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Philosophie

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Philosophie
Philosophen in ihren Bereichen

Der aus dem griechischen stammende Begriff Philosophie bedeutet so viel wie "Liebe zur Weisheit".
Philosophen (philos = Freund, sophia = Weisheit) zeichnen sich durch das Streben nach jeder Form von Erkenntnis aus. Sokrates, Aristoteles und Platon gelten als die ersten und bekanntesten Philosophen der Antike.

Philosophische Fragen betreffen jeden Menschen.
Philosophieren ist eine Tätigkeit, die zum selbst- und eigenverantwortlichen Handeln des Mensch-sein gehört.

Eigenständige Philosophische Bereiche

  • Anthropologie
  • Ästhetik
  • Ethik
  • Erkenntnis, Wissenschaftstheorie
  • Logik
  • Metaphysik, Ontologie
  • Sprachphilosophie

Weisheiten - 21.Jahrhundert

In diesem Abschnitt sammeln wir Weisheiten von lebenden Philosophen, die mehr oder weniger bekannt und populär sind.

Yasuhiko Genku Kimura

Philosophie ist kein Beruf. Ein Philosoph zu sein bedeutet nicht, einen Beruf “Philosophie” zu haben. Ein Philosoph zu sein bedeutet, sich in der niemals endenden Suche zu engagieren, vollständig und authentisch menschlich zu sein. Letztendlich heißt ein Philosoph zu sein ein authentisches menschliches Wesen zu sein.

Von daher heißt Philosophie zu lehren auch Veranschaulichung – ein Beispiel zu sein für das Engagement in diesem niemals endenden Streben danach, authentisch menschlich zu sein – dafür, ein authentisches menschliches Wesen zu sein. Authentizität beinhaltet Autorenschaft, d.h. der Autor seines eigenen Lebens zu sein; und dementsprechend Denken, Kreativität, das Weitergeben von Idealen und Kultur[1] - und Verantwortung. Authentizität beinhaltet auch Autorität, d.h. die eigene Autorität und die seines Lebens zu sein; demgemäß auch Integrität, Kraft, Verpflichtung (Verbindlichkeit) und Tatkraft.

Um sich als Philosoph zu entwickeln, sich als authentisches menschliches Wesen zu entfalten, muss man eine Haltung haben, die der Liebe und Leidenschaft für Wahrheit, Wissen und Weisheit ergeben ist. In dem Prozess, sich als Philosoph zu entwickeln bekommt man eine Einladung zu Philosophie: ein authentisches menschliches Wesen zu sein.
Lasst uns nicht die Reinheit von Philosophie untergraben indem wir sie zu einem Spezialgebiet oder einen bestimmten Beruf machen. [2]

Persönlicher Standpunkt von Heike_W.11

In diesem Sinne gilt John de Ruiter (College of Integrated Philosphy) als Philosoph: nicht nur spiritueller Meister, sondern die lebendige Verkörperung der Wahrheit (living embodiment of truth)

Und ein Kommentar von Kimura bezüglich der Bezahlung:[2]
Du wirst nicht dafür bezahlt, ein Philosoph zu sein (was Mensch zu ist). Du wirst bezahlt für den Wert, für den erschaffst; und (den Wert) den du zu den Menschen bringst durch dein kreatives Handeln, übersetzt in deine kommunikative Interaktion mit ihnen.
Mir geht es besser als Sokrates, finanziell gesprochen, und meine Frau Mira ist viel glücklicher als über seine Frau Xanthippe überliefert ist.

Weisheiten - historisch

In diesem Abschnitt sammeln wir bedeutende Weisheiten über die Philosophie - getätigt von Philosophen aus Altertum und Neuzeit.

Aristoteles (-322 v.u.Z.)

Denn Staunen veranlasste zuerst wie noch heute die Menschen zum Philosophieren...
Wer aber fragt und staunt, hat das Gefühl der Unwissenheit...
Um also der Unwissenheit zu entkommen, begannen sie zu philosophieren...

Diogenes

Vor über 2000 Jahren aß im antiken Griechenland der Philosoph Diogenes Linsen zum Abendbrot.
Das sah der Philosoph Aristippos, der ein angenehmes Leben führte, weil er dem König schmeichelte.
Sagte Aristippos:
"Wenn du lerntest, dem König gegenüber unterwürfig zu sein,
müsstest du nicht von solchem Abfall wie Linsen leben."
Da sagte Diogenes:
"Wenn du gelernt hättest, mit Linsen auszukommen,
brauchtest du nicht dem König zu schmeicheln."

K. Jaspers (-1969)

Philosoph zu sein ist kein spezifischer Beruf;
der Philosoph ist auch kein gestaltetes Ideal,
nach dem der Mensch sich formen könnte, um es zu werden;
das Sein des Philosophen ist das Selbstwerdenwollen,
das in der Breite des Philosophierens sich Raum, Möglichkeit und Ausdruck schafft.

Arthur Schopenhauer (-1969)

Ein Heiliger kann voll des absurdesten Aberglaubens sein,
oder er kann umgekehrt ein Philosoph sein: Beides gilt gleich.
Sein Tun allein beurkundet ihn als Heiligen.

Intuitiv nämlich oder in concreto ist sich eigentlich
jeder Mensch aller philosophischen Wahrheiten bewusst:
Sie aber in sein abstraktes Wissen, in die Reflexion zu bringen,
ist das Geschäft des Philosophen, der weiter nichts soll noch kann.

Friedrich Nietzsche (-1900)

Der Philosoph glaubt, der Wert seiner Philosophie liege im Ganzen, im Bau:
die Nachwelt findet ihn im Stein, mit dem er baute
und mit dem, von da an, noch oft und besser gebaut wird:
also darin, dass jener Bau zerstört werden kann und doch noch als Material Wert hat.

Erträgt es jemand also, Philosoph von Staats wegen zu sein,
so muss er es auch ertragen, von ihm so angesehen zu werden,
als ob er darauf verzichtet habe, der Wahrheit in alle Schlupfwinkel nachzugehen.

Es gibt, streng geurteilt, gar keine "voraussetzungslose" Wissenschaft,
der Gedanke einer solchen ist unausdenkbar, paralogisch:
eine Philosophie, ein "Glaube" muss immer erst da sein, damit aus ihm die Wissenschaft
eine Richtung, einen Sinn, eine Grenze, eine Methode, ein Recht auf Dasein gewinnt.

Ja, man denkt, schreibt, druckt, spricht, lehrt philosophisch -
so weit ist ungefähr alles erlaubt;
nur im Handeln, im sogenannten Leben ist es anders:
da ist immer nur eins erlaubt und alles andere einfach unmöglich.

Jede Philosophie, welche durch ein politisches Ereignis
das Problem des Daseins verrückt oder gar gelöst glaubt,
ist eine Spaß- und Afterphilosophie.

Man erkennt einen Philosophen daran,
dass er drei glänzenden und lauten Dingen aus dem Wege geht:
dem Ruhme, den Fürsten und den Frauen.

Weiterführendes

Artikel

Literatur

Videos

Weblinks


 (Hilfe)

Autoren

Heike W., Stefan, Amalia269, Reiskorn, Bl und Extern
Jeder Autor hat seine eigenen Passagen zu diesem Artikel beigesteuert. Deshalb muss nicht jeder Autor alle Passagen des Artikels unterstützen.
Zahl in Klammern = Anzahl der Artikel-Bearbeitungen dieses Autors. Eine hohe Anzahl bedeutet nicht zwangsweise, dass dieser Autor auch viel Inhalt zum Artikel beigesteuert hat.

Einzelnachweise

  1. Übersetzung von "generativity"
  2. 2,0 2,1 Original hier (Übersetzung: Heike W.)
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