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Zeolith

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Zeolith
Zeolith (hier eine Mikroskopaufnahme) wird als ein Rohstoff des 21. Jahrhunderts bezeichnet

Zeolith ist ein Mineral. Es zählt geologisch zu den Gerüstsilikaten und ist vulkanischen Ursprungs. Es hat eine stark entgiftende und reinigende Wirkung. Sein Einsatzgebiet reicht von der Umweltsanierung bis zur Entgiftungskur für Mensch und Tier.

In alternativen Kreisen wird Zeolith als ein Rohstoff des 21. Jahrhunderts bezeichnet.

Was ist Zeolith?

Der Name Zeolith wurde 1756 von dem schwedischen Mineraloge Freiherr Axel Frederick Cronstedt geprägt. Zeolith ist ein Kunstwort aus den Bestandteilen "zeo" (griechisch = ich siede) und "lithos" (griechisch = Stein). Der Name weist auf die grundlegende Eigenschaft dieser Mineralgruppe hin, Wärme abzugeben.

Es gibt über 40 verschiedene Unterarten, die auch unterschiedliche Eigenschaften aufweisen.

Was nachfolgend vereinfacht unter Zeolith beschrieben wird, gilt speziell für den siliziumdioxidreichen Klinoptilolith-Zeolith. Beim Klinoptilolith beträgt das Verhältnis von Silicium zu Aluminium 5 zu 1.

Wirkung

Durch die Gerüststruktur hat der Zeolith eine sehr große Oberfläche und starke Ladungskräfte. Diese verleihen dem Mineral die Fähigkeit des Ionentausches: Mineralstoffe wie beispielsweise Magnesium werden abgegeben. Im Gegenzug werden Giftstoffe aufgenommen (beispielsweise die Schwermetalle Quecksilber und Cadmium sowie das Stoffwechselendprodukt Ammonium).

Im Herstellungsprozess wird dem Zeolith Wasser entzogen. Beim erneuten Kontakt mit Wasser wird dieses (wieder) aufgenommen und es wird Wärme frei.

Die im Zeolithgitter vorhandenen Hohlräume sowie Kanäle können bis zu 50 Prozent des Volumens ausmachen. Die im Zeolith vorhandenen Poren und Kanäle schaffen eine große (Ober-)Fläche, auf der chemische Reaktionen stattfinden können. Ein Gramm Zeolith kann eine innere Oberfläche (die Gesamtheit aller darin enthaltenen Oberflächen) von bis zu 1000 m² aufweisen.

Im Körper

Klinoptilolith-Zeolith wirkt im Körper vom Darm aus. Es nimmt verschiedene Giftstoffe auf, bindet diese und leitet sie über den Stuhl (Kot) nach außen. Dadurch werden der Stoffwechsel und die Organe entlastet. Zeolith geht nicht ins Blut über.

Einsatzmöglichkeiten

Zeolith hat sich als sehr wirksames Mittel bei der Entgiftung von Menschen, Tieren, Nahrung, Boden und Wasser (zum Beispiel in Teichen oder Aquarien) bewährt.

Zeolithe besitzen die Fähigkeit, in großen Mengen Schadstoffe aufzunehmen, z.B:

  • unterschiedliche Gase
  • Feuchtigkeit
  • Petrochemikalien
  • Ammonium
  • Schwermetalle (z.B. Blei, Quecksilber, Cadmium)
  • verschiedene weitere Gifte
  • Radioaktive Elemente (z.B. Caesium 137)

Zeolith bei Radioaktivität

Zeolith bindet radioaktive Elemente und wird vom Körper komplett ausgeschieden. Deshalb wurde den betroffenen Menschen nach den Vorfällen in Hiroshima, Nagasaki, Tschernobyl und Fukushima jeweils große Mengen Zeolith verabreicht. Außerdem wurde Zeolith zur Wasserreinigung eingesetzt und in die verstrahlten Gebiete ausgebracht um radioaktive Partikel zu binden.[1]

Grund für die hohe Dekontaminationsrate von Zeolithen ist deren Kationenaustauschkapazität – Zeolithe sind quasi Molekularsiebe. Darunter wird die Fähigkeit verstanden, an negativ geladenen Plätzen der Oberfläche Kationen auszutauschen und zu binden. Im Einsatz gegen radioaktive Umweltgifte hat sich innerhalb der Zeolith-Gruppe insbesondere Klinoptilolith bewährt.[2]

Beschaffenheit und Entstehung

Das zumeist aus Vulkanen stammende kristalline Tuffgestein-Mineral namens Zeolith enthält vor allem Silizium- und Aluminiumverbindungen (SiO2 und Al2O3). Das in der Asche enthaltene Silikat und Aluminium bilden gleichmäßige, offene und dreidimensionale Hohlräume mit wabenähnlichem Kristallaufbau. Je nach Fundort weist es verschiedene Zusammensetzungen mit jeweils etwas anderen Eigenschaften auf.

Zeolith weist viele außergewöhnliche Fähigkeiten auf und darf wohl zu den bedeutsamsten Naturmineralien auf der Erde gerechnet werden. In Fachkreisen wird Klinoptilolith-Zeolith deshalb zu den Rohstoffen des 21. Jahrhunderts gezählt.

Nach vulkanischen Eruptionen vor Millionen vor Jahren, bei denen alkalische und erdalkalische Metalle sowie Alumosilikate in Form von Asche aus den Vulkanen herausgepustet wurden, entstanden Ablagerungen aus Zeolith. Die vom Wind getragene vulkanische Asche lagerte sich auf der Erdoberfläche ab und bildete dicke Schichten. In manchen Fällen fiel die Asche auf Gewässer, oder Wasser durchdrang die vulkanischen Ablagerungen. Bei beiden Umständen verursachte die Verbindung zwischen der vulkanischen Asche und dem natriumhaltigen Wasser eine chemische Reaktion, die letztendlich zur Entstehung von natürlichem Zeolith führte.

Es gibt auch künstlich hergestellte, hydratisierte Alumosilikate.

Qualitätsfaktoren

Nach dem derzeitigen Erkenntnis- und Erfahrungsstand dürften die vielseitigen Zeolith-Wirkungen maßgeblich von folgenden Faktoren abhängen:

  • der Intensität der Zerkleinerung auf Mikro- oder gar Nano-Partikelgröße
  • der Zusammensetzung des mineralischen Ausgangsmaterials
  • der elektrischen Ladung zum Zwecke des Ionenaustauschs
  • dem Reinheitsgrad, insbesondere bei der inneren Einnahme.

Seine volle Wirkung und seine vielseitigen Eigenschaften entfaltet das Mineral erst durch das Zermahlen bis in den Mikro- oder Nanometerbereich.

Für den Einsatz im Bereich Umwelt und Technik stehen Zeolithe in unterschiedlichen Mahlgraden zur Verfügung, je nach Einsatzbereich.

Für den Einsatz zur innerlichen Einnahme von Mensch und Tier sollte der Zeolith sehr fein gemahlen sein (mikronisiert). Zusätzlich müssen hier die Voraussetzungen an die Reinheit berücksichtigt werden.

Zeolithe für den Einsatz im Umweltbereich sind für die innere Einnahme nicht geeignet.

Die rechtliche Situation

Zeolith, das innerlich eingenommen werden soll, ist in Deutschland nur dann verkehrsfähig, wenn es als Medizinprodukt Klasse IIa geprüft und zertifiziert wurde. Dieses ist auf der Verpackung angegeben und auch das Einsatzgebiet, für das es zertifiziert wurde.

Beispiel für eine Verbpackungsangabe: "Dieses Produkt bewirkt eine erhebliche Reduzierung der Ammonium- und Schwermetallbelastung des Körpers, insbesondere bei Blei, Cadmium und Quecksilber. Dadurch wird der Stoffwechsel von Leber, Nieren, Bauchspeicheldrüse und Blut entlastet."

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Zeolith ist in Deutschland nicht als Nahrungsergänzungsmittel verkehrsfähig sondern ausschließlich als zertifiziertes Medizinprodukt!

Dies liegt darin begründet, dass Zeolith kein Nährstoff ist. Zeolithprodukte, die als "angebliche" Nahrungsergänzungsergänzungsmittel angeboten werden, ohne als Medizinprodukt zertifiziert zu sein, dürfen in Deutschland deshalb nicht gehandelt werden. Nur so kann der Verbraucher sicher sein, kein verunreinigtes oder anderweitig ungeeignetes Zeolith zu erhalten, das beispielsweise für die Bodensanierung bestimmt ist.

Zeolith kaufen

Hier kann man abhängig vom Verwendungseinsatz (Produkte mit) Zeolith kaufen:

Weiterführendes

Literatur

Weblinks

  • zeolithversand.eu - Ein Zeolithversand mit vielen verschiedenen Varianten von Zeolith für die unterschiedlichsten Einsatzgebiete Bleistift.png

 (Hilfe)

Autoren

Ina, Leander, Stefan, Bot, Heike W. und Gabrielaviolet
Jeder Autor hat seine eigenen Passagen zu diesem Artikel beigesteuert. Deshalb muss nicht jeder Autor alle Passagen des Artikels unterstützen.
Zahl in Klammern = Anzahl der Artikel-Bearbeitungen dieses Autors. Eine hohe Anzahl bedeutet nicht zwangsweise, dass dieser Autor auch viel Inhalt zum Artikel beigesteuert hat.

Einzelnachweise

  1. Zeolith - Naturgemäße Bindung, Neutralisierung und Ausscheidung von radioaktiven Partikeln, Chemtrails-Feinstaub u.a. Giften und freien Radikalen, abgerufen am 26.07.2016
  2. Zeolithe – Minerale im Einsatz gegen Radioaktivität, abgerufen am 26.07.2016

Einzelnachweise

Quellen für ganzen Artikel: http://www.zeolithversand.eu basierend auf Veröffentlichungen von Prof. Dr. Karl Hecht, http://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/MineralData?mineral=Zeolithe, http://www.steine-und-minerale.de/artikel.php?topic=4&ID=141
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