die Forschung, kann jedoch auf Kosten der Vielfalt und des regulierenden Wettbewerbs gehen.
Es gibt jedoch nach wie vor eine Vielzahl von Firmen, die pflanzliche Präparate entwickeln und vertreiben, auch ohne dass dafür Patente vorliegen. Dadurch sind diese Mittel verfügbar aber weniger erforscht.

Erschwert wurden hingegen die gesetzlichen Voraussetzungen für den Verkauf von pflanzlichen Präparaten, denen eine konkrete Wirkung beigelegt wird: die "pflanzlichen Medikamente". Dazu wurde bereits 2004 eine EU Richtlinie erlassen, die seit 2011 verbindlich ist. Die betroffenen Mittel werden seither als (pflanzliche) Medikamente eingestuft und erfordern ein kostenintensives Zulassungsverfahren. Dieses Verfahren ist zwar gegenüber den chemischen Medikamenten einfacher gehalten (mehr siehe hier). Dennoch bedeutet das in der Praxis, dass eine Vielzahl von Präparaten vom Markt verschwunden ist, weil die jeweiligen Hersteller die teuren Zulassungsverfahren nicht finanzieren konnten.

Wissenschaftliche Anerkennung

An dieser Stelle sei noch etwas gesagt zum Unterschied zwischen den folgenden Begriffen:

  • "wissenschaftlich erforscht": führt nicht notwendigerweise auch zu wissenschaftlicher Anerkennung
  • "wissenschaftlich anerkannt": setzt nicht unbedingt vorherige wissenschaftliche Erforschung voraus

Es gibt also eine Art freie Auslegung dessen, was den Status "Wissenschaftlich anerkannt" genießt und was nicht. Da es jedoch keine Instanz wie ein Amt oder eine Behörde für wissenschaftliche Anerkennung gibt, hat dieses Thema politische Hintergründe.

Die Geschichte der Quantenphysik

Wegweisend für die Auseinandersetzung mit den geistig-spirituellen Grundlagen der Physik waren Wissenschaftler wie Max Planck und Albert Einstein. Ein Großteil dieser Erkenntnisse findet sich im Bereich der Quantenphysik.
Max Planck gilt als der Begründer der Quantenphysik, auch Quantenmechanik genannt. Dazu schreibt Wikipedia: "Plancks Hypothese war um 1900 notwendig geworden, weil die klassische Physik z. B. bei der Beschreibung des Lichts oder des Aufbaus der Materie an ihre Grenzen gestoßen war".
Albert Einstein wurde vor allem durch die von ihm aufgestellte Relativitätstheorie berühmt hat später die Planckschen Konzepte erweitert.

Dieser Forschungszweig ist hoch spirituell. Er wurde in der Vergangenheit von den Vertretern der anderen, etablierten Forschungszweige nicht als "wissenschaftlich" anerkannt. Es zeigt sich jedoch immer deutlicher, dass das materialistische Weltbild viele Fragen nicht beantworten kann. So scheint die Quantenphysik mittlerweile auch immer mehr Anerkennung zu erhalten.

In früherer Zeit gab es auch weitere Ansätze, wie z.B. die Alchemie, die man als eine Verbindung aus beiden Weltbildern beschreiben kann. Isaac Newton beispielsweise erforschte beide Welten parallel: tagsüber arbeitete er als anerkannter Wissenschaftler an den Themen des materiellen Weltbildes, abends widmete er sich der Alchemie. Diese ist heute nicht (mehr) Bestandteil der etablierten Wissenschaft. Eine heute (noch) angewandte Form der Alchemie ist die Spagyrik. Einige wenige Unternehmen, auch in Deutschland, stellen hochwertige spagyrische Präparate her.

Religion und Naturwissenschaften befinden sich nicht in einem Gegensatz, wie manche meinen oder fürchten, sondern sie führen auf verschiedenen Wegen zum gleichen Ziel, und dieses Ziel ist Gott.
Max Planck


Weiterführendes

Artikel

Literatur

Weblinks

  • efsa.europa.eu - Website der europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit, EFSA Bleistift.png

 (Hilfe)

Autoren

Ina (66), Heike W. (3), Stefan (3) und Gabrielaviolet (3)  Jeder Autor hat seine eigenen Passagen zu diesem Artikel beigesteuert. Deshalb muss nicht jeder Autor alle Passagen des Artikels unterstützen.
Zahl in Klammern = Anzahl der Artikel-Bearbeitungen dieses Autors. Eine hohe Anzahl bedeutet nicht zwangsweise, dass dieser Autor auch viel Inhalt zum Artikel beigesteuert hat.

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