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Oligoscan

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Oligoscan
Oligoscan-Analysesystem für Mineralien und toxische Metalle im Zellgewebe

Mit dem Oligoscan können Mineralstoffe und toxische (giftige) Metalle im menschlichen Gewebe analysiert werden. Die Messung erfolgt mit einem feinen Lichtstrahl direkt durch die Haut.

Angeboten werden die Oligoscan-Messungen von Heilpraktikern, ganzheitlich orientierten Ärzten, Ernährungsberatern, Gesundheitsberatern sowie im Rahmen der betrieblichen Gesundheitsvorsorge an so genannten Gesundheitstagen.

Inhaltsverzeichnis

Die Oligoscan-Messwerte und deren Aussagekraft

Oligoscan Test
Oligoscan-Musteranalyse der Mineralien

Das Oligoscan-Analysesystem misst spektroskopisch die Verfügbarkeit von 20 Mineralien und 14 toxischen (giftigen) Metallen direkt im Zellgewebe.
Im Gegensatz zu einer Blutanalyse wird hier nicht die Menge der im Körper zirkulierenden Stoffe gemessen, sondern wie viel davon im Zellgewebe der Haut angekommen ist. Damit ist die Oligoscan Analyse kein Ersatz für eine Blutuntersuchung sondern entweder eine Ergänzung oder eine alternative Herangehensweise. Gemessen wird im Normalfall an vier Stellen einer Hand. Die Ergebnisse werden dann für jede Substanz als Durchschnittswert ausgegeben.

Forschung, Wissenschaft und Zertifizierung

Das Oligoscan Analysesystem wurde von einem internationalen Wissenschaftlerteam entwickelt. Das Analysesystem Oligoscan II ist als Medizinprodukt zertifiziert. Eine Zertifizierung zum Medizinprodukt umfasst standardmäßig auch eine Überprüfung der Messwerte auf ihre Korrektheit (Validierung). Damit ist die Zuverlässigkeit der durch die Analysemethode ermittelten Werte gesichert.

Die angegebenen Normwerte und Abweichungen entsprechen den europäischen Standards. Die entsprechenden Einheiten sind in Europa Mikrogramm/Gramm. In anderen Ländern kann es andere Bezeichnungen der Einheiten geben.

Das Gerät wird vor dem Messvorgang kalibriert.

Hinweis: Die Oligoscan Analyse gilt nicht als medizinisch-diagnostisches Verfahren. Eine offizielle Anerkennung als medizinisches Diagnoseverfahren setzt weitere Erfahrungen und Studien voraus. Genutzt werden kann die Oligoscan Analyse daher schwerpunktmäßig als Information über die ernährungsbedingte Mineralstoffversorgung. Auf dieser Basis können dann Ernährungsberatungen oder eine Ernährungstherapie erfolgen, je nach Anbieter.

Unterschiede zur Untersuchung anderer Körpersubstanzen

Der Standard in den kassenärztlichen Arztpraxen sind Blutuntersuchungen. Ganzheitliche Mediziner und Heilpraktiker lassen häufig auch den Urin, den Stuhl oder die Haare untersuchen. Da jede Messmethode und jedes untersuchte Medium (hier: die Hautzellen) unterschiedliche Informationen und Aussagen liefern, muss der Arzt auswählen, welche Methode(n) er für sinnvoll hält.

So zeigt beispielsweise die Blutuntersuchung auf, wie viele Stoffe im Körper im Umlauf sind beziehungsweise transportiert werden. Urin- und Haarmineralanalyse zeigen auf, wie viel davon wieder ausgeschieden beziehungsweise abtransportiert wurde.

Die Analyse des Zellgewebes mit dem Oligoscan zeigt auf, wie viel von den aufgenommenen Substanzen tatsächlich in den Zellen ankommt. Damit ist diese Methode besonders im Rahmen der Prävention (Gesundheitsvorsorge) und der Ernährungstherapie geeignet. Auch im Rahmen der medizinischen Therapie liefert das Verfahren erste Hinweise, die ggf. durch anerkannte Diagnostikmethoden validiert oder verfeinert werden können.

Bei Bedarf kann der Mediziner oder Heilpraktiker zusätzlich Laboruntersuchungen anfertigen lassen, beispielsweise um auffällige Werte abzuklären. So gibt es zum Beispiel Stoffwechselerkrankungen, die durch einen Mangel an spezifischen Mineralstoffen gekennzeichnet sind. Liegen diese Mängel vor, kann eine tiefergehende Analyse beziehungsweise Diagnose des Blutes oder des Urins Aufschluss über mögliche Ursachen geben.

Die speziellen Aspekte der spektroskopischen Analyse im Zellgewebe

Oligoscan Musteranalyse toxische Metalle

Die besonderen Merkmale der Analyse des Zellgewebes sind folgende:

  • Sie macht sichtbar, wie viele Substanzen tatsächlich in den Zellen ankommen, also genutzt oder gespeichert werden.
  • Sie zeigt akute und chronische Belastungszustände des Körpers auf.
  • Die Messung ist reproduzierbar, das heißt man erhält auch bei mehrmaliger Messung innerhalb von wenigen Minuten oder im Laufe des Tages nahezu identische Ergebnisse.
  • Das Ergebnis steht dem Patienten sowie dem Arzt oder Heilpraktiker innerhalb weniger Sekunden nach der Messung zur Verfügung und kann sofort ausgewertet werden.
  • Die regelmäßige Kontrolle der Werte ermöglicht eine leichte Überwachung des Therapiefortschritts.

Einsatz-Bereiche

Einsatz im medizinischen Bereich

Im medizinischen Bereich kann die spektroskopische Messung mit dem Oligoscan-System unterschiedlich eingesetzt werden:

  • als Screening für einen ersten Überblick der Mineralien-Versorgungslage und eventueller Schwermetallbelastungen
  • ergänzend zur Untersuchung des Blutes für eine umfassendere Diagnosestellung
  • zur kontinuierlichen Verlaufskontrolle während therapeutischer Maßnahmen, insbesondere bei der Schwermetallentgiftung.

Die gemessenen Werte stehen dem Arzt oder Heilpraktiker direkt zur Verfügung und können sofort ausgewertet werden. In der tabellarischen Darstellung der Ergebnisse werden auch verschiedene Werte miteinander in Beziehung gesetzt, wodurch verschiedene Zusammenhänge im Stoffwechsel sichtbar werden. So kann der geschulte Mediziner oder Heilpraktiker auch Wechselwirkungen deuten und einen systematischen Therapieplan erstellen.

Das Oligoscan-System eignet sich besonders für diejenigen medizinischen Praxen, die mit orthomolekularer Medizin arbeiten sowie mit Methoden der Schwermetallentgiftung.

Einsatz in der Gesundheitsvorsorge (Primäre Prävention)

Sowohl Mediziner und Heilpraktiker als auch Ernährungs- und Gesundheitsberater haben mit der Oligoscan-Analyse die Möglichkeit, eine professionelle Präventionsberatung durchzuführen. Da die Messung ohne Blutentnahme erfolgt, kann sie auch außerhalb der Praxen erfolgen, wie besipielsweise in der betrieblichen Gesundheitsförderung.

Prävention in der Ernährungsberatung und -Therapie

In der Naturheilkunde geht man davon aus, dass Krankheiten sich unter anderem aus dem Mangel an Nährstoffen und der Anreicherung von Giften im Körper entwickeln. Basierend auf dieser Annahme können Überschüsse und Mängel als ein Warnzeichen des Körpers angesehen werden. Wenn man diese belastenden Substanzen wieder ausgleicht, kann - so die Theorie - der Entstehung von Erkrankungen entgegengewirkt werden.

Mineralien und toxische Metalle können umfangreiche Wirkungen auf Körpersubstanzen haben, wie beispielsweise auf Hormone, Gene und die Enzymbildung. Deshalb kann die ganzheitlich orientierte Prävention direkt und indirekt zu einer Verbesserung der körpereigenen Regulationsmechanismen und Reparaturprozesse beitragen.

Der Ausgleich der fehlenden Mineralien kann, je nach Ausrichtung des Therapeuten oder Beraters, sowohl über die Ernährung als auch mit Hilfe von Nahrungsergänzungsmitteln oder anderen orthomolekularen Präparaten erfolgen, wie diätetische Lebensmittel oder Medizinprodukte.

Die Ausleitung überschüssiger Metalle kann mit Hilfe von ernährungstherapeutischen Maßnahmen, orthomolekularen Präparaten (Nährstoffpräparaten), Infusionen oder mit Hilfe entsprechender Geräteanwendungen unterstützt werden. Unterstützend kann auch die Homöopathie eingesetzt werden.

Die Entwicklung des Oligoscan-Systems

Das Oligoscan-Analysesystem wurde von dem Luxemburger Unternehmen Luxometrix SA ipc-eu entwickelt und zur Marktreife gebracht. Es ist seit April 2014 in Deutschland im Handel. Im Vertrieb befindet sich Stand Juni 2015 das Modell "Oligoscan II".

Der Vorläufer "Oligoscan I" war zuvor bereits in Luxemburg und den USA im Handel. Dieses System wurde durch die weiterentwickelte Version 'Oligoscan II' abgelöst, die in Europa als Medizinprodukt zertifiziert wurde.

Das Oligoscan-System wird bisher unter anderem in folgenden Ländern angewendet: Schweiz, Österreich, Frankreich, Belgien, Italien, Niederlande, Luxemburg und USA.

Weiterführendes


 (Hilfe)

Autoren

Ina (41), Heike W. (1) und Stefan (1)  Jeder Autor hat seine eigenen Passagen zu diesem Artikel beigesteuert. Deshalb muss nicht jeder Autor alle Passagen des Artikels unterstützen.
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