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Rudolf Steiner

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Rudolf Steiner
Rudolf Steiner begründete die Anthroposophie und schuf unter anderem Weleda und Demeter.

Dr. Rudolf Steiner (* 27.2.1861 in Kraljevec (ehem. Österreichisches Kaiserreich, heute Kroatien) † 30.03.1925 in Dornach, Schweiz) war ein deutscher Geisteswissenschaftler und Begründer der Anthroposophie.

Dieser Artikel zeigt was Steiner Grandioses erschuf, wie er lebte, woran er eventuell starb und was ihm unterstellt wurde.

Schaffensbereiche und Werke

Bahnbrechend sind seine „Philosophie der Freiheit“ (1893, überarbeitet 1918), die Begründung der Marke „Weleda“ (1921) für die anthroposophische Naturheilkunde und der „Heileurythmie“ (1921), die heutzutage sogar von Krankenkassen anerkannt wird, sowie die Begründung der bio-dynamischen Landwirtschaft mit der Marke „Demeter“ (1924) als Vorläufer aller heutigen Bioläden.

Insbesondere ist weltweit verbreitet seine Grundlagen der Pädagogik als sogenannte „Waldorfschul-Bewegung“, die im Jahre 2019 weltweit ihr 100. Jubiläum feiert, sowie die erfolgreiche Heilpädagogik nach einem von ihm entwickelten geistig-wissenschaftlichem System.

Populär sind Steiners wissenschaftliche Erkenntnisse über die natürlich-universelle Schwingung in 432 Hz mit der Warnung vor gesundheitlichen Schäden durch Umfrequentierung des Kammertons A in 440 Hz.

Steiner warnte auch vor zukünftigen Impfstoffen, welche "seelischen Schaden" zufügen würden.[1]. Heute (Stand 2018) gibt es wissenschaftliche Erkenntnisse und Nachweise über Impf-Nebenwirkungen (zu diesen gehören zum Beispiel Autismus, Allergien, Asthma und Hautkrankheiten).

Bedeutend sind auch Steiners Veröffentlichungen über die naturwissenschaftlichen Arbeiten J. W. von Goethes im Goethe-Schiller-Archiv in Weimar, wo Steiner von 1890 bis 1897 arbeitete. Die von Steiner herausgegebenen Goethe-Bände waren eine Sensation, denn sie trugen erheblich dazu bei, das naturwissenschaftliche Werk Goethes, der bislang fast ausschließlich als Dichter wahrgenommen worden war, bekannt zu machen.

Durch sein Studium an der Technischen Hochschule in Wien (1879 - 1883) erlangte er wissenschaftliche Grundlagen, stellte jedoch fest, dass er mehr der Philosophie zugewandt war (entgegen seinem Vater, der als Bahnbediensteter und Technokrat für die Abschweifungen seines Sohnes wenig übrig hatte).

Rudolf Steiner gab nicht auf und erhielt an der Universität Rostock (1891) seinen Titel in Philosophie (Dr. phil.) mit der Dissertation „Die Grundfrage der Erkenntnistheorie mit besonderer Rücksicht auf Fichte's Wissenschaftslehre: Prolegomena zur Verständigung des philosophierenden Bewusstseins mit sich selbst“.

Diese Thematik des Bewusstseins und der Erkenntnis zog sich zu Lebzeiten wie ein roter Faden durch viele seiner Arbeiten, zum Beispiel auch bei seiner „Philosophie der Freiheit“ (1893). Dieses Werk überarbeitete er 1918, weil er mittlerweile weitergehende Erkenntnisse über das Selbst und die Seele gewonnen hatte.

Anthroposophie

Was Dr. Rudolf Steiner besonders auszeichnet, ist die Begründung der Anthroposophie als Wissenschaft des Geistes. Es gibt viele Philosophien und viele esoterische Richtungen, aber die Anthroposophie befasst sich wissenschaftlich mit den Dingen des Geistes, ergo exaktes Wissen über die geistige Welt. Exaktes Wissen heißt verifizierbares Wissen, so wie es von einer Wissenschaft gefordert wird.

Mit den technischen Mitteln und Möglichkeiten der Gegenwart werden inzwischen Nachweise über Steiners Erkenntnisse geführt, z. B. über die Nebenwirkungen von Pestiziden und Impfungen, über die lemniskatischen Planetenbewegungen (das sind die inzwischen astronomisch nachgewiesenen, helixförmigen Planetenbewegungen) oder was seine Voraussagen angeht über "Weltkatastrophen" (wie er die von ihm vorausgesagten beiden Weltkriege nannte) aufgrund Missachtung kosmischer, sozialer, kultureller oder geistiger Gesetze (siehe dazu Steiners Buch Gedankenfreiheit und soziale Kräfte "Gedankenfreiheit und soziale Kräfte"*).

Ein wichtiger Bestandteil der Anthroposophie ist die "Soziale Dreigliederung". Es ist ein sozial-wissenschaftliches Modell, das Steiner zum Wohle der Menschheit entwickelte. Es handelt sich um ein (r)evolutionäres System zum Erhalt des gesellschaftlichen Zusammenlebens und zur zukünftigen Ablösung der Politik und damit verbundener, imperialistischer Strukturen. In der Sozialen Dreigliederung wäre keine Korruption mehr möglich beziehungsweise würden Natur- und Menschenrechte vorrangig behandelt. Dies würde auch das Ende von Lobbyismus bedeuten.

Autobiografie

Seine Freunde baten Steiner eine Autobiografie zu schreiben. Er selbst wollte das zunächst nicht, sah sich dann aber dazu verpflichtet, nicht nur aufgrund der vielen Bitten seiner Anhänger, sondern auch, wie er sagte um "manches schiefe Urteil über den Zusammenhang (seines) Lebens mit der von (ihm) gepflegten Sache durch eine objektive Beschreibung in das rechte Licht zu stellen (...)". Die Autobiographie* bietet eine gute Übersicht über sein Lebenswerk, weil die Quellen seines großen Wissens in chronologischer Abfolge dargelegt werden.

Anerkennung durch andere

Steiner wird von vielen als eine herausragende Persönlichkeit der Weltgeschichte gesehen und hat der Nachwelt ein Vermächtnis hinterlassen, das seinesgleichen sucht.

Christian Morgenstern wurde ein begeisterter Anhänger Steiners, als er 1909 einige seiner Vorträge hörte. Er widmete ihm seinen letzten, posthum erschienen Gedichtband "Wir fanden einen Pfad" (1914). In einem Brief an Friedrich Kayssler schrieb Morgenstern:

Es gibt in der ganzen heutigen Kulturwelt keinen größeren geistigen Genuss, als diesem Manne zuzuhören, als sich von diesem unvergleichlichen Lehrer Vortrag halten zu lassen“.


Lebensstil und Beziehungen

Dr. Rudolf Steiner war sehr bescheiden in seiner Natur. Wegen seiner altruistischen (uneigennützigen) Lebensweise und aufgrund seines unfassbaren Wissens und seiner Weisheit wurde er von Kurt Tucholsky negativ angehaucht als „Jesus des kleinen Mannes“ bezeichnet.

Er führte ein fast asketisches Leben in Keuschheit und erst am Ende seiner Lebenszeit ging er zwei Beziehungen ein, von denen die erste eine notgedrungene Ehe war (wohl aus finanzieller Not heraus) und letztere mit Marie von Sivers eine innige Freundschaft war.

Die Nachwelt verdankt Marie Steiner von Sivers (*14.3.1867 – 27.12.1948†) den Erhalt seiner Werke und viele Veröffentlichungen seiner Werke nach seinem Tod und insbesondere die Fortsetzung der anthroposophischen Bewegung, die ihren geistigen Führer verlor.

Mögliche Todesursache

Steiners Todesursache war möglicherweise eine Vergiftung durch Feinde, die eventuell in die anthroposophische Gemeinde infiltriert wurden. Die Feinde könnten sowohl aus Kreisen der Nationalsozialisten gestammt haben, vor denen Dr. Rudolf Steiner in die Schweiz geflüchtet war, als auch aus Kreisen fanatischer Repräsentanten der Kirche und der universitären Bewegung, welche Anthroposophie als Wissenschaft ablehnten. [2]

Im Nachwort zur unvollendeten Autobiografie von Dr. Rudolf Steiner „Mein Lebensgang“* wird dies sehr deutlich von seiner zweiten Ehefrau Marie Steiner erklärt.

Unterstellungen

Im Mainstream wird Steiner oft fälschlicherweise als „Esoteriker“ mißkreditiert, weil er zu Lebzeiten in esoterischen Kreisen (z.B. Theosophie Blavatzkys, Gnosis, Rosenkreutzer) verkehrte.

Leider wird bis heute (Stand 2018) aufgrund falscher Interpretation oder vorsätzlich falscher Auslegung seiner Werke die Rassismusfrage in den Raum gestellt. Zum Beispiel war der Ausdruck "Neger" seinerzeit ein geläufiger Begriff, welcher heute als politisch unkorrekt gilt.

Auch wird Steiner fälschlicherweise Antisemitismus unterstellt, wie es neuerdings öfters gehandhabt wird, wenn Menschen mit der Wahrheit hervorstehen und mit der „Antisemitismus-Keule“ erschlagen werden, sei es aus religiös-ideologischen, politischen, machtstrategischen oder gar geopolitischen Gründen.

Hellsichtigkeit

Steiners Hellsichtigkeit war keine "Deutung" oder "okkulte" oder gar "sektiererische" Spinnerei. Viele historische Ereignisse (zum Beispiel beide Weltkriege) sagte er tatsächlich voraus.

Besonders bekannt sind seine "Rückschau", beispielsweise über Lemurien und Atlantis, welche bisher kaum richtig erforscht worden sind, weil die Ansätze nach Steiner bis heute von Wissenschaftlern nicht weiter verfolgt wurden.

Weiterführendes

Literatur


 (Hilfe)

Autoren

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Einzelnachweise

  1. Dr. Rudolf Steiner, GA (Gesamtausgabe) Nr. 177, S. 97f
  2. Artikel "Vergiftungsthese" auf dem AnthroWiki, abgerufen am 10.10.2018
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