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Zucker

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Zucker
Zucker ist nicht gleich Zucker.

Dieser Artikel stellt verschiedene Zucker-Arten und deren gesundheitlichen Aspekte und Risiken vor.

Zucker und Kohlenhydrate

Kohlenhydrathaltige Getreidearten

Zucker ist im herkömmlichen Sprachgebrauch eher ein Begriff für den Kristallzucker: die Art Kohlenhydrate, die der Körper eigentlich gar nicht braucht. Im weiteren Sinne umfasst "Zucker" die süßenden Grundbausteine der pflanzlichen Zuckerlieferanten. In der Lebensmittel-Kennzeichnung sind Zuckerzusätze auch an der Endung "-ose" oder "-dextrin" zu erkennen (Beispiele: Saccharose, Dextrose, Maltose).

Kohlenhydrate ist der Überbegriff der Gruppe von Nährstoffen, die vom Körper zur kurzfristigen Energiegewinnung benötigt werden. Kohlenhydrate bestehen aus unterschiedlich langen Ketten einzelner Zucker-Moleküle (Einfachzucker), die der Körper zu den verwertbaren Einzelmolekülen abbauen kann. Kohlenhydrate finden sich auch in nicht-süßenden Nahrungsmitteln, wie Getreide, Mais oder Kartoffeln (mehr und Genaueres dazu zum Beispiel auf Wikipedia).

Zucker-Arten

Zucker kann auf verschiedene Art und Weise auftreten.

Glucose

Glucose (zu deutsch Traubenzucker oder Dextrose) kommt in Früchten (zum Beispiel Datteln, Feigen), Honig oder Ahornsirup vor, zum Teil auch in Kombination mit Fructose in anderen Süßungsmitteln wie Agaven-Dicksaft.

Als Einfachzucker kann Glucose schnell vom Körper aufgenommen und unmittelbar verwertet werden. Daher ist er das Rettungsmittel der Wahl bei Unterzuckerungs-Symptomen von Diabetikern, ebenso wie bei Müdigkeit und nachlassender Gehirnleistung durch Essmangel.

Wird er regelmäßig als isoliertes Aufputschmittel missbraucht, kann Traubenzucker jedoch fatale Folgen haben. Er verlangt der Bauchspeicheldrüse Hochleistungen in Bezug auf die Insulinproduktion ab. Insulin zählt zu den Verdauungshormonen.

Die Leistungsorgane des menschlichen Körpers (wie Gehirn, Herz und Muskeln) sind auf Glucose im Zellstoffwechsel angewiesen. Der Körper baut Glucose aus verschieden-langkettigen Mehrfach-Zuckern ab: zunächst aus der Nahrung, dann aus dem in der Leber gespeicherten Mehrfachzucker Glycogen und zuletzt aus dem gespeichertem Körperfett.

Fructose

Fructose (zu deutsch Fruchtzucker) ist ein weiterer Einfachzucker (wie Glucose) und wird daher ebenfalls schneller ins Blut aufgenommen als Mehrfachzucker. Die Süßkraft ist stärker als von Glucose. Fruchtzucker kommt hauptsächlich in Obst vor, auch in vielen Gemüsesorten und anderen Süßmitteln in Kombination mit Glucose. Zum Beispiel ist Apfelkraut ein eingedicktes Fallobst und daher ein Fruchtzucker-Brotaufstrich. Agavensirup enthält überwiegend Fructose und ist daher maßvoll zu verwenden, um keine Unverträglichkeit auszulösen.[1] Als Obst ist Fructose gesund verpackt zwischen Ballasstoffen und wird in natürlichem Maß verzehrt.

Tipps bei Unverträglichkeiten mit passenden Ersatzzuckern in den Rezepten gibt es zum Beispiel auf der Seite MitOhneKochen.com. In Reissirup ist zum Beispiel keine Fruktose enthalten; die 20 Prozent langkettigen Zuckermolekühle lassen den Blutzuckerspiegel auch langsamer ansteigen.

Die steigende Verwendung von isoliertem, künstlichem (chemischem) Fruchtzucker in der Lebensmittelindustrie ist allerdings gesundheitsschädlicher als der Zusatz von raffiniertem Zucker (Kristallzucker), da das zuviel von Fructose wie ein Alkohol verstoffwechselt wird und zur Fettleber führt. Dieser Effekt wird bei Obst nämlich durch die Ballaststoffe gepuffert. Auch die verstärkte Verwendung von Fructose-Sirup-Arten und Saccharose in prozessierten Lebensmitteln ist keineswegs gesünder.[2]

Als Vorteil von Fruktose-Diätprodukten für Diabetiker galt lange Zeit, dass Fruchtzucker die Ausschüttung des Abbau-Hormons Insulin umgehen würde. Eine tatsächliche Förderung der Gesundheit wurde auf Dauer aber nicht bestätigt, da Fruchtzucker letztendlich nicht weniger Zucker zuführt als "normale" zuckerhaltige Produkte und auch nicht weniger dick macht: Die Hormone für die Regelung von Sättigungs- und Hungergefühl werden nämlich ebenfalls umgangen.[3]

Fruchtzucker kann Verdauungsbeschwerden wie Durchfall verursachen und es häufen sich in den letzten Jahren Unverträglichkeiten von Fructose. Auch der starke Anstieg von Gicht-Erkrankungen erregte den Verdacht, dass die Popularität von Fructose-gesüßten Süß- und Vitamingetränke den Harnsäurespiegel ansteigen lassen. In einer Groß-Studie stieg das Gicht-Risiko nach 1 Getränk täglich bereits um 45 Prozent. Letztlich entstehen etliche zusammenhängende Stoffwechselkrankheiten (Metabolisches Syndrom) aus dem Verzehr von solcherart gesüßten Lebensmitteln.[4]

Studien ergaben, dass mit Fructose-Lösung gefütterte Versuchsmäuse erheblich an Gewicht zulegten gegenüber denen, die mit Kristallzuckerlösung gefüttert worden waren. Das heißt, dass industrieller Fruchtzucker in Produkten zu Fettleibigkeit führt und außer den gleichen Risikofaktoren wie Zucker auch Nierenkrankheiten hervorrufen kann. Daher tendieren Wissenschaftler dazu, Fruchtzucker sogar auf eine Stufe mit Tabak und Alkohol zu stellen.[5]

Auf Etiketten werden die aus Weizen- und Maisstärke hergestellten Fruktose-lastigen Zuckergemische als Glukose-Fruktose-Sirup, Maissirup und Isoglukose bezeichnet und als "natürlicher Zucker" verharmlost. Mais ist ein billiger Grundstoff, der hierzulande osteuropäischen Anbauländern gutes Einkommen bietet.[3]

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Trotz der beschriebenen Nachteile sollte man folgendes wissen: Der in der Natur vorkommende Fruchtzucker in Obst und anderen Nahrungsmitteln ist absolut unbedenklich. Durch die Verbindung mit den Nahrungs- und Ballaststoffen wirkt er anders im Körper als zugesetzter chemischer Fruchtzucker und wird auch in geringerem Maß verzehrt/aufgenommen.

Milchzucker

Milchzucker (chemisch "Laktose") ist ein Zweifachzucker (eine Kette von jeweils zwei Molekülen). Er kommt in der Milch von Säugetieren (auch Butter) und in Muttermilch vor und hilft bei der Kalzium-Aufnahme. Milchzucker hat eine geringe Süßkraft und ist als Süßungsmittel kaum von Bedeutung. Promoter von Zucker führen zwar gerne in ihren Argumenten an, dass eine Zuckervorliebe aufgrund des süßen Milchzuckers in der Muttermilch schon angeboren sei. Doch das "Süßliche" in Milchzucker ist, wie erwähnt, sehr gering und nicht gleichzusetzen mit "(zucker-)süß". Folglich stimmt es nicht, dass die Vorliebe für Süßes mit der Muttermilch anerzogen wird.

Häufig verbreitet, ist ein Mangel des benötigten Abbau-Enzyms Laktase, was eine Unverträglichkeit bewirkt. Der Zucker wird dann durch Darm-Bakterien anders abgebaut, was sich durch Blähungen und Durchfall bemerkbar macht. Dem kann man mit laktose-freien Milchprodukten oder der zusätzlichen Einnahme von Laktase entgegen wirken.

Stärke

Die Stärke in Kartoffeln ist auch eine Zucker-Art

Stärke ist ein langkettiger Mehrfachzucker, der hauptsächlich in Kartoffelarten, Getreide und Mais vorkommt. Stärke ist kein süßender Zucker im sprachlichen Sinn, gehört jedoch aus Stoffwechselsicht zu den Kohlenhydraten, die ähnliche Mehrfachzucker umfassen, zum Beispiel auch in Hülsenfrüchten.

Die bei Vegetariern und Veganern beliebten Sago-Perlen, die als Gelatineersatz verwendet werden[6], bestehen auch aus Stärke, ebenso wie die Tapioka-Perlen aus dem Bubble-Tea.

Stärke-ähnlich ist auch das in der Leber als Reserve gespeicherte Glycogen, das bei Bedarf abgebaut wird und auch in Pilzen enthalten ist. Mehr über den Zusammenhang von Zucker und Stärke kannst du in diesem Artikel lesen.

Roh-Zucker

Braune Zucker

Die bekannteste Roh-Zuckerart ist der Roh-Rohrzucker (auch Ur-Zucker genannt), der aus Zuckerrohr hergestellt wird. Andere Roh-Zuckerarten sind

  • Malz, meist aus Gerste hergestellt (in der Lebensmittel-Kennzeichnung "Maltodextrose"),
  • Rübenkraut aus Zuckerrüben (zum Beispiel Goldsirup) produziert und
  • Palmzucker von Palmblüten wie Kokos-, Dattel- oder Ölpalmen gewonnen. Zum Beispiel wird für Kokosblüten-Zucker der gewonnene Nektar eingekocht und die Zuckerkristalle gesiebt und getrocknet. Der entstandene Zucker schmeckt nicht nach Kokos, sondern angenehm karamellig.

Die Roh-Zuckersorten gehören zu den gesünderen Variationen gegenüber dem Kristallzucker, da sie die Pflanzen-Wert- und Geschmacksstoffe ("malzig", "karamellig") noch enthalten. Sie sind nicht zu verwechseln mit dem Brauner Zucker und Kandis aus konzentrierter Saccharoselösung (auch Grümmel oder Farin), also nährstofflos. "Brauner Zucker" wurde mit gebräuntem Zucker (Karamell) versetzt.

Kristallzucker

Kristallzucker, an-flambiert

Kristallzucker (raffinierter oder weißer Zucker, Saccharose) ist ein Zweifachzucker, der in Deutschland aus Zuckerrüben (beispielsweise Südzucker AG) oder in südlichen Ländern aus Zuckerrohr hergestellt wird. Bei der Herstellung gehen jegliche Wertstoffe der Pflanzen verloren.

Kristallzucker ist eine isolierte - sozusagen chemische - Substanz, die "leere" Kalorien zuführt, die der Körper nicht braucht. Sie sättigen nicht wirklich, weil die komplexen Stoffwechselmechanismen nicht ausgelöst werden. Sie belasten den Körper eher durch gezielte Auslösung von Einzelreaktionen wie übermäßige Insulinausschüttung.

Bio-Ware ist bei allen Zuckern die bessere Wahl. Bei konventionell angebautem Zucker ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass importierte oder auch nur zugekaufte, beigemischte Importware aus genmanipulierten Beständen stammt. Greenpeace berichtet, dass seit 2007 in USA genmanipulierte Rüben angebaut wurden - die Einführung auf dem deutschen Markt durch Monsanto und die deutsche KWS Saat AG konnte zwar bisher verhindert werden - die Verwendung in Produkten amerikanischer Großfirmen wie Kellogs, M&M und Hershley mit Cerealien und Schokoriegeln ist aber ziemlich wahrscheinlich.[7]

Zucker in Lebensmitteln

Die empfohlene Tagesdosis an Zucker für Erwachsene ist 30/35g Zucker, für Kinder nur 22,5g. Damit ist sie immer noch im gesundheitsschädlichen Bereich und kann auch eine Insulin-Achterbahnfahrt mit Heißhungerattacken auslösen.[8]

Die "versteckte" Zufuhr von Kristallzucker ist ohne erheblichen Aufmerksamkeits-Aufwand kaum zu bremsen, da er sogar Produkten beigemischt ist, in denen man ihn nicht vermutet, wie in

Warum Kohlenhydrat-("Zucker"-)basierte Lebensmittel noch so stark gezuckert werden, ist ernährungs-physiologisch nicht nachvollziehbar, aber zur selbstverständlichen Normalität geworden. Der Werbespruch, dass "der Körper Zucker braucht", ist so und vor allem mit dieser Art Zucker nicht wahr und schlicht ein Täuschungsmanöver.

Fett-reduzierte Ware

In fett-reduzierten Waren wird der Geschmacksträger Fett gegen Zucker ausgetauscht, der dann aber im Körper doch wieder als Fett abgespeichert wird. Fett-arme Lebensmittel sind gut, aber fett-reduzierte Lebensmittel mit Zucker als Ersatz sind weniger hilfreich.

Babynahrung

Babynahrung wird Zucker zugesetzt - nicht wegen der Babys, sondern wegen der Mütter, die die Nahrung kaufen und vorher kosten: Sie kaufen nach ihrem eigenen Geschmacksmuster, das an mehr Zucker gewöhnt ist.

Kinder-Produkte

Kinder-Produkte belegten in einer Untersuchung der Organisation Foodwatch die ersten 4 Plätze in den Top-Ten der zuckerhaltigsten "Snacks": Die Kinder-Produkte enthielten bis zu 40 Prozent Zucker. [9]

  • Der "Goldene Windbeutel" (vergeben von der Organisation Foodwatch) für die dreisteste Werbelüge ging 2012 an die Firma Hipp für ihre Instant-Früchtetees für Kleinkinder ab dem 12. Monat. Ihr Granulat besteht aus 94 Prozent Zucker.[10]
  • 2001 wurde der Preis an Ferrero verliehen für die Kinder-Milchschnitte mit der "gesunden Milch drin": Von den 34 Prozent Kohlehydraten sind 30 Prozent Zucker; dazu gibt es 28 Prozent Fett.
  • 2013 bekam Capri Sonne mit der "gesunden Orange" den "Goldenen Windbeutel": Sie enthält genauso viel Zucker wie Cola, nämlich 7 Würfel pro Beutel. Zur Wahl stand 2013 auch der "Monsterbacke Knusperjoghurt" mit 8 Würfelzucker im Becherchen.[11]
  • Die "grüne" Cola life mit Stevia gibt es zwar in umweltfreundlich recycelten Kunststoffflaschen und ist kalorienärmer, sie enthält aber immer noch 11 Stücke Würfelzucker (= 34g) pro halben Liter statt der 18 Stück (= 54g) in der roten Classic-Version. Die Stevia-Cola von Fritz-Cola hat nur 16g Zucker - eine deutlich bessere Alternative.

Cerealien

  • 96 Prozent der "gesunden" Frühstücksflocken bestanden aus 25 bis 50 Prozent Zucker.[12]
  • Nur vereinzelt gibt es Cornflakes (Kohlehydrate vom Mais), die "ohne Zucker" sind - "nur" mit Malz gesüßt - immerhin nicht ganz so künstlich wie Kristallzucker.
  • Wirklich ungesüßte Cornflakes gibt es nur von wenigen Herstellern, meist im Sonderregal oder Bioladen.

Zucker im Körper

Ein Zuviel an Zucker und Kohlenhydraten lagert der Körper zunächst in der Leber ein und wenn dieser Speicher voll ist, wird es in Körperfett umgewandelt, das bei Bedarf in Glucose wieder zurück gespalten wird .

In der Natur ist Zucker nur temporär zugänglich, daher gibt es im Gehirn neben dem ausgebauten Speichermechanismus kaum ein direktes Stopp-Muster (wie Ekel, Durchfall oder Erbrechen) oder reguläre Überschuss-Ausscheidung über die Niere. Ein Zuviel an Zucker kann zu Fettleibigkeit und entsprechenden Stoffwechselkrankheiten führen wie beispielsweise Diabetes mit seinen Folgeerkrankungen.

Tatsachen und Zusammenhänge

  • Bei Übergewicht ist die Einsparung von Fett so manches mal weniger wirksam als die Einsparung von Zucker, weil überschüssiger Zucker in Fett verstoffwechselt wird und damit mehr zum Übergewicht beiträgt als fetthaltige Nahrungsmittel, die anders verstoffwechselt werden.
  • Manche Schlafstörungen bei Erwachsenen konnten zurückgeführt werden auf einen abgesunkenen Blutzuckerwert. Hier kann ein Teelöffel Honig abends helfen - und zwar eine halbe Stunde vor dem Zähne-putzen.
  • Zähneputzen sollte man erst 30 Minuten nach zuckerhaltigem Essen. Denn wenn Bakterien im Mund den zugeführten Zucker verarbeiten, können Säuren entstehen. Diese Säuren wiederum lösen Mineralien aus dem Zahnschmelz heraus und schwächen somit die Schutzschicht. Putzt man sich nun die Zähne, reibt man den Zahnschmelz ab.[13]
  • Der Appetit auf Zucker lässt sich dämpfen durch ätherisches Vanille-Öl - in einer Duftlampe zum Beispiel. Zahnpasta - also Zähne-putzen - soll einen ähnlichen Effekt haben.
  • Julia Enders beschreibt in ihrem Bestseller "Darm mit Charme*", dass es bei Übergewichtigen ein einseitiges Übermaß an zucker-abbauenden Bakterien gibt, die sozusagen jede Kalorie zur Verwertung herauspressen. Sie würden auch Appetit auf Zuckerhaltiges machen. Ein Therapie-Ansatz besteht in der Veränderung der Zusammensetzung der Darmflora durch Einnahme von bestimmten Bakterien (wie Milchsäure-Bakterien) bei gleichzeitiger Reduktion von zuckerhaltiger Nahrung.
  • In einem Zwillingstest "Zucker oder Fett - Was schadet mehr?"ernährten sich 1 Monat lang ein Teilnehmer nur von Kohlehydraten und der andere nur von fetthaltigen Nahrungsmitteln.[14] Im Ergebnis trugen sowohl die Kohlehydrat-Diät als auch die Fett-Diät zum ungünstigen Abbau der Muskelmasse bei. Aber die fettreiche Diät hatte dazu gefährliche Folgen: Die Insulinproduktion sank, sodass der Blutzuckerspiegel nahe Diabetes kam. Bei der kohlehydratreichen Diät lernte die Bauchspeicheldrüse, viel besser mit Zucker umzugehen. Das eigentlich Gefährliche ist - wie auch bei Ratten mit Käsekuchen getestet[15] - die 50:50-Prozent-Mischung aus Zucker und Kohlehydraten: Hier versagt der Sättigungs-Mechanismus im Gehirn und man wird dick. Diese Kombination gibt es bei den meisten industriell-gefertigten Weißmehl-Produkten (beispielsweise Hamburger).
  • Experten streiten über das Suchtpotential von Zucker: Robert Lustig, Professor für Endokrinologie und Vorreiter der Low Carb-Bewegung, warnte schon lange vor der ständigen Verfügbarkeit von Zucker, die der zivilisierte Mensch nicht beherrschen würde. Die Schwedin Jonsson deklariert Zucker klar als legale Droge und Suchtmittel neben Alkohol und Tabak. Prof. Falk Kiefer vom Lehrstuhl für Suchtkrankheiten in Mannheim/Heidelberg bezeichnet Zucker als "starkes Verlangen auslösend" - wobei er jedoch per MRT-Verfahren (Magnetresonanz-Therapie) herausfand, dass zuckerhaltige Speisen im Gegensatz zu Obst Dopamim im Belohnungszentrum des Hirn freisetzt - eine suchtfördernde Wirkung wie bei Alkohol und Tabak.[16]
  • Ein Einfluss von Zucker auf die Psyche und Emotionen konnte in Vergleichs-Studien aufgezeigt werden: In Gefängnissen gab man einer Gruppe Insassen normale Kost, einer Vergleichsgruppe zuckerreduzierte Kost. Die Aggressivität der letzteren sank deutlich gegenüber der gleichbleibenden Aggressivität der anderen Gruppe.[12]
  • Auch in spirituell orientierten Seminar-Guppen hat man öfter bewusst eine zuckerfreie Kost eingefügt (ganz unabhängig vom Seminar-Inhalt): Für die Beteiligten war ein Zusammenhang zwischen Zucker-Entzug und deutlich verstärktem Aufkommen emotionaler Reaktionen feststellbar.
  • Krebszellen lieben Zucker. In der Medizin kann man einen Tumor sichtbar machen, indem man eine Lösung mit markiertem Zucker spritzt.[17]. Unterstützend für eine Krebs-Therapie ist daher eine zucker-arme oder -freie Diät (wie zum Beispiel Slow Carb)

Den Stoffwechsel von Zucker begünstigen

Es gibt Hinweise darauf, dass ein erster Bissen Eiweiß- oder Fetthaltiges vor dem Verzehr von Kohlenhydraten den Blutzuckerspiegel weniger stark ansteigen lässt und so die Insulinproduktion schont.[18] Außerdem gibt es Nahrungsmittel und Gewürze, die den Stoffwechsel von Zucker günstig beeinflussen. Dazu zählen

  • Vitamin B1 und B7 (Biotin), Chrom, Mangan;
  • Zimt (ein Zuviel an Zimt kann zu Leberschäden führen; lieber cumarin-armen Ceylon-Zimt benutzen)
  • Saures (zum Beispiel der Essig im Kartoffelsalat) oder die
  • Zugabe von Butter oder anderen (hochwertigen) Fetten zu den Speisen.[19] [20]

Zucker in der Kindheit

  • Der Hang von Kindern zu Süßem ist erwiesenermaßen nicht angelegt, sondern angewöhnt und/oder anerzogen.[12] Wenn die Industrie damit wirbt, dass der junge Körper Zucker braucht, kann sich das keinesfalls auf künstlich hergestellten Zucker beziehen, mit dem alles und jedes gesüßt wird.
  • Ungeborene können bereits in der Schwangerschaft an Zucker gewöhnt werden. Die Anzahl der Fettzellen zum "Befüllen" als Speicher wird schon im Babyalter angelegt (zum Teil auch genetisch bedingt). Die Folgen von Schwangerschafts-Diabetes wirken sich auf den Stoffwechsel des Fötus aus und führen zu Geburt fettleibiger Babys.
  • Die verbreitete Unsitte, Kindern zum Schlafen einen Fruchtsaft oder anderes süßes Getränk zu geben, hat zu schwersten Karies-Schäden an Milchzähnen geführt, da die karies-verursachenden Bakterien vom Zucker wachsen und gedeihen.

Zuckerkrankheit - Diabetes

Glucose-Test

Wissenswertes rund um Diabetes mit seinen Anzeichen und Behandlungsmöglichkeiten gibt es auf Diabetes-ratgeber.net. Eine Kurzversion als Pdf mit den Risikofaktoren und Symptomen findet man hier. https://www.diabetes-ratgeber.net/

Der Name Diabetes stammt übrigens aus früherer Zeit, wo Ärzte eine Zuckerkrankheit am süßlichen Urin erkannten, einer abnorme Zucker-Ausscheidung (und starkem Durst).

Da viele Symptome wie Trunkenheit aussehen können, sind schon etliche Diabetiker in Not sind schon auf der Straße gestorben: Sie denken unlogisch, handeln fahrlässig und abwehrend und verlieren die Kontrolle über den Körper. Passanten denken meist, der Torkelnde oder bewusstlos Liegende sei betrunken. Ein Probe-Schnuppern kann hier lebensrettend sein. Normalerweise tragen Diabetiker ein Notfallset bei sich. Rettungsdienste schauen bei Bewusstlosigkeit zuerst ins Portemonnaie nach einer Notfallkarte.

Folgende Notfälle können bei einem Diabetiker eintreten:

  • Überzuckerung durch Insulinmangel, die sich zunächst in Durst und Harndrang bemerkbar macht, später riecht der Atem nach faulige Obst oder Aceton (wie Nagellackentferner). Ein Koma wird ohne Notarzt tödlich.
  • Unterzuckerung ist weit häufiger. Sie macht sich bemerkbar durch Verhaltensveränderungen bis Kontrollverlust, Zittern und Schweißausbrüche. Die Nervenzellen im Gehirn sind unter Glucosemangel bedroht. Hier hilft Traubenzucker, Honig, Säfte oder "irgendetwas Süßes", danach dann etwas Späterwirkendes wie eine Scheibe Brot. Bei Bewusstlosigkeit ("Schock") muss der Notarzt Glucose spritzen.[21]

Diabetes im Frühstadium kann durch Umstellung der Ernährung rückgängig gemacht werden. In der NDR-Sendung Ernährungs-Docs sind in mehreren Fällen Typ2-Diabetikern von 3 Spritzen auf 2 Tabletten täglich heruntergekommen (zum Beispiel hier), unter anderem mit den Rezeptvorschlägen hier:[22]

  • Fress-Mischung: 50 Prozent Kohlenhydrate plus 35 Prozent Fett plus Salz ist die wissenschaftlich erforschte Formel für die süchtig-machende Fressmischung. In Versuchen lassen Ratten das Rattenfutter stehen und bevorzugen zerkrümelte Burger mit der Folge, dass im Gehirn ein Kontrollverlust stattfindet, der dann zu Fettsucht und Diabetes führt. Dies gilt auch für Menschen.
  • Anti-Diabetes-Kur: Hafer hat - anders als andere Getreidesorten - einen günstigen Einfluss auf eine Normalisierung der Bauchspeicheldrüsen-Tätigkeit. Eine 3-tägige Haferbrei-Kur wird gern empfohlen zu Beginn einer Ernährungsumstellung.

In der Epigenetik fand man heraus, dass durch ungünstige Ernährungsbedingungen (Hungersnot) der Vorfahren eine vererbbare Diabetes-Veranlagung ausgelöst worden war. Epigenetische Prägung bedeutet die Inaktivierung von bestimmten Genen durch äußere Einflüsse. Die so geprägte, funktional eingeschränkte Genstruktur wird dann weitervererbt.

Ausführliches zur Erkrankung und ihren Symptomen gibt es im Artikel Diabetes.

Alternativen zu Kristall- oder Roh-Zucker

Um den ungesunden Kristallzucker zu entgehen, wird auf folgende Alternativen zurückgegriffen. Bedenke aber, dass die Alternativen nicht zwingend gesünder als der raffinierte Zucker sind. Manche alternativen Süßmittel sind sogar schädlicher.[23]

In diesem Video von Marktcheck zum Thema "Zuckerersatz: Welche Alternativen sind gut und sinnvoll?" vom 16.5.2017 werden die Zuckeralternativen genauer betrachtet:

Kalorische Süßmittel

Fast alle pflanzlich gewonnenen Süßmittel basieren auf Fruchtzucker und Glucose, in unterschiedlichen Verhältnis-Anteilen. Das heißt, sie werden als Kohlenhydrat (entsprechend dickmachend) verstoffwechselt und sind für Fructose-Intoleranz-Betroffene je nach Anteil mehr oder weniger unverträglich. Dazu gehören zum Beispiel

  • Honig
  • Agavendicksaft: gewonnen aus dem Dicksaft eines mittelamerikanischen Kaktus. Aufgrund des hohen Fructose-Anteils gilt er als sehr ungesund und zusätzlich umweltschädlich.[24]
  • Maissirup (Isoglucose): wird wie auch andere Getreide-Sirup-Sorten aus Stärke gewonnen. Er gilt als schädlicher als Kristallzucker. [25]
  • Kokos-Blüten-Sirup

Minder-kalorische Zucker-Austauschstoffe

  • Birkenzucker (als "Xylit" bekannt in Zahnpflege-Kaugummis):
    • ist ein Zucker-Alkohol, der zuerst aus Birkenrinde extrahiert wurde und nur zum kleinen Teil vom Körper aufgenommen wird.
    • wird als Zucker-Austauschstoff E967 gekennzeichnet.
    • hat 40 Prozent weniger Kalorien als normaler Zucker und lässt den Blutzuckerspiegel nicht so in die Höhe schnellen.
    • hemmt Plaque- und Karies-Bakterien und ist daher gut als Zahnputzersatz, zum Beispiel nach Süßem und säure-bildenden Getränken wie Cola, wo das Bürsten nach Genuss zahnschmelz-schädigend ist.
    • wirkt speichelbildend und dadurch zahn-remineralisierend.
    • wird insulin-unabhängiger (für Diabetiker) abgebaut und ist kalorienärmer bei nahezu zucker-identischem Geschmack.
    • hat sich bei Darmpilz-Diäten bewährt und wirkt Bakterien-hemmend bei Mittelohrentzündungen.
    • erleichtert die Aufnahme von Calcium im Darm (Osteoporose-Vorbeugung).
    • ist auch zum Kochen und Backen geeignet (aber auf keinen Fall für Hunde/-kekse!).
    • die finnische Originalprodukte werden aus Birkenholz hergestellt; billige Massenprodukte hingegen werden meist aus (Gen-)Maiskolben-Resten hergestellt (Beim Kauf gut aufpassen!).[26]
  • Kokosblütenzucker:
    • wird aus dem Nektar der Kokospalme hergestellt.
    • lässt den Blutzuckerspiegel ebenfalls langsamer ansteigen und enthält mehr Mineralien.
    • ist ein sehr nährstoffreiches Süssungsmittel. Er ist reich an Kalium, Magnesium, Eisen, Bor, Zink, Schwefel und Kupfer.
    • hat einen kräftigen, karamelligen Geschmack.[27]
  • Sorbit:
    • ist ebenfalls ein Zucker-Alkohol und wird aus Kernobst hergestellt.
    • kann abführend wirken und unverträglich sein - besonders bei Fructose-Intoleranz, weil er zu Fruchtzucker abgebaut wird.
    • besitzt die Fähigkeit, Wasser anzuziehen, und wird daher auch bei industriell gefertigten Backwaren eingesetzt.
    • wird in der Zutatenliste als E 420 aufgeführt.
    • ist kalorien-ärmer als normaler Zucker, schmeckt aber auch süß.
    • schont die Zähne.[28]

Nicht-kalorische Süßmittel

Pflanzliche gewonnene, natürliche Süßungsmittel, die aus anderen Grundbausteinen als Glucose und Fructose bestehen, werden nicht wie Kohlenhydrate verstoffwechselt und sind daher kalorien-neutral. Hierzu gehören zum Beispiel

  • Stevia
  • Brazzein: ein Eiweiß, das aus den Früchten einer afrikanischen Regenwald-Liane gewonnen wird.
  • Thaumatin: ein Eiweiß, das aus den Früchten des westafrikanischen Thaumatin-Strauch gewonnen wird

Mehr Informationen zu Zuckerersatzstoffen (auch künstliche) gibt es auf der Seite des Bundeszentrum für Ernährung.

Auswirkungen von Süßstoffe

Die Hoffnung, dass Süßstoffe die bessere Alternative seien, hat sich als trügerisch herausgestellt. In einer Übersichtsarbeit im Canadian Medical Association Journal fassen Forscher der University of Manitoba die Studien über künstliche Süßungsmittel zusammen und kommen zu dem Fazit, dass: [29]

  • künstliche Süßstoffe auf Dauer zu einer Gewichtszunahme führen können.
  • das Risiko steigen kann, an Adipositas, Diabetes Typ 2, Bluthochdruck oder Herzerkrankungen zu leiden.
  • Süßstoffe den Stoffwechsel, die Zusammensetzung der Darmbakterien und den Appetit (negativ) beeinflussen können.

Kampf um Zucker-Reduktion

Laut der Terra X-Ernährungs-Dokumentation von 2013 verzehrt ein Deutscher im Leben 2,5 Tonnen Zucker (und 200 Kilogramm Salz).[30] Pro Kopf sind das zwischen 32 und 40 Kilogramm pro Jahr. Daraus resultiert, dass der tägliche Zuckerkonsum viermal so hoch ist, wie er von der WHO empfohlen wird. Die WHO-Richtlinien halten bis zu 6 Teelöffel pro Tag zugesetzter Zucker als ausreichend. Deutschland macht keinerlei Anstrengungen, durch gesetzliche Unterstützung diese Gesundheitsgefährdung mit ihren Folgekosten für die Krankenkassen zu mindern. Eine perfekte Ernährungsampel soll in den nächsten Jahren neu erarbeitet werden.

Die Organisation Foodwatch möchte in erster Linie, dass der Zucker auch nicht mehr durch Süßstoffe ersetzt wird, sondern dass die Leute vom "Süß"-Geschmack entwöhnt werden. In einem ausführlichen Bericht mit dem Thema Im Kakao-Sumpf – Der Schulmilch-Report zeigt Foodwatch die Macht der Zuckerlobby an deutschen Schulen: von gekauften Studien bis zur wundersamen Partnerschaft von Milchwirtschaft und Politik.

Zuckersteuer

In einigen Länder wird versucht, den hohen Zuckerverbrauch mit steuerlichen Anreizen zu senken und die Gelder in Ernährungsprogramme zu stecken:

  • In Großbritannien wurde im April 2018 eine Zuckersteuer durchgesetzt - mit Erfolg[31]: Die Industrie senkte bei Fanta der Gehalt von 69 Gramm auf 46 Gramm/Liter, bei Sprite von 66 Gramm auf 33 Gramm/Liter. In Deutschland enthalten beide Getränke laut Foodwatch noch mehr als 90 Gramm/Liter.[32] Auch andere Ketten wie Lidl reduzierten den Zuckergehalt etlicher Produkte.
  • In USA haben 8 Städte erfolgreich eine Steuer eingeführt: Der Verkauf zuckerhaltiger Limonaden ist beispielsweise in Philadelphia/USA seit Einführung der Steuer von 42 Cent/Liter in 2017 um 40 Prozent gesunken, während der Wasser-Konsum um 58 Prozent anstieg. Die Getränkeindustrie-Lobby hält mit einer Flut von Werbespots dagegen.[33]
  • Erst 1993 war die Zuckersteuer in Deutschland zugunsten des Binnenmarkt-Wettbewerbs abgeschafft worden. Bis dahin gab es eine Rübenzucker-Steuer auf die Menge der gelieferten Rüben.[34]
  • 2016 riet die WHO den Regierungen zu einer Steuer von 20 Prozent auf Süßgetränke und einer gleichzeitigen Subvention von Obst und Gemüse um 10 bis 30 Prozent.[35]

Hindernisse

Der Kampf um die Zucker-Reduktion wird so stark behindert, weil die Einsparung von Zucker nicht im Interesse der Fertigungsindustrie und der nach-behandelnden Pharmaindustrie liegt. Von dort werden die Forschungsergebnisse, wie Zucker zu Fettsucht führt, heruntergespielt und dementiert. Stattdessen fördert man die alte These, dass man Fett einsparen solle, um Übergewicht zu vermeiden. Dennoch gibt es Erfahrungen, dass beginnende Diabetes-Symptome schon durch eine zuckerfreie Fastenkur wieder rückgängig gemacht werden konnten.

Ein Beispiel ist die Diskussion darüber, ob Zucker den Zähnen schadet: Nachdem man herausfand, dass Fluor Karies hemmt und eine breitflächige Zugabe in Zahncreme nachweislich die Kariesschäden minderte, wurde dies von der Zuckerindustrie zu eigenen Zwecken interpretiert. Etliche Ernährungswissenschaftler und die Zuckerindustrie bestritten daraufhin die schädliche Wirkung von Zucker und schoben die Verantwortung nun auf mangelndes Zähneputzen der Verbraucher. So konnte die Zuckerwirtschaft mit dem Segen der verdrehten Ernährungsphysiologie weiter gedeihen.[12]

Wissenswertes

  • Einer der bekanntesten und ältesten Anti-Zucker-Aktivisten (seit 1958) ist der bereits verstorbene Arzt Dr. Max Otto Bruker. Seine Vollwertkost-Klinik Lahnsteinhöhe bei Koblenz wird heute von seinen Söhnen nach seinen Prinzipien betrieben. Kritiker warnen allerdings (zu Recht) vor zahlreichen unbewiesenen und irreführend falschen Behauptungen in seinen Gesundheits- und Ernährungs-Lehren - hier muss man sorgsam differenzieren.[36]
  • Ein fußballfeldgroßer Acker (1 Hektar) mit Zuckerrüben-Anbau erwirtschaftet einen Ertrag von 13 Tonnen Kristallzucker. Das entspricht etwa 4 Millionen Zuckerwürfeln. Weitere Zahlen und Fakten im Artikel Zuckerkonsum in Zahlen [37]
  • Das Familienunternehmen Ritter Sport bemüht sich seit Jahrzehnten um faire und nachhaltige Schokoladenproduktion - ohne dies jedoch öffentlichkeitswirksam zu nutzen. Der Anstieg der Kakaopreise von 2007 bis 2015 auf das Doppelte bei gleichzeitigem Discountpreis-Wettbewerb macht den Handel schwierig. Das Unternehmen hat daher eine eigene nachhaltige Kakaoplantage in Nicaragua gebaut, die später zu 100 Prozent den Firmenbedarf mit zertifiziertem Kakao decken soll, unabhängig vom Weltmarktpreis. [38] Die Bemühungen nach dem Firmengrundsatz "Besten Kakao bekomme ich nicht von Sklaven" sind für Fachleute beeindruckend erfolgreich.[39]
Online-Kongres

Die neuesten thematisch passenden Online-Kongresse:

  • Diabetes Kongress von Sascha Röhler. Bleistift.png
    Diabetes verstehen und erfolgreich behandeln
    Stichworte Gesundheit, Ernährungstipps, Zucker, Epigenetik, Diabetes, Fasten, Ernährungsumstellung

Bücher

  • Diabetes - Die wahren Ursachen erkennen und erfolgreich behandeln* von Ina Gutsch - Ein umfassender Ratgeber für Betroffene und Therapeuten, die der Erkrankung ganzheitlich und naturheilkundlich begegnen wollen. Das Buch ist die Grundlage für die Weiterbildung zum Ganzheitlichen Diabetesberater nach Ina Gutsch.  Thumbs up font awesome.svg  Bleistift.png
  • Aufklärende Ernährungs-Bücher* von Hans Ulrich Grimm - Über die Zuckermafia, krankmachende Gesundheits-Nahrung und Täuschungsmanöver der Nahrungsmittel-Industrie Bleistift.png
  • Fit wie ein Diabetiker* von Hans Lauber - Untertitel: "Messen! Essen! Laufen! So besiegen Sie Ihren Lifestyle-Diabetes natürlich ohne Medikamente" Bleistift.png
  • Schlemmen wie ein Diabetiker* von Hans Lauber - Untertitel: "Mit Natural Fuctional Food. 15 natürliche Zuckersenker: von Aloe bis Zimt. 100 genussstarke Lebens-Mittel und 50 saisonale Rezepte" Bleistift.png

Weiterführendes


Artikel

Videos

  • 45min: Zeitbombe Zucker - Phoenix-Dokumentation mit der Kernfrage "Wie gefährlich ist Zucker?"; Familieneinkauf mit versteckten Mengen, Expertenmeinungen und neueste Forschungsergebnisse Bleistift.png
  • Die Blaubeer-Lüge: Künstliche Früchte - entlarvendes Video von Food-Investigation (amerikanischer Stil) Englisch Bleistift.png
  • Sugar: The Bitter Truth - lebendiger Vortrag von Prof. Robert Lustig an der Universität Californien über Ernährung und die Wirkung von Zucker auf Übergewicht. (Mit Untertitel-Option Übersetzungsprogramm deutsch). Vom 30.7.2009. Englisch Bleistift.png
  • Zucker// Teil 2 - Welt der Wunder - Wissenswertes zum Thema Zucker Bleistift.png

   

Weblinks

  • Abgespeist.de - Die dreistesten Werbelügen der Lebensmittel-Industrie; mit Verbraucher-Abstimmung für den Goldenen Windbeutel des Jahres (Foodwatch) Bleistift.png
  • das-ist-drin.de - Eine Suchmaschine für Inhaltsstoffe (Produktliste) und E-Nummern Bleistift.png
  • facebook.com - Eine eindrückliche Zucker-in-Getränken-Tafel an einer Schule - nachahmenswert Bleistift.png
  • foodwatch.org - Foodwatch - Die Essensretter - Gemeinnütziger Verein für Verbraucherschutz bei Lebensmittel-Lügen Bleistift.png
  • goldener-windbeutel.de - Der Goldene Windbeutel - entlarvt die dreisteste Lebensmittel-Werbelüge des Jahres (Foodwatch) Bleistift.png
  • zuckerinfo.de - "Globalisierung in der Zuckerdose" - über Zucker, Süße, Ersatzstoffe, Historie und Weltmarkt Bleistift.png

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  1. Allnatura Warenkunde: Süßungsmittel, abgerufen 26.10.19
  2. Die giftige Wahrheit über Zucker - US-Forscher warnen in Nature vor Fruktose, vom 2.2.2012, abgerufen am 30.8.2019
  3. a b Wie schädlich ist Fruktose? Odysso 12.1.17, abgerufen am 16.10.19
  4. Fruktose so schädlich wie Alkohol vom 13.4.14, abgerufen 26.10.19
  5. Garantiert gesundheitsgefährdend: Wie uns die Zucker-Mafia krank macht, Ulrich Grimm*, S. 213, 202 ff
  6. Sago, vom 27.12.2018, abgerufen am 30.8.2019
  7. Genfood in Deutschland - Worauf Verbraucher achten sollten, vom 1.7.2016, abgerufen am 30.8.2019
  8. Verbraucherzentrale prüft Coca Cola Life: Von wegen Öko-Brause, vom 27.5.2015, abgerufen am 15.10.2019
  9. Kinder kaufen - Wie die Lebensmittelindustrie Kinder zur falschen Ernährung verführt, Eltern täuscht und die Verantwortung abschiebt, vom 2.3.2012, abgerufen am 30.8.2019
  10. Der Goldene Windbeutel 2012 – Das Ergebnis, abgerufen am 30.8.2019
  11. Capri-Sonne erhält Goldenen Windbeutel 2013, vom 16.5.2013, abgerufen am 30.8.2019
  12. a b c d Garantiert gesundheitsgefährdend: Wie uns die Zucker-Mafia krank macht, Ulrich Grimm*, S. 99-101
  13. Direkt nach dem Essen Zähne putzen?, vom 8.12.2016 , abgerufen am 15.10.2019
  14. Zucker oder Fett: Was schadet mehr?, vom 7.1.2017, abgerufen am 15.10.2019.
  15. Ratten im Schlaraffenland, vom 29.3.2010, abgerufen am 15.10.2019
  16. Macht Zucker süchtig?, vom 27.3.2016 abgerufen am 15.10.2019
  17. Tumordiagnostik mit Zucker statt radiologisch, abgerufen am 16.10.2019
  18. Reihenfolge beim Essen beeinflusst den Blutzuckerspiegel, vom 1.7.2015, abgerufen am 15.10.2019
  19. Schlemmen wie ein Diabetiker - Lebensmittel, die den Blutzucker senken*
  20. Die 50 besten Blutzucker-Killer*
  21. Diabetisches Koma - Anzeichen erkennen, dem Notfall entgegenwirken, abgerufen am 15.10.2019
  22. Typ-2-Diabetes: Wie man vom Insulin wieder wegkommt, vom 22.7.2019, abgerufen am 15.10.2019
  23. Ahornsirup, Honig, Agavendicksaft & Co.: die Wahrheit über Zuckerersatz, vom 2.3.2019, abgerufen am 15.10.2019
  24. Darum ist Agavendicksaft gar nicht so gut, vom 2.11.2018, abgerufen am 15.10.2019
  25. Von wegen zuckerfrei – was Sie über den versteckten Zucker Maissirup wissen sollten, vom 26.9.2018, abgerufen am 15.10.2019
  26. Birkenzucker, vom 16.10.2019
  27. Kokosblütenzucker, vom 11.9.2019, abgerufen am 16.10.2019
  28. Sorbit, vom 30.7.2018, abgerufen am 16.10.2019
  29. Künstliche Süßungsmittel: Bisherige Studien zeigen eher Nachteile für die Gesundheit, vom 18.7.2017, abgerufen am 16.10.2019
  30. Terra X "Deutschland wie wir leben" Teil 3, vom 10.7.2016, verfügbar bis zum 7.7.2023
  31. Zuckersteuer in Großbritannien - Das Vereinigte Königreich kommt auf Diät, vom 6.4.2018, abgerufen am 16.10.2019
  32. Britische Hersteller-Abgabe auf Zuckergetränke wirkt, vom 27.3.2018, abgerufen am 16.10.2019
  33. Zuckersteuer auf Getränke wirkt, vom 15.5.2019, abgerufen 16.10.19
  34. Ernährung: Das weiße Gold glänzt nicht mehr, abgerufen am 16.10.2019
  35. WHO-Report begründet Forderung nach Zuckersteuer und Subventionen, vom 12.10.2016, abgerufen am 16.10.2019
  36. Max Otto Bruker, abgerufen am 16.10.2019
  37. Zucker in Zahlen, vom 12.1.2017, abgerufen am 16.10.2019
  38. Ritter Sport: Kakao von der eigenen Plantage, vom 14.3.2018, abgerufen am 16.10.2019
  39. Dritte Generation des Schoko-Clans will andere Wege gehen, vom 27.3.2018, abgerufen am 16.10.2019
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