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Mobilität

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Mobilität
Mit grünem Strom betankte Elektroautos können unsere Mobilität viel umweltfreundlicher machen

Dieser Artikel sammelt Zahlen und Informationen rund um eine nachhaltige und bewusste Mobilität. Du liest unter anderem über Elektromobilität, Wasserstoff- und Erdgasautos.

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Zahlen zur Mobilität

  • Die für Mobilität benutzte Energie macht ein Viertel des Gesamtenergieverbrauchs der Welt aus.[1]
  • Die Ölindustrie verkauft weltweit jährlich 2 Billionen (= 2.000 Millionen) Liter Treibstoffe für Transport und Verkehr[1]. Zu den Öl-Treibstoffen gehören Benzin, Diesel und Kerosin.
  • Der Fernbus ist mit rund 3,5 Kilogramm CO2-Ausstoß pro Person und pro 100 Kilometern nach dem Fahrrad das umweltverträglichste Verkehrsmittel.
  • Am 1. Januar 2019 waren in Deutschland 64,8 Millionen Fahrzeuge zugelassen, davon knapp 47,1 Millionen Pkw. Die verbreitetste Kraftstoffart bei den Pkw ist Benzin mit 65,9 Prozent. Das sind 1,9 Prozent mehr im Vergleich zum Vorjahr. Diesel folgt mit 32,2 (-0,5) Prozent. Pkws mit alternativen Antriebsarten waren zum 1. Januar 2019 folgende zugelassen:[2]
    • 395.592 Flüssiggas-Pkw "LPG" (Raiffeisen, fossil, -6,1 Prozent im Vorjahresvergleich)
    • 341.411 Hybrid-Pkw (Steigerung gegenüber dem Vorjahr um 44,2 Prozent)
    • 83.175 Elektro-Pkw (Steigerung um 54,4 Prozent) und
    • 66.997 Plug-In-Hybrid-Pkw (Steigerung um 50,8 Prozent)
    • 80.776 Erdgas-Pkw "CNG" (inklusive Biogas; Steigerung um 7 Prozent, Gesamtanteil 0,2 Prozent)
    • 314 (Stand 1.17) Wasserstoff-Pkw, auch "H2"- oder Brennstoffzellen-Auto genannt.[3] Mehr H2-Fahrzeuge gibt es unter den 80.519 Bussen.

Jede Menge Statistik-Tabellen der registrierten Pkw mit verschiedenen Antriebsarten nach Jahren 2009-2018 und nach Ländern 2018 gibt es jährlich beim Kraftfahrt-Bundesamt.

Auf der Website des Magazins Grüne Autos findest du Infos zum aktuellen Angebot von Autos mit alternativen Kraftstoffen.

Elektro-Mobilität

Unsere derzeitige Mobilität beruht noch fast vollständig auf der Nutzung (Verbrennung) von fossilen Energien. Elektromobilität kann die Abhängigkeit von fossilen Energien beseitigen. Der benötigte Strom könnte komplett aus erneuerbaren Energien stammen. Allerdings ist die ernüchternde Einsicht, dass aufgrund der Akkus doppelt soviel Umwelt zerstört wird wie für Verbrennungsmotoren. In Bussen und Taxis hoher Kilometerleistung ist E-Mobilität vorteilhafter als für die breite Masse von Privatleuten, die wegen der Reichweite viele große Akkus für relativ wenige Kilometer benötigen.

Urbane E-Mobilität setzt kleine Stadtautos mit kleinen Akkus für 100km Reichweite. Das Aachener StartUp baut den e.Go-Life, und kann für die Akkus sogar deutsche Recycling-Metalle verwenden.[4] Mehr zu den e.Go Life-Modellen hier.

Problematik

  • Akkuherstellung: Riesige Mengen an Problemstoffe werden benötigt.[5] Kobalt, Kupfer und Nickel stammen aus Konflikt-Ländern wie Kongo. Lithium wird aus begrenzten Reservoirs in Lateinamerika gewonnen, wo schwere Umweltschäden und Absenkung des Grundwassers die Folgen des ansteigenden Markts sein werden.[6] Mehr dazu in der ZDF-Doku Der wahre Preis des Elektroautos (dort abrufbar bis 21.11.19). Es werden Millionen Liter Wasser benötigt zum Ausschwemmen, die dann in der Wüste verdunsten. Dazu kommt, dass die Herstellung in China und Korea stattfindet und zwar hauptsächlich mit Kohleabbau.
  • Laden: Zum Laden der Batterien gibt es noch verschiedene Stecker-Systeme: Die älteren Schuko-Steckdosen laden die Batterien mit einer Leistung von 3,7 Kilowatt - die neueren "Typ2"-Stecker haben eine Ladeleistung von 22 Kilowatt. Sie können aber auch über Nacht am Hausstrom geladen werden oder mit Hilfe einer Solarzelle auf der Garage. Es muss 6 mal soviel Strom vorgehalten werden, wie derzeit abrufbereit ist.
  • Stromausfall: Wird durch eine Cyber-Attacke das Stromnetz getroffen, sieht es duster aus für E-Auto und E-Busse, wenn man keine Solaranlage in der Garage hat.
  • Entsorgung von Unfallautos: In Österreich war ein Tesla gegen einen Baum gekracht und in Flammen aufgegangen. Nach 5 Wochen hat sich immer noch keiner gefunden, der das Wrack mit der 600kg-Li-Ionenbatterie entsorgen will, weil für normale Entsorger weder klar ist, was darin ist noch wie weit sie isoliert entnommen werden kann. Auch Tesla selbst war letztlich nicht sehr hilfreich. In Deutschland gibt es 2 Unternehmen, die solche Batterien recyceln: In Hanau und Offenbach. [7]

Zahlen und Daten

  • Ein Elektro-Kleinwagen verbraucht auf 100 Kilometer Strom im Wert von etwa 2,50 Euro, der Tesla 4,35 Euro.[1] Nach einer dänischen Studie lag der günstigste Verbrauch bei Tempo 52. Bei Tempo 30 wird sogar mehr verbraucht als beim Beschleunigen - nämlich soviel wie bei Tempo 100. Das macht die Einführung von Tempo-30-Zonen kontra-produktiv. Heizung, Klimaanlage und Radio ziehen Strom. Der Verbrauch im Winter stieg rapide um 34 Prozent.[8]
  • Die bislang höchste angegebene Reichweite von 400km wird nur mit sehr defensiver Fahrtechnik erreicht wird (siehe Artikel Die 12 Elektroautos mit der größten Reichweite vom 16.7.2019). Ärgerlich ist auch, wenn die in der App als frei angezeigten E-Tankstellen in der Stadt von Benzinautos zugeparkt sind. Es dauert, bis das Ordnungsamt den Abschleppdienst organisiert hat.
  • 36.000 neue Ladepunkte europaweit bis 2025 gab VW im Juni 2019 an zu planen. Es ist eine Reaktion auf das deutliche Zeichen der Europawahl. 70 Prozent der Ladepunkte werden an Arbeitsplätzen und Zuhause benötigt - letzteres scheitert derzeit noch an Reformen im Miet- und Baurecht, die VW damit einfordern. Von den im Koalitionsvertrag genannten 100.000 Zapfstellen bis 2020 existieren bisher nur ein Bruchteil.[9]
  • Das Carsharing der Stadt Limburg wird dort von den Stadtwerken betrieben - mit Elektroautos. Auch die Busflotten vieler Städte sind bereits mit E-Bussen ausgestattet.

Projekte zur Erhöhung der Reichweite

Das neueste Projekt hat eine niederländische Firma mit einem Solarzellen-angetriebenen Elektroauto verwirklicht: Es erreicht eine rekordverdächtige Reichweite von 725km. Mehr zum Lightyear One hier (abgerufen am 29.7.2019).

Die Schweizer NanoFlowcell-Technik hat mit ihren Elektrolytzellen eine komplett umweltfreundliche Lösung für das Akku-Problem gefunden. Der im Herbst 2018 EU-zugelassene, PS- und Reichweiten-starke Prototyp tankt nur Salzwasser. Mehr dazu hier (vom 27.8.2018).

Für diejenigen, denen die Reichweite nicht sicher genug ist, gibt es Hybrid-Autos, die einen Benzintank behalten und bei Bedarf umstellen auf Benzinverbrauch. Das gilt besonders für Fahrten über das Land, da Stadtfahrten den Akku am ehesten wieder aufladen.

Elektrofahrzeuge als Netzspeicher

Elektrofahrzeuge wirken auch als Puffer für das Speicher-Problem der erneuerbaren Energien. Wenn die Fahrzeuge nicht fahren, werden sie an das Stromnetz gehängt und dienen so als Speicher für überschüssige Energie.

Wasserstoff (H2)

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H2-Auto mit Brennstoffzellen-Technologie

Wasserstoff-Autos hatten zunächst den Kampf um die beliebteste Alternativ-Antriebsenergie an die Elektrotechnik verloren, obwohl einiges für sie spricht: Erneuerbare Energien wie Solarenergie können reversibel umgewandelt werden in H2-Gas. Der Elektromotor wird von Strom aus einer Brennstoffzelle angetrieben, die Wasserstoff mit Sauerstoff in Strom umwandelt. Für den Auspuff bleibt nur Wasserdampf übrig.

Mit Hilfe von nur einem Windrad pro Tankstelle lassen sich zum Beispiel 800 PKW 1 Jahr lang versorgen, was 600 Tonnen CO2 einsparen würde. Mehr Interessantes dazu in folgendem Video von Future Arte. Darin werden auch H2-Fahrräder vorgestellt, die von einem französischen Ingenieur entwickelt wurden. Kleine Wasserstoff-Patronen können auf dem Rad mitgeführt werden.

Im Spiegelartikel Erstes Wasserstoff-Bike in Serie (vom 9.2.2018) siehst du, wie in Frankreich inzwischen serienreif entwickelte E-Bikes aussehen können.

Eine Übersichtsliste der Wasserstoff-Autos in Deutschland findest du hier. Eine Entscheidungshilfe, ob ein Wasserstoff-Auto oder ein Elektro-Auto besser zu dir passt, gibt es hier und KFZ-Auskunft.de haben eine Daten-Zusammenfassung über Wasserstoff-Autos erstellt.

Die aktuellen Wasserstoff-Autos 2019 werden in diesem Video vorgestellt:

Vorteile

Die Vorteile von Wasserstoff betriebenen Autos sind:

  • Mit H2-Technologie wäre man unabhängig von fossilem Erdgas/Benzin-Importen. Einen Ausbau der Infrastruktur braucht es nicht dafür - genug Pipelines sind vorhanden.
  • Wasserstoff-Autos können mit beinahe 100 Prozent Öko-Energie im Gegensatz zu E-Autos betrieben werden.
  • Die Autos fahren sehr leise, mit Null-CO2-Bilanz und lassen sich innerhalb von 3-5 Minuten betanken.
  • Eine Tankfüllung für 400km kostet etwa 38€ (9,50/100km - was allerdings teurer als Strom ist, zum Vergleich der Tesla kostet circa 18€/400km). Das ist zwar doppelt so teuer wie bei Strom, aber die "Nebenkosten" für Versorgung, Netzausbau, Akkuherstellung und ist bei Strom ungleich höher.
  • Die Reichweite des Hyundai-SUV iX35 Fuel Cell (Umbau) beträgt zum Beispiel knapp 500km. Beim Nachfolger Hyundai Nexo sind 750km Reichweite ausgewiesen. Der Hersteller hat im Nexo allerneueste Konzepte umgesetzt: Beim Reinziehen des zur Elektrolyse benötigten Sauerstoffs reinigt der Filter die Luft von Feinstaub. Er stößt 9 Liter Wasser auf 100 Kilometer aus und die Innenauskleidung ist aus zertifizierten Biomaterialien.

Nachteile

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Wasserstoff-Tank eines Autohofs, geschickt genutzt.

Nachteile von Wasserstoff-Autos sind:

  • Die frühere Angst der Menschen, dass mit Gas befüllte Autos leicht explodieren könnten. Diese Angst ist jedoch unbegründet, weil die Autos für die Zulassung im Straßenverkehr genauso Crash-Tests bestehen müssen wie jedes andere Auto auch.
  • Als Neuwagen sind sie für viele unerschwinglich mit Preisen ab etwa 69.000€ (der neue Hyundai Nexo ersetzt den umgebauten iX35). Die Inspektionen sind noch ziemlich teuer.
  • Im Juni 2019 gab es europaweit 116 Tankstellen und 51 weitere sind in Planung (siehe Livekarte zum Wasserstoff tanken).
  • Für den Akku wird die begrenzte Ressource Platin benötigt.

Wasserstoff-Autos bei Carsharing und im Fahrdienst

  • Die 1. Flotte vom 50 Hyundai iX35 Fuel Cell wurden 2016 vom Carsharing-Dienst BeeZero der Gas-Firma Linde eingesetzt. Trotz hohen Interesses wurde das Projekt Mitte 2018 aus wirtschaftlichen Gründen und mangelnder Förderung eingestellt und die Wagen abverkauft.[10]
  • Die 2. Flotte wurde 2017 mit 20 Toyota Mirai] vom Fahrdienst CleverShuttle in Hamburg gestartet, inzwischen sind 45 in der Hansestadt sowie in München und Stuttgart im Einsatz. 1 Million Kilometer haben die 170.000 Fahrgäste innerhalb von 15 Monaten (2.19) emissionsfrei zurückgelegt. Auch Stadtteilauto Münster hat einen H2-Hyundai in der Flotte.[11]
  • DHL-Express wird 2020 mit dem StreetScooter H2-Transporter in Betrieb nehmen. Der Kastenwagen Kangoo ZE H2 ist ein Hybridmodell mit Brennstoffzelle und (ungünstigem) LithiumIonen-Akku, ebenso wie der neue Mercedes GLC F-Cell, der aber ausgewählter Klientel vorbehalten ist. Hier die Übersicht.
  • Ein Bus-Hersteller in Portugal baut Wasserstoff-Busse mit H2-Technologie von Toyota.
  • Die Stadt Münster testet zur Erweiterung ihrer Elektro-Flotte der polnischen Firma Solaris deren Urbino 12 Hydrogen.[12]

Ausbau der Brennstoffzellen-Technik

Der koreanische Hersteller Hyundai ist Marktführer in Deutschland mit seinem Fuel Cell- Konzept. Er gründete auf dem World Economic Forum in Davos 2017 mit zwölf anderen Fahrzeugherstellern das "Hydrogen Council". Die gemeinsame bessere Koordination von Forschung, Marketing und politisches Lobbying soll einen Durchbruch der Brennstoffzellen-Technologie bewirken.[13] Hyundai plant, Milliarden in Forschung zu investieren und seine Antriebssysteme an andere Autohersteller zu vertreiben, damit die Verbreitung schneller möglich ist.[14]

Die deutsche Firma Bosch setzt ebenfalls auf Brennstoffzellen als Zukunfts-Technik und schätzt, dass bis 2030 Brennstoffzellen etwa 20 Prozent der Elektroautos bestücken werden.[15]

Toyota ist der Meinung, dass Brennstoffzellen der dritten Generation preislich vergleichbar mit Hybrid-Technologie sein werden.[16] Dazu haben sie bereits mehrere Tausend Patente zur kostenlosen Nutzung freigegeben.[15]

Wasserstoff als Zwischenspeicher

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Ein Wasserstoffspeicher, der Solarstrom zwischenspeichert

Auch für periodisch überschüssig erzeugten Wind- oder Solarstrom kann Wasserstoff ein Zwischenspeicher sein. Dazu wird eine Brennstoffzelle mit reversibler Technik benötigt. Andere Möglichkeiten sind die weitere Umwandlung in Erdgas, was problemlos gelagert werden kann - besonders im Bereich von Heiztechnik. Die Stadt Augsburg erhielt für ihre "Power-to-Gas"-Anlage am 22.11.2018 für eine autarke Energieversorgung einer Wohnanlage den Deutschen Innovationspreis für Gaswirtschaft.

Erdgas Biogas CNG

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Die Ergas-Flotte der Augsburger Stadtwerke

Der Begriff "Erdgas" wird etwas verwirrend gebraucht: Die Bezeichnung fasst unter "CNG"(compressed natural gas) alle komprimierten Gase zusammen, also neben fossilem Erdgas auch "Bio-Erdgas" mit eingespeistem Biomethan oder Wasserstoff und reines "Biogas" aus Biomethan.

An circa 200 der knapp 900 Zapfsäulen kann reines Biomethan aus Stroh, Gülle, Raps oder Mais und Bio-Abfällen getankt werden. Die Hersteller OrangeGas/Verbio bieten ausschließlich 100 prozentiges Biomethan-Gas an. Technologie, Infrastruktur und Fahrzeugauswahl sind vorhanden und könnten mit gesetzlicher Unterstützung ein guter Markt werden.[17]

Stroh gilt in der Landwirtschaft als Abfallprodukt. Die Bundesmittel-Förderung von Biomethan-Brennstoff wurde zurückgefahren als Umweltschützer reklamierten, dass nun weite Monokulturen aus Rapsfeldern das natürliche Gleichgewicht für Insekten und Artenvielfalt zerstört. Das brachte viele Landwirte mit hohen Krediten auf ihre Biogasanlagen in schwere Nöte. Biogas-Anlagen können in Hamburg, Berlin, Hannover, Frankfurt, Stuttgart und München besichtigt werden.[18]

Schon seit 2010 besteht die komplette Bus- und Müllabfuhr-Flotte in Augsburg, der drittgrößten Stadt Bayerns, aus Bio-Erdgasfahrzeugen. Sie hatten schon 1995 als Vorreiter begonnen umzurüsten. Die Stadt erhielt mehrere Preise und Auszeichnungen für ihr Nachhaltigkeitskonzept, wie das Lifeguide Magazin Augsburg 2017 berichtete. Ihre Busflotte wird auch regelmäßig mit neuen Bussen modernisiert.[19]

Die Stadt Koblenz testet seit 2019 für ihre neue Biomethan-Flotte den MAN Lions City 18G.[20]

Fossiles Erdgas

90 Prozent des Erdgas-Bedarfs wird in Deutschland aus Russland, Norwegen und den Niederlanden importiert. Es wird als komprimiertes CNG-Gas durch Pipelines transportiert.

  • Autogas läuft auch unter der Bezeichnung Flüssiggas und LPG (Liquid Petrolium Gas) und ist fossil, ein Nebenprodukt aus der Erdöl- oder Erdgasproduktion. Es besteht meist aus Butan und Propan.
  • LNG ist flüssiges Erdgas, welches durch Kühlung komprimiert wird und meist über Schiffe transportiert wird. Häufig wird es bei Ankunft im Hafen umgewandelt und auch an CNG-Tankstellen vertrieben. Lieferanten sind derzeit Katar, Nigeria und Ägypten. Der Plan der deutschen Bundesregierung entgegen der Klimaziele Terminals für solches Fracking-Gas der USA zu bauen, ist äußerst umstritten. Die EU bezieht bereits "exorbitant" große Mengen davon.[21] Allerdings gibt es auch Bio-LNG, was Methan aus organischen Materialien stammt und nur anders komprimiert ist.[22]

Busreisen statt Autoreisen

Seit der Liberalisierung des Fernbusverkehrs in Deutschland Anfang 2013 bieten immer mehr Unternehmen Busreisen an. Im Vergleich zu Bahnreisen sind Busreisen meistens günstiger, brauchen aber mehr Benzin und dadurch mehr CO2.

Ein bekannter Anbieter von deutschlandweiten Fernbusreisen ist Flixbus*, der inzwischen auch andere Unternehmen aufgekauft hat.

Ein Portal für günstigste Busreisen gibt es auf fernbusse.de.

Online-Kurs

Thematisch passende Online-Produkte:

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Weiterführendes


Artikel

Videos

  • Das Wasserstoffauto hat verloren - Schon vor 15 Jahren wurden Brennstoffzellen-Autos konkret von Mercedes und Opel geplant und hergestellt. Vom 2.5.2018. Bleistift.png
  • Kann das Elektroauto die Umwelt retten? - Dokumentation vom 4.6.2019 mit ernüchternden Daten zu Elektroautos und Alternativen wie Kleinwagen aus Aachen und eine litauische App Trafi, die Echtzeit-Optionen für Routen mit verschiedenen Verkehrsmitteln anzeigt (ab Sommer 2019 auch in Berlin). Bleistift.png
  • Wie öko ist ein Elektroauto wirklich? - Energieprofessor Volker Quaschning von "Scientists for Future" untersucht die (Vor-)Urteile über die Ökobilanz von Elektroautos. Vom 3.10.2017. Bleistift.png

Filme

 

Weblinks

  • Grünspar* - Grünsparen statt Schwarzärgern - Sinnvolle Produkte rund ums Energie sparen  Thumbs up font awesome.svg Bleistift.png
  • Günstige Restplätze bei der Deutschen Bahn Bleistift.png
  • antriebspunkt.de - Seite für Mobilität, mit den Rubriken Alternative Antriebe, Verkehrssysteme und -mittel, Urbane Mobilität und News Bleistift.png
  • bessermitfahren.de - Neue Mitfahrgelegenheits-Seite Bleistift.png
  • blablacar.de - Modernes Mitfahrgelegenheits-Portal Bleistift.png
  • citypendler.de - Hier können sich Berufspendler zusammentun um gemeinsam in Städte zu fahren Bleistift.png
  • diy.vcd.org - Über das»Projekt 2050« – Was wird uns 2050 bewegen?" vom Verkehrsclub Deutschland Bleistift.png
  • drive2day.de - Kostenlose Mitfahrzentrale (seit 1998 online) Bleistift.png
  • electrive.net - Neuigkeiten über Elektro- und H2-Mobilität Bleistift.png
  • emobil-umwelt.de - Forschungsprojekt Umweltbilanzen Elektromobilität Bleistift.png
  • emobilisten.de - Plattform für Elektromobilität das Unternehmer, Wissenschaftler und Nutzer zusammenbringt Bleistift.png
  • emobilitaetblog.de - Das Neueste rund um E-Mobilität Bleistift.png
  • etecmo.com - Erste Online Jobbörse in Europa, die sich speziell auf das Thema Elektromobilität konzentriert Bleistift.png
  • fahrgemeinschaft.de - Fahrgemeinschaften suchen und finden Bleistift.png
  • green-booking.de - Nachhaltige Hotels buchen Bleistift.png
  • mitfahrgelegenheit.de - Größte Mitfahrgelegenheits-Seite in Europa Bleistift.png
  • raumobil.de - Vermittlung von Fahrt- und Raum-Kapazitäten (Transport-Gelegenheiten) Bleistift.png
  • shiftbikes.de - Elektro-Roller (und demnächst Elektro-Klappfahrräder) mit Finanzierung über Crowdfunding Bleistift.png
  • snappcar.de - Plattform für privates Carsharing, Suche/Biete-Funktion (mit Feedback) und Angebot für 24-Stunden-Versicherungen. Bleistift.png
  • vcd.org - Umweltverband für zukunftsfähige Verkehrspolitik, ein ökologischer Verkehrsclub Bleistift.png

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Autoren

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  1. a b c Die 4. Revolution
  2. Pressemitteilung Nr. 05/2019 vom Kraftfahrt-Bundesamt - Der Fahrzeugbestand am 1. Januar 2019, abgerufen am 10.6.2019
  3. Wasserstofffahrzeuge in Deutschland: Warum bisher erst 314 Brennstoffzellenautos zugelassen wurden, vom 18.1.17, abgerufen am 29.7.19
  4. Kann das Elektroauto die Umwelt retten, vom 4.6.2019, abgerufen am 29.7.2019
  5. Warten auf Grün, vom 28.10.2014, abgerufen am 29.7.2019
  6. Lithium aus Lateinamerika: Umweltfreundlicher als gedacht, vom 7.3.2019, abgerufen am 29.7.19
  7. Niemand will ausgebrannten Tesla entsorgen, Abruf 19.11.19
  8. E-Autos verbrauchen viel mehr Strom als angegeben, vom 22.1.2016, abgerufen am 29.7.2019
  9. Lade-Offensive: VW plant 36.000 Ladepunkte in Europa, vom 6.6.2019, abgerufen am 29.7.2019
  10. BeeZero Wasserstoffauto-Carsharing stellt Betrieb ein, vom 8.5.2018, abgerufen am 29.7.2019
  11. Toyota Mirai Brennstoffzellenautos von CleverShuttle haben eine Million Kilometer zurückgelegt, vom 28.2.2019, abgerufen am 29.7.2019
  12. Solaris Brennstoffzellen-Bus, vom 22.6.2018, abgerufen am 29.7.2019
  13. Hyundai, abgerufen am 29.7.19
  14. Hyundai will BZ-Antriebe an Konkurrenten verkaufen, vom 5.6.19, abgerufen am 29.7.2019
  15. a b Bosch setzt auf Brennstoffzellen als Antrieb der Zukunft, vom 4.5.2019, abgerufen am 29.7.2019
  16. Toyota Wasserstoff-Fahrzeuge haben enormes Potential, vom 6.6.2019, abgerufen am 29.7.19
  17. OrangeGas und Verbio – mehr Biomethan für Deutschland!, vom 16.4.2019, abgerufen am 29.7..19
  18. Biogas-Atlas, abgerufen am 29.7.19
  19. swa Busse: sechs neue am Start, abgerufen am 29.7.2019
  20. Koblenz bekommt 29 Biogas-Busse, vom 26.4.2019, abgerufen am 29.7.2019
  21. LNG als Kraftstoff, abgerufen am 29.7.2019
  22. LNG Flüssigerdgas als alternativer Kraftstoff, vom 29.5.2019, abgerufen am 29.7.2019

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