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Sterbefasten

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Beim Sterbefasten wird freiwillig auf Nahrung und Trinken verzichtet, um so auf legale Weise sein Leben ohne Gewalteinwirkung zu beenden.

Die Entscheidung zu diesem Weg ist faktisch ein Suizid, sodass eine Begleitung oder Assistenz dabei als Sterbehilfe gilt und somit auch in der Diskussion zur Gesetzeslage steht. Dieser Artikel soll helfen ein klares Bewusstsein zum Thema Sterbefasten zu entwickeln und Einblicke für mögliche Angehörige geben.

Was ist Sterbefasten?

Sterbefasten ist ein freiwilliger Verzicht auf Nahrung und Flüssigkeit, um sein Leben zu beenden. Es ist eine Suizid-Maßnahme und dient der Selbsttötung.

Oft wird Sterbefasten als ein Ausweg von diejenigen gewählt, die an einer schleichenden Erkrankung leiden wie Parkinson, Multiple Sklerose (MS), Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) und Mukoviszidose. Solche Erkrankungen führen bei weitestgehend klarem Geiste zu einem langsamen, als würdelos empfundenen Tod.

Der Begriff Sterbefasten entspricht sinngemäß zwar nicht ganz dem Fastenbegriff, er erscheint aber zweckmäßig, um den Schrecken vor einem Tod durch Nahrungsverzicht zunehmen, den viele Menschen bei dem Gedanken daran empfinden.

Das Fasten, vor allem das Heilfasten, ist landläufig bekannt und zeigt deutlich, dass man durchaus eine Weile ohne Nahrung und (sogar ohne Trinken) leben kann. Es dient der Gesundheit, der Reinigung und geistigen Übung zur Meisterschaft der körperlichen Verlangen. Dem Heilfasten kann man viele Kenntnisse über die Wirkungen des Verzichts von Nahrung auf Körper und Geist entlehnen.

Sicher sind diese Kenntnisse nicht einfach auf den Prozess des Sterbefastens übertragbar. Der Wert des Begriffs besteht jedoch gesellschaftlich darin, dass man die hervorgerufene Panik umgeht, die in Angehörigen und Betreuenden bei dem Wunsch eines selbst gewählten Todes durch Nahrungsverzicht entsteht.

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  • Todkrank - wem nützt die Sterbehilfe? - Laut Meinungsumfragen würden über siebzig Prozent der Deutschen gerne selbst über den eigenen Tod, seinen Zeitpunkt und seine Begleitumstände entscheiden – und beim Sterben die Hilfe eines Arztes in Anspruch nehmen. Vom 21.4.2015. Abrufbar bis 21.4.2020. Bleistift.png

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