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Tod

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Tod
Ist der Tod das Ende?
Der Tod begrenzt unsere Zeit in dieser Raum-Zeit-Realität.

Spirituell gesehen weist der Tod darauf hin, dass die Möglichkeiten der Seele zur Weiterentwicklung in diesem Körper erschöpft sind - die Seele zieht sich aus ihrer Hülle (dem Körper) ganz zurück.

Gibt es ein Leben nach dem Tod?

Die Frage, ob es ein Leben nach dem Tod gibt, ist und bleibt wohl das größte Mysterium der Welt. Es gibt zwei verschiedene Antworten darauf:

  • Die (Schul-) Wissenschaft sagt, dass es kein Leben nach dem Tod gibt.
  • Religionen, Sagen, Mythen und Traditionen sagen, dass der Tod nicht das Ende ist, sondern eine Transformation.

Diese zwei unterschiedlichen Sichtweisen können auch mit der unterschiedlichen Definition von "Leben" erklärt werden:

  • Die Wissenschaft definiert als Leben die bewusste, körperlich sichtbare Form in dieser Welt.
  • Im Religiösen, Spirituellen und Philosophischen ist es formloses Bewusstsein, das lebt: das, was die sichtbare Form belebt. Dieses existiert, "lebt" auch, ohne auf eine sichtbare Form und die weltliche Ebene angewiesen zu sein.

Mutter Meera, ein Avatar, antwortet auf die Frage wohin wir zum Zeitpunkt des Todes gehen:
"Wo wir hin wollen, dorthin gehen wir. Unser Wunsch zum Zeitpunkt des Todes und die Handlungen unseres Lebens bestimmen die zukünftige Erfahrung." In einem Video mit Darshanhelfern antwortet sie, dass der Wunsch im letzten Moment des Sterbens entweder sein kann, dass man wiederkommen möchte oder dass man eins sein möchte mit Gott oder dass man mit dem Guru verschmilzt.
Und auf die Frage, was nach dem Tod mit der Seele geschieht:
"Im Zustand nach dem Tod entwickelt sich die Seele weiter. Manche Seelen gehen nach dem Tod direkt zu Gott, die meisten dagegen habe eine Bindung an den Körper und werden deshalb wieder in einen physischen Körper hinein-geboren."[1]

Der Avatar Sai Baba betont die Bedeutung von Bindungen - besonders durch plurale Sexualität und durch "die Zunge" im Sinne von Worten und (Fleisch-) Essen - die eine Seele wieder in die Verkörperung zieht. Daher empfiehlt er sich auf 1 Partner im Leben auszurichten, sich im Alter zurückzuziehen von aktiver Sexualität und Fleisch zu meiden, da all dies im Bewusstsein anziehend wirken würde auf eine Rückkehr.[2]

Im Christentum ist die Auferstehung Jesu mit seinem Geistkörper ein Hinweis auf die feinstoffliche Realität.

Die Frage, was nach dem Tod mit der Seele geschieht, wird nicht nur modern in Nahtod-Erfahrungen geschildert, sondern auch schon in den meisten Religionen beschrieben: zum Beispiel im Christentum das "Jüngste Gericht"; im Islam die Befragung im Grab durch die Todesengel Munkar und Nakir und in den östlichen Lehren gibt es die Schilderung der Phasen ausführlich beschrieben im Tibetischen Totenbuch.

Weitere Meinungen, ob es ein Leben nach dem Tod gibt, liest du auch hier von Momanda-Mitgliedern.

Persönlicher Standpunkt von Heike W.

Interessant ist es, den Menschen die Frage zu stellen, wo sie hingehen, wenn sie schlafen - und wieso sie jeden Morgen in ihrem eigenen Körper aufwachen (und nicht im Körper von jemand anderem).

Unsere Denkstrukturen sind oft begrenzt auf das, was uns bewusst ist. Wenn der Schlaf nicht das Ende ist - gibt es dann auch im Tod etwas, was nicht zu Ende ist? Außer dem Faktum, dass man aufhört wieder "aufzuwachen"?

Sichtweisen

Grundsätzlich unterscheiden sich die Sichtweisen über den Tod darin, was als Leben definiert wird. Im Weltlichen wird das Leben als alles Irdische, dem Persönlichen, dem Ego zugehörigen definiert. Dieses Leben hat naturgemäß einen Anfang (Geburt oder Empfängnis) und ein Ende (Tod).

Andere begreifen und erfahren das irdische Leben als einen Teil von etwas jenseits des Irdischen. Sie definieren "Leben" als der Seele, dem Wesen zugehörig, welches unabhängig von der irdischen Hülle und dem Raum-Zeit-Kontinuum existiert.

Eine entsprechend unterschiedliche Bedeutung, Macht und Wirkung hat der Tod für die Person. Je nachdem, welche Perspektive die Person einnimmt, ist der Tod

  • beängstigend und demütigend
  • oder aber erlösend und sogar ein Grund zum Feiern (wie bei den Sanyassins in Indien)
Der Tod beendet dein Leben,
nicht eine Beziehung.
Morrie im Buch Dienstags bei Morrie*


Weitere Sichtweisen in Kurzform:

  • Jedes irdische Lebewesen stirbt irgendwann. Somit ist der Tod der Zielpunkt jeden Lebens auf dieser Erde.
  • Der Tod ist die Voraussetzung für die Wiedergeburt zum neuen und letztlich ewigen Leben.
  • Der Tod ist die größtmögliche Transformation eines Lebewesens.
  • Der Tod lässt das Gefäß des Lebens zerfallen, während das ewige Leben aus dem Gefäße zieht, was seines ist.
  • Wenn der Schlaf so einfach ist, so klar und wünschenswert, - was macht dann den Tod so schwierig?
    Der kleine Bruder des Todes ("le petite morte") und der große Bruder des Schlafes sind immer schon Hand in Hand gegangen.

Reinkarnation ist die Balance zwischen Strafbarkeit und Verantwortung.


Atheismus

Atheisten und nicht-Gläubige beschränken ihre Sichtweise darauf, dass unsere Existenz zufällig ist und es keine höhere ordnende Gotteskraft gibt. Das Leben und Bewusstsein beginnt mit der Geburt oder Empfängnis und endet mit dem Sterben des Körpers. Eine Weiterexistenz geschieht nur indirekt über die Nachkommen.

Phänomene wie Nah-Tod-Erfahrungen werden als nicht real sondern als Phantasien und Reaktionen des Gehirns/Psyche wie Halluzinationen bewertet. Der Tod hat daher keine besondere Bedeutung. Er wird oft mit Angst vor Kontrollverlust erlebt und dem Bedürfnis, ihn zu beherrschen - oder einem gefühlsarmen Fatalismus.

Christentum

Christen verstehen das Leben als Buße für den Sündenfall nach dem Leben im Paradies. Die Taten und Unterlassungen des Lebens bestimmen, ob derjenige nach dem Tod für alle Ewigkeit in den Himmel oder die Hölle kommt. Der Tod ist verknüpft mit dem Tag des jüngsten Gerichts, wo jeder nach seinen Taten beurteilt wird. Das Leben wird als einmalig betrachtet, in der gegenwärtigen Daseinsform entscheidet sich alles. Für den Gläubigen löst der Tod daher eher Furcht aus, weshalb er bemüht ist Gutes zu Tun. Einzige Milderung liegt im Glauben an Jesus Christus, der durch seinen Kreuzesstod die Gnade erwirkt hat, trotz allem in den Himmel zu kommen.

Für die Kirche beginnt die Existenz der Seele mit der Empfängnis (daher die Haltung zur Abtreibung). Damit beginnt auch erst das ewige Leben der Seele - im Gegensatz zur Reinkarnations-Lehre, wo die Seele durch mehrere Erdenleben reift. Die Auferstehung, Erscheinung und Himmelfahrt Jesu wird hier als das den Tod überdauernde betrachtet - in der modernen Auslegung ist dies der Beweis für ein Leben nach dem Tod. Das Himmelreich an der Seite Jesu gibt es nur für die Gläubigen. Für die Heiden gibt es streng genommen nur die Hölle - Alternativen, wie andere Dimensionen entsprechend einer Entwicklungsstufe, gibt es nicht.

Die Orientierung von Richtig (Gut) und Falsch (Böse) richtet sich nach den niedergeschriebenen 10 Geboten (statt z.B. einer höherer "Wahrheit"), nach Auslegungen der Bibel oder dem Oberhaupt der christlichen Strömung wie bei den Katholiken der Papst.

Islam

In den meist-verbreiteten islamischen Glaubensrichtungen, den verfeindeten Sunniten und Shiiten, wird die Reinkarnations-Theorie strikt abgelehnt. Das einmalige Leben endet mit dem Eingang ins Paradis oder aber der ewigen Verdammnis, wenn die Befragung Todesengel nicht den Glauben an den Islam und den Gesandten Mohammed belegt.[3]
Bei kleineren Strömungen wie den Alawiten, den Drusen und den mystischen Sufi-Orden (denen auch der persische Sufimeister und Dichter Rumi angehörte) ist Reinkarnation Bestandteil der Auslegung und Lehre.[4]

In der Auslegung von Suren, die auf Reinkarnation hinweisen, weiß man als Laie mit Kenntnis des Sprachgebrauchs anderer Religionen oft nicht, ob tatsächlich eine menschliche Wiedergeburt gemeint ist oder vielleicht doch etwas, was der einer Auferstehung des Geistkörpers nahekommen könnte. Die jeweiligen Deutungen werden in Klammern dazugesetzt:

Zum Beispiel hier:[5] Sure 43 11 "Und (er ist es) der Wasser in einem (begrenzten) Maße vom Himmel hat herabkommen lassen. Und wir erweckten damit ausgedorrtes Land (wieder zum Leben). So werdet ihr (dereinst bei der Auferstehung wieder aus der Erde)hervorgebracht werden."
Oder auch zum Beispiel hier:[6] Sure 7 24 Gott (w. Er) sagte: 'Geht hinab (auf die Erde)! Ihr (d.h. ihr Menschen und der Satan) seid (künftig) einander feind. Und ihr sollt auf der Erde (euren) Aufenthalt haben, und Nutznießung auf eine (beschränkte) Zeit.' 25 Er sagte: 'Auf ihr werdet ihr leben und auf ihr sterben, und aus ihr werdet ihr (dereinst bei der Auferstehung wieder) hervorgebracht werden.'

Östliche Lehren

In den östlichen Lehren wird der Tod als Befreiung des Geistes aus der Begrenzung und einer illusionären Form (Maya) verstanden - was den Tod begrüßenswert macht. Je nach Entwicklungsstufe des individuellen Bewusstseins gelangt es durch den Tod in eine andere Welt bzw. Dimension und kehrt in eine Verkörperung zurück - oder es bleibt in der Freiheit des Geistes, in der Einheit im Ozean des Bewusstseins. Wenn Erkenntnis im Tod die Vereinigung mit dem Göttlichen bewirkt, ist die Wirkung karmischer Gesetze in der Polarität beendet.

Frage: Nimmt die Seele dieselbe vitale Hülle an, wenn sie sich wiederverkörpert?
Die Seele nimmt entweder dasselbe oder ein weiter fortgeschrittenes Vitales an.

Es ist wie beim Einkaufen. Du hinterlegst eine Ware in einem Geschäft und wenn du zurückkommst, nimmst du sie entweder wieder mit oder kaufst dir etwas Schöneres.
Anstatt deine alte Armbanduhr zu behalten, kaufst du dir vielleicht eine neue, und jemand anderem, der weniger Geld hat, gefällt vielleicht deine alte.

Sri Chinmoy[7]


Esoterik

Wie Thorwald Dethlefsen beschreibt, sieht die Esoterik den Tod als Krönung des Lebens, als seinen Höhepunkt auf den alles zustrebt. Der Bewusstseinsstand dieses Augenblicks entscheidet über den Fortgang des neuen Lebens.

Eine Reinkarnation ergibt sich aus der Logik der Gesetzmäßigkeiten heraus. Überall auf der Welt sind Rhythmen und Wiederholungen sichtbar (Tag-Nacht, Schlafen-Wachen, Jahreszeiten usw.) wodurch darauf geschlossen wird, dies sei ebenfalls auf das Leben übertragbar. Diese Übertragbarkeit folgt der Beobachtung und dem formuliertem Gesetz: "Wie oben so unten. Wie innen so außen" des Hermes Trismegistos, welches eine Verbindung zwischen verschiedenen Ebenen erkennt.

Die leibliche Existenz wird als Spielfeld von Erfahrungen betrachtet, während die Seele den Körper bewohnt. Allen Erlebnissen wird ein Sinngehalt beigemessen, der mit dem Tod nicht endet, sondern reflektiert wird. Nahtod-Erfahrungen werden als real betrachtet, ebenso an der Schwelle die Begrüßung durch Nahestehende oder Vereinnahmung durch niedere Wesen - je nach Resonanz dessen, was man gelebt hat.

Andere glauben, wir würden entsprechend unseres Geisteszustandes eine Zeit lang auf körperlosen Ebenen weiterleben um uns über gewisse Zusammenhänge klar zu werden. Je nach Sichtweise sucht sich die Seele freiwillig eine erneute Möglichkeit, neue Erfahrungen durch eine Inkarnation zu erfahren - oder sie wird von der Welt angezogen, weil sie gewissen Bedingungen unterworfen ist, die es z.B. aufzuarbeiten gibt (Karma - Ausgleich).

Der Umgang mit dem Sterben

Die Menschen, welche den Tod als Verlust oder Entzug ihrer Existenz und ihres Lebens-Erfolgs begreifen, versuchen so lange wie möglich den Tod zu vermeiden und im Physischen zu bleiben. Sie halten zwanghaft am Leben fest, solange sie nicht wissen, was es mit dem Tod tatsächlich auf sich hat. Sie können sich dem Tod nicht hingeben und nehmen oftmals schlechte Lebensbedingungen und Überforderung der Pflegenden in Kauf.

Man sagt, dass die Menschen meist so sterben wie sie gelebt haben: friedlich, im Einklang mit dem Leben hinterlassen sie einen Stempel von Sanftmut; oder hart und kämpferisch hinterlassen sie einen Stempel von Verbitterung, Groll und Hilflosigkeit.

Leben ist wie Schnee,
du kannst ihn nicht bewahren.
Trost ist, dass du da warst, Stunden, Monate, Jahre.

Hermann van Veen


Mit dem fortschreitenden gesellschaftlichen Atheismus hat sich im Westen eine ausgeprägte Trauerkultur entwickelt, weil die Menschen und Angehörigen eher dem Leben als einzige Existenzform anhängen. Sie wollen dann den Sterbenden nicht gehen lassen, sind verbittert über seinen Tod und wütend auf "den", der ihnen das Liebste genommen hat. Da jedoch keine höhere, Gnaden-volle Macht anerkannt wird, bleibt diese Wut in ihnen gefangen.
Paradoxerweise wird gesunde Trauer heutzutage oft vermieden oder verleugnet und es wird immer mehr Hilfe nötig zu ihrer Bewältigung.

Im Buddhismus ist der Tod Anlass zur Freude, weil der Geist nun von der Illusion der Welt (Maya) befreit wird und bei den Göttern ist.
Bittere Tränen eines Schülers über den Verlust des spirituellen Meisters sind für diesen eher betrüblich, weil der Schüler die Realität der Körper-freien Verbundenheit mit seinem Meister nicht erfasst habe.[8]

"Sinnt nicht über den Tod nach; wir können uns nicht auf ihn vorbereiten.
Aber während wir leben, sollten wir ... uns auf Gott besinnen.
Das hilft, dass das Sterben sanft vor sich geht.
Die Süße des Göttlichen besteht nach dem Tod weiter.

Für diejenigen jedoch, die keinem spirituellen Weg gefolgt sind, ist es möglich,
dass sie im Sterben erkennen, welche wunderbare Realität Gott ist und wie leer ihr Leben war.
Wenn ihre Sehnsucht nach Gott beim Sterben stark genug ist,
kann die Auswirkung davon die gleiche sein wie bei einem Sucher."


Nahtoderfahrungen

Nahtoderfahrung
Viele Menschen die eine Nahtoderfahrung gemacht haben berichten von einem Art Licht-Tunnel

Eine Nahtoderfahrung ist die Erfahrung, die ein Mensch macht, wenn er bereits klinisch tot ist, dann jedoch durch Wiederbelebung wieder zum Leben erweckt wird. Ein Großteil der Menschen die eine Nahtoderfahrung hinter sich haben, gewinnen das Bewusstsein, dass es nach dem Tod weitergeht. Alle haben die Angst vor dem Tod verloren und erleben einen Wertewandel in ihrem Leben danach.

Nach Pim van Lommels Buch Endloses Bewusstsein* durchläuft man bei einer Nahtod-Erfahrung 12 Schritte. Bei diesen 12 Schritten handelt es sich um außer-körperliche Erlebnisse, die dem Betroffenen sehr lang vorkommen können.

Nach von Lommel nimmt man im 11. Schritt eine Grenze wahr. Man erkennt, dass nach dem Überschreiten dieser Grenze keine Rückkehr in den eigenen Körper mehr möglich ist. Im 12. Schritt dann erfolgt die bewusste Rückkehr in den irdischen Körper. Diese ist verbunden mit tiefer Enttäuschung, da man aus dem herrlichen Zustand (des Todes) wieder herausgerissen wird.

Ausführlichere Beschreibungen aus seiner Sicht als Kardiologe und Mediziner gibt es in diesem Interview. Mit den Schlussfolgerungen aus seinen Forschungen müsste sich die alte Ansicht der Mediziner, dass Nahtoderfahrungen ein Produkt des Gehirns seien, radikal ändern.

Ronald Zürrer, ein Schweizer (spiritueller) Religionsphilosoph, beschreibt die Stationen im Todesmoment in seinem Buch "Reinkarnation - Einführung in die Wissenschaft der Seelenwanderung*" als eine vier-phasige Entwicklung, die sich in tausenden dokumentierten Nahtoderfahungen unabhängig von kultureller oder konfessioneller Prägung herauskristallisiert haben:

  • Dunkelheit und Tunnel: an dessen Ende erscheint ein helles Licht, von dem man angezogen wird, zu dem man hingleitet oder hinstürzt. Von dem Licht geht ein unbeschreiblicher Frieden aus. In anderen Beschreibungen kommt ein Lichtstrahl herunter und man weiß, dass dies "Zuhause" ist.
  • Ein rückwärts ablaufender Lebensfilm mit prägnanten Szenen, der Selbsterkenntnis auslöst über den eigenen Charakter. Man ist Beobachter dessen, wer man gewesen ist in diesem Leben, wie man gehandelt hat und welche Auswirkung das tatsächlich auf die anderen hatte. Man fühlt, was die Betroffenen gefühlt haben und erkennt, dass man sich selbst verletzt hat, wenn man einen andern verletzt.
  • Der Austritt aus dem Körper (out-of-body-Erlebnis, OBE) am Ende des Tunnels wird als Erleichterung und neue Freiheit empfunden: als Bewusstsein in seinem feinstofflichen "Seelenkleid" (Astralkörper) erlebt man Schmerzfreiheit und schnelles, klareres Denken, unbeschränkte Sehkraft (Adleraugen). Man kann die Gefühle und Gedanken der Umstehenden "hören", wahrnehmen. Man bewegt sich per Gedankenkraft.
  • Ernüchterung: die Erkenntnis, dass es nicht gelingt, sich den Umgebenden mitzuteilen oder etwas zu bewegen (Retter von ihren Wiederbelebens-Anstrengungen abzuhalten) macht die Tragweite des Todes bewusst. Aufgeschobenes kann nicht mehr in Ordnung gebracht werden. (Anm.: Bei Tod ohne Rückkehr können daraus folgende Sehnsüchte und Entscheidungen an diesem Punkt die karmische Dynamik für ein nächstes Leben mitbestimmen.)

Nach einer Nahtod-Erfahrung berichten die meisten Menschen, dass sie einen nahen, früher verstorbenen Menschen an der Schwelle erlebt haben, der ihnen wichtige Hinweise gegeben hat. Dann jedoch erhielten sie das Wissen, dass sie zurück müssten und wurden schließlich durch einen "Strudel" wieder zurück in den Körper gezogen. Das geschieht meist unwillig, weil man gerne in den friedlichen Sphären verblieben wäre: man fühle sich völlig abhängig von anderen, höheren Kräften.

Frage an Mutter Meera: Ist es möglich, dass ein Mensch nach dem Tod noch einmal ins Leben zurückkehrt und dann über sein Erlebnis schreibt?

Mutter Meera: Nein. Wenn jemand stirbt, kann er nicht mehr zurückkehren. Meist wird hier eine Vision mit der Wirklichkeit verwechselt. Wenn man bewusstlos ist, kann man möglicherweise dem Tod in einer Vision begegnen. Nach der Rückkehr zum Bewusstsein stellt man die Vision als wirkliches Erleben dar.

Mutter Meera Antworten 2, S.163

Einsichten Betroffener

Die Prägung durch diese Empfindung und die Einsichten verbleiben jedoch und verändern die Menschen für den Rest ihres Lebens. Man spürt in ihnen die Einheits-Erfahrung mit Gott. In der Selbsterkenntnis ist oft ein Eindruck über die Größe des Lebens entstanden, häufig auch eine Enttäuschung, wenn man in seinem bisherigen nur dem Vergnügen nachgegangen ist, nur genommen aber nicht gegeben hat. Das ruft dann häufig eine unmittelbare Entschlossenheit hervor, dass man noch nicht bereit ist zu gehen, die zweite Chance nutzen will. Was Menschen danach gerne weitergeben möchten ist

  • das Wissen darum, dass es ein Leben nach dem Tod gibt
  • dass das Leben wertvoll ist und unermesslich größer ist als die Welt wie wir sie persönlich sehen;
  • alles Tun hat eine viel weitreichendere Auswirkung als man dachte - während Anerkennungen und Errungenschaften, Titel und Siege völlig bedeutungslos wurden
  • dass es eine überwältigende Liebe gibt zum Leben und zu Menschen (die man später leben möchte)
  • sie "wussten einfach", dass das Licht das "Zuhause" ist (es ist nicht zu verfehlen)
  • man "weiß einfach", dass Gott existiert und dass es Gott ist, mit dem man gesprochen hat
  • Gott ist nur Liebe - "wieso habe ich das so gefürchtet?"
  • weitere Einsichten einer jungen Frau, die auf einer wilden Party "starb" (englisch):
    • die Welt ist dunkel, es gibt Dunkelheit hier - und da wo man hinkommt ist Licht, das die Dunkelheit vertreibt
    • nichts ist perfekt in der Welt
    • es gibt einen Platz, wo all das weltliche wie Kleidung, Aussehen, Körperwahrnehmungen nicht existiert
    • jenseits des irdischen gibt es ein Platz, wo es nur "gut" gibt, kein "schlecht" und
    • ebenso ein Platz, wo es nur "böse" gibt
    • Gott ist total vertraut, seine Stimme allumfassend wie die Stimme von jedem (von allem was ist)
    • das Erdenleben ist kurz; die "50" Jahre Leben ist die wundervolle Ewigkeit nicht wert, wenn wir dadurch wohin geraten, wo wir nicht hingehören. Wir sind geboren um nach Hause zurück zu kehren: "wacht auf!"

Es gibt viele Berichte von krassen Nahtoderfahrungen, die medizinisch dokumentiert und belegt sind. Einige machen öffentliche Aufklärungsarbeit mit ihren Erfahrungen aus erster Hand, in Form von Büchern und Interviews auf youtube. Bekannte Beispiele sind

  • Anita Moorjani, die nach Koma mit schwersten Organschäden von ihrer Lymphkrebs-Erkrankung zurückkam und innerhalb von wenigen Tagen vollständig heilte: allein nach 4 Tagen waren 70% ihrer Tumore "weggeschmolzen": "Heilung im Licht*".
  • Dr. Eben Alexander, ein erfahrener Neurochirurg, der vor seiner Erfahrung viele gängige medizinische Erklärungen parat hatte und dann feststellen musste, dass seine Erfahrung nichts mit den hirntechnischen Thesen zu tun hatte: "Blick in die Zukunft*".
Persönlicher Standpunkt von Heike_W.

Wenn man die Verwendung des Begriffes "Seele" in verschiedenen Gebieten wie Astralreisen, Channelings und Clearings sowie Aussagen spiritueller Meister betrachtet, dann ist es tatsächlich die Seele, die bei Tod oder Nahtod-Erfahrungen aus dem Körper austritt - aber eben mit einer Substanz, die Wissen, Denken und Empfinden erlaubt. Die Struktur, die zu diesem weltlichen Leben und auch Astralebenen gehört löst sich im Licht auf, sodass die Seele nur noch als Bewusstsein existiert.

Dementsprechend verbleibt in der Astralebene nur dieses irdische (Teil-) Bewusstsein des Astralkörper, dass dann bei Clearings, in denen "verhaftete Seelen ins Licht geführt werden", als Anhaftung gefunden wird. Aufgrund seiner Resonanzen ist man als Lebender sozusagen zum Kleiderständer für anderer Seelen Hinterlassenschaft geworden.

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    1. Wir sind eins.
    2. Es hat genug.
    3. Es gibt nichts, das du tun musst.
    4. Es gibt kein “Richtig” und kein “Falsch”.
    5. Es geht nicht um dich in deinem Leben.
    6. Das Sein-Machen-Haben Paradigma
    7. Das Gesetz der Gegensätze.
    8. Die 5 Ebenen die Wahrheit zu sprechen.
    9. Der Tod existiert nicht.
    10. Der wahre Sinn des Lebens.
     

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    Mitwirkende:
    Manuela Komorek, Ruediger Dahlke, Petra Alexandra, Paul Meek, Herr Hornsteiner, Claudia Lehmann Samberg, Otto Lichtner, Christian Brauner, Johanna Wilke, Eva Terhorst, Sophie Schillinger, Silke Szymura, Lisa Schillinger, Birgit Reimer, Oliver Otterson, Sophie Westarp, Hans Dirk Reinarzt, Helga Grafe, R.- Andreas Klein, Antoinette Hitzinger, Claudia Widmaier, Nicole Paskow, Renata B. Vogelsang, Amelie Mohner, Tobias Mohner, Manuela Schillinger-Gabriel
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    • fasziniert von Geister und Spuk-Phänomenen bist
    • du die mystische Seite des Lebens erkunden möchtest
     

    Mitwirkende:
    Eben Alexander, Rupert Sheldrake, Martin Zoller, Walter van Laack, Erlendur Haraldsson, Pim van Lommel, Jana Haas, Stefanie Menzel, Rolf Froböse, Walter von Lucadou, Raymond A. Moody, Dieter Broers, Bradley Nelson, Hans Otto König, Dieter Hassler, Amit Goswami, Kai Mügge, Augustion Orea, Jacqueline le Saunier, Sam Hess, Gesa Dröge, Anke Evertz, Rolf-Ulrich Kramer, Thomas Young, Godehard Büntrup, Hans-Peter Dürr, Akuma Saningong, Carolin Tietz
  • Leben - Sterben - Weiterleben 2017* von R.-Andreas Klein. Bleistift.png
    Über das Leben nach dem Tod
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    Falls dich diese Themen interessieren, solltest du bei diesem Kongress dabei sein:
    • Wo geht unsere Seele nach dem Sterben hin? Und wie ist es dort?
    • Leben in der Geistigen Welt
    • Rückführungen in vergangene Leben
    • Nahtoderlebnisse, Nahtoderfahrungen, Leben, Sterben, Weiterleben
    • Die Leben zwischen den Leben
    • Hospiz-Arbeit, Sterbeprozess, Sterbebegleitung
    • Trauer, Trauerbegleitung
    • Das Leben nach dem Tod
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    Mitwirkende:
    Dorothea Fuckert, Isabel Lopez-Kubben, Christine Jakob, Jana Grossmann, Tina Rachle, Gerda Mahn, Anja Weiss, Manuela Schillinger-Gabriel, Elke Fahrenheim, Jana Haas, Karin Simon, Elinor Petzold, Matthias Herbst, Melanie Simon, Marianne Klotz, Inge Jäger, Elke Sohler, Stéfanie Renou, Heike Kannen, Gabriele Sommer, Renate Baumeister, Stefanie Keyser, Gerhard Vester, Thorsten Schmitt, R.-Andreas Klein, Renata B. Vogelsang, Karma Singh, Eva Leuwer, Günther Wiechmann, Reinhard Stengel, Horst Leuwer, Paula Apollonia Güdemann, Chamuel Schauffert, Tanja Konstantin
  • Leben - Sterben - Weiterleben* von R.-Andreas Klein. Bleistift.png
    Der Online-Kongress über das Leben danach
    Stichworte Spiritualität, Tod, Rückführung
    Beschreibung:
    Dieser Online-Kongress kann für dich richtig sein, wenn:
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    • du schon immer daran geglaubt hast, dass es nach dem physischen Tod noch etwas geben muss
    • du deine Angst vor dem Tod auflösen möchtest
    • du Interesse an Rückführungen hast
    • dich das Leben nach dem Leben interessiert
    • du schon immer wissen wolltest, wie das Sterben funktioniert und was du jetzt zu Lebzeiten schon für ein leichtest friedliches Sterben tun kannst
     

    Mitwirkende:
    Dorothea Fuckert, Jana Grossmann, Paula Apollonia Güdemann, Jana Haas, Inge Jäger, Heike Kannen, Stefanie Keyser, Eva Leuwer, Tina Rachle, Horst Leuwer, Manuela Schillinger-Gabriel, Melanie Simon, Elke Sohler, Gerhard Vester, Renata B. Vogelsang, Günther Wiechmann

Weiterführendes

Artikel

Literatur

Videos

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    Wenn keine Untertitel zu sehen sind:
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    Klicke innerhalb des YouTube-Videos unten rechts auf das Symbol Untertitel/Captions. Wähle dort "Deutsch" aus und klicke auf "Ein".
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  • Die Botschaften der Nahtod-Erfahrer - eine bewegende Reihe von Aussagen und Einsichten Bleistift.png
  • Dr. Pim van Lommel - Nahtodforschung eines Kardiologen - Als Kardiologe hatte Dr. van Lommel zahlreiche Patienten, die bei Herzstillstand von Nahtoderfahrungen berichteten. Er ist zu dem Schluss gekommen, dass die derzeitigen wissenschaftlichen Thesen seiner Kollegen nicht mehr haltbar sind. Bleistift.png
  • Hambo Lama - Ein Phänomen zwischen Leben und Tod - ZDF-Doku um den lebenden Körper des 1927 verstorben russisch-buddhistischen Oberhaupts. In seinem Körper konnten noch Lebenzeichen nachgewiesen worden. Bleistift.png
  • Hirntod - 3sat Nano-Beitrag vom 23.9.2014: Die Medizinische Definition von Tod als Voraussetzung zur Organspende. Wann ist der Mensch so tot, dass er bestattungswürdig ist. Bleistift.png
  • Interviews mit Ursula Demarmels - Europas bekannteste (und zertifizierte) Rückführungstherapeutin. Unter anderem bekannt durch den Hospiz-Krimi "Die Flockenleserin" und das TV-"Jenke-Experiment" Bleistift.png
  • Life after Death - died at party and then met God! - Authentische, einfache Beschreibung, Einsichten und Botschaft einer 25-jährigen Nahtod-Erfahrenen (die den Eindruck und Wirkung des Erlebnisses noch sehr ausstrahlt). Englisch Bleistift.png
  • Nokan - die Kunst des Ausklangs - Trailer Bleistift.png
  • Schöner Sterben - Plädoyer für eine neue Sterbekultur - 3sat Scobel-Sendung vom 6.12.2012; Mit Fallbeispielen und Informationen zum physiologischen Vorgang; Diskussion um die derzeitige Hochleistungs-Praxis beim Sterben; Über die Rolle der Palliativmedizin Bleistift.png
  • Sterbende erzählen - Kurzvideo zu Lakottas Fotostrecke "Nochmal leben vor dem Tod", mit Bericht einer Sterbenden wie sie sich durch Meditation auf ihren Tod vorbereitet. Bleistift.png
  • Wie wir sterben: Warum sterben wir? Wie fühlt sich Sterben an? - Wissenschafts-Doku auf 3sat vom 6.11.2014; Berichte und Erläuterungen zum Tabuthema Sterben; mit Interviews von einer Krebspatientin und dem Autor/Palliativmediziner G.D.Borasio und körperlichen Vorgängen; Suizid versus Freitod-Begleitung Bleistift.png

Filme

  • 30 junge Menschen sprechen mit Sterbenden - Ein Projekt bei dem junge Menschen über den Tod reflektieren und eine erfahrungsbasierte Haltung entwickeln können zum Sterben Bleistift.png
  • Blaubeerblau* - Fritjof stolpert in ein Hospiz, zu einem alten Schulfreund mit Pankreaskrebs. Die Freundschaft läßt ihn seine Lebensängste überwinden. Bleistift.png
  • Das Ende ist mein Anfang* - Der Auslands-Journalist Tiziano Terzani (Bruno Ganz) gibt in seinem Sterbeprozess die Geschichte seines Lebens an seinen Sohn weiter. (Dokumentarisch und mit wundervollen Aufnahmen verfilmt von seinem Sohn) Bleistift.png
  • Dienstags bei Morrie - Lehre eines Lebens* - Mitch Albom begleitet seinen alten, an ALS erkrankten Professor beim Sterben - und lernt dabei eine andere Sicht aufs Leben. (Das Buch ist an vielen Schulen schon zur Pflichtlektüre geworden.) Als DVD, mit Jack Lemon. Bleistift.png
  • Hereafter - Das Leben danach* - von Clint Eastwood, mit Matt Demon. Erzählt in 3 Handlungssträngen, wie sich das Leben nach einer Nahtoderfahrung verändert hat. Bleistift.png
  • Illusion (2004)* - Genialer Film von Michael Goorjian ("Shift") und Kirk Douglas' in vorletzter Filmrolle. Ein erfolgreicher Regisseur erlebt eine Vision, wie er in einem Kino den Lebensfilm seines Sohnes erlebt, wie sich seine Ignoranz in ihm ausgewirkt hat. Englisch Bleistift.png
  • Illusion - Scenes from the film - Die besten Filmszenen: über die "Nahtod-Erfahrung" des sterbenden Regisseurs, wo sein Cutter ihm Akasha-Chronik erklärt und die seines Sohnes vorführt Englisch Bleistift.png
  • Marias letzte Reise* - Maria besteht darauf, zum Sterben nach Hause zu gehen - eine Herausforderung für Krankenhaus-Arzt, Krankenschwester und Angehörige Bleistift.png
  • Nokan - Die Kunst des Ausklangs* - Ein Cellist gerät in den Beruf eines Aufbahrers - und entwickelt dies zur Kunst. Wundervolle Szenen mit der japanischen Anmut und allen Verrichtungen, die dazu gehören. Bleistift.png
  • Rendevous mit Joe Black* - In das Leben eines erfolgreichen Managers tritt der Tod (Brad Pitt) - und verändert den Umgang miteinander hin zu dem, was wichtig ist. Viele unterschiedliche Art und Weisen der Betroffenen, auf den Tod zu reagieren. Bleistift.png

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Autoren

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Einzelnachweise

  1. Mutter Meera, Antworten 1, S. 169
  2. Zeitlose Wahrheiten Band 2 "Beziehungen", Doliwa-Verlag
  3. [1]
  4. [2]
  5. [3]
  6. [http://www.seelenwandern.de/wiederge/bibel/koran.htm>
  7. http://www.srichinmoyantwortet.com/themen/seele Sri Chinmoy antwortet: Seele
  8. (sinngemäß) Sri Chinmoy in "Tod und Wiedergeburt", S.65
  9. Mutter Meera Antworten 1, S. 166
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