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Diskussion:Liebe

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BetreffAntwortenZuletzt geändert
"Liebe ist eine Aktion"420:15, 8. Jan. 2014
Symbolik 012:29, 23. Dez. 2013

"Liebe ist eine Aktion"

Um die Diskussion hier weiter-zu-führen, habe ich sie hier aus Fb übertragen:
BI: Ich glaube, ich habe damals geschrieben, dass Liebe kein Gefühl ist, sondern eine Aktion und das halte ich für sehr wichtig. Ich habe einfach keine Lust, etwas zu schreiben, das dann gelöscht wird und das ist schon ein paarmal passiert...

Heike W.: Ich habe das [Anm.: die ursprüngliche, einsame Aussage "Liebe ist nicht direkt ein Gefühl, es ist eher eine Aktion" - gestrichen] frisiert in "Liebe in Aktion" - und dass Liebe eine Bewegung (statt Aktion) ist. Die Aussage ist ok - aber diese Differenzierung halte ich für treffender, weil man Liebe nicht macht/tut agiert. Man kann den Hahn auf oder zudrehen oder sie verzerren in etwas, was liebevoll aussieht.
"Liebe in Aktion" ist unpersönlicher, d.h. Liebe benutzt eine menschliche Form; menschliche Form lässt sich benutzen dafür.

BI: "Liebe ist Bewegung" ist keine Definition von Liebe, denn alles ist in ständiger Bewegung. Das ist höchstens eine Verwässerung. Und wenn die Grunddefinition nicht stimmt, stimmt auch der Rest nicht oder besser gesagt, ist das Folgende ebenso verwässert. Den Rest Deiner Aussage ( weil man Liebe nicht macht/tut agiert. Man kann den Hahn auf oder zudrehen oder sie verzerren in etwas, was liebevoll aussieht. "Liebe in Aktion" ist unpersönlicher, d.h. Liebe benutzt eine menschliche Form; menschliche Form lässt sich benutzen dafür) verstehe ich nicht. Was soll das aussagen? Ist es nicht etwas anmaßend, ständig (fast) alles "frisieren" zu wollen? Das ist mir nicht nur bei dem Artikel über Liebe aufgefallen.

Antwort Heike W. jetzt: ich fand diese Aussage vor und habe mir den Kopf zerbrochen, wo diese mir nicht nachvollziehbare Aussage, die ich als unzutreffend empfand, herkommen könnte. Inzwischen habe ich 2 Freundinnen befragt, wie sich diese alleinstehende Aussage mit ihrem Empfinden, ihren Erfahrungen deckt. Aber auch sie konnten das nicht nachvollziehen und fanden sich ohne weitere Erklärung vom Autor "im Regen stehen-gelassen". Keine empfand das als Definition, etwas was stimmt. Verwässernd ?? -

"Liebe ist eine (!) Bewegung" ist eine nachvollziehbare Beschreibung zur Überschrift "Was ist Liebe?":
wenn 2 Menschen Liebe füreinander empfinden, dann bewegt sich diese Empfindung auf den andern zu.
Das findet in Form in verliebten Blicken, in einen Kuss oder eine Umarmung hinein, die Hände des Säuglings, die sich der Mutter entgegenstrecken - für einen Moment gibt man sich selbst mit allem auf in dieser Bewegung zu "dem" hin.

Wenn jemand Liebe für eine Sache empfindet, streckt er die Hände danach aus.
Wenn jemand Liebe für eine Tätigkeit empfindet, dann versinkt er darin und mobilisiert alle Ressourcen in sich, um sie dieser geliebte Tätigkeit zu-zu-führen. Eine "Hin-zu-Bewegung" (mein von Stefan bemängeltes Wort) - im Gegensatz zu Aversion, wo wir uns von etwas wegbewegen oder Verhärtung/Verleugnung, wo wir den Hahn von der liebenden Qualität dessen was ist, zudrehen.
Das hat nichts damit zu tun, dass alles im Universum in Bewegung ist.

Wenn Liebe sich in mir, meinem Körper, bewegt fühlt sich das nicht als eine Aktion an - da ist keiner, der etwas macht. Ich kann nicht sagen, dass da einer ist, der agiert, wie ein Feuerwehrmann, der eine Wasserspritze (mit Liebe) auf einen Brand hält.
Ich kann da nicht sagen, dass Liebe eine Aktion ist - außer in 3D, wo Wir (= unser individuelles Bewusstsein) sozusagen mit einem Ventil Qualitäten wie Liebe und Hass und die ganze Polarität manövriert haben. Wo das Bewusstsein sein Macht dazu benutzt hat, ein Ventil zu erschaffen (oder ein anderes Bild: Knoten zu knüpfen, die den natürlichen Fluss unterbinden oder umleiten).

Die ist die 180° umgekehrte Perspektive: von dem aus gesehen, was der Form voraus-geht; von dem, was zuerst kommt im Prozess der Manifestation - nicht die gewohnte Perspektive aus der Form (Person) heraus ins Formlose.
Ich weiß, dass es Schwierigkeiten gibt, diese Position einzunehmen weil das den Verstand übersteigt: er ist für einen völlig andern "Job" konzipiert und trainiert.

Wenn jemand aus den Zeilen noch etwas nennenswertes herausfischen kann für den Artikel, dann bitte ich um einen Hinweis - ich weiß nicht, was Andere mit unterschiedlichem Hintergrund ansprechen würde. (Jedenfalls habe ich meine Aussagen nicht nur irgendwo gelesen; und ich sehe, dass BI da einfach woanders ist.)

Heike W.11 (Diskussion)15:20, 17. Dez. 2013

Liebe ist deshalb eine Aktion, weil sie willentlich erzeugt werden muss und zwar durch Selbsterkenntnis und Wertschätzung. Fehlt das Wissen (um das Selbst) ist Liebe nicht möglich. Fehlt Wertschätzung natürlich auch nicht, aber das wird den Meisten eher einleuchten. Der Wille zur Selbsterkenntnis ist der erste Schritt zur Liebe und damit meine ich eine universelle Liebe und keine Sentimentalität. Diese universelle Liebe ist so stark, dass sie nicht mittels Gefühlen vermittelt werden muss. Sie ist. Hat ein Mensch einmal diese Art von Liebe erfahren, wird er sie nie wieder "ausknipsen" wollen. Liebe, so wie ich sie beschrieben habe, ist auch die stärkste Macht im Universum und ermöglicht schlichtweg müheloses Manifestieren.

Im antiken Griechenland wurde unterschieden zwischen Agape, die universelle Liebe und Eros, die romantische Liebe. Das, was als romantische Liebe gilt, ist eigentlich keine Liebe, allerhöchstens - und im besten Fall - ein kleiner Einblick in das, was Liebe ist. Selbst die Liebe der Eltern zu ihren Kindern ist keine Liebe, sondern Wertschätzung, gewöhnlich ohne Wissen.

Hass ist nicht das Gegenteil von Liebe, denn wenn man hasst ist da noch Liebe, die aber durch Widerstand und Ablehnung überlagert wird. Schuld ist das Gegenteil von Liebe. Wir stehen heute in einer (fast) lieblosen Welt, in der Schuld und Schulden quasi die primäre Beschäftigung des Kollektivs ist. Ein Grund mehr, klar zu definieren, was Liebe wirklich bedeutet...

PS: Ich ignoriere jetzt mal die Spitzen, die Heike in ihren Texten plaziert...

Bl (Diskussion)17:44, 18. Dez. 2013

Liebe eine Aktion: ab der universellen Liebe ist das für mich leicht nachvollziehbar. Aber bei den ersten 3 Zeilen fehlt bei mir immer noch jeder Anklang und Widerhall. Es hört sich prägnant an, aber ich habe keine Ahnung, aus welchem Konzept das kommt (dazu konnten meine 4 befragten Bekannten mir auch nix beitragen). Ich weiß nicht, wie ich in dem, was ich als Liebe empfinde und von Liebe weiß, eine "Aktion" finden soll (oder draus machen soll) - oder wo Liebe mal eine Aktion gewesen ist in meinem Aufwachen bzw. dem Weg dorthin, in den Konzepten, in denen ich gelernt habe.

(3D-) Elternliebe: ein interessanter Aspekt - muss ich mal kontemplieren drüber. Ich habe schon lange gerätselt, warum das bei mir so wenig anklingt, wenn meine Mutter von Liebe spricht (selbst mit Wissen). Vielleicht ist das ein Hinweis - danke dafür.

Hass als nicht Gegenteil von Liebe: ja, das passt - Hass als Abwesenheit von Liebe, absolute Lieblosigkeit muss jetzt nicht ein "Gegenteil" bedeuten. Das würde den Kern tatsächlich nicht treffen. Hass ist da, wo Power, Macht, getrennt ist von Liebe, in einer Spaltung. Da gefiel mir das Zitat von Chaplin -
Und die Kraft der Liebe, die stärker ist als Macht, sehe ich ganz klar und einleuchtend bei Mutter Meera, wenn sie in Aktion ist (besonders bei Widrigkeiten, aber auch beim Darshan, im Spiegel ihrer Augen beim Blickkontakt und der Wirkung in mir danach).

Schuld als Gegenteil von Liebe: diese Aussage ist mir jetzt auch neu. Schuld und Lieblosigkeit hängen stark zusammen - ja - aber das Gegenteil? - Muss ich auch mal drüber kontemplieren, ob das Sinn macht für mich (und andere). Bei Brené Brown ist mir das so auch nicht aufgefallen - sie hat ja auch viel zu dem Thema geforscht und beigetragen.

Spitzen: ich weiß jetzt nicht, was Du als Spitzen empfindest.

  • Dass ich erwähne, dass ich mit ein paar anderen über Ungereimtheiten spreche - das erwähne ich vermehrt, seit ich mal den Eindruck vermittelt bekam, dass ich total alleine stehen würde mit meinem Verständnis, gegenüber allen anderen Lesern. Außerdem liebe ich es, tiefere Gesprächsthemen zu entdecken für die Treffen mit meinen Freunden und Bekannten.
  • Dass ich die Seiten von Macht & Manipulation benenne, kommt aus der Schule von John de Ruiter - der uns viel bewusst gemacht hat darüber. Der hat uns eine Weile lang gezielt beigebracht unsere eigenen Motivation ehrlich zu untersuchen und hat damit unsere blinden Flecken in Differenzierungsvermögen verwandelt.
    Das war ziemlich wertvoll für mich - daher kümmere ich mich nicht um ein diesbezügliches Tabu und bemühe mich, so-was ungeschminkt als Möglichkeit zu benennen - besonders dort, wo ich es erfahrungsgemäß vorgefunden habe.

ps: Ist doch mal gut, dass du ein bisschen mehr rausgerückt hast über deinen Hintergrund und an Erläuterungen. Statt dich nur "zu beschweren", Beiträge abzuqualifizieren und dich zurückzuziehen. Immerhin habe ich 2 Sachen für meine innere und äußere Nachforschungen gefunden. (Oder war das jetzt auch eine Spitze? ;) )

Heike W.11 (Diskussion)14:02, 23. Dez. 2013

Die vage Unterstellung, dass andere etwas nur "angelesen" hätten, betrachte ich als eine Spitze...

Liebe ist kein Gefühl. Gefühle sind Mitteilungen vom Selbst über die Bewegung des Bewusstsein, d.h., in welche Richtung man sich durch seine Schwingungen begibt. Liebe initiiert diese Bewegung, sie tut, sie macht. Deshalb ist Liebe eine Aktion. Je weniger Liebe vorhanden ist, um so willkürlicher und unerwünschter ist die Bewegung. Je mehr Liebe (Wissen als Selbsterkenntnis, Einsicht, Verstehen und Wertschätzung) vorhanden ist, um so erfreulicher ist die Bewegung. Reine Liebe, ohne einen Schatten der Angst, der Schuld oder des Hasses, führt gewissermaßen direkt ins Paradies. Deshalb ist Liebe die stärkste Kraft (oder Macht) im Universum...

So weit für heute. Frohe Weihnachten!

Bl (Diskussion)00:01, 25. Dez. 2013

Also das war doch mal ein Wort. Gut nachvollziehbar (bis auf kleines Detail bezüglich der "Richtung"). Habe es jetzt mal so in den Text übertragen, wenn's recht ist.

Ist mit der Richtung, in die man sich durch seine Schwingungen begibt eine Handlung gemeint? Oder eine Orientierung - was der Zweck/Absicht der Handlung sein soll, die die Motivation der persönlichen Handlungen beleuchtet?

Heike W.11 (Diskussion)20:15, 8. Jan. 2014
 
 
 
 

Also ich kann mir echt nicht helfen - ich finde die Deutung der Herzform-Symbolik klingt ziemlich nach Tintenkleks-Psychologie. (Ich habe jetzt nicht gesagt "Freud"!). Immerhin wurde der lingam als Symbol der männlichen Energie und Kraft eigentlich immer in aufwärts gerichteter Position dargestellt, nicht abwärts-gerichtet.
Das ist mindestens genauso schlimm wie auf Wikipedia, "das Gesäß der Frau + spitzer Vulva" (immerhin nicht der Schoß der Frau) - statt Penis-Spitzen-Symbol. Der Ursprung wird dort auf die Form des Feigenblatts zurückgeführt - mit der man dann wieder die Scham verdeckte.

Und wird das Herzsymbol nicht zu 95% von Frauen gezeichnet? Davon bestenfalls nur ein Bruchteil an Männer gerichtet (während der Phase der Verliebtheit) - warum sollten sie sich gegenseitig ihre Geschlechtsteile symbolhaft zu-malen??
Bei Sinnlichkeit macht das eher Sinn: als ein Kommunikationsinhalt, seine Empfindungen mitzuteilen, sich gegenseitig auszutauschen.

Ursprung Feige als das Symbol der Sinnlichkeit: sie hat im Schnitt die Form eines Herzens - da gibt es eine Menge zu lesen auf http://matriarchat.info/symbolik/herz.html mit qualifizierter Referenzliste - aber alles sehr matriarchalisch feiglich statt herzlich orientiert.

Hat noch jemand was anders? Was nicht mit Geschlechtsteilen zusammenhängt?
Ich finde, das hört sich an, als ob das zu alten Zeiten von einem Mann mit penis-orientiertem mind dahinein-projiziert worden ist und - selbst wenn sich der Männer-mind inzwischen geändert hat - ist die Faszination davon noch kleben geblieben. Aber das ist nichts, was ich weiterverbreiten möchte in einer spirituellen Wikipedia.

Und War die Pfeilspitze-nach-unten-Symbolik nicht eher der heilige Geist, das 3.Element zu männlich-weiblich, statt das männliche?

Nachtrag: Dass "das Herzsymbol an den weiblichen Korpus (Brüste und Scham) erinnert" und: "Sichtbar ist auch das strebende Symbol des Mannes (spitzer Pfeil nach unten) und die Aufnahme durch die Frau in zwei weichen Kreisen." ist bereits gelöscht.
Das mit den Dreiecken noch offen... - da sehe ich immer noch keinen Zusammenhang zu Liebe und Herz - das gehört vielleicht in einen andern Artikel

Heike W.11 (Diskussion)20:28, 12. Dez. 2013
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