Ley-Linien

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Ley-Linien
Der Ippinger Riese steht auf einer Ley-Linien-FĂŒnffachkreuzung im Landkreis Tuttlingen

Ley-Linien sind Energielinien, die ein unregelmĂ€ĂŸiges Netzwerk ĂŒber die Erde ziehen. Man kann die Linien als Kraftfelder mit sanfter Wirkung betrachten.

1 EinfĂŒhrung

Ley-Linien sind bis zu 25 Meter breit, weshalb man auch von Kraftfeldern sprechen könnte. Der Abstand der Linien voneinander betrĂ€gt in der Regel mehrere Kilometer. Die Linien laufen nicht stur geradeaus, sondern passen sich der Landschaft an, machen Kurven, verzweigen sich, werden von Hochspannungsleitungen abgelenkt und haben Anfang und Ende. Sie verfolgen weitestgehend eine Richtung, so dass man, wenn man nur wenige Punkte hat, eine gerade Linie ziehen kann. Ley-Linien sind nicht so selten. Um eine Karte hiervon zu erstellen, mĂŒsste man sie zu Fuß exakt verfolgen, da sie alle paar Kilometer in jede Richtung verlaufen.

Die Wirkung dieser Felder ist sehr sanft, fein und kaum merklich. Daher ist es auch sehr schwierig die Ley-Linien aufzuspĂŒren und selbst fĂŒr RadiestĂ€ten (Rutengeher) schwer wahrzunehmen. Möglicherweise waren die KrĂ€fte der Leylines in der Vergangenheit deutlich stĂ€rker und haben sich im Laufe der Jahrtausende zusammen mit dem Erdmagnetfeld abgeschwĂ€cht.

Das wĂŒrde erklĂ€ren, warum sie in der Vergangenheit eine so viel grĂ¶ĂŸere Rolle gespielt haben als heute. Das Wissen um die Ley-Linien war im Mittelalter ein Geheimwissen, weswegen es keine schriftlichen Zeugnisse gibt.

2 Aufrechte Steine verstÀrken die Wirkung

Die Energie der Ley-Linien lĂ€sst sich durch Steinsetzungen verstĂ€rken. Ähnlich der Akkupunktur bei Lebewesen, bei der man Nadeln auf bestimmte Punkte von Lebensenergielinien setzt, werden Steine auf bestimmte Punkte der Leylinien positioniert. Man nennt das Lithopunktur.

Die Steinalleen von Carnac in Nordfrankreich sind dafĂŒr das berĂŒhmteste Beispiel. Auch die in europĂ€ischen StĂ€dten beliebten Obeliske befinden sich hĂ€ufig auf Leylinien.

Befindet man sich fĂŒr lĂ€ngere Zeit im Kraftfeld einer Leyline, so gelingt es leichter sich zu entspannen und zu konzentrieren. Ruhe kehrt ein, Meditationen gehen tiefer, es fĂ€llt leichter Kontakt zueinander zu finden.

3 Kraftorte auf Leylinienkreuzungen

Leylinien-Kreuzungen gelten als Kraftorte, weswegen sich wichtige sakrale Bauten und prĂ€historische HeiligtĂŒmer auf diesen Punkten befinden. Das Freiburger MĂŒnster beispielsweise steht auf dem Ursprung einer Linie und gleichzeitig auf einem Kreuzungspunkt.

Auf dem GelĂ€nde des berĂŒhmten Stonehenge treffen sich gleich fĂŒnf Leylinien. Diese sehr seltene Konstellation findet sich in Deutschland zum Beispiel in Aachen (wichtigste frĂ€nkische Kaiserpfalz) und in Karlsruhe (konsequent geomantisch geplante Residenzstadt).

In Europa kann zum Beispiel die Kathedrale Notre-Dame-de Paris erwĂ€hnt werden, die als eine der frĂŒhesten gotischen Kathedralen Frankreichs an einem Überschneidungspunkt zweier magnetischer Energieströme steht, welche Paris durchqueren [1].

Als weitere weltberĂŒhmte Kraftorte gelten der schwarze Monolith in Mekka, Teotihuacan, die Götterstadt der Azteken, die Pyramiden von Gizeh oder die StĂ€tte Maccu Picchu [1].

3.1 Ippinger Riese

Im Jahr 2014 wurde in Baden-WĂŒrttemberg eine weitere FĂŒnffachkreuzung entdeckt. Sie befindet sich im Landkreis Tuttlingen nahe dem Bodensee. Auf dem Kreuzungspunkt steht der "Ippinger Riese", ein eindrucksvolles Bauwerk das vor Jahrhunderten auf diesem außerordentlichen Kraftfeld errichtet. Er galt als grĂ¶ĂŸtes GebĂ€ude der Baar, einer Hochebene zwischen Schwarzwald und SchwĂ€bischer Alb.

Wozu der Ippinger Riese einst diente war lange Zeit ein RĂ€tsel, weil die imposante GrĂ¶ĂŸe und die beschauliche Lage scheinbar nicht zusammen passten. Durch die Entdeckung des Leylinien-Systems Ende 2014, begann sich der Schleier der Geschichte zu lĂŒften. Ippingen wurde so zu einem energetischen Zentrum.

Der Ippinger Riese wurde möglicherweise auf einem keltischen Heiligtum errichtet und könnte ursprĂŒnglich Komturei der Tempelritter gewesen sein – die 13 Stufen des Zinnengiebels deuten darauf hin. 1304 ging das GebĂ€ude in den Besitz des Klosters St. Georgen ĂŒber, spĂ€ter wurde es als Zehntscheuer genutzt. Im Jahr 1980 startete die grundlegende Sanierung, die 2014 abgeschlossen wurde.

Die Linien machen Ippingen zu einem Mittelpunkt, denn sie verbinden den Ort mit vielen ehemaligen regionalen Zentren wie der Burg Honberg in Tuttlingen, der Burg Hohenlupfen, der Burg Zindelstein oder dem Kloster Amtenhausen. Es fĂ€llt auf, dass sich auch alle heutigen regionalen StĂ€dte im fast gleichen Abstand von diesem Kreuzungspunkt gruppieren. DarĂŒber hinaus zielen die Leylines direkt auf alte europĂ€ische Metropolen wie Freiburg, Trier oder Milano.

Weitere Informationen zum Ippinger Riesen finden sich unter ippinger-riese.de.

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  1. ↑ a b Leylinien & Ley-Punkte, abgerufen am 07.07.2017

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