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Ein Buch über Dich

Aus Secret Wiki
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Buchdaten
Deutscher Titel: Ein Buch über Dich
Original-Titel: A Book About You
Autor: Charles Haanel
Original erschienen: 1927
Deutsche Übersetzung
erschienen:
2009
Verlag: Südost Verlag
Cover:
Ein Buch über Dich

Ein Buch über Dich war das vierte von fünf Büchern, die Charles Haanel verfasste.

In dem Buch dreht es sich primär um die vielfachen Formen von Schwingungen, die sowohl unser Bewusstsein als auch unseren physischen Körper beeinflussen. "Ein Buch über Dich" gibt einen guten Überblick, woraus der Mensch letztlich besteht, vor allem aber auch darüber, wie er sich diese Schwingungen zunutze machen kann.

Das 320 Seiten starke Buch ist auch ein Aufruf an die Moral des Menschen, sich höher zu entwickeln und somit das Leben der niederen Ebenen zurück zu lassen.

"Ein Buch über Dich" wurde 2009 von Helmar Rudolph ins Deutsche übersetzt. Es ist über Rudolphs Website mrmasterkey.com, sowie über Amazon und den Buchhandel verfügbar.

Inhaltsverzeichnis

Vorwort
Einführung

1 Planetarische Schwingungen

2 Sonnenschwingungen

3 Geistige Schwingungen

4 Elektrische Schwingungen

5 Himmlische Schwingungen

6 Kosmische Schwingungen

7 Lichtschwingungen

8 Tonschwingungen

9 Farbschwingungen

10 Wärmeschwingungen

11 Periodizität

12 Der Ursprung des Lebens

13 Die Emotionen

14 Magnetismus

15 Vorstellungskraft

16 Vorsehung

Auszug aus "Ein Buch über Dich"

Einführung

Materie in Bewegung und Äther (auch Chi, Prana, Orgon, Mana oder Lebensenergie genannt) unter Einfluss sind die fundamentalen Prinzipien, mit denen wir uns in der Physik beschäftigen. Beides sind Schwingungsaktivitäten.

Wir sprechen von ihnen, als gäbe es zwei Prinzipien; jedoch gibt es nur ein Prinzip mit einer dualen Auswirkung: Ursache und Wirkung. Bewegte Materie wirkt auf den Äther ein, Äther unter Einfluss bewegt Materie.

Alle Phänomene im Universum sind das Resultat des Funktionierens dieses grundlegenden Prinzips. Lass uns nun diejenigen überprüfen, die uns am nächsten sind.

Kraft

Stärke, alle Kraft, Energie — nenne es, wie du willst — löst sich in zwei Bereiche auf: kinetische und potentielle. Kinetik ist wirkliche Kraft und ist auf ewig mit Bewegung verbunden. Ohne etwas, was bewegt wird, kann es keine Bewegung geben. Kinetische Kraft ist somit Materie in Bewegung. Potentielle Kraft ist Kraft im Ruhezustand — aufbewahrte Kraft — Kraft, die durch allen Raum verteilt ist, oder, Äther unter Einfluss. Alle Stärke, alle Kraft, alle Energie ist somit eine Schwingungsaktivität.

Licht

Die Erde ist einer der Hauptkörper unseres Sonnensystems. Während sie sich ihren Weg mit der Geschwindigkeit einer Kanonenkugel um die Sonne bahnt, beeinflusst sie den Äther und verursacht das Erleuchten der Atmosphäre, welche aus Wasserstoff und Stickstoffatomen besteht; dadurch haben wir das Phänomen des Lichts. Licht ist somit eine Schwingungsaktivität.

Wärme

Die Erde bewegt sich aber nicht nur mit der Geschwindigkeit einer Kanonenkugel durch einen mit Äther gefüllten Raum, sondern sie rotiert auch noch um die eigene Achse, und an ihrem größten Umfang mit einer Geschwindigkeit von 2.000 Meilen pro Stunde, mit einer schrittweise abnehmenden Rotationsbewegung, bis wir die Pole erreichen, an denen nur wenig oder gar keine Bewegung herrscht.

Diese Umdrehung der Erde beinhaltet Materie in Bewegung als Ursache und Äther unter Einfluss als Wirkung; dieses Mal aber ist Wärme das Ergebnis, wobei die größte Menge an Wärme am Äquator auftritt, wo der Einfluss auf den Äther am größten ist, mit kontinuierlich abnehmender Wärme, bis wir die Pole erreichen, wo es keine Bewegung und somit auch keine Wärme gibt. Wärme ist somit eine Schwingungsaktivität.

Farbe

Farbe ist das Resultat einer Schwingungsaktivität von Atomen, also Materie oder Materie in Bewegung. Während die Frequenz ansteigt, werden die Schwingungen kürzer und schneller, die Farbe ändert sich, wobei jeder Farbwechsel durch eine Änderung in der Schwingungsrate entsteht.

Geist

Bewusstsein ist der innere und Denken der äußere Ausdruck des Geistes. Jedes menschliche Wesen und die meisten Tiere haben unzählige Antennen, die sich alle in den Raum erstrecken und bereit sind, jeden Gedanken, jede Eingebung, jeden Hinweis auf Gefahr zu berühren, welcher ihre unmittelbare Umgebung anbelangt. Diese kleinsten Antennen oder Haare, von denen jede mit einer Pore des Körpers verbunden ist, werden durch die Schwingungen von der Sonne in Bewegung gesetzt.

Wenn die Sonne hinter dem Horizont versinkt, dann, wie es die Araber auszudrücken pflegen, „legen sie ihre Zelte zusammen und machen sich leise aus dem Staub.“ Wir sind dann nicht länger bewusst, wir gehen schlafen. Bewusstsein ist somit eine Schwingungsaktivität, die aus den Schwingungen entsteht, die uns von der Sonne erreichen.

Das gesamte All ist die Lagerstätte von Energie, die aus der Sonne hervorgeht. Bewusstsein wird durch den Kontakt des menschlichen Gehirns mit den elektromagnetischen Schwingungen verursacht, aus denen der Licht spendende Äther besteht und die ihren Ursprung in der Sonne haben. Jeder einzelne der Planeten passiert dieses elektromagnetische Kraftfeld und formt dabei sein eigenes elektromagnetisches Feld.

Diese Schwingungen werden dem Äther kontinuierlich aufgedrückt und werden von jedem Individuum — gemäß seiner Fähigkeit zu empfangen — aufgenommen. Das Gehirn ist ein Empfänger und muss auf die Schwingung eingestimmt sein, andernfalls würde es nichts registrieren. Geist oder Bewusstsein ist somit eine Schwingungsaktivität.

Leben

Die persönlichen Bestandteile einer Menschenmenge mögen genau die gleichen sein wie die einer Armee; der Unterschied besteht darin, dass Letztere organisiert ist und Erstere nicht. Ein einziges Atom hat keine Masse; es ist schlichtweg eine bestimmte Menge an Energie und wäre an und für sich vollkommen masselos.

Wenn aber diese Atome zusammengebracht und organisiert werden, nehmen sie die Eigenschaften des Ganzen an, dessen Teil sie sind. Ein Teil kann nicht gleich sein wie das Ganze. Auf der anderen Seite kann das Ganze nicht größer sein als die Summe seiner Teile, kollektiv und organisch. Jeder Teil ist für das Ganze so unabdingbar wie das Ganze für jeden Teil.

Wenn somit ein Organismus bewusst und intelligent ist, müssen die Atome, aus denen dieser Organismus besteht, bewusst und intelligent sein, genauso wie jeder einzelne Soldat ein klein bisschen Kraft hat, er aber eine sehr bedeutsame Menge an Kraft entwickeln würde, wenn er mit hunderttausend ähnlicher Soldaten vereint ist und sorgfältig trainiert und organisiert ist.

Das Atom, aus dem alle organische und anorganische Substanz entsteht, ist masselos, bewusst und intelligent. Der Grad von Bewusstsein und Intelligenz, der sich in einem organischen Körper darstellt, hängt davon ab, ob eine Mob-Mentalität oder der Geist von Effizienz und Dienst vorherrscht.

Das einzelne Atom hat keine Dichte. Dichte ist eine Eigenschaft von Materie, und ein einzelnes Atom hat keine materiellen Eigenschaften; nur wenn Millionen von ihnen in Form organisiert sind, nehmen sie materielle Eigenschaften an. Das Atom ist die Einheit und der Mensch eine Organisation dieser Einheiten. Thomas Alva Edison sagte einmal: „Ich glaube, dass unsere Körper aus unzähligen dieser Lebenseinheiten bestehen. Wir haben angenommen, dass der Mensch diese Einheit ist, welche wir sehen können, und haben die Existenz der wahren Lebenseinheiten ignoriert, welche diejenigen sind, die wir nicht sehen können.“

Die Zusammenfassung dieser Lebens-Einheiten ist der Äther, welcher das ultimative spirituelle Prinzip verkörpert und welcher die Einheit der Kräfte und Energien repräsentiert, aus denen alle dem Menschen bekannten Phänomene hervorgehen, ganz gleich ob körperlich, mental oder spirituell.

Solche Schwingungen sind aber nicht das Resultat von Bewegung in nur eine einzige Richtung. Die Planeten, die gigantische Dynamos sind, bereiten sich nicht nur mit einer unglaublichen Geschwindigkeit ihren Weg durch den Äther, sondern sie drehen sich auch noch um ihre Achse und verwirbeln somit den Äther spiralförmig. Die Feldlinien, die uns von den verschiedenen Planeten erreichen, bestehen somit aus Schwingungen in Spiralform.

Wenn diese Feldlinien von einem zweiten oder dritten Planeten gekreuzt werden, drehen sich die Elektronen um sich selbst, womit der erste Schritt von Organisation stattfindet. Das Elektron ist dann nicht länger eine Masse, sondern eine Masse mit einer Rotationsachse, einer kreisförmigen Umlaufbahn. Die Geschwindigkeit der Bewegung, die Größe und Form des Elektron, bestimmen die Natur des Atoms, welches schlussendlich daraus entsteht.

Solange sich diese Elektronen unendlich bewegen, bleiben sie Elektronen. Wenn sie aber in einem definitiven System zusammengefasst werden und sich um einen zentralen Nukleus wie ein Miniatursonnensystem drehen, dann machen sie ein Atom von Materie aus. Diese Einheiten, zusammengefasst in verschiedene Systeme, formen die Elemente. Aus den Elementen, in komplexeren Kombinationen, gehen die chemischen Substanzen hervor. Die anorganischen Substanzen sind relativ einfache Kombinationen von Laugen und Säuren.

Die organischen Substanzen sind von komplexerer Zusammenstellung. Diese Substanzen, oder einige von ihnen, wenn sie in einem Mechanismus — Zelle genannt — angeordnet sind, sind in der Lage, gewisse Vorgänge durchzuführen. Diese sind: Aufnahme, Ausscheidung, Wachstum, Erregung, Reproduktion.

Wenn ein Organismus in einem sich selbst erhaltenden System arbeitet, nennen wir ihn lebendig.

Form

Form ist das Ergebnis einer Anhäufung von Materie, und diese Anhäufung aus Materie impliziert die Zerstreuung von Bewegung. Wo immer man auf eine Anhäufung aus Materie trifft, muss es eine gleichgroße Aufnahme von Bewegung geben. Rückbildung und Entstehung wechseln einander endlos ab. Beide Vorgänge finden andauernd statt; die Ebbe und Flut der Naturkräfte sind unaufhörlich.

Jegliche Form, organisch oder anorganisch, ist das Resultat einer Verbindung aus Erde, Luft, Feuer und Wasser, und jede von ihnen stammt wiederum direkt oder indirekt von der Sonne ab. Ohne die Leben spendenden Strahlen der Sonne könnte es keine mögliche Bewegung geben.

Dieses Sonnen-Fluidum ist der Äther, welcher „in Lösung“ (als Potential, Anm. d. Ü.) jede mögliche Form von Materie beinhaltet. Dieser Äther ist in einem Zustand hoher Schwingung der „Atem des Lebens“, in seiner niedrigen Schwingung ist er anorganische Form, oder Materie.

Jegliche Form ist somit eine Schwingungsaktivität.

Weiterführendes

Literatur


 (Hilfe)

Autoren

Stefan, Helmar, Bot, Heike W., Hardy und Extern
Jeder Autor hat seine eigenen Passagen zu diesem Artikel beigesteuert. Deshalb muss nicht jeder Autor alle Passagen des Artikels unterstützen.
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