Transaktionsanalyse

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Die Transaktionsanalyse (abgekürzt mit TA) ist eine psychologische Theorie der menschlichen Persönlichkeitsstruktur. Die Theorie wurde Mitte des 20. Jahrhunderts vom amerikanischen Psychiater Eric Berne (1910–1970) begründet und wird bis heute weiterentwickelt.

Die Transaktionsanalyse erhebt den Anspruch, anschauliche psychologische Konzepte zur Verfügung zu stellen, mit denen Menschen ihre erlebte Wirklichkeit reflektieren, analysieren und verändern können.[1]

1 Die Ich-Zustände

Wir wir Menschen uns (unbewusst) verhalten wird durch drei charakteristische Elemente bestimmt. Sie werden in der Transaktionsanalyse als die drei Ich-Zustände beschrieben:

  • Erwachsenen-Ich
  • Eltern-Ich
  • Kind-Ich

Der Idealzustand ist, wenn man alle drei Ich-Zustände beherrscht und jederzeit bewusst wählen kann, in welchem Ich man sich an andere Menschen richtet. Dadurch kann man sich von unbewusstem Verhalten befreien und flexibel agieren und reagieren.

Wichtig zu wissen ist, dass die anderen Menschen ihrerseits aus jedem der 3 Ich-Zustände antworten können.

1.1 Erwachsenen-Ich

Im Erwachsenen-Ich befindet man sich dann, wenn das Verhalten, Denken und Fühlen eine Reaktion auf das darstellt, was um einen herum im Hier und Jetzt geschieht und man dabei alle Möglichkeiten nutzt, die man als Erwachsener zur Verfügung hat.

Es ist hilfreich sich folgende Frage zu stellen: "Wo fühle ich mich nicht wie ein Erwachsener?"

Beispiele:

  • Führungskräfte haben oft ein ausgeprägtes Erwachsenen-Ich.
  • Gegenüber fragt: "Wie spät ist es?" Antwort von jemandem, der in einem Erwachsenen-Ich ist: "Es ist 20:15 Uhr."

1.2 Eltern-Ich

Im Eltern-Ich befindet man sich dann, wenn man das Verhalten, Denken und Fühlen einer Person an den Tag legt, die man als Elternfigur (Vater, Mutter oder andere Personen) erlebt hat.

Beispiele:

  • Gegenüber fragt: "Wie spät ist es?" Jemand, der in seinem Eltern-Ich ist, antwortet dann zum Beispiel etwas von oben herab, elternhaft, lehrerhaft, wertend: "Hast du keine Uhr um? Sie sind wohl zu faul auf ihre Uhr zu schauen..."
  • Das Eltern-Ich kann oft eine Motzstimme sein, die wir in unserem Inneren abgebildet haben.

1.3 Kind-Ich

Im Kind-Ich befindet man sich dann, wenn man wenn das Verhalten, Denken und Fühlen an den Tag legt, das man in seiner Kindheit erlebt hat. Dies schließt auch die Zeit als Jugendlicher mit ein.

Das Kind-Ich wird auch als Kindheits-Ich bezeichnet.

Beispiele:

  • Gegenüber fragt: "Wie spät ist es?" Antwort von jemandem, der im trotzigen, rebellischen Kind-Ich ist: "Schau doch selbst" oder "Kauf dir doch eine Uhr".
  • Therapeuten reden zu Kindern oft in ihrem Kind-Ich.

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3 Weiterführendes


       

3.1 Weblinks

  • dgta.de - Deutsche Gesellschaft für Transaktionsanalyse (DGTA) Editieren.svg

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