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Diskussion:Fleisch

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BetreffAntwortenZuletzt geändert
Ideologische Prägung219:11, 8. Nov. 2014
Getreideverbrauch pro kg Fleisch zu niedrig321:56, 25. Aug. 2013

Ideologische Prägung

Ich weiß nicht, wie alt der Text ist, aber die starke ideologische Prägung im oberen Gesundheitsabschnitt und unten stößt mir unangenehm auf (das, wo die Leute dann abwinken, dass wir ein öko-spiritueller Haufen seien).

Die Behauptung dass man früher dachte dass Fleisch gesund sei und heute fände, dass es abträglich sei ist schlicht verzerrt, schwarz-weiß und ignoriert den gesamten Kontext (außer dass der Autor neben einer Gruppe Leute will, dass die Leser Vegetarier werden).
Dazu unten die Empfehlung "Das Wiki-Team" empfiehlt, dass wir Vegetarier oder Veganer werden - "und wenn wir schon Fleisch essen müssen, dann wenigstens, mit schlechtem Gewissen/mieser Energie und damit folgende Missachtung des Tieres) Fleisch das... -

Das schluckt heutzutage kein aufgeklärter Leser mit bereits anentwickelten Bewusstsein, der nicht selbst nach Anschluss an eine Ideologie sucht. Solche unverhohlenen Absichten gehören nicht in die Wiki - da geben wir den Lesern nix Gutes mit (weil sie sich mit dem Wissen genauso unbeliebt machen bei ihren Bekannten...).

Mit fehlendem Kontext meine ich z.B., dass Fleisch sehr wohl gesund ist mit den Proteinen, und der Art-spezifischen Kombination von Aminosäuren (es sind nicht alle drin in allen Fleischsorten - daher empfiehlt man z.B. eine Kombi aus tierischem und pflanzlichen Protein). Und früher war es tatsächlich gesund, als die Masse der Leute im Westen noch 1-2x die Woche Fleisch gegessen haben. Und es gibt einen ganzen Kontinent, der mehr oder weniger fleisch-essend ist ohne Gesundheitsschäden, die nicht Vegetarier werden sollten. (Wo man in Holland jetzt versucht, über Supermarktketten den Leuten Insekten-Proteine so schmackhaft zu machen wie sie in Asien und im Dschungel schon sind...)

Bewusstsein entwickeln heißt auch einen Blick für den Gesamt-Zusammenhang zu behalten, und so differenzieren zu können. Das mildert ab (wir haben nicht mal einen Veggie-Tag hier einführen können - ich weiß nicht, wie die Kirche das damals mit dem Fisch-Freitag hingekriegt hat...), weil jeder seine persönliche Ideologie und sein Recht darauf vertritt. Das nützt nix, einen Haufen passend selektierter Info auf den Punkt zu bringen "Dr. S-Wiki empfiehlt" (ich als bewusster Fleischesser empfehle das z.B. nicht - da wäre ich ja scheinheilig -) und da für das ganze Team zu sprechen, das sollten wir grundsätzlich ausmerzen aus S-Wiki-Artikeln.

PS: Selbst Mutter Meera (Vegetarierin) empfiehlt nicht, Vegetarier zu werden - bzw. bestätigt nicht das Konzept von erleuchtungs-strebenden Meditierern oder Aufstiegs-Meistern, dass man Vegetarier werden müsse. (Sie setzt an einem höheren Punkt in der Entwicklung an, wo das eine Folge sein kann, aber nicht muss und auch kein Kennzeichen ist vom Entwicklungsstand.)

Das Zauberwort heißt da "in Maßen", nicht mehr "so viel wie möglich" oder "alles was eh angeboten wird" - sondern der Bezug zum Fleisch/Tier und seinem Umfeld. Das fördert das Bewusstsein von Einheit. Und der einsame Satz mit den Indianern früher - da fehlt eine passende Entsprechung - und das wäre auch nicht die Empfehlung, das Tier mit Reiki zu bedenken (wie das in manchen Kreisen praktiziert wurde) - das müsste einfacher und mehr für die Masse geeignet sein inkl. Mensa-/ und Kantinen-fähig... - also eine innere natürliche, selbstverständliche Grundhaltung, die ansteckend wirkt.

Heike W.11 (Diskussion)11:05, 5. Nov. 2014

Ich hab ein paar Dinge in diesem Beitrag geschrieben. Ich betrachte Fleisch vorwiegend als Genussmittel, denn notwendig ist es nicht, es ginge ohne. Ja, es sind Dinge in Fleisch enthalten die der Körper verwerten kann, aber pflanzliche Kost ist, soweit mir bekannt, einfacher zu verwerten und grundsätzlich günstiger. Dazu kommt, das das Fleisch was man heute bekommen kann, fast ausschließlich sehr miese Qualität hat. Ausgenommen natürlich Biofleisch, eigene Schlachtung etc, aber das ist ein geringer Anteil. Sofern es sich also nicht um solche gutes Fleisch handelt ist es aufgrund der darin enthaltenen Medikamente, Hormone etc auf jeden Fall gesundheitlich Abträglich. "Fleisch ist ein Stück Lebenskraft" ist definitiv ein Werbespruch und ich finde es nicht schwarz weiß sondern gerechfertigt Fleisch als Genussmittel zu bezeichnen.

Mir ist wichtig über die Folgen aufzuklären, ich hab überhaupt nicht wahrgenommen das dort eine Empfehlung steht und würde grundsätzlich davon abraten hier im Wiki irgendetwas zu empfehlen!
Nur wer die Folgen seines Handelns kennt, kann sich adäquat für oder gegen etwas entscheiden.
Ich selbst möchte übrigens niemanden zu irgendetwas bekehren, nur informieren. Ich esse selbst hin und wieder Fleisch, im vollen Bewusstsein der Vor- und Nachteile.

Ich schlage vor, die Informationen die drin sind bleiben und werden durch deine Sichtweise ergänzt. Die Empfehlung jedoch muss raus! Grundsätzlich empfinde ich den Artikel als zu ungenügend.

Jonas (Diskussion)17:26, 7. Nov. 2014

Ja - ich hatte mir schon gedacht, dass das aus alten Zeiten stammt, wo noch wenig differenziert wurde. Aber jetzt steht das hier schon mal, welcher Meinung wir aktuell sind. Manche Infos sind so einfach und Allgemeinwissen, das man sich fragt, wie die einen Artikel rechtfertigen und dann kommt was interessantes dazu... usw.

Man muss aus meiner Sicht auch die Gültigkeit herausstellen für die (rasante) westliche Entwicklung in den letzten Jahrzehnten - da spricht man die Leute auf breiter Ebene an - sonst wirkt es tatsächlich leicht ideologisch.
Das Bild, das der Artikel wiedergibt soll nicht polemisch einseitig sondern durch vielerlei (relativ neutrale) Tatsachen gestaltet werden. Nur möglichst nicht so, dass man hinterher verwirrt stehenbleibt und gar nicht mehr weiß, wo man hindenken soll - weil alles letztendlich in Schlechtigkeit und Missbrauch landet (wie bei der "Kleidersammlung" anklang)

Da sind wir uns ja einig - und manches mal auch lebendig: drastisch-humorvoll darf auch im Angebot sein. (Hatte nicht mal damit gerechnet, dass Stefan das ernsthaft vorschlägt zum link-Hochladen - fand ich aber wirklich gut). Deine Haltung Fleisch zu essen wie du sie beschreibst, finde ich sehr treffend - dass sollten wir bei Gelegenheit einarbeiten. (Steht noch nicht oben auf meiner "Drum-kümmern"-Prioritätenliste )

Heike W.11 (Diskussion)19:11, 8. Nov. 2014
 
 

Getreideverbrauch pro kg Fleisch zu niedrig

Wenn ich in Google "Durchschnittlich Getreide 1kg Fleisch" suche komme ich auf ganz andere Zahlen die deutlich höher liegen, es wird oft von 7-16kg Getreide pro kg Fleisch gesprochen

bei Schwein ist von 3-4kg die rede (Netz und Buch: Vegetarisch Leben) Rind ca 10kg Geflügel 12kg Ei 4kg

In Vegetarisch leben wird auch anschaulich umgerechnet das ein Steak von 225Gramm soviel Pflanzenenergie enthält, um 40 Menschen einen Tag lang zu ernähren. In diesem Buch sind die Durchschnittswerte bei 5-10kg Fleisch.

Die Zahl von "Durchschnittlich 5kg" ist keinesfalls Haltbar. Wir müssen da mindestens auf 7-10kg erhöhen oder vllt einfach von 4-16kg je nach Erzeugnis sprechen. Oder wie andere, von bis zu 16kg, allerdings arbeitet diese alleinige Höchstangabe schon wieder mit Angst.

PS: wir sind bei dieser Google Anfrage schon auf Platz 3 zu finden :o)

Jonas (Diskussion)12:19, 25. Aug. 2013

Danke für das Nachforschen. Ich hatte nur die eine Quelle hergenommen.

Wäre super wenn du die genannten Angaben im Artikel ergänzt. Am Besten mit Quellenangabe. Thanks!

Stefahn ☺ (Diskussion)13:16, 25. Aug. 2013

eine quelle ist für so was zu wenig!

ist erledigt

Jonas (Diskussion)20:09, 25. Aug. 2013

Ja, das war einer von den ersten Artikeln/Edits die ich überhaupt gemacht hatte...

Danke!

Stefahn ☺ (Diskussion)21:56, 25. Aug. 2013
 
 
 
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