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Handpan

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Handpan
Handpanspieler

Dieser Artikel beschreibt eine Instrumentengruppe, die ursprünglich durch das in der Schweiz entwickelte "Hang" oder "Hang Drum" bekannt wurde.

Das Instrument ist optisch einem metallenen UFO ähnlich und hat einen wunderschönen sphärischen obertonreichen Klang. Es kann gut in der Klangtherapie und in Klangkonzerten eingesetzt werden.

Oft hört man Handpans auch in Fußgängerzonen, von Straßenmusikern gespielt.

Neben den Hang-ähnlichen Instrumenten werden hier auch die verwandten Metallzungentrommeln (Steel-Tounge-Drums) beschrieben.

Inhaltsverzeichnis

Einführung

Die Handpans gehören in die Gruppe der Idiophone = selbstklingende Instrumente. Dazu zählen unter anderem auch die Glocke und das Xylophon. Selbstklingend bedeutet, dass sie eine Art Eigenschwingung haben und die Töne nicht mittels Saiten oder Membranen erzeugt werden.

Die Entwickler des Hang - Firma PanArt - haben bewusst immer nur eine limitierte Menge an HangHang (das ist die schweizerische Mehrzahl von "Hang") hergestellt, obwohl die Nachfrage groß war. Nicht nur deshalb gibt es mittlerweile verschiedene Hersteller dieser Instrumentenart.
"Hang" ist ein geschützter Name. Es gibt auch andere Handpans, die dem Hang weniger ähnlich sehen. Zum Beispiel einige der Schlitztrommeln. Ist heutzutage aber von einer Handpan die Rede, ist meistens auch ein Hang oder ein entsprechendes anderes Modell gemeint. Mehr Info zum Hang auch hier.

Wichtig ist noch zu wissen, dass Handpans ("Handpfannen") keine Trommeln im klassischen Sinne sind. Es ist zwar möglich, Rhythmen beziehungsweise verschiedene Schlagtechniken auf ihnen zu spielen. In erster Linie aber ist eine Handpan ein Klanginstrument, das über den erzeugten Klang verzaubert.

Viele Spieler kombinieren Schlag- und (Klang-) Techniken, während sich traditionelle Spieler auf die reinen Klang erzeugenden Spieltechniken beschränken.

Charakterististik

Die klassische Handpan hat einen warmen, intensiven, etwas metallischen Klang und ist sehr obertonreich. In den Fußgängerzonen zieht es Augen und Ohren oft wie magisch an. Oft ergeben sich spontane Darbietungen mit anderen Künstlern wie hier mit einer Hula-Hoop-Künstlerin. Diese Instrumenten-Neuentwicklung hat es in relativ kurzer Zeit auf die vordersten Ränge der Beliebtheitsskala geschafft.

Die Handpan ist vor allem ein Soloinstrument, kann aber durchaus auch mit anderen Instrumenten kombiniert werden. Aufgrund der zumeist individuellen Stimmungen müssen hier Tonart und Stimmung passend ausgewählt werden. Manche kombinieren es zum Beispiel mit Saxophon, Klavier, Geige, Didgeridoo oder Monochord - oder, wie der populäre reisende Musiker Daniel Waples, bei Spontan-Sessions mit den exotischen Instrumenten anderer Länder. Auch der bekannte Spieler und Erbauer Rafael Sotomayor (TheArtofFusion TAOF) hat viele unterschiedliche Kombinationen erkundet.
Bei der Auswahl als Soloinstrument kann man jedoch vor allem nach dem eigenen Geschmack gehen.

Gespielt wird das Instrument ausschließlich mit den Händen und Fingern. Bereits ein leichter Anschlag reicht aus, um dem Instrumente intensive Klänge zu entlocken.

Bauweise und Stimmung

Handpan vom Typ "Vadjraghanta Cintamani"

Eine Handpan besteht im Allgemeinen aus Metall und hat eine runde Außenform. Sie ist aus zwei halben Metallkuppeln zusammengesetzt. Das Metall ist jeweils Stahl, Edelstahl oder nitriertes Metall. Je nach Bauart gibt auf einer oder beiden Hälften jeweils bis zu neun Klangbereiche. Diese sind entweder gehämmert oder eingesägt. Die Instrumente mit gesägten Klangfeldern werden auch Metallzungentrommel oder Stahlzungentrommel (Steel-Tounge-Drum) genannt.

Die Stimmung der Instrumente erfolgt bei jedem Hersteller unterschiedlich. Üblicherweise werden keine Standardtonleitern eingestimmt sondern vor allem alte Tonfolgen, wie diatonisch, pentatonisch oder hexatonisch. Manche Hersteller setzen auch individuell gewünschte Stimmungen um.

Die Grundstimmung kann auf 440 Hz, 432 Hz oder bei Bedarf auch auf andere Frequenzen erfolgen.

Aufbau des Instruments

Eine Handpan hat zumeist ein zentrales Klangfeld in der Mitte des Instrumentes, die sogenannte "Bassnote". Beim Hang nennt es sich „Ding“. Drum herum befinden sich bis zu neun weitere Klangbereiche.

In der Mitte der gegenüberliegenden Seite befindet sich eine Resonanzöffnung mit nach innen gezogenem Hals, beim Hang "Gu" genannt.

Entwicklung - Geschichte

In den 90er Jahren war die Firma PanArt Steeldrum-Hersteller in der Schweiz. Steeldrum Bands waren zu der Zeit sehr beliebt, die aus Trinidad stammende Musikkultur war auch zu uns herübergeschwappt.
Steeldrums wurden ursprünglich aus alten Ölfässern hergestellt.
Die verschiedenen Ton- oder Klangfelder werden gehämmert. Zum Spielen der Instrumente werden kleine Stöcke beziehungsweise "Sticks" verwendet.

Ein Perkussionist aus den Kreisen von PanArt hatte dann die Idee, ein ähnlich klingendes Instrument zu bauen, das sich im Sitzen spielen lässt und keine Stöcke benötigt. Dies war die geistige Geburtsstunde des Prototyps des „Hang“ und zugleich der Beginn einer neuen Instrumentengeneration. [1]
Im März 2001 wurde das Hang erstmalig auf der Frankfurter Musikmesse der Öffentlichkeit präsentiert.

Hier einige Videos der Herstellung.

Hersteller - Überblick

Nach und nach zogen dann andere Hersteller nach. Es kamen unter anderem die amerikanischen Halos und die spanischen Bells. Es folgten die in Frankreich gebaute Spacedrum, die aus England stammende Terrapan und das deutsche Modell "Steel Harps" von Innersound/Blue Point. Es kommen immer neue Baufirmen hinzu. [2]
Zu den jüngeren Entwicklungen zählen die Vadjra Yantra und die Vadjraghanta aus der Ukraine. Sie sind optisch etwas anders ausgestaltet, als die anderen Handpans, mit erhabenen Elementen auf der Oberfläche.

Preise und Qualität

Preislich liegen die Handpans zwischen ca. 450,- und 3.000,- €. Aufgrund der hohen Nachfrage garantiert ein hoher Preis jedoch nicht automatisch eine hohe Qualität. Auch müssen gute Instrumente nicht unbedingt teuer sein. Wichtig ist es daher, vor dem Kauf eines Instrumentes selbst darauf zu spielen.

Für die Auswahl spielen das Material, die Reinheit des Materials, die Bauweise, die Stabilität des Materials, die Grundstimmung (zum Beispiel 440 oder 432 Hz) und die jeweilige Tonleiter (Skala) eine Rolle.

Empfehlenswert ist es, sich bei einem etablierten Hersteller oder in einem Fachgeschäft beraten zu lassen. Es haben zwar nicht alle Geschäfte Instrumente zum Verkauf auf Lager, verfügen aber über Instrumente, die vor Ort ausprobiert werden können.
Wenn man ein bestimmtes Instrument und eine spezielle Stimmung/Skala ins Auge gefasst hat, ist im allgemeinen mit einigen Wochen Wartezeit zu rechnen.

Klangtherapie

Handpans eignen sich in besonderem Maße für den Einsatz in der Klangtherapie und in Klang-Konzerten. Der warme und zugleich kraftvolle Klang berührt auf besondere Weise die Seele und trägt zur tiefen Entspannung bei.
Gut kombinieren lässt sich die Handpan hier beispielsweise mit dem Monochord oder der Motherdrum.

Weiterführendes

Videos

Weblinks


 (Hilfe)

Autoren

Ina (28), Heike W. (2) und JazzyT. (1)  Jeder Autor hat seine eigenen Passagen zu diesem Artikel beigesteuert. Deshalb muss nicht jeder Autor alle Passagen des Artikels unterstützen.
Zahl in Klammern = Anzahl der Artikel-Bearbeitungen dieses Autors. Eine hohe Anzahl bedeutet nicht zwangsweise, dass dieser Autor auch viel Inhalt zum Artikel beigesteuert hat.

Einzelnachweise

  1. https://www.bonedo.de/artikel/einzelansicht/hang-drum-und-handpans-ratgeber-und-kaufberatung.html
  2. https://www.bonedo.de/artikel/einzelansicht/hang-drum-und-handpans-ratgeber-und-kaufberatung.html
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