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Gehirn

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Gehirnwellen
Das menschliche Gehirn besteht aus 2 Gehirnhälften

Das menschliche Gehirn ist ein Meisterwerk der Natur. Wir können es nutzen um unsere Realität zu formen.

Dieser Artikel geht auf den Aufbau des Gehirns ein und präsentiert Fähigkeiten, Grenzen und Wissenswertes über das Gehirn.

Aufbau des Gehirn

Ein vereinfachtes Modell des menschlichen Gehirns besteht aus den 3 folgenden Teilen:

  • Stammhirn: Sitz der Instinkte - unbewusst
  • Limbisches System: Sitz von Emotionen - unbewusst
  • Präfrontaler Cortex / Vorderer Stirnlappen - bewusst

Gehirnhälften

Das menschliche Gehirn besteht aus 2 Gehirnhälften. Da die beiden Hälften jeweils einer Halbkugel ähneln, werden sie auch als "Hemisphären" bezeichnet.

Mittlerweile haben Gehirnforscher herausgefunden, dass unsere Gehirn nicht in eine rationale und eine emotionale Gehirnhälfte aufgeteilt werden kann [1].

Früher ging man davon aus, dass die linke Gehirnhälfte eher die rationale Seite ist, die für Dinge des Alltags zuständig ist, uns logisch und analytisch kombinieren lässt. Worte und Zahlen werden dort verarbeitet. Die rechte Gehirnhälfte war die emotionale Seite, Sitz unserer Vorstellungskraft (innere Bilder), Kreativität und unserer Intuition.

Gehirn in Aktion

Keine Unterscheidung zwischen Vorstellung und Realität

Das Gehirn kann nicht zwischen Vorstellung und Realität unterscheiden. Für das Gehirn spielt es also keine Rolle, ob wir uns eine Situation nur vorstellen oder sie tatsächlich durchleben.

Das Gehirn und das Unterbewusstsein reagieren sowohl auf fiktive als auch auf reale Erfahrungen. Die Intensität des Erlebens variiert jedoch - und zwar abhängig von der Vorstellungskraft (fiktiv) bzw. der Wahrnehmung (real).

Beweise dafür, dass das Gehirn nicht zwischen Vorstellung und Realität unterscheidet:

  • Wenn man einen inneren Dialog führt (also mit sich selbst in Gedanken spricht), so werden die gleichen Gehirnregionen aktiviert wie wenn man sich real mit einem anderen Menschen unterhält.
  • Innere Bilder werden am gleichen Ort verarbeitet wie reale äußere Geschehnisse, die man mit den Augen wahr nimmt.
  • Dieses Video von "Planet Wissen" vom Oktober 2010 (Abschnitt "Die Kraft der Gedanken") zeigt eindrucksvoll, wie bloße Gedanken die entsprechenden Gehirnzentren aktivieren.

Die Tatsache, dass das Gehirn nicht zwischen Fiktion und Realität unterscheiden kann, begründet die Existenz und Wirksamkeit folgender Methoden:

Lernfähigkeit des Gehirns

Das Gehirn ist ein flexibler Apparat. Lernt man eine neue Fähigkeit, so bilden sich im Gehirn neue Verbindungen zwischen den Neuronen (Nervenzellen). Je besser man die neue Fähigkeit entwickelt, desto stärker verbinden sich die Neuronen und desto mehr Informationen können im Gehirn fließen.

Dieser Vorgang kann jedoch auch in die andere Richtung laufen: Vernachlässigt man die ehemals erlernte Fähigkeit, so bauen sich die Verbindungen wieder ab.

Neue Erfahrungen und Gedanken führen zu Veränderungen im Gehirn. Die Veränderung geschieht dann besonders schnell, wenn Bewegungen und Gefühle im Spiel sind.
Denkst du also oft einen Gedanken, der dir ein sehr gutes Gefühl bereitet, so wird dies weitaus größere Wirkungen auf dein Gehirn haben als ein Gedanke bei dem du nichts empfindest.

Die Lernforschung hat heraus gefunden, dass man in emotionaler Entspannung am besten lernen kann.

Multitasking

Multitasking ist der Versuch des Menschen mehrere Dinge gleichzeitig zu machen. Diese Art des Arbeitens hat auf die meisten Menschen negative Auswirkungen:

  • Das Gehirn wird gestresst, weil es nicht mehr unterscheiden kann, welche Information wichtig ist und welche nicht.[2]
  • Wenn das Gehirn 2 Aufgaben parallel bewältigen soll, verliert es bis zu 40 Prozent seiner Leistung.[2]
  • In diesem englischen Praxisbeispiel (ab Minute 35) kann man selbst ausprobieren, wie effektiv Multitasking für einen ist.
  • Diese Infografik kommt zum Schluss, dass Multitasking nur negative Folgen hat.

US-amerikanische Hirnforscher haben herausgefunden, dass Multitasking die Gehirntätigkeit viel stärker aktiviert als wenn man sich nur auf eine einzige Sache konzentriert. Geübte Multitasker können demnach mehr Leistungspotenzial abrufen, während normale Singletask-Menschen viel Gehirnpotenzial nicht nutzen. Mehr dazu in diesem englischsprachigen YouTube-Video.

Studien an der japanischen Universität Kyoto haben ergeben, dass es den Menschen schwerer fällt Aufgaben zu lösen, wenn sie dabei jemandem in die Augen schauen müssen. Man vermutet, dass sich Prozesse von Gehirn-Arealen überschneiden, möglicherweise werden auch dieselben Areale benutzt. Eine Erkenntnis aus der Studie: "Wenn einer wegschaut während du mit ihm redest, mag er nicht unhöflich sein - er könnte einfach nur ein überlastetes kognitives System haben."[3]

Wissenswertes

Hier weitere gesammelte Facts rund um das menschliche Gehirn:

  • In welchem Zustand sich ein Mensch befindet (wach, schlafend, entspannt etc.) kann über seine Gehirnwellen ermittelt werden. Gehirnwellen können auch durch externe Reize stimuliert werden.
  • Es gibt keine rein rationalen Vorgänge im Gehirn. Immer sind Emotionen mit im Spiel. Zum Beispiel auch dann wenn wir Entscheidungen treffen.
  • Die Werbung versucht bestimmte (rationale) Gehirnareale beim Konsumenten in ihrer Aktivität zu reduzieren.
  • In tiefer Entspannung verschiebt sich die Gehirnaktivität Richtung Frontalbereich.
  • Überraschendes wird besser im Langzeitgedächnis abgespeichert als alltägliche Ereignisse. Dies liegt daran, dass unerwartete Ereignisse das Belohnungszentrum im Gehirn aktivieren [4].
  • Informationsspeicherung und das Lernen findet vor allem im Hippocampus statt.
  • Im Neocortex arbeiten die logischen Gedanken.
  • Im limbischen System werden die Gefühle generiert.
  • In der Zirbeldrüse entstehen Neurotransmitter und Hormone, die uns Visionen bringen können.
  • Das Gehirn hat die Fähigkeit sich bis ins hohe Alter weiterzuentwickeln.
  • Die Erkenntnis von der Neuroplastizität - der Formbarkeit der Gehirnverbindungen - bietet Chancen und Möglichkeiten in der Trauma-Behandlung und bei Einschränkungen durch Schlaganfälle, Alzheimer, Schizophrenie. In der neuroplastischen Therapie werden mit gezielten Übungen funktionsgestörte Gehirnareale trainiert und kognitive Fähigkeiten wiederhergestellt.[5]
    Bei Traumapatienten kann zum Beispiel eine kontinuierliche Verlesung des Trauma-Geschehens unter einem Medikament, das die Angst-Reaktion unterdrückt, nach einer Weile ins Langzeitgedächtnis weitergeleitet werden. Die neuronale Verkopplung der Erinnerung mit akuter Angst wird gelöst und so eine normale Funktionalität der Areale wiederhergestellt.

Interessante Zahlen

  • Von den Tausenden von Informationen die täglich auf uns einprasseln, werden nur ca. 200 im Kurzzeitgedächtnis abgelegt [1].
  • Im menschlichen Gehirn gibt es etwa 100 Milliarden Neuronen. Jedes dieser Neuronen besitzt etwa zehntausend Verbindungen zu anderen Neuronen [6].
  • Eine Gehirnzelle verbraucht 16 mal so viel Energie wie eine Muskelzelle [7]

Sinnsprüche

Das Gehirn ist nicht nur ein Gefäß, das gefüllt werden muss,
sondern ein Feuer, das gezündet werden will.
(Plutarch)


Ein ungeübtes Gehirn ist schädlicher für die Gesundheit
als ein ungeübter Körper.
(George Bernard Shaw)


Dein Gehirn ist ein Apparat,
der Realität erzeugt.
(Unbekannt)

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Weiterführendes


Artikel

Videos

   

Weblinks

  • amenclinics.com - Dr. Daniel Amen mit SPECT-Gehirnscans. Diese ermöglichen ihm eine differenzierte, zielgerichtete Behandlung bei Verhaltensauffälligkeiten wie auch ADHS, PTSD (versus medikamentösem Blindschuss psychiatrischer Diagnosen). Englisch Bleistift.png
  • fitbrains.com - Brain Games, Brain Training & Brain Exercises Englisch Bleistift.png
  • lifeandbrain.com - Bekanntes Gehirnforschungs-Institut in Bonn Bleistift.png

 (Hilfe)

Autoren

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