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Coronavirus

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Coronavirus
3D-Schema eines Coronavirus mit seiner Strahlenkrone

Coronavirus ist die Bezeichnung einer Virenfamilie. Das SARS-CoV-2 ist ein neuartiger Virus, der erstmals im Dezember 2019 in China entdeckt wurde und besonders die Lunge schädigt. Die Erkrankung, die bei dieser Virus-Infektion auftreten kann, ist COVID-19.

Bei Verdacht auf Ansteckung wird dringend empfohlen einen Arzt oder örtliche Leitstelle telefonisch zu kontaktieren - gegebenenfalls wird dann ein Test nach Hause geschickt. Falls man infiziert ist, ist häusliche Quarantäne fast immer ausreichend.

In diesem Artikel erfährst du Fakten und Hintergründe zu COVID-19, wie du dich vor Corona schützen kannst, wie die Krankheit verlaufen kann, allgemeines zu Viren und eine spirituelle Deutung des Coronaviruses.

Corona, SARS-CoV-2 und COVID-19

Corona ist lateinisch und heißt „Kranz“. Der Name Coronavirus kommt daher, weil die Viren dieses Stammes im Elektronenmikroskop mit ihren Fortsätzen an der Kugeloberfläche eine Art Strahlenkranz aufweisen. Die Form des Kranzes ist vergleichbar der Form der Sonnenkorona[1].

Coronavirus ist die Bezeichnung für eine bestimmten Viren-"Familie", die erstmals 1960 entdeckt wurde. Es gibt zahlreiche solcher Viren-"Familien". Die bekanntesten sind die Herpes-Viren (verursachen Lippenbläschen bis Gürtelrose). Eine Untergattung der Corona-Viren sind die SARS-Viren (erstmals aufgetaucht bei der Pandemie 2003) und davon wieder eine Untergattung ist das im Herbst 2019 entdeckte SARS-CoV-2. Dieser SARS-CoV-2 (vormals 2019-nCoV) wird gegenwärtig (Frühjahr 2020) im allgemeinen Sprachgebrauch vereinfachend „Coronavirus“ genannt.

Das Krankheitsbild, das das SARS-CoV-2-Virus auslösen kann, ist COVID-19 (Corona Virus Disease 2019), eine Infektion der unteren Atemwege, die sich bis zu einer Lungenentzündung ausweiten kann. Folgen von bleibenden Schäden des Lungengewebes sind zum Beispiel Kurzatmigkeit. Über ihre heftige Erkrankung, die Folgen und warum sie für die freiwillige Nutzung der Kontakt-App ist, berichtet hier ab der 47. Minute die 48-jährige Politikerin Karolin Preisler. (Im Anschluß spricht der IT-Techniker Linus Neumann über die geplante Bluetooth-App.)

Wie kann ich mich vor Corona schützen?

Das Corona-Virus wird, wie viele anderen Viren auch, entweder durch Tröpfcheninfektion (Husten, Niesen, Sprechen) oder durch Schmierinfektion über kontaminierte (befallene) Oberflächen übertragen.[2] Laut [3] ist die überwiegende Übertragungsart die Tröpfcheninfektion.
Prof. Streeck, Leiter der Virologie Bonn, berichtete bei Markus Lanz am 31.3.20 von seinen ersten Studien-Erkenntnissen in Heinsberg, wonach in Haushalten von Corona-Infizierten beispielsweise auf Türklinken nur totes Virusmaterial gefunden wurde und keine Infektionen beim Einkaufen oder Friseur stattgefunden hatten. In Fragebogen für Infizierte wird gefragt nach Kontaktpersonen, mit denen man sich länger als 15 Minuten nahe unterhalten hat. Abstand-halten ist definitiv der wichtigste Schutz.

Die Themen 2 m-Abstandhalten bishin zu Ausgangssperre (Lockdown) wurden hier diskutiert: Der Virologe A. Kekulé sah Stand 16.3.2020 keine medizinische Indikation für eine Ausgangssperre, er empfahl Familien-Spaziergänge unter sich. Allerdings würde die Abstandsregel von 2 m zu häufig unterschritten. Manche Städte haben Gruppenbildung ab 2 oder 5 Personen verboten.

Schließungen von Kitas/Schulen und "Versammlungsverbote" dienen dazu, die Zahl gleichzeitig behandlungsbedürftiger Personen zu entzerren und die Krankenhäuser zu entlasten: Besonders infizierte Kinder und jüngere Menschen haben kaum/keine Symptome und stecken gleich den ganzen Haushalt samt Oma und Opa an. Dann ist die ganze Familie gleichzeitig betroffen und hat den Erreger schon längst weitergetragen bis die Covid-19-Erkrankung diagnostiziert wurde.

Es ist für Entscheidungsträger schwierig, die Angemessenheit der Maßnahmen einzuschätzen, ab wann der langfristige wirtschaftliche Schaden den gesundheitlichen Nutzen (besonders von sowieso sterbenden Kranken und Alten) übersteigt.

Immunsystem stärken

Ein starkes Immunsystem kann nicht davor schützen, das Virus zu bekommen, aber es kann den Ausbruch einer Erkrankung verhindern oder mildern. Je stärker das Immunsystem ist, desto schwächer ist normalerweise der Krankheitsverlauf. Um das Immunsystem zu stärken, hilft zum Beispiel Folgendes:

Hygiene

Um eine Ansteckung zu vermeiden, werden folgende Hygienemaßnahme empfohlen:

  • Abstand zu anderen Menschen halten, vor allem zu Infizierten: möglichst 2 Meter vom Gesicht; nur solche Menschen küssen, die sicher Corona-negativ sind.
  • Austrocknen der Schleimhäute in Mund und Hals vermeiden: öfter mal einen Schluck trinken (Magensäure tötet Viren ab, die sich nicht eingenistet haben)
  • Häufiges ausgiebiges Händewaschen: Die Seife* ist dabei egal: die fetthaltige Schutzschicht des Virus wird aufgelöst. Wichtig ist alle Handteile zu waschen und dies mindestens 20 bis 30 Sekunden zu machen.
  • Sich mit den Händen nicht ins Gesicht fassen, besonders nicht an die Schleimhäute (sprich Mund, Nase, Augen). Viren auf Haut oder Kleidung werden erst gefährlich, wenn sie von dort aus in den Rachen gelangen und sich einnisten.
  • In die Ellenbeuge husten/niesen oder Einmal-Wegwerf-Taschentuch benutzen.
  • In öffentlichen Einrichtungen und in Arztpraxen/Krankenhäusern: nach Berührung mit Menschen Desinfektionsmittel-Spender nutzen, sonst eigenes Desinfektionsmittel* mit dem Vermerk "gegen Viren" nutzen.
  • Die gängigen Atemmasken, grünen "OP-Masken" oder selbstgenähte "Schnutenstopp-Masken" bieten keinen sicheren Schutz vor einer Ansteckung, aber bremsen das Tröpfchenschleudern und die Versuchung, ins Gesicht zu fassen. Sicheren Schutz bieten lediglich FFP3-Masken*,[5] die fürs Pflegepersonal so dringend benötigt werden. Manche Geschäfte desinfizieren die Leiste der Einkaufswagen. Strickhandschuhe sind dort besser als nichts, bis man sich zuhause die Hände wäscht.

Impfung

Die wesentliche medizinische Maßnahme gegen Virusinfektionen sind Impfungen. Dazu werden abgeschwächte Virenstämme gezüchtet, die die gefürchtete Krankheit selbst nicht auslösen können, aber dennoch Immunreaktionen im menschlichen Körper hervorrufen. Werden diese Virenstämme dem Körper zugeführt, bildet dieser Antikörper, die für Monate, Jahre oder Jahrzehnte/lebenslang parat bleiben und Immunität bieten.[6] Andere Impfstoffe beruhen auf abgetöteten Viren.

Impfstoffe gegen den SARS-CoV-2 sollen ab April 2020 am Menschen getestet werden.[7] Für die Masse dürfte dieser nach Angabe des Virologen Dr. Christian Drosten frühestens im Sommer 2021 zu erwarten sein.[8]

Die Frage, ob es für die Gesundheit oder Pandemie-Vorsorge vorteilhafter ist zu impfen oder die jeweilige Krankheit durchzumachen, um dann womöglich gestärkt aus der Krankheit hervorzugehen, kann nicht eindeutig beantwortet werden. Die Beantwortung hängt stark von der Sichtweise des Betrachters, dessen Verständnis von Krankheit und Gesundheit sowie der Bereitschaft, Epidemien durch Massenimpfung zu vermeiden. Mehr dazu im Artikel Impfung.

Hilfe leisten

Gerade die immunstärkeren Jüngeren sind gefragt Nachbarschaftshilfe zu leisten für Ältere, die sich nicht vor die Haustür trauen. Aktuelle Hilfegesuche in deiner Nachbarschaft (anhand 90419) findest du zum Beispiel hier auf nebenan.de.

Jedoch sollte man dabei eines beachten: Je mehr verschiedene Haushalte man betreut, desto größer die Gefahr, dass man einen Virus in einem symptomfreien Haushalt aufgreift und zum nächsten verschleppt, bis man die Ansteckung entdeckt. Daher ist es umsichtiger, wenn man sich nur um einen Haushalt kümmert: Im Fall einer Ansteckung ist dieser der Endpunkt. Mehr dazu im Artikel Solidarität: wie man richtig hilft.

Was ist wenn ich mich infiziert habe?

Die Inkubationszeit bei COVID-19 beträgt im Durchschnitt 5 bis 6 Tage, kann aber auch bis zu 14 Tage dauern. 14 Tage besteht deshalb auch die von den Behörden verordnete Quarantänezeit.

Viral wurde eine angebliche Empfehlung aus Kanada oder Taiwan verbreitet, wonach man im Selbsttest (10 Sekunden Luft anhalten) herausfinden könne, ob man mit COVID-19 infiziert sei, ob das Lungengewebe sich schon verändert habe - allerdings ist das ein spätes Symptom, das dringender Krankenhausbehandlung bedarf. Laut Storychecker-Website Mimikama.at gibt es jedoch keine Gesundheitsbehörde, die den Selbsttest und das Wassertrinken im 15-Minuten-Takt empfiehlt.[9] Ebenso sinnfrei ist die Empfehlung, sich alle 20min die Hände zu waschen (besonders, wenn man zuhause ist) oder Massen an Vitamin C zu schlucken, die die Nieren mit der Ausscheidung der Überdosis belasten.

Mögliche Heilung

Ein Gegenmittel zum „Coronavirus“ gibt es Stand März 2020 aus medizinischer Sicht noch nicht. Medikamente führen zudem schnell zu Resistenzentwicklung und sind aufgrund der Wandelbarkeit von Viren nur kurze Zeit wirkungsvoll. Zur Behandlung von COVID-19 gibt es derzeit keine Medikamente, lediglich zur Linderung der Symptome.[2]

Das antivirale Mittel Remdesivir, das gegen Ebola entwickelt wurde, war in Tierversuchen auch gegen SARS wirksam, aber klinische Studien laufen Stand Ende März 2020 an. Erste Tests an Corona-Patienten sollen positiv gewesen sein.[10] Andere Medikamente setzen bei der Andockung des Virus an die Zellen an, indem sie einen Teil des Rezeptors unbrauchbar machen.

Ob und wie lange nach durchgemachter Krankheit Resistenzen entwickelt werden, ist Stand März 2020 noch nicht abschließend geklärt.[2] Es gilt aber als sehr wahrscheinlich, dass nach durchgemachter Krankheit Immunschutz besteht.[11] Manche Viren bleiben lebenslang im Körper, wie z.B. die Herpes-Viren, sie brechen zu bestimmten Zeiten mit typischen Symptomen aus und vergehen wieder. Manche Viren verursachen weitgehends einmalige Pandemien bevor sie verschwinden, manche tauchen saisonal immer wieder auf (Influenza).

Krankheitsverlauf und Sterberate

Bei weitem nicht jede SARS-CoV-2-Infektion muss zu einer Erkrankung führen. Ob COVID-19 ausbricht und wie die Krankheit verläuft, hängt im Wesentlichen von der Immunstärke des betroffenen Organismus ab. Es gibt zahlreiche Patienten, die auf SARS-CoV-2 positiv getestet wurden und keine Krankheitssymptome entwickelt haben.[2]

Es ist nicht bekannt, wie viele sich infiziert haben ohne Krankheitssymptome aufzuweisen, da nur ein sehr geringer Prozentsatz der Bevölkerung getestet wird und die Test-Kits für Klinikpersonal und deutliche Verdachtsfälle benötigt werden. Erste Studien werden von Prof. Streeck, Leiter des virologischen Institus Bonn, in Heinsberg erhoben.

Der Verlauf einer Erkrankung kann zudem sehr unterschiedlich sein, aggressiv oder glimpflich. Bei den leichteren Fällen – das sind ca. 80 % aller Fälle – hat man 2 Wochen lang Erkältungs-Symptome, wie zum Beispiel Schnupfen. Bei schwereren Verläufen muss man mit 3 bis 6 Wochen rechnen.[12] Bei etwa 5 % der Betroffenen ist ein Krankenhausaufenthalt nötig und bei nur etwa 2 % der Betroffenen muss derzeit mit einem tödlichen Verlauf gerechnet werden.[8]

Die Erkrankung COVID-19 verläuft in den meisten Fällen als grippaler Infekt und ist von einem Schnupfen oder einer echten Grippe (Influenza) klinisch nicht zu unterscheiden.
Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege[13]


Bei den unter 30 Jährigen ist der Prozentsatz der lebensgefährlichen Verläufe ähnlich wie bei der Influenza-Grippe unter 1 %.[14] Höchstes Risiko besteht für immunreduzierte Senioren über 75 Jahre und für Menschen mit Vorerkrankung, besonders an der Lunge.

Dennoch zeigte sich in Heinsberg (Deutschland, NRW), der Stadt mit dem gleich zu Beginn intensivsten unkontrollierten Ausbruch, dass von 100 positiv getesteten Personen nur 2 mit bestehender Lungenerkrankung zeitweise medizinische Behandlung (Beatmung) benötigten - der Rest verlief mit leichten bis mittelschweren Symptomen.[15] Nachdem

Corona-Zahlen und Vergleich mit anderen Viruserkrankungen

Tägliche aktualisierte Zahlen für Deutschland und die Welt siehst du beim Robert-Koch-Institut (nur von Gesundheitsämtern gemeldete Zahlen) oder in diesem "Corona-Monitor".

Ein Schwierigkeit in der Beurteilung dieser Zahlen besteht allerdings darin, dass bisher nur positive Testergebnisse erfasst werden, nicht aber die tatsächliche Anzahl der Getesteten. Es ist natürlich, dass bei täglich tausenden Tests die absolute Zahl der Infizierten rapide zunimmt. Die Zahlen lassen sich aber nicht wirklich vergleichen, wenn sie nicht zu der Anzahl der Getesteten in Relation gesetzt werden können.[16] Tests werden zudem in Deutschland bisher nur bei Erkrankten und besonderen Risikogruppen gemacht, es gibt aber Stand 28.3.2020 noch keine repräsentative Stichproben in der Bevölkerung, die eine solide Einschätzen der Infektionszahlen und ihrer Ausbreitung ermöglichen.

Ein weitere Schwierigkeit besteht darin, dass als Todesfälle alle gezählt werden, bei denen das Virus SARS-Co-V-2 im Körper gefunden wurde, und zwar unabhängig davon, ob der Patient an COVID-19 gestorben ist oder nicht. Die Zahlen geben somit keine Auskunft darüber, ob Patienten an oder nur mit COVID-19 verstorben sind. Von 2.000 in Italien untersuchten COVID-19 Todesfällen gab es nur drei, bei denen vor der Infektion keine Vorerkrankung bekannt waren. Alle anderen hatte bereits eine oder mehrere z.T. schwere Erkrankungen.[17]

Interessant sind deshalb vor allem die Kurven der Todesfälle und Infizierten über die Zeit, da sie mehr Aussagen über die Tendenz geben. Ziel vieler Regierungen ist es die Kurven abzuflachen - das englische Schlagwort in Social Media hierzu lautet #FlattenTheCurve. Tagesaktuelle Kurven mit den Zahlen der Johns Hopkins-Universität (Baltimore, USA) findest du auf dieser Seite der Financial Times.

Wie viele Corona-Patienten seit Januar 2020 weltweit bereits geheilt sind, siehst du in dieser Grafik von de.statista.com.

Die Sterberate von COVID-19-Infizierten liegt in Deutschland Stand 26.3.2020 bei 0,5 Prozent. Das ist im internationalen Vergleich relativ niedrig und hat vor allem damit zu tun, dass in Deutschland vergleichsweise viele Tests durchgeführt wurden.[18] In anderen Ländern wurde nicht so viel gemessen, sprich nicht so viele Infizierte gefunden. Deshalb ist die Covid-19-Sterberate anderer Länder offiziell meist höher als in Deutschland. Verschiedene Forscherteams kamen zum Beispiel zu dem Ergebnis, dass es in China 10 bis 40 mal so viele Erkrank­ungen gab als offiziell bestätigte Fälle[19].

Zum Vergleich:
Seit Oktober 2019 verursachte die saisonal aktive Influenza-Grippe in Deutschland etwa 120.000 Infektionen mit mehr als 200 Todesfällen.[20] Die stärkste Welle 2017/18 verursachte sogar 180.000 Fälle mit über 25.000 Todesfällen, zumeist über 60 Jahre alte Senioren.[21] Hier wurden keine so drastischen Maßnahmen eingeleitet wie beim Coronavirus - allerdings wurden auch nicht so viele Beatmungsgeräte benötigt.

Krankenhaus-Keime verursachten 2015 in Deutschland 500.000 Infektionen mit etwa 15.000 Todesfällen, davon 10 Prozent durch multiresistente Keime (MRSA, ESBL, VRE).[22]

Schon bei der Schweinegrippe und der 9 Monate währenden SARS-Pandemie 2002 hatte die WHO Millionen Tote prognostiziert. In Deutschland starben schließlich 250 Menschen infolge der Schweinegrippe - deutlich weniger als in jeder Saison durch die gewöhnliche Grippe. Der Impfstoff, den die Bundesländer damals teuer gekauft haben, musste vernichtet werden, weil ihn niemand mehr brauchte. In der Vergangenheit waren die Folgen der Angst regelmäßig weit schwerwiegender als die angstauslösende Gefahr selbst.[23]

Ein weiterer relativierender Vergleich: Die Zahl der bundesweit registrierten erfolgreichen Suizide betrug zum Beispiel 2017 über 9.200 Fälle,[24] davon weniger als die Hälfte über 65 Jahre, die bei Pandemien zur größten Risikogruppe zählen. Das Durchschnittsalter war 58 Jahre. Wie auch immer man das betrachten mag - die Natur ist hier nicht wirklich grausamer als menschengemachte Selbsttötung.

Persönlicher Standpunkt von Heike_W.

Im Februar habe ich den Artikel Sterbehilfe aktualisiert mit der Verfassungswidrigkeit des §217, aufgrunddessen Sterbewilligen die Ausgabe eines tödlichen Medikaments verweigert wird. Ich bin überrascht, mit welcher Vehemenz auch hier wieder Alte, Kranke und Dahinsiechende geschützt werden sollen vor ihrem letzlich unausweichlichen Tod.
In der Hysterie um die Rettung jeden Menschenlebens mit immensem, immun-reduzierendem Stress für Ärzte und Pflegepersonal erfährt man nichts darüber, wie Menschen gefragt werden, ob sie gerettet werden wollen. Privat fragen sich so mancher "Alte", wieso er in Zeiten der demoskopischen Vergreisung, der beängstigenden Altersarmut und des Pflegenotstands kontaktlos eingesperrt wird und an Lungenentzündung oder Influenza, aber nicht auch friedlich an der Coronainfektion sterben darf.

Entstehungsgeschichte

Als Ausgangsort der Corona-Viren gelten Wildtiere wie Fledermäuse und Schuppentiere. Diese werden auf chinesischen und afrikanischen Märkten gehandelt und sollen so in der Provinz Wuhan in China die Verbreitung des Virus ausgelöst haben.[2] Dies galt auch bei der SARS-Pandemie aus China und den Ebola-Epedemien in Afrika als Quelle: Viren wurden in dortigen Fledermäusen gefunden. Man fand heraus, das Fledermäuse ein so starkes Immunsystem haben, dass die Viren dort enorm "aufrüsten". Sie sind dadurch so resistent, wandlungsfreudig und aggressiv, dass sie sich einfach auf nicht so immunstarken Wirten wie Menschen weiterverbreiten können. Der derzeitige Corona-Virus entstand aus 2 anderen der gleichen Familie.[25]

Corona-Verbreitung in Deutschland vom 3. bis 9. März 2020

Chinesische Forscher hatten bereits im März 2019 in einem Fachjournal vor einem wahrscheinlichen Ausbruch einer neuen Coronavirus-Epedemie gewarnt und waren später von den Behörden verleugnet, sogar bedroht worden, davon nichts verlauten zu lassen.[26]Der chinesische Augenarzt, der Mitte Dezember an die Öffentlichkeit ging, war verhaftet worden und ist inzwischen unter einem Medienkrieg über die Wahrheit verstorben.[27]

Die Befürchtung, dass solche Viren aus Experimenten in der biologischen Kriegsführung stammen könnten, beschäftigt nicht wenige Menschen.[28] Zwar haben nahezu sämtliche Staaten ihre Programme zur Herstellung biologischer Waffen offiziell eingestellt, dennoch treten sie in Konflikten immer wieder auf.[29][30] Laboratorien, in denen mit Virenstämmen experimentiert werden, existieren weltweit, tatsächlich auch in Wuhan.[31]
Vermutungen, dass solche Kampfstoffe im Geheimen weiter entwickelt und ausgebracht werden, gelten als Verschwörungstheorien und werden von den Staaten aktiv bekämpft,[32] ebenso die Annahme, dass das „Coronavirus“ unkontrolliert aus einem Labor stammen könnte. Belastbare Anhaltspunkt für die bewusste oder versehentliche Verbreitung von Viren aus Laboren sind uns Stand März 2020 aber nicht bekannt.

Gesellschaftliche Auswirkungen

Nach Angabe namhafter Virologen lässt sich eine Verbreitung nicht wirklich verhindern.[8] Gegenmaßnahmen zum Coronavirus müssen deshalb nicht nur im ängstlichen Suchen nach Schutz, sondern vor allem auch in der Stärkung des Individuums und seines Immunsystems gesucht werden,[33] sowie der Reduktion der instinktiven Angst durch besonnene Aufklärung.

Staatliche Maßnahmen gehen häufig mit weiteren Einschränkungen der individuellen Persönlichkeitsrechte und Privatsphäre einher.[34] Je nach Regierung droht die Meinungsfreiheit weiter eingeschränkt. Die Diskussionen um das rechte Maß versus Massenhysterie und irrationaler Überreaktion verläuft unterschiedlich ruhig. Ob Öffnungszeit-Beschränkungen auf 18 Uhr und der reine Appell, soziale Kontakte zu vermeiden, die Ausbreitung wirklich hemmen ist fraglich.

Sowohl das Persönlichkeitsrecht als auch die Meinungsfreiheit sind in der Verfassung (Art. 2 und 5) geschützte Grundrechte, die jedoch in Ausnahmesituationen beschnitten werden können. Sinnvoll ist das, wenn in einer egozentrisch orientierten Gesellschaft die Freiwilligkeit nicht oder nicht schnell genug funktioniert und nur noch Verbote das Gemeinwohl sichern.

Wenn wir jetzt zudem alles runter fahren, haben wir mit etwas Glück nach zwei bis drei Wochen einen Zustand, der wieder zu handhaben wäre.

Alexander Kekulé, Virologe an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg


Die Regierungen haben die schwierige Aufgabe den wirtschaftlichen Schaden durch krasse Maßnahmen gegen die Schutznotwendigkeit abzuwägen. Sie müssen eine Verhältnismäßigkeit der Dinge ins Auge fassen.

Negative Folgen

Beängstigend für die Bevölkerung ist vermutlich weniger die vom Coronavirus verursachte Anzahl an Todesfällen, als die Neuartigkeit des Virus und seine noch wenig erforschte Auswirkung. Kontrollverlust ist beängstigend, es scheint allzu selbstverständlich, dass wir Kontrolle haben. Hilflosigkeit ruft auch das Wissen hervor, dass Viren nicht einfach durch ein Antibiotikum abgetötet werden können wie Bakterien. Die Behandlungsmöglichkeit von Virus-Infektionen ist eingeschränkter als bei anderen Infektionskrankheiten, man ist oftmals auf die Entdeckung eines geeigneten Impfstoffes angewiesen.

Wir haben im Moment Angst, durch das neue Virus zu sterben. Aber:
Wir haben zugleich kaum Angst, durch die Dinge zu sterben, die – im Moment – wahrscheinlicher sind, dass sie uns umbringen.
Zum Beispiel die normale Grippe.

Gerd Gigerenzer[23]


Manche Menschen vermeiden es, sich zu begegnen oder Blickkontakt zu halten. Infizierte werden in Quarantäne geschickt, gemieden und manchmal sogar sozial geächtet.[14] Die täglichen Meldungen von immer wieder neuen Infizierten führt zu einer deutlichen Beeinträchtigung des natürlichen Miteinanders in den zwischenmenschlichen Beziehungen.

Viele Menschen reagiere ängstlich und versuchen, sich vor möglichen Infektionen zu schützen, tätigen Hamsterkäufe (in Deutschland vor allem Klopapier). Besonders Senioren sind anfällig für die Verknüpfung mit Alpträumen aus Kriegszeiten, wenn sie pauschalisierte und dramatisierte Berichte von leeren Regalen hören. Statt Hamsterkäufe zu tätigen, kannst du zum Beispiel Fermentation nutzen* um Lebensmittel ohne Kühlschrank oder Herd haltbar zu machen.

Der wirtschaftliche Schaden durch das Coronavirus ist groß. Nicht alle erhalten Verdienstausfall ersetzt, Selbstständige und Unternehmen geraten in Existenznot. Flüge werden gestrichen, Grenzen geschlossen und Rückholaktionen organisiert, der internationale Handel zurückgefahren. Messen und Veranstaltungen werden abgesagt, Märkte ausgedünnt oder verboten, Betriebe beschließen Kurzarbeit und Entlassungen.

Reiseveranstalter, Hotels, Restaurants, Cafés und kleine Einzelhändler rechnen mit existenzbedrohenden Einbußen und bitten um Unterstützung durch den Kauf von Gutscheinen zur späteren Einlösung. Schulen und Kitas werden geschlossen, Bus- und Zugverkehr eingeschränkt.

Um lokale Händler zu unterstützen, die wegen Ausgangsbeschränkungen nun weniger Umsatz machen, aber auch online ausliefern, kannst du zum Beispiel folgende Angebote nutzen:

  • Die lokale Suche von ebay
  • Locamo* - Dort findest du über 3 Mio. Produkte von lokalen Einzelhändlern aus Deutschland

Sichtbar werden auch wirtschaftliche Folgen von Profitgier: Die Auslagerung der Herstellung von elementaren Medikamentenbestandteilen nach China zeigt jetzt eine bedenkliche Abhängigkeit, Pharmafirmen verlangen in Notzeiten horrende Summen für Medikamente und Regierungen versuchen Exklusiv-Rechte von Firmen anderer Länder zu erkaufen, die deren eigene Versorgung gefährden könnten.

Positive Folgen und Chancen

Coronakrise Chancen

Eine positive Folge des Coronaviruses ist das Sinken des CO2-Ausstoßes und der Feinstaub-Belastung: Satellitenbilder zeigen in China und Italien drastische Rückgänge, die politische Maßnahmen nicht erreichten.[35] Aus dem Weltraum waren die Städte Chinas viel besser/heller zu sehen als sonst.

Durch die Reduktion des öffentlichen Lebens und der Absage vieler Termine kommt es für manche zu einer gewissen Entschleunigung. Auf Eltern trifft dies nicht unbedingt zu, aber Singles oder Paare ohne Kinder haben eventuell auf einmal viel unausgefüllte Zeit daheim - vor allem dann, wenn der Arbeitgeber zusätzlich Kurzarbeit angesetzt hat oder vorerst gar nicht mehr gearbeitet werden kann.

Diese eventuell zusätzliche (Aus)Zeit könnte man zur Besinnung oder (Neu)Ausrichtung nutzen. Denn manch einer ist mit seinem derzeitigen Leben unzufrieden und/oder gestresst davon. Vielleicht kann die durch das Virus auferlegte Zwangspause auch dazu führen, dass man auch über die Krise hinaus achtsamer mit sich und der einem zur Verfügung stehenden Zeit umgeht.

Dem destruktiven Hype, der sich bei Massenveranstaltungen wie Fußball entwickelt hat, wird durch Veranstaltungsverbote ("Geisterspiele") und letztlich auch Infektionen innerhalb der Vereine der Nährboden entzogen. Dies könnte eine heilsame Wirkung auf destruktive Tendenzen haben.

Durch das Organisieren von Nachbarschaftshilfen wächst die Empathie wieder, sowie ein Solidaritäts- und Fürsorgegefühl.

Womöglich bleiben viele bei der nächsten Epedemie gelassener.

Allgemeines zu Viren

Was ist ein Virus?

Coronavirus im Elektronenmikroskop

Viren sind organische Zellstrukturen, die über keinen eigenen Stoffwechsel verfügen. Sie sind deshalb auf den Stoffwechsel der Wirtszelle angewiesen. Sie können ohne Wirt nicht existieren und sind ohne Wirt auch nicht fortpflanzungsfähig. Viren sind wie Programme, die sich in die DNA der Wirtszelle einschleusen und dort die Steuerung übernehmen. Virologen zählen sie nicht zu den Lebewesen, sondern zu „dem Leben nahestehenden Organismen“.[6]

Stand Frühjahr 2020 sind circa 3.000 Virenarten bekannt. Viren befallen Zellen von Pflanzen, Pilzen, Tieren und Menschen. Sie können sogar Bakterien befallen, solche Viren werden dann Bakteriophagen genannt. Die Wissenschaft, die sich mit Viren befasst, heißt Virologie.[6]

Der Ursprung von Viren ist nicht bekannt. Eine Theorie besagt, dass es sich um Degenerationsprodukte von Zellen handelt, d.h um ehemalige Zellen, die ihre eigene Lebensfähigkeit eingebüßt haben und nur noch auf Kosten anderer Organismen leben können.[6]

Variabilität der Viren

Viren sind zwar keine Parasiten, da sie keine Lebewesen darstellen, sie verhalten sich aber extrem parasitär. Sie sind zudem sehr variabel, d.h. sie ändern schnell und häufig ihre Struktur und passen sich den geänderten Gegebenheiten an. Aus diesem Grund entwickeln sie schnell Resistenzen gegen Medikamente und Impfungen.

So muss die Grippeimpfung jedes Jahr erneuert und den neuen Erscheinungsformen der Influenza-Viren angepasst werden. Die Schwierigkeit liegt darin, die wahrscheinlichste Veränderung vorauszusehen. Oft fehlt später bei den 4 ausgewählten Erscheinungsformen dann doch eine und so kommt es, dass manche Menschen trotz Impfung erkranken.

Typische Virenerkrankungen

Meldungen von Epidemien erscheinen nahezu jährlich in den Medien, z.B über Schweinegrippe, Vogelgrippe oder das Ebola-Virus. Typische Virenerkrankungen sind die Grippe (Influenza), Masern, Mumps, Röteln, Windpocken, Herpes, Warzen, Diarrhoe, Hanta-Virus, FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis, Hirnhautentzündung durch Zeckenbiss) und Pfeiffersches-Drüsenfieber. In der Vergangenheit fürchtete man vor allem Hepatitis, Kinderlähmung (Polio), Gelbfieber, AIDS (HIV) und Tollwut, nachdem die Pocken durch weltweiter Massenimpfungen ausgerottet waren. Heute sind es in manchen Gegenden das Ebolafieber, Dengue-Fieber, SARS und eben das „Coronavirus“.

Metaphysische Ursache von Virus-Epidemien

Der spirituelle Schriftsteller Heinz Grill geht auf der Basis eines ganzheitlich orientierten Menschenbildes davon aus, dass das Auftreten solcher Krankheiten nicht nur äußere Faktoren sondern auch innere Ursachen aufweisen muss. Er schreibt zum Coronavirus:

Grundsätzlich entstehen Pathologien nur dann, wenn es im gesamten ökologischen und humanitären Gleichgewicht größere Verschiebungen gibt.
Die Auseinandersetzung mit den Ängsten und Suggestionen stärkt die Abwehrkraft.

Heinz Grill[33]


Solche Verschiebungen im ökologischen und humanitären Gleichgewicht entstehen demnach z.B. dann, wenn

  • sich die Schere zwischen Arm und Reich zu weit aufspannt,
  • es aufgrund von Kriegen und Hungersnöten zu Flüchtlingsströmen kommt
  • durch Lügen und Manipulationen Anfeindungen und Spaltungen in der Gesellschaft entstehen
  • eine skrupellose Ausbeutung der Natur, welche zu Umweltverschmutzung und Aussterben zahlreicher Tierarten führt.

Nach dieser Sichtweise entstehen epidemieartige Krankheiten vor allem dann, wenn der Mensch destruktiv in das soziale Gleichgewicht bzw. in das Gleichgewicht der Natur eingreift. Die Krankheit erfüllt dann ihren Sinn, dieses Gleichgewicht wieder herzustellen.

Rudolf Steiner führte in einem Vortrag 1910 aus, dass beispielsweise die Pocken in einer Epoche ausgebrochen sind, in der die Menschen vermehrt Neigungen zu bestimmten seelischen Defiziten entwickelt hatten. Die Pocken-Impfung konnte dann zwar die Krankheit eindämmen, aber nicht die seelischen Defizite ausgleichen. Die Entwicklungsanforderung bleibt nach Steiner weiter bestehen und muss dann auf anderen Wegen bewältigt werden.[36]

Diese Sichtweise deutet ebenfalls darauf hin, dass einer epidemieartigen Ausbreitung von Krankheiten zumindest größere Disharmonien im humanitären Gleichgewicht zugrunde liegen müssen.

Nach Rudolf Steiner ist das Virus nicht die Ursache der Erkrankung, sondern eine Folge der Disharmonie. Viren und Bakterien halten sich vermehrt dort auf, wo Krankheitsherde entstehen. Wo Krankheitsherde sind, fühlen sie sich wohl.[37] Auch der berühmte englische Arzt Dr. Edward Bach bemaß den materiellen Begleiterscheinung einer Erkrankung nur eine untergeordnete Bedeutung bei. Er sah die Ursache primär in seelischen Defiziten, auf die die Krankheiten hinweisen.[38]

Der Einfluss von Ängsten

Der Krankheitsverlauf hängt nicht nur von der körperlichen Verfassung bzw. von der Immunstärke, sondern auch von der psychischen Verfassung des Betroffenen ab. So sollen Krankheitsverläufe bei sehr ängstlichen und panischen Patienten weitaus aggressiver sein, als bei Patienten, die der Virusinfektion gelassener gegenüberstehen oder diese sogar zu einer Besinnungspause nutzen.

Rudolf Steiner betont die ungünstige Auswirkung von Ängsten, die der Einzelne allzu leicht in Folge von Epidemien entwickelt:

Wenn man nichts anderes vorbringen kann vor sich selber als Furcht vor den Krankheiten, die sich rundherum abspielen in einem epidemischen Krankheitsherd und mit dem Gedanken der Furcht hinein schläft in die Nacht, so erzeugen sich in der Seele die unbewussten Nachbilder, Imaginationen, die durchsetzt sind von Furcht. Und das ist ein gutes Mittel, um Bazillen zu hegen und zu pflegen.

Rudolf Steiner[37]


Immunstärke bedeutet auch die Kraft, sich einer Sache gegenüberstellen zu können bzw. diese im eigenen Leben zu integrieren, während die Angst allzu leicht Ausweichmechanismen in Gang setzt, die das Immunsystem weiter schwächen.

Nach dem Risikoforscher Prof. Gerd Gigerenzer, Direktor des Harding-Zetrums für Risikokompetenz, sind es vor allem die unbekannten Faktoren, die den Menschen Angst einflößt. Es sind Schockrisiken, vor denen er sich fürchtet, z.B. dass viele Menschen in einem kurzen Zeitraum ums Leben kommen.

Hinzukommt, dass die Medien verstärkt über das Coronavirus berichten. Um nicht in der teilweise angstmachenden Medienflut über Corona unterzugehen, kann es hilfreich sein, wenn du dich immer zu einem festen Tageszeitpunkt (mit einer maximalen Dauer) über die Neuigkeiten informierst.

Spirituelle Deutung

Ausbruch - Zusammenbruch - Durchbruch: wo die Mobilisation der Masse nicht zu genügend Aktion bezüglich der Umwelt-Bedrohung führen konnte, dort hat die massenhafte individuelle Bedrohung mit dem Tod plötzlich einschneidende Maßnahmen hervorgerufen. Das hat erstaunlich gut funktioniert, mit positiven Folgen für die Umwelt und die dringende Notwendigkeit zur Besinnung.

Für eine spirituelle Einordnung der SARS-CoV-2-Ausbreitung erscheint es nicht unwesentlich, dass vor allem ältere Menschen von der Krankheit betroffen sind. Kleine Kinder oder Schwangere zeigen so gut wie keine Krankheitssymptome.[2] Junge Menschen und insbesondere kleine Kinder befinden sich in einer enormen Entwicklungsdynamik. Fast täglich bewältigen sie große Lern- und Entwicklungsschritte, während ältere Menschen viel eher dazu neigen, in ihrer Entwicklung zu stagnieren oder sich in die eigenen Gewohnheiten und Strukturen zurückzubinden.

Während für jüngere Menschen Entwicklungsschritte nahezu allein vonstattengehen, müssen ältere Menschen ab dem 30. bis 40. Lebensjahr ihre Entwicklungsschritte zunehmend selbst durch bewusst gewählte Ziele und und bewusst getätigte Lernschritte hervorbringen. Die Deutung ist, dass das Virus hier eingreift. Es bedient sich des Zellkerns und damit zu einem gewissen Grad der Genetik des Menschen. Es fordert den Menschen heraus, sich nicht nur aus der Vergangenheit, d.h. aus der genetischen Prägung zu organisieren, sondern zunehmend aus bewusst gewählten Gedanken, die noch nicht Teil der eigenen Genetik geworden sind.

Eine Virus-Infektionen weist Parallelen zu den Lügen und Suggestionen auf, die das politische und gesellschaftliche System heute prägen. So wie diese das Bewusstsein unterwandern und einnehmen, so unterminiert das Virus auf der physischen Ebene die genetische Struktur der Zellen. Heinz Grill konstatiert in seinem Artikel zum „Coronavirus“, dass je mehr der Einzelne lernt, sein Leben aus selbst gewählten Gedanken zu führen und seine Beziehungen aus weiser Übersicht zu ordnen, er um so freier wird von untergründigen Einflussnahmen. Die heutige Zeit mit ihren Manipulationen und Suggestionen fordert den Einzelnen geradezu dazu auf, sein Denken mit klaren und objektiven Vorstellungen zu schulen und sich nicht seine Meinung von anderen vorgeben zu lassen.[33]

Der Friedensforscher Dr. Daniele Ganser betont ebenfalls die Notwendigkeit der Achtsamkeit. Nach seiner Ansicht nimmt der Mensch alles was er hört und liest unmittelbar in sein Bewusstsein auf. Er ist dadurch manipulierbar und leichter von der Angst geleitet. Der Mensch besitzt aber auch die Fähigkeit, seine Gedanken zu beobachten und kann sich durch eigenständige Gedanken- und Beobachtungsprozesse von manipulierenden Einflüssen befreien.[39]

Gerade die Angst verstärkt die Rückbindung an die eigene Subjektivität und erschwert ein natürliches und freudiges Miteinander zwischen Menschen. Das Virus fordert deshalb gewissermaßen den Menschen dazu heraus, sich nicht in seine eigene subjektive Welt zurückzubinden, sondern sein Leben mit aktiver Zielsetzung und eigenständiger Gedankenbildung zu führen.[33]

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    Stark gegen Corona - Entdecke die besten Methoden um deine körpereigenen Abwehrkräfte zu aktivieren und schnell und effektiv zu stärken
    Stichworte Gesundheit, Ernährung, Autoimmunerkrankung, Naturheilverfahren, Coronavirus, Immunsystem
  • Zusammen positiv - Das Beste aus der Krise machen! von Jakob Bantleon. Bleistift.png
    Wie machen wir das Beste aus dieser Zeit?
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    Wege aus der individuellen und gesellschaftlichen Krise
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  • Chronische-Infektionen-Kongress von Sören Schumann. Bleistift.png
    Chronische Infektionen verstehen und erfolgreich behandeln
    Stichworte Gesundheit, Borreliose, Ernährungtipps, Chronische Krankheiten, Coronavirus, Multiresistene Keime, Behandlung
  • 2. Homöopathie-Kongress von Gabi Schörk, Mathias Berner, Doris Berner. Bleistift.png
    United to heal - Vereint zur Heilung
    Stichworte Gesundheit, Heilung, Homöopathie, Prävention, Körper, Seele, Balance, Coronavirus, Immunsystem

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  1. siehe Coronaviridae auf Wikipedia
  2. a b c d e f Antworten auf häufig gestellte Fragen zum Coronavirus SARS-CoV-2 vom Robert Koch Institut, Stand 10.3.2020
  3. Factsheet zu SARS-COV-2, abgerufen am 19.3.2020
  4. Das Corona-Virus Goetheanum, zuletzt abgerufen am 27.3.2020
  5. Coronavirus: Das wissen wir – und das nicht, abgerufen am 14.3.2020
  6. a b c d siehe Artikel Viren auf Wikipedia
  7. Medizin-heute Impf-Tests am Menschen ab April
  8. a b c Coronavirus: Wie gut ist Deutschland vorbereitet? in der ZDF-Mediathek vom 27.2.2020
  9. Coronavirus / COVID 19: „So werden die Menschen in Kanada informiert.“, abgerufen am 17.3.2020
  10. Hilft Remdesivir hilft gegen Covid-19?, zuletzt abgerufen am 19.3.2020
  11. Affen nach Covid-19-Erkrankung immun gegen Coronavirus von Von Julia Köppe im Spiegel, 17.03.2020
  12. SARS-CoV-2 auf Wikipedia abgerufen am 11.3.2020
  13. am 6.3.2020 in einer Allgemeinverfügung des StMGP zum Besuch von Schulen, Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen und Heilpädagogischen Tagesstätten
  14. a b Coronavirus: So gefährlich ist es wirklich – Faktencheck auf MrWissen2go am 4.4.2020 auf YouTube hochgeladen
  15. Interview mit einem Heinsberger Allgemeinmediziner bei Markus Lanz 17.3.2020
  16. A fiasco in the making? As the coronavirus pandemic takes hold, we are making decisions without reliable data von John Ioannidis, Medizinprofessor an der Stanford University am 17.3.2020, abgerufen am 28.3.2020
  17. Die Zahl der Todesopfer durch die Corona-Pandemie ist in Italien besonders hoch. Woran liegt das? von Matthias Rüb in der FAZ vom 20.3.2020, abgerufen am 28.3.2020
  18. Warum ist die Todesrate in Deutschland bislang so niedrig?, abgerufen am 27.3.2020
  19. COVID-19: Wie die Epidemie in Wuhan (vorerst) überwunden wurde, vom 12.3.2020, abgerufen am 27.3.2020
  20. Influenzagrippe 2019/20abgerufen 16.3.20
  21. Grippewelle war tödlichste in 30 Jahren Ärzteblatt vom 30.9.2019, abgerufen am 17.3.2020
  22. 15.000 Tote/Jahr durch Krankenhauskeime Ärztezeitung von 20.10.16, abgerufen am 12.3.2020
  23. a b Wir müssen vor unserer eigenen Angst Angst haben, Prof. Dr. Gerd Gigerenzer in der ZDF-Mediathek vom 7.3.2020
  24. Statistik Selbstmord, abgerufen am 17.3.2020
  25. Warum sind Fledermaus-Viren so tödlich abgerufen 12.3.20
  26. Chinesische forscher befürchteten schon im März 2019 neues Coronavirus abgerufen 12.3.20
  27. Chinesischer Arzt, der zum Schweigen gebracht wurde ist nun selbst am Virus verstorben abgerufen am 12.3.20
  28. Tagesdosis 5.3.2020 – Wem nützt Covid-19? Ein öffentliches Nachdenken über Corona und ihre Freunde von Hermann Ploppa auf KenFM, abgerufen am 10.3.2020
  29. Biologische Waffe auf Wikipedia, abgerufen am 10.3.2020
  30. Die Sporen des "biologischen Tschernobyls" von Kai Kupferschmidt in der SZ vom 17.8.2016
  31. Wuhan-Virus – Situation ist kritischer als dargestellt von Dirk Müller auf YouTube, hochgeladen am 27.1.2020
  32. WHO sucht bei Coronavirus Zusammenarbeit mit Google auf mdr-Aktuell vom 3.2.2020
  33. a b c d Der Coronavirus: Die Auseinandersetzung mit den Ängsten und Suggestionen stärkt die Abwehrkraft, abgerufen am 10.3.2020
  34. Wenn der Coronavirus die Grundrechte angreift von Christian Geinitz in der FAZ vom 27.2.2020
  35. Norditaliens Emissionen gesunken, zuletzt abgerufen am 19.3.2020
  36. Vortrag von Rudolf Steiner vom 25.5.2010 in GA 120 S. 169 f.
  37. a b Stichwort Epidemien von Rudolf Steiner im Rudolf Steiner Verlag, mit "Bazillen" sind bei Rudolf Steiner nicht nur bestimmte Bakterienarten gemeint, sondern auch die damals noch wenig erforschten Viren.
  38. siehe Artikel zu Edward Bach auf Secret Wiki
  39. Dr. Daniele Ganser über Angst in der Gesellschaft Vortrag am Angstfrei-Kongress auf YouTube, hochgeladen am 15.2.2020

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