Gefühle

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Gefühle
Wie fühlst du dich heute?

Ein Leben ohne Gefühle ist unvorstellbar. Gefühle bereichern unser Leben und machen uns selbst und unsere Umwelt "erfahrbar".

Häufig weisen uns unsere Gefühle auch darauf hin, was wir gerade denken.

Dieser Artikel zeigt anhand praktischer Beispiele, auf welche Weise Gefühle ausgelöst werden, welche verschiedenen Kategorien von Gefühlen es gibt und wie du dich besser fühlen kannst.

1 Gefühle und Emotionen

Gefühle und Emotionen sind zwei unterschiedliche Bereiche.

Gefühle sind normalerweise wertneutral und beschreiben eine subjektive Wahrnehmung.

Emotionen sind Gefühle, die durch vergangene Erlebnisse und unsere Einstellung oder Bewertung dieser Erlebnisse eine besondere Dynamik oder Intensität bekommen.

Die genaue Differenzierung verschiedener Gefühle und Emotionen ist nicht in allen Bereichen eindeutig und es gibt teilweise fließende Übergänge. Die nachfolgende Übersicht soll einen ersten Überblick ermöglichen, Varianten sind möglich.

Gefühle werden unterschieden in

  • physische Sinneseindrücke, wie Wärme, Kälte, Schmerz, Druck und stoffliche Eigenschaften, wie weich, rau oder spitz,
  • und in subjektives Empfinden.

Das subjektive Empfinden wiederum teilt sich auf in

  • "grundlegende Gefühle", wie innere Leichtigkeit oder Schwere, innere Freiheit oder sich eingeengt fühlen, Geborgenheit, Entspannung und Ausgeglichenheit. Diese Gefühle sind entweder körperorientiert oder beschreiben einen geistig-seelischen Zustand. Des Weiteren gibt es
  • "vordergründige Gefühle", die man auch als "mentale Gefühle" bezeichnen könnte.
    Hier sind vor allem diejenigen Gefühle gemeint, die besonders eng mit dem Denken oder einer Bewertung zusammenhängen: Glücklichsein, Dankbarkeit, Freude, Begeisterung, Unsicherheit, Zweifel, innere Unruhe, innere Anspannung, Zufriedenheit und Unzufriedenheit, Einsamkeit, sich abgelehnt oder nicht geliebt fühlen.
    Die vordergründigen Gefühle und deren Häufigkeit prägen dann auch die grundlegenden Gefühle.
  • Emotionen: Wenn wir mit bestimmten Situationen bereits unangenehme Erfahrungen gemacht haben und diese wieder angetriggert werden, können daraus "negative" Emotionen entstehen: Wut, Hass und Aggression.
    Frühere Erfahrungen, häufig geprägt durch Angst, wurden zunächst im Energiekörper abgespeichert, soweit sie nicht geklärt oder ausgelebt werden konnten. Ab dem Moment nutzen sie jede Gelegenheit, um wieder ans Licht zu kommen. E-motion heißt entsprechend "sich herausbewegen".
    Sobald ein Ereignis (Handlung oder Worte) dieses Thema antriggert, machen wir dann den anderen für unsere Gefühlslage verantwortlich und versuchen, uns zu wehren oder den anderen zu manipulieren.

2 Ursache von Gefühlen und Umgang mit Gefühlen

Es gibt unterschiedliche Anschauungen darüber, wie ein Gefühl in uns entsteht und wie du mit Gefühlen umgehen oder sie gar "einsetzen" kannst.

Wir alle wissen, dass beispielsweise Wut das klare Denken beeinträchtigt und Menschen unfair macht. Wut, die du direkt an deinem Gegenüber auslebst, schafft Wunden, die vielleicht nur schwer wieder zu schließen sind.

Aber Wut zu unterdrücken ist ebenso leidvoll. Es funktioniert nämlich nicht. Unterdrückte Wut findet immer ihren Weg – entweder reagierst du ungerecht und übertrieben gegenüber anderen Menschen, die wahrscheinlich gar nichts für deine Wut können oder du richtest sie irgendwann gegen dich selbst – durch selbstzerstörerisches Suchtverhalten, Selbstverletzung, Depression oder im schlimmsten Fall durch Selbstmord.

Wir stellen hier mögliche Konzepte vor, wie du mit deinen Gefühlen umgehen kannst.

Grundsätzlich gilt: Solltest du starke Gefühle wie Zorn oder Traurigkeit in dir spüren, dann ignoriere sie nicht. Falls sie drohen, dich zu überwältigen, kannst du Folgendes tun:

Unterbreche deinen negativen Gedankenstrom, der dieses Gefühl bei dir ausgelöst hat, in dem du dich nur noch auf deinen Atem konzentrierst. Versuche ganz im Hier und Jetzt zu sein! Das ist in jeder Lebenssituation möglich: beim Autofahren, im Büro oder vor dem Fernseher. Wie fühlt sich der Boden unter deinen Füßen an oder die Sonne auf deiner Haut? Spüre, wie der Rhythmus deines Atems den Körper durchströmt. Vergangenheit oder Zukunft zählen nicht – der einzige Moment, der zählt ist der jetzige Moment.

Weitere Möglichkeiten neben den hier unten aufgeführten liest du in unserem Artikel zum Emotionscoaching.

2.1 Selbstregulation und Co-Regulation

Wenn du deine Gefühle bewusst wahrnehmen und steuern kannst und dich dabei trotzdem wohl in deinem Körper fühlst, besitzt du die Fähigkeit der Selbstregulation. Sie ist von Geburt an in uns angelegt und wird im Laufe der ersten 3 Jahre geprägt.

Gerade in Konflikten kann es sehr hilfreich sein, wenn du dich von deinen Gefühlen nicht überrumpelt lässt, sondern sie regulieren kannst.

Neben der Selbstregulation gibt es auch die Co-Regulation. Das bedeutet, dass es dir dank dem Kontakt mit anderen Menschen gelingt - sei es durch Berührung oder ein Gespräch, deine Emotionen zu regulieren.

Menschen, die sich nicht selbst regulieren können, verfallen in eine Art Funktionsmodus, der zum Verlust des Körpergefühls und ständiger Anspannung führt.[1]

2.2 Gefühle und Musik

Eines der natürlichsten Mittel, bestimmte Gefühle anzuregen oder zu verstärken, ist die Musik. Ob wir selbst ein Instrument spielen oder Musik im Radio oder als Konzert hören - kaum etwas anderes resoniert so direkt mit unseren Gefühlen wie die Instrumentenklänge beziehungsweise die Musik. Die meisten Menschen wissen auch ganz genau, welche Art von Musik ihnen gerade gut tut oder auch, wann sie keine Musik mögen, um "ganz bei sich" sein zu können.

Durch die gezielte Auswahl eines oder mehrerer Stücke kann man beispielsweise eine angenehme Atmosphäre schaffen oder sich emotional stabilisieren und aus einem "Tief" wieder herauskommen. Wer selbst keinen so guten Zugang zu seinen Gefühlen hat, für den können Klangmassagen oder auch die Klangtherapie hilfreich sein.

2.3 Satsang: Gefühle kommen und gehen

Eine Kernaussage bezüglich Gefühlen lautet im Satsang des sogenannten Neo-Advaita: "Gefühle kommen und gehen" - wie auch die Gedanken kommen und gehen.

Es gilt dabei, die Gefühle wahrzunehmen und zu erfahren, ohne sich damit zu "verbeißen", zu identifizieren oder gar eine Lebenshaltung daraus zu definieren.

Dazu gehört, einfach nur in der Beobachtung zu bleiben und die Nuancen auszuhalten, zu erleben, bis sie verschwinden. Wenn du deine Gefühle nur beobachtest, bleibst du im Zentrum dessen, was du als Bewusstsein bist.

Manchmal ist es auch sinnvoll, das Gefühl bewusst zu leben. Zum Beispiel hatte Osho dafür verschiedenste Meditationen entwickelt, als er sah, dass der Westen gegenüber Gefühlen zu distanziert war.

2.4 Sichtweisen spiritueller Lehrer

Der spirituelle Lehrer Benthino Massaro beschreibt in seinem Video "Understanding our Emotions", dass Gefühle nicht einfach ein Ozean möglicher Fühlweisen sind, sondern ein Anzeiger dafür, wie sehr wir uns in einer Linie (englisch: alignment) befinden mit dem, was wir in Wirklichkeit sind.

Gefühle sagen uns, was wir momentan denken, über das Leben. Wenn du Gefühle wie einen Gefühlskörper betrachtest, bestehend aus einem Spektrum mit zwei Seiten, dann kannst du eine Seite als "schlecht" gleichbedeutend mit "außer Resonanz" bezeichnen - und die andere Seite als "gut" sprich "in Resonanz mit dem Sein".

Um dich bei einem "schlechten" Gefühl in Resonanz mit dem eigenen Sein zurück zu bringen, müsstest du dir im Klaren sein, dass du in deiner Psyche bloß einen kleinen Punkt, eine kleine Sichtweise erlebst, die außerhalb der zentralen Empfindung dessen liegt, was du in Wahrheit bist.

Hiervon kommt die vereinfachte Redensweise: "Wenn es sich nicht gut anfühlt, dann ist es nicht wahr". Tatsächlich bedeutet das: "Wenn du dich nicht gut fühlst, dann ist gerade deine Sichtweise nicht wahr": Etwas stimmt nicht mit der Sichtweise deines Wesens überein.

Byron Katie, eine spirituelle Lehrerin, hatte zur Überprüfung und Enttarnung solcher leiden-verursachenden Sichtweisen 4 ehrliche Fragen an sich selbst gestellt und sie zur Technik "The Work" entwickelt.

Eckhart Tolle ist bekannt geworden für seine ausführlichen Erläuterungen und Ausführungen bezüglich Gefühlen und des Schmerzkörpers sowie ihrem Umgang damit.

2.5 The Secret: Gedanken als Ursache

Laut The Secret sind Gedanken die Ursache von allem. Damit wären Gedanken auch die Ursache für Gefühle.

Im Umkehrschluss hieße das: Wenn du auf deine Gefühle achtest, weißt du auch, in welche Richtung du gerade denkst. Dies ermöglicht es dir, deine Gedanken (besser) zu kontrollieren.

Laut The Secret signalisieren Gefühle dir augenblicklich, was du gerade denkst. Es gäbe also keine Verzögerung zwischen Gedanke und Gefühl.

Gefühle werden in The Secret als Faktor im Gesetz der Anziehung angesehen:

Das Gesetz der Anziehung wirkt umso stärker, je mehr Gefühle im Spiel sind. Gedanken allein (ohne ein entsprechendes Gefühl) haben eine viel kleinere Anziehungskraft als Gedanken mit entsprechendem Gefühl. Indem du deinen Gedanken Gefühle "hinzufügst", könntest du deine Wünsche also beschleunigt erreichen.

Das Fühlen verleiht dem Denken Vitalität.

Wenn du dich gut fühlst, erschaffst du eine Zukunft, die in Einklang mit deinen eigenen Wünschen ist. Fühlst du dich dagegen schlecht, so entfernst du dich von deinen Wünschen.

Um das Gesetz der Anziehung zu deinen Gunsten zu nutzen, solltest du laut The Secret also bestrebt sein, dich "permanent gut zu fühlen".

Mit der Tatsache, dass du dich gut fühlen musst, um Gutes zu erschaffen, schlägst du im Endeffekt 2 Fliegen mit einer Klappe:

  • Einerseits erschaffst du dir dein Traumleben.
  • Andererseits bist du stets gut drauf.

Um etwas in das eigene Leben zu ziehen, musst du laut The Secret anfangen, dich entsprechend zu fühlen. Beispiele:

  • Um reich zu werden, musst du anfangen, dich wohlhabend zu fühlen.
  • Um gesund zu werden, musst du anfangen, dich gesund zu fühlen.

Du bekommst genau das, was du fühlst,
nicht so sehr woran du denkst.

3 Kategorien von Gefühlen

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3.1 Einordnung nach The Secret

Nach The Secret sollst du alle Gefühle grundsätzlich in 2 verschiedene Kategorien einteilen können

  • gute Gefühle
  • und schlechte Gefühle.

Gute Gefühle seien auf positive Gedanken zurückzuführen und bewirken, dass du dich gut fühlst. Wenn du deine guten Gefühle "feierst", würdest du mehr gute Gefühle anziehen und gut drauf sein.

Nach The Secret ist es unmöglich, sich gut zu fühlen und dabei negativ zu denken. Wenn du dich gut fühlst, kannst du dir sicher sein, dass du gerade nichts Negatives denkst.

Gute Gefühle sind zum Beispiel: Dankbarkeit, Glück, Freude und Liebe.

Wenn du dich schlecht fühlst, dann laut The Secret deshalb, weil du Gedanken denkst, die verursachen, dass du dich schlecht fühlst. Es sei unmöglich, sich schlecht zu fühlen und gleichzeitig positiv zu denken.

Wenn du dich schlecht fühlst, schickt dir das Universum nach The Secret ein Warnsignal, das dir sagen möchte: "Vorsicht, ändere jetzt deine Gedanken".

Viele von uns haben negative Glaubenssätze und deshalb oft schlechte Gefühle.

Zu schlechten Gefühlen gehören unter anderem: Niedergeschlagenheit, Angst, Schuldgefühle, Wut, Groll.

Ina.jpg

Persönlicher Standpunkt von Ina:

Aus der übergeordneten spirituellen Sichtweise gibt es keine "guten" und "schlechten" Gefühle, sondern "angenehme" und "unangenehme". So muss sich beispielsweise ein Mensch, der gerade weint, nicht "schlecht" fühlen, sondern kann beispielsweise "traurig" oder sogar "erleichtert" sein.

Gerade bei Menschen, die sich häufig als Opfer ihrer Lebensumstände fühlen, kann es hilfreich sein, die eigene Situation und die aktuellen Gefühle nicht mehr zu bewerten sondern lediglich zu beschreiben. So wird dann aus einem bisher "schlechten" Gefühl beispielsweise ein Gefühl von "Trauer", "Einsamkeit", sich "abgelehnt" oder sich "minderwertig" fühlen. Daraus lassen sich dann konkrete Schritte ableiten, wie man seine Situation verändern kann. Gleichzeitig lernt man dadurch, mehr Verantwortung für sich und seine Gefühle zu übernehmen und vielleicht sogar, sein "negatives" Weltbild und die bisherige Opferhaltung zu hinterfragen.

3.2 Unterdrückte Gefühle

Emotion ist eine Energie, die ausgedrückt werden und "fließen" möchte (lat. emovere = herausbewegen).

Wenn ein Kind einen körperlichen oder seelischen Schmerz empfindet, schreit es so lange, bis die entsprechende Emotion ausgedrückt ist. Danach geht es ihm wieder besser.

Wird "negative" Energie unterdrückt, weil wir "gut erzogen" sind und uns dazu zwingen, nicht zu brüllen oder zu weinen, verwandelt sie sich in Wut oder Zorn. Wenn du den Schmerz nicht unmittelbar ausdrücken kannst, wirst du deshalb grantig oder zornig.

Wege, um diese Energie doch noch auszudrücken, sind zum Beispiel Sport, bewusstes Schreien und Sex [2]. Kommt auch dort kein emotionaler Ausdruck zu Stande und der Druck erhöht sich, können Krankheiten entstehen oder eine Art der Selbstzerstörung. Wir neigen dann zu Selbstzweifeln, -kritik, -gerechtigkeit und -mitleid.

Wird dieser Zorn jedoch weiter kulturell gebändigt, bildest du dir eine Meinung und wirst rational. Dann sprichst du ständig darüber, suchst Gleichgesinnte mit der selben Meinung und wirst zum "Rechthaber". Manchmal verwandelt sich erkalteter Zorn auch in Hass.

Im Extremfall geht es weiter bis zu Depression und Autoaggression, weil die Energie ihren Ausdruck nur noch in uns selbst findet. Dies kann sich dann zum Beispiel äußern in Sich-Selbst-Schneiden (verletzen), Drogen- oder Alkoholkonsum oder riskantem Autofahren [3].

Um dich leichter von negativen Emotionen und deren Ursachen zu befreien, ist es deshalb hilfreich, dich möglichst neutral mit dem auslösenden Ereignis und am besten auch mit der zurückliegenden Ursache auseinanderzusetzen. Eine gute Unterstützung sind auch Atemübungen.

Diese Arbeit an sich selbst kann allerdings manche Menschen vor eine große Herausforderung stellen. Wenn du selbst nicht weiterkommst, können eine psychologische Beratung, kinesiologische Sitzungen, moderne Entpanzerung oder auch die Energiearbeit helfen.

An seinem Ärger festzuhalten ist genauso
wie eine glühende Kohle in die Hand zu nehmen,
um sie nach jemanden zu werfen;
du bist derjenige, der sich verbrennt.

3.3 Einsamkeit und Schmerz

Forscher haben herausgefunden, dass im Gehirn die Gefühle Schmerz und Einsamkeit dieselbe Gehirnregion aktivieren.

Das heißt, dass Einsamkeit tatsächlich schmerzhaft ist und ein ähnliches Verlangen nach Unterdrücken und Kompensieren auslöst wie Schmerz. Das Schmerzzentrum im Gehirn ist für die Integrität des Menschen zuständig - sowohl für die körperliche als auch für die soziale Funktionalität.

So wurde bei einer Studie Menschen mit Schmerzen Bilder von ihrer Familie und ihren Freunden gezeigt, die signalisiert haben, dass sie nicht allein sind - und ihre Schmerzen wurden weniger. Kurioserweise helfen auch Schmerztabletten gegen Einsamkeit (was aber zu Medikamentenmissbrauch führen kann).[4]

Menschliche Nähe lindert Schmerz. Die negative Aura von einsamen Menschen kann runter ziehen und ansteckend wirken. Die Einsparung von Gemeinschaftsfächern bei Kindern wie Sport, Musik, Theater, Naturerleben (Vereine wie Pfadfinder) sowie Gesellschaftsspielen führt zu mangelnder psychischer Widerstandsfähigkeit (Resilienz) gegen Einsamkeitsgefühle.

3.4 Bewusste Gefühle

Laut The Secret sind Gedanken die Ursache von allem und Gefühle lassen dich wissen, was du gerade denkst. Deshalb sind Gefühle das wichtigste Hilfsmittel zur Erschaffung deines Lebens.

Um deine Gedanken zu erkennen, ist es erforderlich, sich deiner inneren Gefühlswelt bewusst zu werden.

Hier eine Methode, die dir helfen kann, deiner Gefühle bewusst zu werden:

Frage dich im Laufe des Tages immer wieder: "Wie fühle ich mich?"

4 Sich besser fühlen

In diesem Abschnitt sammeln wir Methoden, wie du von negativen Emotionen zu positiv(er)en gelangen kannst.

Um negative Gefühle loszuwerden, kann dir beispielsweise auch das Audioprogramm "Loslassen lernen"* von André Loibl helfen.

Die besten und schönsten Dinge der Welt
können wir nicht sehen, ja nicht einmal berühren.
Wir müssen sie mit dem Herzen fühlen.

Helen Keller

4.1 Rucksack malen

Nimm ein Blatt Papier und male darauf einen großen Rucksack. Lege oder schreibe nun alles in den Rucksack hinein, das dich gerade belastet. Wenn du fertig bist, zerreiße das Blatt Papier in winzige Schnipsel und werfe diese in die Luft.[5]

4.2 Rituelles Verbrennen

Nimm ein Blatt Papier und schreibe darauf, was dich belastet, zum Beispiel welche Eigenschaften du an deinem Partner nicht magst. Wenn du fertig bist, gehe ins Freie an einen Ort, dessen Boden nicht brennbar ist. Zünde dein beschriebenes Blatt an und lass es rituell verbrennen.

4.3 Akzeptanz & Emotionsskala

Eine weitere Methode beruht auf Akzeptanz und auf der Emotionsskala. Die Methode besteht aus 2 Schritten:

1. Schritt: Akzeptanz ist der erste wichtige Schritt auf dem Weg zu besseren Gefühlen. Akzeptiere deinen jetzigen Gefühlszustand als gegeben.

Aus einem verkrampften Zustand kannst du keine positive Emotionen entwickeln. Setze dich nicht selbst unter Druck, sondern akzeptiere lieber deinen jetzigen Zustand.

Habe Vertrauen, dass du von deinem derzeitigen Gefühl zu einem besseren Gefühl gelangen kannst.

2.Schritt: Auf der Emotionsskala nach oben bewegen.

Wenn du deinen jetzigen Zustand akzeptiert hast, bist du bereit für den zweiten Schritt: Setze deine Willenskraft ein und denke an etwas Positives. Wähle bewusst einen Gedanken, der dich besser fühlen lässt. Verkrampfe auch hier nicht, sondern gehe locker an die Sache heran.

Wichtig ist, sich Stufe für Stufe auf der Emotionsskala nach oben zu bewegen. Wenn du eine sehr negative Emotion hast, wird es dir vermutlich nicht gelingen mit einem Sprung von dieser (sehr) negativen Frequenz auf eine positive zu wechseln. Dies wäre vergleichbar damit auf einen mit großem Tempo vorüber fahrenden Zug auf springen zu wollen.

Gehe deshalb langsam vor und arbeite dich Stück für Stück nach oben. Wie dies funktioniert wird zum Beispiel im letzten Kapitel des Buches "Wunscherfüllung: Die 22 Methoden" von Esther und Jerry Hicks beschrieben.

Schlimmer geht immer. Aus diesem Grund wirst du, egal in welcher Situation du dich befindest, auch einen positiven Faktor daran finden können. Auf diesem kannst du aufsteigen und aufbauen - dank dem Gesetz der Anziehung auch bis ganz nach oben.

5 Multiplikation von Gefühlen

Nach dem Gesetz der Anziehung zieht Gleiches Gleiches an. Somit multiplizieren sich Gedanken und entsprechende Gefühle und können sich in eine bestimmte Richtung gehend vermehren.

Wenn du beispielsweise mit schlechten Gefühlen in den Tag startest, kann es passieren, dass eine Kettenreaktion ausgelöst wird, in Folge derer du fortlaufend negative Ereignisse anziehst.

Startest du dagegen freudig in den Tag, ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass du im Laufe des Tages immer mehr Umstände und Leute anziehst, die deine Freude weiter verstärken werden.

Mehr dazu auch im Artikel zu Kettenreaktion.

6 Gefühle und Gehirnwellen

Menschen verarbeiten Gefühle auf unterschiedliche Art und Weise. Deshalb können wir keine definitive Zuordnung zwischen einem bestimmten Gefühl und einem bestimmten Gehirnwellen-Frequenzband vornehmen.

Wird eine Person jedoch in einen bestimmten Zustand (beispielsweise lustig oder traurig sein) versetzt, so zeigt ihre Gehirnaktivität immer ein charakteristisches Muster. Versetzt man die Person später erneut in diesen Zustand, so wird sich die gleiche Aktivität messen lassen.

Wenn man die Gehirnwellen einer Person mittels EEG vermisst, wird man also (nach einiger Zeit) allein anhand der Gehirnaktivität feststellen können, in welchem Zustand sich die Person befindet.

7 Emotionale Kompetenz und emotionale Intelligenz

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Emotionale Kompetenz ist die Fähigkeit kompetent mit eigenen und fremden Emotionen und Gefühlen umgehen zu können und die Wirkung auf uns und unsere Mitmenschen zu erkennen. Emotionale Kompetenz hilft uns, ein ausgeglichenes Leben zu führen ohne uns von Stress, Wut, Zorn, Angst, Sorgen oder Schuld beherrschen zu lassen.

Durch emotionale Kompetenz erhalten wir eine gute Wahrnehmung, haben Einfühlungsvermögen, sind konfliktfähig und verfügen über eine hohe Kooperationsbereitschaft.

Emotionale Kompetenz kannst du zum Beispiel durch ein Emotionscoaching erlernen. Auch das regelmäßige Üben und Anwenden der gewaltfreien Kommunikation kann dir helfen deine Gefühle besser wahrzunehmen und auszudrücken.

Darüber hinaus gibt es noch den Begriff der "emotionalen Intelligenz", den der amerikanische Psychologe Daniel Goleman entwickelte. Obwohl bisher kein Zusammenhang von emotionaler Intelligenz (EQ) und dem herkömmlichen Intelligenzquotient (IQ) festgestellt werden konnte, soll laut Goleman ein hoher EQ verantwortlich für ein zufriedenes Leben.

8 Sinnsprüche & Weisheiten

Wenn ihr's nicht fühlen könnt,
ihr werdet's nicht erjagen.
(Johann Wolfgang von Goethe)


Unsere Gefühle sind ein Feedback-Mechanismus,
der uns meldet ob wir auf dem rechten Weg sind oder nicht -
ob wir auf Kurs sind oder abdriften.
(Jack Canfield)


Eure Emotionen richten sich nach Euren Überzeugungen
und nicht umgekehrt.
(Seth)

  1. Aus dem Newsletter von Yomio vom 24.5.22
  2. Bewusst Leben - Psychologie für den Alltag -6- Was sind Emotionen vom 23.1.2011, abgerufen am 22.3.2022
  3. Bewusst Leben - Psychologie für den Alltag -7- Unser Umgang mit Emotionen, vom 23.1.2011, abgerufen am 22.3.2022
  4. Todesursache Nummer 1 ist Einsamkeit von Manfred Spitzer, Psychiater und Neurowissenschaftler, abgerufen am 5.1.20
  5. Der 6-Minuten-Coach: Erfinde dich neu* von Pierre Franckh

9 Aktiv sein

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Alles Wissen ist schön und gut. Doch um dein Leben wirklich zu verbessern, musst du schlussendlich aktiv werden.

Deshalb erhältst du im Abschnitt „Aktiv sein“ wertvolle Tipps, wie du zum Thema „Gefühle“ in die Umsetzung kommst - sei es mit Online-Kursen, Online-Kongressen, Coaches oder Büchern.

Also, such dir das passende Medium raus und dann rein in die Praxis!

9.1 Online-Kurse

9.2 Online-Kongresse

  • Chronisch-Gesund-Kongress von Priscilla Bucher. Editieren.svg
    Chronisch gesund statt chronisch krank! Für alle, die das alte Label satthaben!
    Stichworte Gesundheit, Ernährung, Trauma, Nahrungsergänzungsmittel, Darmgesundheit, Gefühle, Körper, Seele
  • Spiritualität braucht Wurzeln Onlinekongress von Petra Zühlke. Editieren.svg
    Der Körper als Schlüssel zur Transformation
    Stichworte Spiritualität, Trauma, Gefühle, Energie, Transformation
  • Kraft der Schwingungen-Kongress von Constanze Witzel. Editieren.svg
    Beeinflusse deine Stimmung, Gesundheit und Lebensenergie mithilfe von Schwingungen.
    Stichworte Spiritualität, Gedanken, Gefühle, Energie, Selbstheilung
  • Gesunder Darm-Kongress von Paul Seelhorst. Editieren.svg
    25 führende Expert:innen schenken dir ihr ganzes Wissen rund um einen gesunden Darm und gesunden Körper.
    Stichworte Ernährung, Schmerzen, Allergien, Darmgesundheit, Gefühle, Haut, Erschöpfung, Autoimmunerkrankungen
  • Der Gesunde-Psyche-Kongress von Podiom. Editieren.svg
    Einer gesunden Psyche auf der Spur: Persönlichkeit, Selbstfindung, Souveränität
    Stichworte Persönlichkeitsentwicklung, Ernährung, Burn-out, Selbstachtung, Depression, Glaubenssätze, Gefühle, Kategorie:Persönlichkeitsentwicklung, Verhalten, Persönlichkeitsstörung
  • Mit Kindern wachsen Online-Kongress 2021 von Arbor Online-Center. Editieren.svg
    Achtsamkeit und Selbstmitgefühl im Leben mit Kindern
    Stichworte Familie und Kinder, Kinder, Leben, Achtsamkeit, Lernen, Erziehung, Gefühle
  • Online Freiheitskongress von Anja Häfner. Editieren.svg
    Finanzielle und emotionale Freiheit erlangen
    Stichworte Persönlichkeitsentwicklung, Veränderung, Bewusstsein, Erfolg, Meditation, Gefühle
… weitere Ergebnisse

9.3 Bücher

10 Weiterführendes


10.1 Artikel

10.2 Videos

10.3 Filme

  • The Secret* - Eine gute Einführung in das Gesetz der Anziehung - mit vielen weltweit bekannten Lehrer  Thumbs up font awesome.svg Editieren.svg

10.4 Audio

10.5 Weblinks

  • brenebrown.com - Brenè Brown - Professorin und Sozialforscherin zum Thema Scham, Verletzlichkeit und authentisch leben; Autorin, Vortragsrednerin, Trainerin Englisch Editieren.svg

Jeder Autor hat seine eigenen Passagen zu diesem Artikel beigesteuert. Deshalb muss nicht jeder Autor alle Passagen des Artikels unterstützen.


Glück ist das Einzige, was sich verdoppelt,
wenn man es teilt.

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