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Elektrosmog

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elektrosmog wiki
Heute schon bestrahlt worden?

In unserer westlichen Welt ist ein Leben ohne Strom und Funk nicht mehr vorstellbar. Dementsprechend sind wir fast durchgehend von elektromagnetischen Feldern umgeben.

Dieser Artikel zeigt verschiedene Möglichkeiten auf, sich möglichst wenig Elektrosmog auszusetzen.

Definition

Smog ist ein zusammengesetztes Wort aus den Begriffen "Smoke" (Rauch) und "Fog" (Nebel), das einen schadstoffhaltigen Nebel bezeichnet.

Der Begriff Elektrosmog steht entsprechend für elektrische, magnetische oder auch elektromagnetische Felder, die uns umgeben und von denen angenommen wird, dass sie unerwünschte Wirkungen auf Mensch, Tier und Umwelt haben.

In Fachkreisen spricht man von "elektromagnetischer Umweltverträglichkeit" (EMUV).

Möglichkeiten, Elektrosmog zu reduzieren

  • Auf DECT-Festnetz-Telefone so weit wie möglich verzichten. Strahlungsarme Telefone kaufen (zum Beispiel das Swissvoice Avena 758* oder das günstige Telekom Sinus 206*) oder kabelgebundene.
  • Beim Umzug in eine neue Wohnung darauf achten, dass sich möglichst keine/wenig Antennen in der Nachbarschaft befinden.
  • Spätestens nach dem Fernsehen oder der Computerarbeit gut lüften, insbesondere wenn sich das Gerät im Schlafzimmer befindet. Dies hat zwar mehr mit der Ionisierung (Ladung) der Raumluft zu tun, ist aber eine wichtige Ergänzung.
  • Bei allen elektrischen Geräten im Schlafzimmer nachts den Stecker ziehen oder eine Stromunterbrechung einbauen lassen (Netzfreischaltung oder "Schütz").
    Hintergrund: Viele Geräte haben heutzutage keinen Netzschalter mehr. Obwohl man auf den Ausschalter gedrückt hat, bleiben sie im Standbymodus, in dem immer noch Strom fließt. Hier hilft nur das Ausstecken des Gerätes oder eine Schaltsteckdose.
  • Keine elektrischen Kabel oder Geräte unter das Bett oder hinter den Kopf legen oder ggf. nachts komplett abschalten (ausstecken).
    Hintergrund: Die Spannung an einer Steckdose ist immer vorhanden - auch wenn kein Gerät an die Steckdose angeschlossen ist. Durch Kriechströme wird auch bei nicht angeschlossenen Geräten immer leichter E-Smog erzeugt.

WLAN

  • Auf WLAN (Wireless LAN) verzichten. Stattdessen kabelgebunden (das heißt mit LAN-Kabel*) online gehen.
  • Beim Telefon-/Internet-Provider darauf achten, dass man ein DSL-Modem/Router ohne WLAN erhält. Stattdessen ein normales DSL-Kabel-Modem fordern. Falls die Provider kein Kabel-Modem haben, dann selbst eins besorgen (Empfehlung: FRITZ!Box 2170*).
  • Bei manchen WLAN-Modems/Routern lässt sich das WLAN deaktivieren. Stattdessen kann man dann ein LAN-Kabel anstecken und über Kabel surfen.

Handy

  • Benutze modernere Handys und Smartphones mit möglichst geringem SAR-Wert. Der SAR-Wert bezeichnet die vom Körper aufgenommene elektromagnetische Strahlung beim Telefonieren, spürbar auch als Wärme am Ohr. (Ausführlichere Info auch hier). Die gesetzliche Grenze liegt bei 2 W/kg. Aber nicht alle neuen Smartphones haben automatisch einen niedrigen SAR-Wert: während das SHIFT5 mit einem SAR-Wert von 0,19 W/kg in der besten Klasse liegt, liegt das iPhone 7 mit seinem Wert von 1,38 W/kg am untersten Ende der schlechtesten Klasse.[1]
    Die SAR-Werte erhält man zum Beispiel auf den Seiten des Bundesamts für Strahlenschutz, beim Informationszentrum Mobilfunk, beim EMF-Institut und auf sar-wert.info.
  • Handy nur dann einschalten, wenn man es benötigt (z.B. im Notfall).
  • Das Handy so weit wie möglich vom Körper entfernt halten. Noch besser: Ein kabelgebundenes Headset* oder einen Handyhörer* benutzen.
  • Alternativ über die Lautsprecherfunktion telefonieren, soweit niemand mithört.
  • Bei Smartphones UMTS (3G) ausschalten, wenn man es nicht benötigt.
  • Völlig auf LTE verzichten.
  • Handytasche mit Strahlenschutz besorgen (zum Beispiel hier*) oder andere Abschirmungsprodukte verwenden.

Notebooks

  • Das Notebook möglichst nicht auf den Schoß legen.
  • Wenn man nicht tippt, die Hände weg vom Gerät nehmen.
  • Keine Funkmaus oder Funktastatur benutzen.
  • Wenn man einen UMTS-Stick benutzt, den Stick mit einem USB-Verlängerungskabel* so weit wie möglich von einem selbst entfernen.

Strahlung harmonisieren

Ein Gerät, das die störenden Frequenzen von künstlich erzeugten Feldern reduzieren könnte, ist der Lebensfeldstabilisator, der von Dieter Broers entwickelt wurde.

Eine weitere eventuelle Lösung sind sogenannte Chips, von denen behauptet wird, dass sie die Funk-Strahlung (Handy, WLAN, DECT etc.) harmonisieren können. Damit wird die Strahlung angeblich unschädlich für den menschlichen Organismus. Die Chips sind oft Folien aus Karbon, die als Aufkleber auf oder in das Handy oder Funktelefon geklebt werden.

Einer der bekanntesten Chips ist der Fostac Chip*. Laut dem Hersteller beruht die Funktionsweise darauf, dass durch den Eigenspin der Elektronen im Strom wie auch in den elektromagnetischen Strahlen die schädliche Strahlung harmonisiert wird.

Hier weitere Chips:

Nicola Wohlgemuth, die sonst starke Essenzen herstellt, hat sogenannte MIPES-Plaketten im Angebot. Diese sollen die biologisch schädlichen Frequenzen über eine Informierung der Plakette verändern - ohne die erwünschte Wirkung für die Technik zu reduzieren. Die MIPES-Plaketten gibt es hier in verschiedenen Ausführungen für verschiedene Zwecke wie Starkstromfelder, Mobiltelefone, Mikrowelle und bis zum Handymasten.

Weiterführendes

Artikel

Literatur

Videos

Audio

Weblinks

  • handywerte.de - Suchliste (Das Fairphone 2014 hat zum Beispiel den SAR-Wert 0,32 in der Kategorie "sehr gering") Bleistift.png
  • nambio.de - Umweltanalytik, Baubiologie und Gesundheitsschutz von Marko Höle-Halske Bleistift.png
  • yshield.com - Firma für abschirmende Stoffe Bleistift.png

 (Hilfe)

Autoren

Stefan, Heike W., Ina, Bot, Extern und Leander
Jeder Autor hat seine eigenen Passagen zu diesem Artikel beigesteuert. Deshalb muss nicht jeder Autor alle Passagen des Artikels unterstützen.
Zahl in Klammern = Anzahl der Artikel-Bearbeitungen dieses Autors. Eine hohe Anzahl bedeutet nicht zwangsweise, dass dieser Autor auch viel Inhalt zum Artikel beigesteuert hat.

Einzelnachweise

  1. Diskussion um SAR-Werte des Appel iPhone 7, Artikel vom Informationszentrum-Mobilfunk, abgerufen 30.12.16
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