Emotionscoaching

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Emotionscoaching
Wie gehst du mit deinen Emotionen um?

Emotionscoaching ist eine Form des Coachings, das die Emotionen und einen förderlichen  Umgang mit ihnen in den Vordergrund rückt. Denn unterdrückte oder zurückgehaltene Emotionen können Blockaden in Körper und Geist auslösen.

Im Rahmen eines Emotionscoachings wird versucht, mithilfe eines Methoden-Mix, emotionale Blockaden zu lösen und proaktiv einem Aufbau neuer Blockaden entgegen zu wirken.

Der Umgang mit den Emotionen ist dabei der Schlüssel zu mehr Leichtigkeit und Glück im Leben der Coachees.

In diesem Artikel lernst du die Hintergründe, Methoden und Ausbildungsmöglichkeiten des Emotionscoachings genauer kennen.

1 Was ist Emotionscoaching?

Viele Menschen tragen emotionale Konflikte in sich selbst aus und wehren sich gegen ihre Emotionen. Sie befinden sich folglich im andauernden Kampf mit sich selbst. Dieser Kampf erzeugt Leid und blockiert sie.

Jede Emotion hat aber ihre Daseinsberechtigung. Wer das erkennen und leben kann, der löst seinen inneren Kampf auf und kann alles frei fließen lassen. Dieser freie Fluss von allem ist Glück: Alles darf sein, wie es gerade ist.

Um zu diesem Zustand zu gelangen braucht es allerdings Raum und viele Möglichkeiten. Außerdem sind die Bedürfnisse von uns Menschen sehr individuell.

Daher bedient sich das Emotionscoaching einer Vielzahl an Methoden und kombiniert diese bedarfsorientiert und themenbezogen. Grundlegend wird im Emotionscoaching davon ausgegangen, dass der Körper seine eigene Sprache hat und Emotionen als psycho-physische Spannungen Teil dieser Sprache sind.

Emotionscoaching ist entstanden durch die Beobachtung und Erfahrung verschiedener Methoden und Techniken aus dem Bereich der Persönlichkeitsentwicklung.

Dabei wurde festgestellt, dass die meisten Methoden, die auch zu einer Veränderung führen, genau eine Sache in den Mittelpunkt stellen: die Emotion.

2 Die methodischen Grundbausteine

Im Emotionscoaching werden verschiedenen Techniken genutzt, die gleich dort ansetzen, wo die Veränderung geschieht – bei den Emotionen. Denn sie sind die Sprache des Körpers und nur durch sie kann eine echte und nachhaltige Veränderung bewirkt werden.

Die Grundbausteine des Emotionscoaching sind

  • die Körper-Gestalt-Therapie: psychologische Körpertherapie, die den Körper mit einschließt. Denn genauso wie im Geist, sind im Körper Erlebnisse und Emotionen wahrnehmbar sowie gespeichert.
  • die psychologische Yoga-Therapie: Methoden der körperorientierten Psychotherapien (zum Beispiel Körper-Gestalt-Therapie, Kissenarbeit, Visualisierung) kombiniert mit Yogawissen. Beides hat als Ziel die Selbsterkenntnis und die Harmonie von Körper, Geist und Seele herzustellen.
  • Coaching: Beim Coaching geht es darum Fokussierung, einzelne Etappen und Lösungswege selbst zu entwickeln sowie auch Ziele zu hinterfragen. Stolpersteine wie beispielsweise Ängste oder andere Blockaden können mit den vorhandenen Methoden gezielt transformiert werden.
  • Meditation
  • Focusing
  • Theta-Healing®
  • Access Bars®
  • spirituelle Lebensberatung
  • Kommunikationstraining
  • und Präsenztraining.

3 Ablauf und angewandte Techniken im Emotionscoaching

Im Emotionscoaching geht es erst einmal darum, die Emotionen in ihrer Entität zu verstehen und ihnen ihre Daseinsberechtigung nicht weiter abzusprechen.

Emotionen sind wichtige Botschafter und sollten gehört werden. Aus diesem Grund ist eine wichtige Grundlage des Emotionscoachings, das der Coach selbst Herrin/Herr ihrer/seiner Emotionen ist und den natürlichen Durchlauf einer Emotion verstanden und auch integriert hat.

3.1 Der Emotionsdurchlauf

Jede Emotion hat einen in uns natürlich angelegten Durchlauf.

Bei einem vollständigen Durchlauf fließt die Emotion ab und anschließend entsteht häufig ein Gefühl von Freude und Entspannung. Dies passiert auch dann, wenn der Zustand im Außen, der die Emotion ausgelöst hat, nicht verändert ist.

Der Knackpunkt hier ist also das innere Erlauben dessen, was Umstände und Zustände in uns auslösen. Das wurde von vielen Menschen aber wieder verlernt beziehungsweise gesellschaftlich abtrainiert.

Das bedeutet, dass der Durchlauf unterbrochen wird und sich die Emotion aufstaut und nicht abfließen kann. Der im Emotionscoaching angelegte vollständige Emotionsdurchlauf besteht aus 6 Schritten und umfasst die Wahrnehmung der Emotion im Körper sowie verschiedene Schritte, um zur radikalen Akzeptanz der Emotion zu kommen. Diese Schritte verhelfen zu mehr Selbstempathie und können die Selbstwirksamkeit stärken.

3.2 Die Selbstregulation

Auch die Selbstregulation ist natürlich in uns angelegt. Sie wird in den ersten 3 Lebensjahren ausgeprägt.

Selbstregulation beschreibt die Fähigkeit, sich in Stresssituationen selbst beruhigen und so weniger reaktiv leben zu können.

Fehlt dir diese Fähigkeit oder ist sie weniger stark ausgeprägt, so kann es passieren, dass du dich in einem Funktionsmodus wiederfindest. Dieser kann auf Dauer zu einem burnout-ähnlichen Zustand werden und auch körperliche Komplikationen mit sich bringen.

Im Emotionscoaching wird die Fähigkeit der Selbstregulation wieder neu vermittelt und mit verschiedenen Techniken verfestigt. So wird die Resilienz der Coachees gesteigert.

3.3 Emotionserforschung

Werden Emotionen blockiert, so wird Energie aufgestaut. Die Emotion setzt sich fest. Das kann zu verschiedenen Symptomen führen.

Besonders verbreitet sind 2 Arten:

  1. Psychisch-emotionale Symptome, wie bestimmte Verhaltensmuster oder nicht-förderliche Reaktionen
  2. Körperliche Symptome. Hier sind insbesondere die zu nennen, für die es keine eindeutige medizinische Erklärung gibt. Das Emotionscoaching geht allerdings davon aus, dass jedes Körpersymptom eine psychisch-emotionale Verbindung hat.

Gemäß dieser 2 Hauptsymptome, gibt es auch 2 Techniken, sie zu lösen: über eine Situation, in der psychisch-emotionale Empfindungen passiert sind, oder über ein Körpersymptom.

Innerhalb einer Ausbildung zum Emotionscoach durchläufst du mehrere dieser Forschungsreisen. Ziel ist es dabei, stets in Kontakt mit blockierten Emotionen zu kommen. So können Situation, Symptome und Glaubenssätze aufgelöst oder förderlich umgedeutet werden.

3.4 Meditation und Gewahrsein

Da wir Menschen häufig dazu neigen, uns gedanklich entweder in der Vergangenheit oder in der Zukunft aufzuhalten, befasst sich ein wichtiger Teil des Emotionscoachings mit der Herstellung eines Gewahrseins für den aktuellen Moment - das Hier und Jetzt.

Denn alles, was es anzuschauen, zu verbessern, zu lösen gibt, zeigt sich genau im Hier und Jetzt: in jeder Geste, jedem Gedanken, in den Gefühlen, den Körpersymptomen. Das alles ist ein Spiegel dessen, was in uns passiert und beachtet werden will.

Techniken zur Gewahrseins- beziehungsweise Achtsamkeitsverstärkung sind verschiedene Meditationsansätze sowie die Aufgabe, dich mehrfach am Tag zu fragen, ob du gerade wirklich dort bist, wo du bist - sowohl gedanklich als auch körperlich und emotional.

Zu den Meditationstechniken gehören:

  • die Herzraummeditation
  • die Tranformationsmediation
  • die Entspannungsmeditation
  • die Harmonisierung der Energiezentren
  • und die Manifestationsmeditation.

3.5 Weitere Tools

Neben dem Emotionsdurchlauf, der Selbstregulierung, der Emotionserforschung, der Meditation und des Gewahrseins gibt es noch viele weitere Tools beim Emotionscoaching zu lernen.

Besonders dabei ist beispielsweise die Technik der Minihandlungen. Das ist ist eine Übung, die Emotionen in ihrem vollen Spektrum gesellschaftsfähig macht.

Dabei lernst du, wie ganz kleine bewusste Handlungen (zum Beispiel das starke Anspannen der Faust bei Wut) verbunden mit einem Mini-Emotionsdurchlauf oft schon ausreichen, um der Emotion genügend Raum und Ausdruck zu verleihen.

Auf diese Weise bleibt kein Bedürfnis ungestillt, das die Emotion hervorgerufen hat.

Da die Handlungen so klein sind, kannst du sie ohne Probleme in Gesellschaft ausüben und musst dich nicht um den Umgang mit den eigenen Emotionen beschneiden.

4 Prozessorientiertes versus zielorientiertes Emotionscoaching

Insgesamt gibt es 2 verschiedene Optionen der Ausrichtung im Emotionscoaching.

  1. Es kann zielorientiert gearbeitet werden. Dabei bestimmt der/die Coachee, was das Ziel ist. Meist handelt es sich um ein diffuses “es soll mir besser gehen”. Dann geht es nicht darum in der Vergangenheit nach Situationen zu schauen, sondern darum auf die alte Programmierung quasi eine neue obendrauf zu spielen. Dieser Ansatz ist besonders wichtig für Menschen, die einen hohen Leidensdruck verspüren und aktuell nicht besonders stabil sind.
  2. Ist das Coaching prozessorientiert angelegt, so wird in den alten Prozess hineingegangen. Dabei wird ergebnisoffen und tiefgründig nach Situationen und Programmierungen geforscht, die aufgelöst oder förderlich verändert werden sollen. Da dieser Ansatz sehr tiefgreifend ist, sollte er nur mit stabilen Personen praktiziert werden.

5 Ausbildung zum Emotionscoach

Eine Ausbildung zum Emotionscoach ist zum Beispiel bei Yomio möglich.*

Dort lernst du,

  • wie du deine Emotionen lieben lernst und sie positiv für dich nutzen kannst, um dir so ein Leben voller Freude zu ermöglichen.
  • warum ein gesunder Umgang mit Emotionen so wichtig ist und wie du dich dadurch von tiefsitzenden Blockaden befreist
  • welche beruflichen Möglichkeiten auf dich warten, um dir ein zweites Standbein als Emotionscoach aufzubauen und endlich deinem Herzen zu folgen.

Mit verschiedenen Methoden übst du dich in einem gesunden Umgang mit deinen Emotionen und wirst herausfinden, dass jede von ihnen einen Ursprung hat und dieser oft im Unterbewusstsein liegt. Nachdem du dein eigener Emotionscoach geworden bist, lernst du anschließend auch andere mit auf diese Reise zu nehmen.

Die Ausbildung zum Emotionscoach dauert bei Yomio 6 Monate. Um dich optimal begleiten zu können, erwarten dich dort zusätzlich zu den Lerninhalten auch 1:1 Live-Calls, Gruppencalls und Supervisions.

Damit du nach der Ausbildung direkt als Emotionscoach starten kannst, ist den Betreibern von Yomio die umfangreiche Art der Betreuung sehr wichtig. Sie haben als Ziel, dass du nicht nur in der Theorie ein guter Emotionscoach bist, sondern besonders auch in der Praxis.

Weitere Informationen zur Ausbildung als Emotionscoach findest du auf der Seite von Yomio* und einen Erfahrungsbericht dazu auf unserem Blog.

6 Fazit

Emotionen bestimmen maßgeblich und jederzeit unser Leben. Ihre Qualität entscheidet, wie du dich fühlst und wie dein Leben verläuft.

Es ist jederzeit möglich, die Qualität deiner Emotionen zu beeinflussen und das Leben zu führen, welches du dir wünscht. Dazu ist es wichtig, den gesunden Umgang mit deinen Emotionen zu lernen und alte, dir nicht mehr dienende Emotionen aufzulösen und zu transformieren.

Dabei kann dir ein Emotionscoaching helfen.


7 Weiterführendes

       

Autoren

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Glück ist das Einzige, was sich verdoppelt,
wenn man es teilt.

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