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Coronavirus

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Coronavirus
3D-Schema eines Coronavirus mit seiner Strahlenkrone

Coronavirus ist die Bezeichnung einer Virenfamilie. Das SARS-CoV-2 ist ein neuartiger Virus, der erstmals im Dezember 2019 in China entdeckt wurde und besonders die Lunge schädigt. Die Erkrankung, die bei dieser Virus-Infektion auftreten kann, ist COVID-19.

Bei Verdacht auf Ansteckung wird dringend empfohlen einen Arzt oder örtliche Leitstelle telefonisch zu kontaktieren - gegebenenfalls wird dann ein Test nach Hause geschickt. Falls man infiziert ist, ist häusliche Quarantäne fast immer ausreichend.

In diesem Artikel erfährst du Fakten und Hintergründe zu COVID-19, wie du dich vor Corona schützen kannst, wie die Krankheit verlaufen kann, allgemeines zu Viren und eine spirituelle Deutung des Coronaviruses.

Corona, SARS-CoV-2 und COVID-19

Corona ist lateinisch und heißt „Kranz“. Der Name Coronavirus kommt daher, weil die Viren dieses Stammes im Elektronenmikroskop mit ihren Fortsätzen an der Kugeloberfläche eine Art Strahlenkranz aufweisen. Die Form des Kranzes ist vergleichbar der Form der Sonnenkorona[1].

Coronavirus ist die Bezeichnung für eine bestimmten Viren-"Familie", die erstmals 1960 entdeckt wurde. Es gibt zahlreiche solcher Viren-"Familien". Die bekanntesten sind die Herpes-Viren (verursachen Lippenbläschen bis Gürtelrose). Eine Untergattung der Corona-Viren sind die SARS-Viren (erstmals aufgetaucht bei der Pandemie 2003) und davon wieder eine Untergattung ist das im Herbst 2019 entdeckte SARS-CoV-2. Dieser SARS-CoV-2 (vormals 2019-nCoV) wird gegenwärtig (Frühjahr 2020) im allgemeinen Sprachgebrauch vereinfachend „Coronavirus“ genannt.

Eine Eigenschaft der respiratorischen Corona-Viren, das heißt die Atemwegserkrankungen auslösen, ist ihr saisonales Auftreten, ähnlich wie bei der Influenza. Sie Welle beginnt im Herbst, hat ihren Höhepunkt im Februar/März und endet in April/Mai. Da man die Eigenschaften dieses neuen Corona-Virus noch nicht kannte, verhängte man sofort ein Veranstaltungsverbot. In heftiger Kritik steht inzwischen der Lockdown, der (erst) im bereits absteigenden Kurventeil verhängt wurde und trotz neuer Erkenntnisse ursächlich gesprochen wurde für den eigentlich erwartbaren, natürlich verlaufenden Abstieg der Kurve. Die Maßnahmen erscheinen vielen im Sommer mit vereinzelten Hotspots völlig überdimensioniert und gar kontraproduktiv, wie erfahrene Infektionsärzte wie Prof. Bhakdi (Infektions-Epidemiologe) schon früh betonten.

Das äußere Krankheitsbild, das das SARS-CoV-2-Virus auslösen kann, ist COVID-19 (Corona Virus Disease 2019), eine Infektion der unteren Atemwege, die sich bis zu einer Lungenentzündung ausweiten kann. Folgen von bleibenden Schäden des Lungengewebes sind zum Beispiel Kurzatmigkeit. Inzwischen wurden in Obduktionen auch Gefäßwand-Entzündungen im ganzen Körper festgestellt die zu Blutgerinseln mit tödlicher Embolie führen.
Über ihre heftige Erkrankung, die Folgen und warum sie für die freiwillige Nutzung der Kontakt-App ist, berichtet hier ab der 47. Minute die 48-jährige Politikerin Karolin Preisler. (Im Anschluß spricht der IT-Techniker Linus Neumann über die geplante Bluetooth-App.) Mehr über die Mitte Juni veröffentlichte App hier.

Wie kann ich mich vor Corona schützen?

Bis Juni 2020 haben sich folgende Risiko-Faktoren für eine Ansteckung herauskristallisiert:

  • viele Menschen ohne Abstand auf engem Raum
  • in geschlossenen Räumen mit mangelndem Luftaustausch/Zirkulation (Cluster-Effekt, Ischgl soll für 45% der Infektionen in Deutschland verantwortlich sein)
  • Kälte - in den Fleischfabrik-Hotspots fanden die Arbeiten in kalten Räumen und in lauten, engen Kantinen statt. Die Verläufe waren aber wohl mild, so dass sie nicht auffielen durch Krankenhausaufenthalte[2] Der saisonale Abfall der Kurve unterstützt diese Beobachtung
  • enger Kontakt über mehr als 15 min
  • offenes Husten/Niesen, Singen, Brüllen (Kirchen-Hotspots)
  • Alter 65+ und Abwehr-schwächende Vorerkrankungen (insbesondere an Lunge, Gefäße, Immununterdrückung bei Krebs/Transplantation), besonders gefährdet sind Pflegeheime
  • Kinder unter 10 Jahre haben sich als kaum infektiös erwiesen
  • Für nicht-Weiße hat sich das Ansteckungsrisiko um bis zu 4 Mal höher gezeigt, wie in England bei Krankenhaus-Mitarbeitern beobachtet worden war [3]

Das Corona-Virus wird, wie viele anderen Viren auch, entweder durch Tröpfcheninfektion (Husten, Niesen, Sprechen) oder durch Schmierinfektion über kontaminierte (befallene) Oberflächen übertragen.[4] Laut dem Robert-Koch-Institut ist die überwiegende Übertragungsart die Tröpfcheninfektion.[5]

In der Sendung von Markus Lanz am 31.3.20 berichtete bereits Prof. Streeck, Leiter der Virologie Bonn, von seinen ersten Studien-Erkenntnissen in Heinsberg, wonach in Haushalten von Corona-Infizierten beispielsweise auf Türklinken nur totes Virusmaterial gefunden wurde und keine Infektionen beim Einkaufen oder Friseur stattgefunden hatten. In Fragebogen für Infizierte wird nach Kontaktpersonen gefragt, mit denen man sich länger als 15 Minuten nahe unterhalten hat. Abstand-halten und Händewaschen ist der wichtigste Schutz, damit möglichst keine Viren auf die Schleimhäute gelangen. Die Schwere der Covid-19-Erkrankung hängt auch von der Anzahl der Viren ab, die auf Schleimhäute und in die Lunge gelangen.

Immunsystem stärken

Ein starkes Immunsystem kann nicht davor schützen, das Virus zu bekommen, aber es kann den Ausbruch einer Erkrankung verhindern oder mildern. Je stärker das Immunsystem ist, desto schwächer ist normalerweise der Krankheitsverlauf. Um das Immunsystem zu stärken, hilft zum Beispiel Folgendes:

  • regelmäßig an der frischen Luft bewegen
  • Sonnenlicht im vernünftigen Maße[6]
  • mehr schlafen
  • gesunde Ernährung
  • regelmäßige Entspannung und/oder Meditation
  • Das Antioxidans Vitamin C stärkt erwiesenermaßen das Immunsystem, jedoch sind hochdosierte Vitamin C-Einnahmen umstritten: Während die WHO keinerlei Nutzen darin sieht, empfehlen andere eine intravenöse Hochdosis-Therapie mit Hinweis auf Erfolge bei Klein-Studien in Shanghai mit Infusionen von 10 bis 20 Gramm Vitamin C.[7] Ergebnisse einer Studie in Wuhan liegen Stand 6.4.20 noch nicht vor.[8]
  • Weitere Anregungen um dein Immunsystem zu stärken, findest du zum Beispiel bei Online-Kongressen, die sich der Corona-Thematik widmen. Hier ist eine Liste dieser Online-Kongresse.

Hygiene

Um eine Ansteckung zu vermeiden, werden folgende Hygienemaßnahme empfohlen:

  • Abstand zu anderen Menschen halten, vor allem zu Infizierten: möglichst 2 Meter vom Gesicht; nur solche Menschen küssen, die sicher Corona-negativ sind.
  • in die Ellenbeuge husten/niesen oder Einmal-Wegwerf-Taschentuch benutzen
  • häufiges ausgiebiges Händewaschen: Die Seife* ist dabei egal: die fetthaltige Schutzschicht des Virus wird aufgelöst. Wichtig ist alle Handteile zu waschen und dies mindestens 20 bis 30 Sekunden zu machen.
  • sich mit den Händen nicht ins Gesicht fassen, besonders nicht an die Schleimhäute (sprich Mund, Nase, Augen): Viren auf Haut oder Kleidung werden erst gefährlich, wenn sie von dort aus in den Rachen gelangen und sich einnisten.
  • in öffentlichen Einrichtungen und in Arztpraxen/Krankenhäusern: nach Berührung mit Menschen Desinfektionsmittel-Spender nutzen, sonst eigenes Desinfektionsmittel* mit dem Vermerk "gegen Viren" nutzen.
  • die gängigen Atemmasken, grünen "OP-Masken" oder selbstgenähte "Schnutenstopp-Masken" bieten keinen sicheren Schutz vor einer Ansteckung. Dennoch gilt seit dem 29.4.2020 eine deutschlandweite Maskenpflicht für das Einkaufen, Arztbesuche, Behördengänge und das Nutzen Öffentlicher Verkehrsmittel. Damit soll in erster Linie verhindert werden, dass ein (unbemerkt) Erkankter andere ansteckt, weil die Maske das Tröpfchenschleudern bremst. Sicheren Schutz jedoch bieten lediglich FFP3-Masken*,[9] die fürs Pflegepersonal so dringend benötigt werden.
  • Manche Geschäfte desinfizieren die Leiste der Einkaufswagen. In der Heinbergstudie wurden auf Türklinken in infizierten Haushalten keine lebensfähigen Viren nachgewiesen und die Erkrankungsschwere hing von der Menge der auf Schleimhäute geratenen Viren ab: das macht das Risiko dort gering.

Impfung

Die wesentliche medizinische Maßnahme gegen Virusinfektionen sind Impfungen. Dazu werden abgeschwächte Virenstämme gezüchtet, die die gefürchtete Krankheit selbst nicht auslösen können, aber dennoch Immunreaktionen im menschlichen Körper hervorrufen. Werden diese Virenstämme dem Körper zugeführt, bildet dieser Antikörper, die für Monate, Jahre oder Jahrzehnte/lebenslang parat bleiben und Immunität bieten.[10] Andere Impfstoffe beruhen auf abgetöteten Viren.

Während Massen-Impfungen bei Diphtherie, Masern, Polio, Ebola, Pocken sinnvoll sind, macht Impfung bei saisonal veränderlichen Viren nur für Risikogruppen Sinn. Daher wird die von der Regierung angestrebte Corona-Zwangsimpfung als Körperverletzung betrachtet (Sie würde nur den teuren Kauf des Impfstoffs rechtfertigen.)

Impfstoffe gegen den SARS-CoV-2 sollen ab April 2020 am Menschen getestet werden.[11] Für die Masse dürfte dieser nach Angabe des Virologen Dr. Christian Drosten frühestens im Sommer 2021 zu erwarten sein.[12] Es zeigt sich allerdings in England, dass es schwierig wird, mit großen Studien den Impfschutz zu überprüfen, da die Wahrscheinlichkeit, auf einen Erkrankten zu treffen rasant abgenommen hat.

Dr. Bakhti warnt dringend vor unnötiger Impfung, da als Nebenwirkungen Autoimmunkrankheiten entstehen und Überreaktionen des Immunsystems antrainiert werden können. Außerdem sind Menschenversuche in diesem Fall sinnlos, wenn die Verträglichkeit nicht an den Risikogruppen - den Senioren - getestet werden,sondern an jüngeren Leuten, die sich anbieten weil sie vielleicht Geld benötigen.[13]

Die Frage, ob es für die Gesundheit oder Pandemie-Vorsorge vorteilhafter ist, zu impfen oder die jeweilige Krankheit durchzumachen, um dann womöglich gestärkt aus der Krankheit hervorzugehen, kann nicht eindeutig beantwortet werden. Die Beantwortung hängt stark von der Sichtweise des Betrachters, dessen Verständnis von Krankheit und Gesundheit sowie der Bereitschaft, Epidemien durch Massenimpfung zu vermeiden. Mehr dazu im Artikel Impfung.

Schutz durch die Politik

Grundsätzlich ist jeder selbst verantwortlich, nach seinem individuellen Schutzbedürfnis zu handeln und leben, also zum Beispiel in Quarantäne zu bleiben. Das war die Praxis in Schweden. Je mehr diese Verantwortung beim Bürger bleibt zur Umsetzung, desto weniger politische Macht muß ausgeübt werden. Viele tendieren dazu, diese Eigenverantwortung auf andere abzuladen. Das führt dazu, dass die Politik als Autorität gefordert wird, dass Bürger ihre Mitbürger mit Beschwerden, Hetzreden bedenken und denunzieren.

Die Themen 2 m-Abstandhalten bis hin zu Ausgangssperre (Lockdown) wurden Mitte März nach einigen Diskussionen wie zum Beispiel hier im Ärzteblatt[14] durchgesetzt: Am 23. März 2020 wurde ein deutschlandweiter Lockdown beschlossen, der seit Ostern 2020 schrittweise gelockert wird. Dabei gehen die einzelnen Bundesländer unterschiedlich vor.

Die Schließungen von Kitas/Schulen und "Versammlungsverbote" Mitte März 2020 dienten dazu, die Zahl gleichzeitig behandlungsbedürftiger Personen zu entzerren und die Krankenhäuser zu entlasten: Besonders infizierte Kinder und jüngere Menschen haben kaum/keine Symptome und könnten eventuell den ganzen Haushalt samt Oma und Opa anstecken. In diesem Fall wäre die ganze Familie gleichzeitig betroffen und kann den Erreger schon längst weitergetragen haben, bis die Covid-19-Erkrankung diagnostiziert wurde.

Es ist für Entscheidungsträger schwierig, die Angemessenheit der Maßnahmen einzuschätzen, ab wann der langfristige wirtschaftliche Schaden den gesundheitlichen Nutzen (besonders von sowieso sterbenden Kranken und Alten) übersteigt. Ziel der politischen Schutzmaßnahmen ist es, dass Gesundheitssystem zu entlasten und wahrscheinlich die Bevölkerung lieber per Impfung zu immunisieren als durchseuchen zu lassen.
Dazu wurden Gesetze geändert, die es nun anstelle der medizinisch fundierten WHO auch der Politik/Regierung erlauben Infektions-Notstand auszurufen und zu bestimmen, wie lange freiheitseinschränkende, undemokratische Maßnahmen aufrecht erhalten werden. Hier zum Beispiel die eindringliche Warnung von Prof. Bhakdi über das gefährliche antidemokratische Treiben der Politiker. Er ist schockiert darüber, dass die Bevölkerung dies so hinnimmt.

Der Widerstand in der Bevölkerung ist groß geworden, da die Maßnahmen im Angesicht der zunehmenden Faktenlage grob unverhältnismäßig erscheinen und einen Untersuchungsausschuß fordern. Man fürchtet, dass die Gesetzesänderungen, die Politiker eingeschlichen haben, später als Sprungbrett für weitere verfassungswidrige Einschränkungen dienen werden. Dieses müsste laut Dr. Bodo Schiffmann durch einen Untersuchungsausschuß geklärt und gegebenenfalls rückgängig gemacht werden werden. Manche von Dr. Schiffmann's gut recherchierten Videos wurden bereits gelöscht von Youtube, weshalb er sie auf seinem Telegram-Kanal veröffentlicht.

Einer der größten Vorwürfe ist die platte Einzelnennung von beängstigenden Zahlen, die in größerem Rahmen aber völlig normal erscheinen. Zum Beispiel zeigte sich in Schweden eine hohe "Über-"Sterblichkeit in den ersten 4 Monaten - jedoch sinkt sie seit Mai in eine Untersterblichkeit, also weniger Menschen als im Vorjahreszeitraum: Über die Jahre gesehen also eine ganz normale Schwankungsbreite. Wenn sie Senioren- und Pflegeeinrichtungen besser geschützt hätten, hätte sich die Todeszahl wohl mit weniger Schwankung verteilt.

Ein weiterer Vorwurf ist, dass die Erkrankungskurve bereits im absteigenden Ast war, als die einschneidenden Maßnahmen getroffen wurden - die Kausalität, die von der Politik als Erfolg ihrer Maßnahmen dargestellt wurde, wird daher bezweifelt. Und man fragt sich, warum diese Maßnahmen noch weitergezogen werden, wenn die versprochenen Grenzwerte an Neuinfektionen schon längst erreicht sind die Infektionskurve selbst bei viel mehr Testungen schon äußerst flach am abklingen ist.

Auf Basis ihrer Angst entwickeln überraschend viele Menschen eine kaum nachvollziehbare Befürwortung von Verboten und harten Einschränkungen, ohne Rücksicht auf langfristige wirtschaftliche und gesellschaftliche Kollateralschäden. Die Enkelgeneration hat jetzt also nicht nur die Folgen mangelnder Initiative in der Klimakrise zu bewältigen sondern auch noch einen immensen Schuldenberg, der ihr für sinnvolle Investitionen fehlen wird.

Eine eindrucksvolle Zusammenstellung mit der Frage nach der Verhältnismäßigkeit der Maßnahmen und ihrer Durchsetzungspraxis findest du in dem Beitrag mit R.Bonelli [Alles nur Verschwörung?] auf der Seite des RPP-Instituts, neben vielen andern lehrreichen Videos zur Psychodynamik in der Krise.

Hilfe leisten

Gerade die immunstärkeren Jüngeren sind gefragt Nachbarschaftshilfe zu leisten für Ältere, die sich nicht vor die Haustür trauen. Aktuelle Hilfegesuche in deiner Nachbarschaft (anhand 90419) findest du zum Beispiel hier auf nebenan.de.

Jedoch sollte man dabei eines beachten: Je mehr verschiedene Haushalte man betreut, desto größer die Gefahr, dass man einen Virus in einem symptomfreien Haushalt aufgreift und zum nächsten verschleppt, bis man die Ansteckung entdeckt. Daher ist es umsichtiger, wenn man sich nur um einen Haushalt kümmert: Im Fall einer Ansteckung ist dieser der Endpunkt. Mehr dazu im Artikel Solidarität: wie man richtig hilft.[15]

Was nicht hilft

Viral wurde eine angebliche Empfehlung aus Kanada oder Taiwan verbreitet, wonach man im Selbsttest (10 Sekunden Luft anhalten) herausfinden könne, ob man mit COVID-19 infiziert sei, ob das Lungengewebe sich schon verändert habe - allerdings ist das ein spätes Symptom, das dringender Krankenhausbehandlung bedarf. Laut Storychecker-Website Mimikama.at gibt es jedoch keine Gesundheitsbehörde, die den Selbsttest und das Wassertrinken im 15-Minuten-Takt empfiehlt.[16]

  • Ebenso sinnfrei ist die Empfehlung, sich alle 20min die Hände zu waschen (besonders, wenn man zuhause ist) oder Massen an Vitamin C zu schlucken, die die Nieren mit der Ausscheidung der Überdosis belasten: Es gibt definitiv keine wissenschaftlich gesicherten Hinweise darauf, dass Vitamin C Viren tötet. Allerdings gibt es Studien in Shanghai, wo eine intravenöse Behandlung mit dem entzündungshemmenden Antioxidans auch hilfreich bei Covid-19 schien. Mehr dazu im Abschnitt Immunsystem stärken
  • Gurgeln verhütet eine Infektion nicht: Viren, die in den Rachen gelangen, arbeiten sich sogleich in die Schleimhautzellen ein.[17]

Was ist, wenn ich mich mit Corona infiziert habe?

Die Inkubationszeit bei COVID-19 beträgt im Durchschnitt 5 bis 6 Tage, kann aber auch bis zu 14 Tage dauern. 14 Tage besteht deshalb auch die von den Behörden verordnete Quarantänezeit.

Mögliche Heilung

Ein Gegenmittel zum „Coronavirus“ gibt es Stand Juni 2020 aus medizinischer Sicht nicht. Medikamente führen zudem schnell zu Resistenzentwicklung und sind aufgrund der Wandelbarkeit von Viren nur kurze Zeit wirkungsvoll. Zur Behandlung von COVID-19 gibt es derzeit keine Medikamente, lediglich zur Linderung der Symptome.[4] Einige Medikamente setzen bei der Andockung des Virus an die Zellen an, indem sie einen Teil des Rezeptors unbrauchbar machen. Sauerstofftherapie anstelle von künstlicher Beatmung hat sich als wirksamer erwiesen, ohne die heftigen Nebenwirkungen.

Das antivirale Mittel Remdesivir, das gegen Ebola entwickelt wurde, war in Tierversuchen auch gegen SARS wirksam, aber klinische Studien liefen erst Ende März 2020 an. Erste Tests an Corona-Patienten sollen positiv gewesen sein,[18] Es scheint jedoch nur in der Frühphase erfolgreich zu sein. Einige Studienteilnehmer mussten später aufgrund schwerer Nebenwirkungen abbrechen. Die Anzahl war aber nicht signifkant genug, um Remdesivir als wirksames Medikament auszuschließen.[19]

Dexamethason (Cortison) ist in der Spätphase hilfreich um begleitende Entzündungsreaktionen im Immunsystem einzudämmen und so - neben Heparin - die Thrombose-Gefahr zu mindern.
Den Therapie-Erkenntnisstand von Mitte Juni 2020 erläutert der Virologe H.Streek im Interview Corona nachgehakt - Welche Fortschritte gibt es in der Therapie?

(Hydroxy)chloroquin wirkte nur im Labor, jedoch nicht im Körper. Es hatte sich schon früher als besonders gefährlich erwiesen für dunkelhäutige Menschen (Südländer, Asiaten, Afrikaner), weil sehr vielen aufgrund eines Gendefekts ein Enzym fehlt (Favismus), was zu einer Schädigung der roten Blutkörperchen führt. [20] Man vermutet sogar, dass die massiven Lungenschäden eher durch die in diesem Fall falsche Beatmungstherapie als durch die Covid-Erkrankung entstanden war.[21] Ebensowenig wirkte Azythromycin.

Ob und wie lange nach durchgemachter Krankheit Resistenzen entwickelt werden ist noch nicht geklärt. Es gilt aber als sehr wahrscheinlich, dass nach durchgemachter Krankheit Immunschutz besteht.[22] Eine Ministudie in China zeigten Mitte Juni, dass Erkrankte mit milden Verläufen deutlich weniger Antikörper entwickelt hatten als bei schwereren Verläufen - und der Spiegel sank mit der Zeit. Manche Viren bleiben lebenslang im Körper, wie zum Beispiel die Herpes-Viren. Sie brechen zu bestimmten Zeiten mit typischen Symptomen aus und vergehen wieder. Manche Viren verursachen weitgehendst einmalige Pandemien bevor sie verschwinden, manche tauchen saisonal immer wieder auf (Influenza).

Krankheitsverlauf und Sterberate

Bei weitem nicht jede SARS-CoV-2-Infektion muss zu einer Erkrankung führen. Die Heinsbergstudie zeigte, dass sich nur etwa 15% Menschen im gleichen Haushalt mit einem Infizierten der ansteckten - offensichtlich abhängig davon, ob es "Kuschel-"Paare waren oder Familien mit Kindern und wenig Privatsphäre. Von Kindern ging kaum eine Infektionsgefahr aus. Ob COVID-19 ausbricht und wie die Krankheit verläuft, hängt im Wesentlichen von der Immunstärke des betroffenen Organismus ab. Es gibt zahlreiche Patienten, die auf SARS-CoV-2 positiv getestet wurden und keine Krankheitssymptome entwickelt haben.[4]

Bis 7. Juni zeigten Studien, dass circa 80% der Infektionen asymptomatisch verlaufen. Das weist darauf hin, dass das Immunsystem schon von anderen Coronaviren die Signatur erlernt hat und die Abwehr effektiv war. Die Zahl war vorher schwer abzuschätzen, da nur ein sehr geringer Prozentsatz der Bevölkerung getestet wurde und die Test-Kits für Klinikpersonal und deutliche Verdachtsfälle benötigt werden. Erste Studien von Prof. Streeck, Leiter des virologischen Institus Bonn, zeigten im Hotspot Heinsberg, dass sich auch nur 20 Prozent der Haushaltsmitglieder eines Infizierten angesteckt hatten.

Der Verlauf einer Erkrankung kann zudem sehr unterschiedlich sein, aggressiv oder glimpflich. Bei den leichteren Fällen – das sind circa 80 % aller Fälle – hat man 2 Wochen lang Erkältungs-Symptome, wie zum Beispiel Schnupfen. Bei schwereren Verläufen muss man mit 3 bis 6 Wochen rechnen.[23] Bei etwa 5 % der Betroffenen ist ein Krankenhausaufenthalt nötig und bei nur etwa 2 % der Betroffenen muss derzeit mit einem tödlichen Verlauf gerechnet werden,[12] lt. Heinsberg-Studie sogar nur bei 0,37 % der Infizierten.

Die Erkrankung COVID-19 verläuft in den meisten Fällen als grippaler Infekt und ist von einem Schnupfen oder einer echten Grippe (Influenza) klinisch nicht zu unterscheiden.
Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege[24]


Bei den unter 30-Jährigen ist der Prozentsatz der lebensgefährlichen Verläufe ähnlich wie bei der Influenza-Grippe unter 1 %.[25] Höchstes Risiko besteht für immunreduzierte Senioren über 70 Jahre und für Menschen mit Vorerkrankung, besonders an der Lunge. Einen Bericht über den mittelschweren Verlauf einer 48-Jährigen gibt es hier ab der 47. Minute (zuletzt abgerufen am 27.5.2020). Der Virus scheint besonders Zellen des Gefäßsystems anzugreifen. Eine Überproduktion von Proteinen wurde beobachtet, was dann zu Blutgerinseln und Entzündungen, besonders in den feinen Lungenzellen führt.

Dennoch zeigte sich in Heinsberg (Deutschland, NRW), der Stadt mit dem gleich zu Beginn intensivsten unkontrollierten Ausbruch, dass von 100 positiv getesteten Personen nur 2 mit bestehender Lungenerkrankung zeitweise medizinische Behandlung (Beatmung) benötigten - der Rest verlief mit leichten bis mittelschweren Symptomen.[26] Allgemein zeigte Beatmung häufig schwere Nachwirkungen die die Lebensqualität einschränken - wie bereits lange aus der Palliativmedizin bekannt ist. Daher wurde das Behandlungskonzept im Spätsommer 2019 überarbeitet[27] und seit Juni nur Sauerstoffgabe empfohlen. Obduktionen zeigten inzwischen, dass viele an Embolien (Blutgerinseln) verstorben waren, was eine Heparin-Prophylaxe zur Verhütung von zum Beispiel Lungenembolie und Gehirnschlag anregte.

Chronologische Erkenntnisse sind hier aufgeführt.

Corona-Zahlen

Tägliche aktualisierte Zahlen für Deutschland und die Welt siehst du Stand Mai 2020 beim Robert-Koch-Institut (nur von Gesundheitsämtern gemeldete Zahlen) oder in diesem "Corona-Monitor".

  • Es werden fast immer absolute Zahlen angegeben, die beängstigen. Wenn man sie umrechnen würde auf Mio oder 100.000 Einwohner des Landes oder Bezirks, oder auch auf pro 100.000 Tests, dann sähe die Reihenfolge ganz anders aus. Das wirkt sich besonders bei den Zahlen von Schweden aus, die mit ihrem "Sonderweg Eigenverantwortung ohne Lockdown" im Kreuzfeuer standen.
  • Die Erkenntnis, dass nur etwa 10 Prozent der Infizierten einen schweren Verlauf haben weist darauf hin, dass das Immunsystem der restlichen 80 Prozent schon gut funktioniert hat: Teils weil es mit wenigen Viren schnell fertig wurde und teils weil es bereits von ähnlichen Coronaviren-Muster (Kreuzimmunität) hatte. Aus diesem Grund ist die angestrebte Zwangsimpfung absurd.
  • Der Höhepunkt nach dem Verbot von Massenveranstaltungen war zum Zeitpunkt des Lockdowns längst überschritten. Der in New York lebende deutsche Epidemologe Knut Wittkowski gab am 9.4.20 ein Interview, in dem er sagt, dass der Höhepunkt der Pandemie bereits vorüber sei, dass "Corona" eine Epedemie wie jeder andere respiratorische Viruswelle sei und es keine besondere Krise sei. Seine empfohlenen Maßnahmen begnügen sich mit Selbstquarantäne der Älteren und Vorerkrankten. Es gäbe absolut keinen Grund mehr, Schulen geschlossen zu halten. Auch Bhakti und Dr. Bodo Schiffmann[28] zitiert in einem fundiert kritischen Beitrag bezüglich der Übertreibungen auch den Hamburger Gerichtsmediziner Prof. Püschel, der entgegen der Empfehlungen von WHO und RKI Obduktionen durchführte, mit ernüchternden Ergebnissen.
  • Eine Schwierigkeit in der Beurteilung dieser Zahlen besteht darin, dass zunächst nur positive Testergebnisse erfasst wurden, nicht aber die tatsächliche Anzahl der Getesteten. Es ist natürlich, dass bei täglich tausenden Tests die absolute Zahl der Infizierten rapide zunimmt. Die Zahlen lassen sich aber nicht wirklich vergleichen, wenn sie nicht zu der Anzahl der Getesteten in Relation gesetzt werden können.[29] Eine brisante Video-Doku einer Undercover-Krankenschwester in dem mit am meisten betroffenen Krankenhaus Elmhurst/New York arbeitete, dokumentierte zum Beispiel, dass viele negativ getestete Patienten als positive Fälle gezählt und behandelt wurden und nicht mal mehr stationär getrennt wurden.
  • Tests wurden zudem in Deutschland bisher nur bei Erkrankten und besonderen Risikogruppen gemacht, es gibt aber Stand 28.3.2020 noch keine repräsentative Stichproben in der Bevölkerung, die eine solide Einschätzen der Infektionszahlen und ihrer Ausbreitung ermöglichen. Diese ergaben sich erst bei der nach wissenschaftlichen WHO-Maßstäben durchgeführten "Heinsberg"-Studie von Prof.Streek hier.
  • Ein weitere Schwierigkeit besteht darin, dass als Todesfälle alle gezählt werden, bei denen das Virus SARS-Co-V-2 im Körper gefunden wurde, und zwar unabhängig davon, ob der Patient an COVID-19 gestorben ist oder nur mit. Die Zahlen geben somit keine differenzierte Auskunft darüber, ob Patienten an oder nur mit COVID-19 verstorben sind. Von 2.000 in Italien untersuchten COVID-19 Todesfällen gab es nur drei, bei denen vor der Infektion keine Vorerkrankung bekannt waren. Alle anderen hatte bereits eine oder mehrere zum Teil schwere Erkrankungen.[30]
  • Interessant sind deshalb vor allem die Kurven der Todesfälle und Infizierten über die Zeit, da sie mehr Aussagen über die Tendenz geben. Ziel vieler Regierungen ist es die Kurven abzuflachen um Krankenhauskapazitäten nicht zu überlasten - das englische Schlagwort in Social Media hierzu lautet #FlattenTheCurve. Tagesaktuelle Kurven mit den Zahlen der Johns Hopkins-Universität (Baltimore, USA) findest du auf dieser Seite der Financial Times (zuletzt abgerufen am 27.5.2020).
  • Die Sterberate von COVID-19-Infizierten liegt in Deutschland Stand 26.3.2020 bei 0,5 Prozent. In der Heinsberg-Studie im ersten Hotspot lag die Letalität sogar bei nur 0,37 Prozent. Das ist im internationalen Vergleich relativ niedrig und hat vor allem damit zu tun, dass in Deutschland vergleichsweise viele Tests durchgeführt wurden.[31] In anderen Ländern wurde nicht so viel getestet, sprich nicht so viele Infizierte gefunden. Deshalb ist die Covid-19-Sterberate anderer Länder offiziell meist höher als in Deutschland. Außerdem hat Deutschland das bei weitem beste Gesundheitssystem mit hoher Anzahl Intensivbetten, nachdem die EU die Südländer zu harten Sparkursen gezwungen hatte.

Verschiedene Forscherteams kamen zum Beispiel zu dem Ergebnis, dass es in China 10 bis 40 mal so viele Erkrank­ungen gab als offiziell bestätigte Fälle[32].

Vergleich mit anderen Viruserkrankungen

Seit Oktober 2019 verursachte die saisonal aktive Influenza-Grippe in Deutschland etwa 120.000 Infektionen mit mehr als 200 Todesfällen.[33] bzw. 518 Todesfällen in 2019/20. Die stärkste Welle 2017/18 verursachte sogar 180.000 Fälle mit über 25.000 Todesfällen, zumeist über 60 Jahre alte Senioren.[34]. Dies drang aber erst ins Bewußtsein mit dem Vergleich mit Corona jetzt. Und hier wurden keine so drastischen Maßnahmen eingeleitet wie beim Coronavirus. Allerdings wurden auch nicht so viele Beatmungsgeräte gefordert, die sich im Nachhinein als eher kontraproduktiv erwiesen - wie in der Palliativmedizin schon länger bekannt ist.

Krankenhaus-Keime verursachten 2015 in Deutschland 500.000 Infektionen mit etwa 15.000 Todesfällen, davon 10 Prozent durch multiresistente Keime (MRSA, ESBL, VRE).[35]

Schon bei der Schweinegrippe und der 9 Monate währenden SARS-Pandemie 2002 hatte die WHO Millionen Tote prognostiziert. In Deutschland starben schließlich 250 Menschen infolge der Schweinegrippe - deutlich weniger als in jeder Saison durch die gewöhnliche Grippe. Der Impfstoff, den die Bundesländer damals teuer gekauft haben, musste vernichtet werden, weil ihn niemand mehr brauchte. In der Vergangenheit waren die Folgen der Angst regelmäßig weit schwerwiegender als die angstauslösende Gefahr selbst.[36]

Ein weiterer relativierender Vergleich: Die Zahl der bundesweit registrierten erfolgreichen Suizide betrug zum Beispiel 2017 über 9.200 Fälle,[37] davon weniger als die Hälfte über 65 Jahre, die bei Pandemien zur größten Risikogruppe zählen. Das Durchschnittsalter war 58 Jahre. Wie auch immer man das betrachten mag - die Natur ist hier nicht wirklich grausamer als menschengemachte Selbsttötung.

Persönlicher Standpunkt von Heike_W.

Im Februar habe ich den Artikel Sterbehilfe aktualisiert mit der Verfassungswidrigkeit des §217, aufgrund dessen Sterbewilligen die Ausgabe eines tödlichen Medikaments verweigert wird. Ich bin überrascht, mit welcher Vehemenz auch hier wieder Dahinsiechende, Alte und Kranke geschützt werden sollen vor ihrem letztlich unausweichlichen Tod.
In der Hysterie um die Rettung jeden Menschenlebens - mit immensem, immun-reduzierendem Stress für Ärzte und Pflegepersonal - verschwinden die, die gar nicht unbedingt gerettet werden wollen. Privat fragt sich so mancher "Alte", wieso er in Zeiten der demoskopischen Vergreisung, der beängstigenden Altersarmut und des Pflegenotstands kontaktlos eingesperrt wird und an Lungenentzündung oder Influenza, aber nicht auch friedlich an der Coronainfektion sterben darf.
"Palliativ sedieren, den natürlichen Tod in Kauf nehmend" ( = legitime indirekte Sterbehilfe), wenn die Beatmungsgeräte nicht reichen, ist eine friedliche, demütige Haltung im Gegensatz zum Schuldhaften "wir töten sie mit einer Morphiumspritze". Man achte auf seine Worte! Wie viel ist im christlichen Abendland von Jesus' Demut geblieben, sein krasses Schicksal voll anzunehmen?

Entstehungsgeschichte

Als Ausgangsort der Corona-Viren gelten Wildtiere wie Fledermäuse und Schuppentiere. Diese werden auf chinesischen und afrikanischen Märkten gehandelt und sollen so in der Provinz Wuhan in China die Verbreitung des Virus ausgelöst haben.[4] Dies galt auch bei der SARS-Pandemie aus China und den Ebola-Epedemien in Afrika als Quelle: Viren wurden in dortigen Fledermäusen gefunden. Man fand heraus, das Fledermäuse ein so starkes Immunsystem haben, dass die Viren dort enorm "aufrüsten". Sie sind dadurch so resistent, wandlungsfreudig und aggressiv, dass sie sich einfach auf nicht so immunstarken Wirten wie Menschen weiterverbreiten können. Der derzeitige Corona-Virus entstand aus 2 anderen der gleichen Familie.[38]

Corona-Verbreitung in Deutschland vom 3. bis 9. März 2020

Chinesische Forscher hatten bereits im März 2019 in einem Fachjournal vor einem wahrscheinlichen Ausbruch einer neuen Coronavirus-Epedemie gewarnt und waren später von den Behörden verleugnet, sogar bedroht worden, davon nichts verlauten zu lassen.[39]Der chinesische Augenarzt, der Mitte Dezember an die Öffentlichkeit ging, war verhaftet worden und ist inzwischen unter einem Medienkrieg über die Wahrheit verstorben.[40]

Die Befürchtung, dass solche Viren aus Experimenten in der biologischen Kriegsführung stammen könnten, beschäftigt nicht wenige Menschen.[41] Zwar haben nahezu sämtliche Staaten ihre Programme zur Herstellung biologischer Waffen offiziell eingestellt, dennoch treten sie in Konflikten immer wieder auf.[42][43] Laboratorien, in denen mit Virenstämmen experimentiert werden, existieren weltweit, tatsächlich auch in Wuhan.[44]

Vermutungen, dass solche Kampfstoffe im Geheimen weiter entwickelt und ausgebracht werden, gelten als Verschwörungstheorien und werden von den Staaten aktiv bekämpft,[45] ebenso die Annahme, dass das „Coronavirus“ unkontrolliert aus einem Labor stammen könnte. Belastbare Anhaltspunkt für die bewusste oder versehentliche Verbreitung von Viren aus Laboren sind uns Stand März 2020 aber nicht bekannt.

Gesellschaftliche Auswirkungen

Nach Angabe namhafter Virologen lässt sich eine Verbreitung nicht wirklich verhindern.[12] Gegenmaßnahmen zum Coronavirus müssen deshalb nicht nur im ängstlichen Suchen nach Schutz, sondern vor allem auch in der Stärkung des Individuums und seines Immunsystems gesucht werden,[46] sowie der Reduktion der instinktiven Angst durch besonnene Aufklärung.

Staatliche Maßnahmen gehen häufig mit weiteren Einschränkungen der individuellen Persönlichkeitsrechte und Privatsphäre einher.[47] Je nach Regierung droht, die Meinungsfreiheit weiter eingeschränkt zu werden. Die Diskussionen um das rechte Maß versus Massenhysterie und irrationaler Überreaktion verlaufen unterschiedlich ruhig.

Sowohl das Persönlichkeitsrecht als auch die Meinungsfreiheit sind in der Verfassung (Art. 2 und 5) geschützte Grundrechte, die jedoch in Ausnahmesituationen beschnitten werden können. Sinnvoll ist das, wenn in einer egozentrisch orientierten Gesellschaft die Freiwilligkeit nicht oder nicht schnell genug funktioniert und nur noch Verbote das Gemeinwohl sichern.

Wenn wir jetzt zudem alles runter fahren, haben wir mit etwas Glück nach zwei bis drei Wochen einen Zustand, der wieder zu handhaben wäre.

Alexander Kekulé, Virologe an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, am 16.3.2020


Die Regierungen haben die schwierige Aufgabe den wirtschaftlichen Schaden durch krasse Maßnahmen gegen die Schutznotwendigkeit abzuwägen. Sie müssen eine Verhältnismäßigkeit der Dinge ins Auge fassen.

Negative Folgen

Beängstigend für die Bevölkerung ist vermutlich weniger die vom Coronavirus verursachte Anzahl an Todesfällen, als die Neuartigkeit des Virus und seine noch wenig erforschte Auswirkung.

Kontrollverlust ist beängstigend, es scheint allzu selbstverständlich, dass wir Kontrolle haben. Hilflosigkeit ruft auch das Wissen hervor, dass Viren nicht einfach durch ein Antibiotikum abgetötet werden können wie Bakterien. Die Behandlungsmöglichkeit von Virus-Infektionen ist eingeschränkter als bei anderen Infektionskrankheiten, man ist oftmals auf die Entdeckung eines geeigneten Impfstoffes angewiesen.

Wir haben im Moment Angst, durch das neue Virus zu sterben. Aber:
Wir haben zugleich kaum Angst, durch die Dinge zu sterben, die – im Moment – wahrscheinlicher sind, dass sie uns umbringen. Zum Beispiel die normale Grippe.

Gerd Gigerenzer[36]


Manche Menschen vermeiden es, sich zu begegnen oder Blickkontakt zu halten. Infizierte werden in Quarantäne geschickt, gemieden und manchmal sogar sozial geächtet.[25] Die täglichen Meldungen von immer wieder neuen Infizierten führt zu einer deutlichen Beeinträchtigung des natürlichen Miteinanders in den zwischenmenschlichen Beziehungen.

Viele Menschen reagieren ängstlich und versuchen, sich vor möglichen Infektionen zu schützen, tätigen Hamsterkäufe (in Deutschland vor allem Klopapier). Besonders Senioren sind anfällig für die Verknüpfung mit Alpträumen aus Kriegszeiten, wenn sie pauschalisierte und dramatisierte Berichte von leeren Regalen hören. Statt Hamsterkäufe zu tätigen, kannst du zum Beispiel Fermentation nutzen* um Lebensmittel ohne Kühlschrank oder Herd haltbar zu machen.

Der wirtschaftliche Schaden des Lockdowns durch das Coronavirus ist groß. Nicht alle erhalten Verdienstausfall ersetzt, Selbstständige und Unternehmen geraten in Existenznot. Flüge werden gestrichen, Grenzen geschlossen und Rückholaktionen organisiert, der internationale Handel zurückgefahren. Messen und Veranstaltungen werden abgesagt, Märkte ausgedünnt oder verboten, Betriebe beschließen Kurzarbeit und Entlassungen.

Reiseveranstalter, Hotels, Restaurants, Cafés und kleine Einzelhändler rechnen mit existenzbedrohenden Einbußen und bitten um Unterstützung durch den Kauf von Gutscheinen zur späteren Einlösung. Schulen und Kitas wurden geschlossen, Bus- und Zugverkehr eingeschränkt.

Um lokale Händler zu unterstützen, die wegen Ausgangsbeschränkungen nun weniger Umsatz machen, aber auch online ausliefern, kannst du zum Beispiel folgende Angebote nutzen:

  • Die lokale Suche von ebay
  • Locamo* - Dort findest du über 3 Mio. Produkte von lokalen Einzelhändlern aus Deutschland

Sichtbar werden auch wirtschaftliche Folgen von Profitgier: Die Auslagerung der Herstellung von elementaren Medikamentenbestandteilen nach China zeigt jetzt eine bedenkliche Abhängigkeit, Pharmafirmen verlangen in Notzeiten horrende Summen für Medikamente und Regierungen versuchen Exklusiv-Rechte von Firmen anderer Länder zu erkaufen, die deren eigene Versorgung gefährden könnten.

Positive Folgen und Chancen

Coronakrise Chancen

Eine positive Folge des Coronavirus ist das Sinken des CO2-Ausstoßes und der Feinstaub-Belastung: Satellitenbilder zeigen in China und Italien drastische Rückgänge, die politische Maßnahmen nicht erreichten.[48] Aus dem Weltraum waren die Städte Chinas viel besser/heller zu sehen als sonst.

Durch die Reduktion des öffentlichen Lebens und der Absage vieler Termine kommt es für manche zu einer gewissen Entschleunigung. Auf Eltern trifft dies nicht unbedingt zu, aber Singles oder Paare ohne Kinder haben eventuell auf einmal viel unausgefüllte Zeit daheim - vor allem dann, wenn der Arbeitgeber zusätzlich Kurzarbeit angesetzt hat oder vorerst gar nicht mehr gearbeitet werden kann.

Diese eventuell zusätzliche (Aus)Zeit könnte man zur Besinnung oder (Neu)Ausrichtung nutzen. Denn manch einer ist mit seinem derzeitigen Leben unzufrieden und/oder gestresst davon. Vielleicht kann die durch das Virus auferlegte Zwangspause auch dazu führen, dass man auch über die Krise hinaus achtsamer mit sich und der einem zur Verfügung stehenden Zeit umgeht.

Dem destruktiven Hype, der sich bei Massenveranstaltungen wie Fußball entwickelt hat, wird durch Veranstaltungsverbote ("Geisterspiele") und letztlich auch Infektionen innerhalb der Vereine der Nährboden entzogen. Dies könnte eine heilsame Wirkung auf destruktive Tendenzen haben.

Durch das Organisieren von Nachbarschaftshilfen wächst die Empathie wieder, sowie ein Solidaritäts- und Fürsorgegefühl.

Womöglich bleiben viele bei der nächsten Epidemie gelassener.

Allgemeines zu Viren

Hier findest du allgemeine Informationen zu Viren.

Was ist ein Virus?

Coronavirus im Elektronenmikroskop

Viren sind organische Zellstrukturen, die über keinen eigenen Stoffwechsel verfügen. Sie sind deshalb auf den Stoffwechsel der Wirtszelle angewiesen. Sie können ohne Wirt nicht existieren und sind ohne Wirt auch nicht fortpflanzungsfähig. Viren sind wie Programme, die sich in die DNA der Wirtszelle einschleusen und dort die Steuerung übernehmen. Virologen zählen sie nicht zu den Lebewesen, sondern zu „dem Leben nahestehenden Organismen“.[10]

Stand Frühjahr 2020 sind circa 3.000 Virenarten bekannt. Viren befallen Zellen von Pflanzen, Pilzen, Tieren und Menschen. Sie können sogar Bakterien befallen, solche Viren werden dann Bakteriophagen genannt. Die Wissenschaft, die sich mit Viren befasst, heißt Virologie.[10]

Der Ursprung von Viren ist nicht bekannt. Eine Theorie besagt, dass es sich um Degenerationsprodukte von Zellen handelt, das heißt, um ehemalige Zellen, die ihre eigene Lebensfähigkeit eingebüßt haben und nur noch auf Kosten anderer Organismen leben können.[10]

Variabilität der Viren

Viren sind zwar keine Parasiten, da sie keine Lebewesen darstellen, sie verhalten sich aber extrem parasitär. Sie sind zudem sehr variabel, das heißt, sie ändern schnell und häufig ihre Struktur und passen sich den geänderten Gegebenheiten an. Aus diesem Grund entwickeln sie schnell Resistenzen gegen Medikamente und Impfungen.

So muss die Grippeimpfung jedes Jahr erneuert und den neuen Erscheinungsformen der Influenza-Viren angepasst werden. Die Schwierigkeit liegt darin, die wahrscheinlichste Veränderung vorauszusehen. Oft fehlt später bei den 4 ausgewählten Erscheinungsformen dann doch eine und so kommt es, dass manche Menschen trotz Impfung erkranken.

Typische Virenerkrankungen

Meldungen von Epidemien erscheinen nahezu jährlich in den Medien, zum Beispiel über Schweinegrippe, Vogelgrippe oder das Ebola-Virus. Typische Virenerkrankungen sind die Grippe (Influenza), Masern, Mumps, Röteln, Windpocken, Herpes, Warzen, Diarrhoe, Hanta-Virus, FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis, Hirnhautentzündung durch Zeckenbiss) und Pfeiffersches-Drüsenfieber. In der Vergangenheit fürchtete man vor allem Hepatitis, Kinderlähmung (Polio), Gelbfieber, AIDS (HIV) und Tollwut, nachdem die Pocken durch weltweiter Massenimpfungen ausgerottet waren. Stand Mai 2020 sind es in manchen Gegenden das Ebolafieber, Dengue-Fieber, SARS und eben das „Coronavirus“.

Metaphysische Ursache von Virus-Epidemien

Seuchen, die die Bevölkerung stark dezimieren, hat es immer schon gegeben. Von Gläubigen wurden sie zumeist als Strafe Gottes betrachtet. Zumindest sind sie ein Regulationsmechanismus der Natur. Die Corona-"Seuche" hätte bei freiem Lauf zum Beispiel demoskopische Vergreisung, Slum-ähnliche Lebensbedingungen, degenerierte Zusammenpferchungen (Partys, Fußball-Schlachten) und unwürdig Arbeitsbedingungen (Fleischindustrie) aufgeräumt - ein Reset mit Neustart.

Der spirituelle Schriftsteller Heinz Grill geht auf der Basis eines ganzheitlich orientierten Menschenbildes davon aus, dass das Auftreten solcher Krankheiten nicht nur äußere Faktoren, sondern auch innere Ursachen aufweisen muss. Er schreibt zum Coronavirus:

Grundsätzlich entstehen Pathologien nur dann, wenn es im gesamten ökologischen und humanitären Gleichgewicht größere Verschiebungen gibt.
Die Auseinandersetzung mit den Ängsten und Suggestionen stärkt die Abwehrkraft.

Heinz Grill[46]


Solche Verschiebungen im ökologischen und humanitären Gleichgewicht entstehen demnach zum Beispiel dann, wenn

  • sich die Schere zwischen Arm und Reich zu weit aufspannt.
  • es aufgrund von Kriegen und Hungersnöten zu Flüchtlingsströmen kommt.
  • durch Lügen und Manipulationen Anfeindungen und Spaltungen in der Gesellschaft entstehen.
  • eine skrupellose Ausbeutung der Natur, welche zu Umweltverschmutzung und Aussterben zahlreicher Tierarten führt.

Nach dieser Sichtweise entstehen epidemieartige Krankheiten vor allem dann, wenn der Mensch destruktiv in das soziale Gleichgewicht beziehungsweise in das Gleichgewicht der Natur eingreift. Die Krankheit erfüllt dann ihren Sinn, dieses Gleichgewicht wieder herzustellen.

Rudolf Steiner führte in einem Vortrag 1910 aus, dass beispielsweise die Pocken in einer Epoche ausgebrochen sind, in der die Menschen vermehrt Neigungen zu bestimmten seelischen Defiziten entwickelt hatten. Die Pocken-Impfung konnte dann zwar die Krankheit eindämmen, aber nicht die seelischen Defizite ausgleichen. Die Entwicklungsanforderung bleibt nach Steiner weiter bestehen und muss dann auf anderen Wegen bewältigt werden.[49]

Diese Sichtweise deutet ebenfalls darauf hin, dass einer epidemieartigen Ausbreitung von Krankheiten zumindest größere Disharmonien im humanitären Gleichgewicht zugrunde liegen müssen.

Nach Rudolf Steiner ist das Virus nicht die Ursache der Erkrankung, sondern eine Folge der Disharmonie. Viren und Bakterien halten sich vermehrt dort auf, wo Krankheitsherde entstehen. Wo Krankheitsherde sind, fühlen sie sich wohl.[50]

Auch der berühmte englische Arzt Dr. Edward Bach bemaß den materiellen Begleiterscheinung einer Erkrankung nur eine untergeordnete Bedeutung bei. Er sah die Ursache primär in seelischen Defiziten, auf die die Krankheiten hinweisen.[51]

Der Einfluss von Ängsten

Der Krankheitsverlauf hängt nicht nur von der körperlichen Verfassung beziehungsweise von der Immunstärke, sondern auch von der psychischen Verfassung des Betroffenen ab. So sollen Krankheitsverläufe bei sehr ängstlichen und panischen Patienten weitaus aggressiver sein, als bei Patienten, die der Virusinfektion gelassener gegenüberstehen oder diese sogar zu einer Besinnungspause nutzen.

Rudolf Steiner betont die ungünstige Auswirkung von Ängsten, die der Einzelne allzu leicht in Folge von Epidemien entwickelt:

Wenn man nichts anderes vorbringen kann vor sich selber als Furcht vor den Krankheiten, die sich rundherum abspielen in einem epidemischen Krankheitsherd und mit dem Gedanken der Furcht hinein schläft in die Nacht, so erzeugen sich in der Seele die unbewussten Nachbilder, Imaginationen, die durchsetzt sind von Furcht. Und das ist ein gutes Mittel, um Bazillen zu hegen und zu pflegen.

Rudolf Steiner[50]


Immunstärke bedeutet auch die Kraft, sich einer Sache gegenüberstellen zu können beziehungsweise diese im eigenen Leben zu integrieren, während die Angst allzu leicht Ausweichmechanismen in Gang setzt, die das Immunsystem weiter schwächen.

Nach dem Risikoforscher Prof. Gerd Gigerenzer, Direktor des Harding-Zetrums für Risikokompetenz, sind es vor allem die unbekannten Faktoren, die den Menschen Angst einflößt. Es sind Schockrisiken, vor denen er sich fürchtet, zum Beispiel dass viele Menschen in einem kurzen Zeitraum ums Leben kommen.

Hinzukommt, dass die Medien verstärkt über das Coronavirus berichten. Um nicht in der teilweise Angst machenden Medienflut über Corona unterzugehen, kann es hilfreich sein, wenn du dich immer zu einem festen Tageszeitpunkt (mit einer maximalen Dauer) über die Neuigkeiten informierst.

Spirituelle Deutung

Ausbruch - Zusammenbruch - Durchbruch: Wo die Mobilisation der Masse nicht zu genügend Aktion bezüglich der Umwelt-Bedrohung führen konnte, dort hat die massenhafte individuelle Bedrohung mit dem Tod plötzlich einschneidende Maßnahmen hervorgerufen. Das hat erstaunlich gut funktioniert, mit positiven Folgen für die Umwelt und die dringende Notwendigkeit zur Besinnung.

Für eine spirituelle Einordnung der SARS-CoV-2-Ausbreitung erscheint es nicht unwesentlich, dass vor allem ältere Menschen von der Krankheit betroffen sind. Kleine Kinder oder Schwangere zeigen so gut wie keine Krankheitssymptome.[4] Junge Menschen und insbesondere kleine Kinder befinden sich in einer enormen Entwicklungsdynamik. Fast täglich bewältigen sie große Lern- und Entwicklungsschritte, während ältere Menschen viel eher dazu neigen, in ihrer Entwicklung zu stagnieren oder sich in die eigenen Gewohnheiten und Strukturen zurückzubinden.

Während für jüngere Menschen Entwicklungsschritte nahezu allein vonstattengehen, müssen ältere Menschen ab dem 30. bis 40. Lebensjahr ihre Entwicklungsschritte zunehmend selbst durch bewusst gewählte Ziele und und bewusst getätigte Lernschritte hervorbringen. Die Deutung ist, dass das Virus hier eingreift. Es bedient sich des Zellkerns und damit zu einem gewissen Grad der Genetik des Menschen. Es fordert den Menschen heraus, sich nicht nur aus der Vergangenheit, das heißt, aus der genetischen Prägung zu organisieren, sondern zunehmend aus bewusst gewählten Gedanken, die noch nicht Teil der eigenen Genetik geworden sind.

Eine Virus-Infektionen weist Parallelen zu den Lügen und Suggestionen auf, die das politische und gesellschaftliche System heute prägen. So wie diese das Bewusstsein unterwandern und einnehmen, so unterminiert das Virus auf der physischen Ebene die genetische Struktur der Zellen. Heinz Grill konstatiert in seinem Artikel zum „Coronavirus“, dass je mehr der Einzelne lernt, sein Leben aus selbst gewählten Gedanken zu führen und seine Beziehungen aus weiser Übersicht zu ordnen, er um so freier wird von untergründigen Einflussnahmen. Die heutige Zeit mit ihren Manipulationen und Suggestionen fordert den Einzelnen geradezu dazu auf, sein Denken mit klaren und objektiven Vorstellungen zu schulen und sich nicht seine Meinung von anderen vorgeben zu lassen.[46]

Der Friedensforscher Dr. Daniele Ganser betont ebenfalls die Notwendigkeit der Achtsamkeit. Nach seiner Ansicht nimmt der Mensch alles, was er hört und liest unmittelbar in sein Bewusstsein auf. Er ist dadurch manipulierbar und leichter von der Angst geleitet. Der Mensch besitzt aber auch die Fähigkeit, seine Gedanken zu beobachten und kann sich durch eigenständige Gedanken- und Beobachtungsprozesse von manipulierenden Einflüssen befreien.[52]

Gerade die Angst verstärkt die Rückbindung an die eigene Subjektivität und erschwert ein natürliches und freudiges Miteinander zwischen Menschen. Das Virus fordert deshalb gewissermaßen den Menschen dazu heraus, sich nicht in seine eigene subjektive Welt zurückzubinden, sondern sein Leben mit aktiver Zielsetzung und eigenständiger Gedankenbildung zu führen.[46]

Online-Kongres

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Bücher

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Weiterführendes


Artikel

Videos

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  • Corona Aktuell: Die neue Religion der Corona-Panik - Raphael Bonelli stellt einen Artikel des deutschen Narzissmusforschers Hans-Joachim Maaz vor, der die Psychodynamik der Krise untersucht und von einer Corona-Religion spricht. Vom 8.5.2020. Bleistift.png
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  • Virologe Streek über Corona-Entwicklungen 17.06.2020 - bei Markus Lanz: der Virus wird Teil des Alltags werden; in der Rückbesinnung nur ein Zehntel Sterblichkeit wie das erste SARS-Virus 2002 (Schweinegrippe). Preisler: Mehr Erfahrungen über den Verlauf, die Sicherheit geben, Ängste nehmen. Bleistift.png
  • Was kollabiert noch alles nach Corona? - Volker Quaschning beschreibt die Parallelen von Klima-Krisenmanagement und Pandemiemanagement. Gekonnt zeigt er auf, wie wir mit weniger Wirtschaftsschaden mehr für die Rettung eines viel größeren Bevölkerungsteil hätten tun können. Vom 21.3.2020. Bleistift.png

   


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  1. siehe Coronaviridae auf Wikipedia
  2. Streek bei Lanz 17.6.20
  3. Risiko bei ethnischen Minderheiten höher abgerufen 23.6.20
  4. a b c d e Antworten auf häufig gestellte Fragen zum Coronavirus SARS-CoV-2 vom Robert Koch Institut, Stand 10.3.2020
  5. Factsheet zu SARS-COV-2, abgerufen am 19.3.2020
  6. Das Corona-Virus Goetheanum, zuletzt abgerufen am 27.3.2020
  7. Coronavirus - COVID-19: Vitamin-C in Hochdosis schützt und stärkt das Immunsystem massiv, vom 26.3.2020, zuletzt abgerufen am 27.5.2020
  8. Faktencheck: Hilft Vitamin C gegen das Coronavirus?, zuletzt abgerufen am 6.4.20]
  9. Coronavirus: Das wissen wir – und das nicht, abgerufen am 14.3.2020
  10. a b c d Wikipedia-Artikel zu Viren, abgerufen am 27.5.2020
  11. Coronavirus - Versuche am Menschen mit Coronavirus-Impfstoffen sollen im April beginnen vom 10.3.20202, zuletzt abgerufen am 27.5.2020
  12. a b c Coronavirus: Wie gut ist Deutschland vorbereitet? in der ZDF-Mediathek vom 27.2.2020, Video verfügbar bis 27.5.2020
  13. youtube "Narrative #6"
  14. Vom 16.3.2020: Der Virologe A. Kekulé sah keine medizinische Indikation für eine Ausgangssperre, er empfahl Familien-Spaziergänge unter sich.
  15. Vom 15.3.20202, zuletzt abgerufen am 27.5.2020
  16. Coronavirus / COVID 19: „So werden die Menschen in Kanada informiert.“, abgerufen am 17.3.2020
  17. WDR-Faktencheck,abgerufen 6.4.20
  18. Hilft Remdesivir hilft gegen Covid-19?, zuletzt abgerufen am 19.3.2020
  19. Ebola-Mittel könnte für Covid-19-Patienten doch wirkungslos sein, vom 24.4.2020, abgerufen am 27.5.2020
  20. Chloroquin floppt erneut in klinischer Studie
  21. Schrecklicher Verdacht - ist es die Covid19-Therapie, die tötet? abgerufen 23.6.20
  22. Affen nach Covid-19-Erkrankung immun gegen Coronavirus von Von Julia Köppe im Spiegel, 17.03.2020
  23. SARS-CoV-2 Wikipedia-Artikel zu SARS-CoV-2, abgerufen am 11.3.2020
  24. Am 6.3.2020 in einer Allgemeinverfügung des StMGP zum Besuch von Schulen, Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen und Heilpädagogischen Tagesstätten
  25. a b Coronavirus: So gefährlich ist es wirklich – Faktencheck auf MrWissen2go am 4.4.2020 auf YouTube hochgeladen, zuletzt abgerufen am 27.5.2020
  26. Interview mit einem Heinsberger Allgemeinmediziner bei Markus Lanz vom 17.3.2020, abgerufen am 27.5.2020
  27. [Beatmungspatienten sollen besser versorgt werden, vom 13.8.2019, abgerufen am 27.5.2020
  28. Corona 19 - Erste Obduktionsergebnisse zeigen deutlich geringere Totenzahl durch Covid 19, vom 5.4.2020, abgerufen am 27.5.2020
  29. A fiasco in the making? As the coronavirus pandemic takes hold, we are making decisions without reliable data von John Ioannidis, Medizinprofessor an der Stanford University am 17.3.2020, abgerufen am 28.3.2020
  30. Die Zahl der Todesopfer durch die Corona-Pandemie ist in Italien besonders hoch. Woran liegt das? von Matthias Rüb in der FAZ vom 20.3.2020, abgerufen am 28.3.2020
  31. Warum ist die Todesrate in Deutschland bislang so niedrig?, abgerufen am 27.3.2020
  32. COVID-19: Wie die Epidemie in Wuhan (vorerst) überwunden wurde, vom 12.3.2020, abgerufen am 27.3.2020
  33. Influenzagrippe 2019/20, abgerufen am 16.3.20
  34. Grippewelle war tödlichste in 30 Jahren Ärzteblatt vom 30.9.2019, abgerufen am 17.3.2020
  35. 15.000 Tote/Jahr durch Krankenhauskeime Ärztezeitung von 20.10.16, abgerufen am 12.3.2020
  36. a b Wir müssen vor unserer eigenen Angst Angst haben, Prof. Dr. Gerd Gigerenzer in der ZDF-Mediathek vom 7.3.2020
  37. Statistik Selbstmord, abgerufen am 17.3.2020
  38. Warum sind Fledermaus-Viren so tödlich abgerufen 12.3.20
  39. Chinesische Forscher befürchteten schon im März 2019 neues Coronavirus, abgerufen am 12.3.2020
  40. Chinesischer Arzt, der zum Schweigen gebracht wurde, ist nun selbst am Virus verstorben, abgerufen am 12.3.2020
  41. Tagesdosis 5.3.2020 – Wem nützt Covid-19? Ein öffentliches Nachdenken über Corona und ihre Freunde, von Hermann Ploppa auf KenFM, abgerufen am 10.3.2020
  42. Biologische Waffe auf Wikipedia, abgerufen am 10.3.2020
  43. Die Sporen des "biologischen Tschernobyls" von Kai Kupferschmidt in der SZ vom 17.8.2016
  44. Wuhan-Virus – Situation ist kritischer als dargestellt von Dirk Müller auf YouTube, hochgeladen am 27.1.2020
  45. WHO sucht bei Coronavirus Zusammenarbeit mit Google auf mdr-Aktuell vom 3.2.2020
  46. a b c d Der Coronavirus: Die Auseinandersetzung mit den Ängsten und Suggestionen stärkt die Abwehrkraft, abgerufen am 10.3.2020
  47. Wenn der Coronavirus die Grundrechte angreift von Christian Geinitz in der FAZ vom 27.2.2020
  48. Norditaliens Emissionen gesunken, zuletzt abgerufen am 19.3.2020
  49. Vortrag von Rudolf Steiner vom 25.5.1910 in GA 120 S. 169 f.
  50. a b Stichwort Epidemien von Rudolf Steiner im Rudolf Steiner Verlag, mit "Bazillen" sind bei Rudolf Steiner nicht nur bestimmte Bakterienarten gemeint, sondern auch die damals noch wenig erforschten Viren.
  51. siehe Artikel zu Edward Bach auf Secret Wiki
  52. Dr. Daniele Ganser über Angst in der Gesellschaft Vortrag am Angstfrei-Kongress auf YouTube, hochgeladen am 15.2.2020

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