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Benutzerin:Beate/Sammelbecken

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Bücher

Bücher können keine Therapie (Trauma-Therapie) ersetzen - für Menschen, die unter massiven Problemen der Selbstwahrnehmung, unter Angst/Angststörungen und Panik-Attacken leiden! Das Buch kann das persönliche Leben beeinflussen und auch stark positiv verändern, eben gerade deswegen, weil es die gesamte Wahrnehmung in Frage stellt und neu bewusst definiert! Einige Menschen sind vielleicht noch nicht bereit dazu, und verlieren den Boden unter ihren Füßen - denn so viel Wahrheit und diese zu erkennen - kann auch unangenehm sein, schmerzlich und im ersten Moment schwer zu ertragen sein.

Es hilft bei der Wahrnehmung und Selbstreflexion, sich selbst besser zu erkennen - was man aktuell hat - und dass das durchaus weit mehr ist, als der Verstand einem Meistens offenbaren will und/oder suggeriert, um damit im Leben glücklich zu werden oder zu sein.

Das "egorische Selbst"

Die Energieform, aus welcher Feindseligkeit und Angriffe entstehen, verhält sich, so Tolle, absolut allergisch gegen jede Form von Liebe, Wohlwollen und Freundlichkeit.

Die grundlegenden Muster des Egos sind darauf angelegt eine tiefe Angst und ein Gefühl von Mangel zum Schein bekämpfen zu wollen, doch gerade das ist es - was das Ego nährt. Es handelt sich um Widerstand, Macht, Kontrolle, Gier, Angriff und generell um ein ständig aktives Abwehrverhalten. Es giert förmlich nach diesen reaktiven Verhaltensmustern und triggert sich dabei selbst.
Das Ego ist im Kampfmodus und immer bereit.

Diese Negativität ist vollkommen unnatürlich, denn sie schadet dem Menschen. Man entzieht sich ihr, indem man sich absolut der Situation hingibt und keinen weiteren Widerstand mehr leistet. Das bedeutet keineswegs sich selbst aufgeben zu müssen und ist auch kein Zeichen von Schwäche. Das Gegenteil ist der Fall. Es ist ein positives Zeichen. In dem Augenblick, in dem man sich dem Unfrieden vollständig ausliefert und ihn akzeptiert, und sich dem Jetzt hingibt, verwandelt er sich in Frieden.

Tolle schreibt vom Wunder der Hingabe. Wenn man aufhört Widerstand zu leisten, verliert jeder Aggressor (kommt von Agressionen) seine Macht. Die innere Befindlichkeit, einen anderen kontrollieren und manipulieren zu wollen - löst sich sofort auf.

Er führt uns immer wieder zu uns selbst und in die Gegenwart zurück, an den Ort, wo sich alle Blockaden lösen lassen, Freude und Liebe erlebbar wird.


  1. egorisch: (Ein Versuch einer Begriffserklärung von Beate.) Die Wichtigkeit dieses Wortes begründet sich darin, dass es sich hier um eine Suche (Frage) nach der Wahrheit und ihrer Sinn-Findung dreht - und damit, ob wir einer Aussage und ihrem Inhalt unseren Glauben schenken können und wollen! Zu dem Wort selbst: "egorisch" - es gibt ursprünglich 2 Verweise auf Wort-Definitionen, da es künstlich verändert wurde (das Wort ansich ist eine Wort-Neu-Schöpfung) und mindestens 1´ne, wenn nicht mehrere Deutungsvarianten - ausgehend vom Wort selbst im Bezug auf die Erkenntnis-Theorien verweisen auf die alten Philosophen - also den Erkenntnis-Theoretikern und Denkern (Wissenschaft/Philosophie) sowie Grundsätze der Welt-Religionen hin. Wir nähern uns daher diesem Beriff und seiner semantischen Bedeutung an. Das Wort "egorisch" bezieht sich auch auf das Wort "Selbst" und stellt somit eine Verbindung her und auch auf die Theorie zum Denken selbst und dem "Sein". - Es bezieht sich also auch darauf, ob wir das Selbst mit unserem Denken - dem Verstand - gleich setzen und es somit zu einer Einheit verknüpfen! Dies betrifft die Selbstverständlichkeit und somit die Grundlagen des Lebens und des So-Sein´s ansich. Das "egorische Selbst"? - Was ist das Selbst? - Was ist Denken?- Ein Sinn, eine selbstständige Funktions-Einheit also ein Teil des Selbst oder sind wir das Denkende oder ein Wesen, das denkt? Ja, also: Wer bin ich?- Bin ich mein Denken? - Bin ich mein Verstand? - Bin ich meine Gefühle? - Bin ich mein Körper? - Bin ich eine Seele und wenn, was ist das und was denkt? - Wer bin ich? - Daran wollen wir uns orientieren, aus allgemeiner, also nicht-religiöser und/oder religiösen (christlicher) Sichtweisen heraus - dem annähernd. - Woher kommt das Selbst und was ist das: Ich bin? Das "Ich"? oder präziser das: "Ich bin, das ich bin." - oder - "Ich bin das, ich bin"! Nur ein Komma, macht hier schon einen kleinen Unterschied aus. Dieses weist uns auch auf den Schöpfergott hin und über diese hinaus zu den Gelehrten, die sich seit Jahrtausenden den Kopf darüber zerbrechen und sich sogar streiten! C. G. Jungs Sichtweise aus der Tiefenpsychologie vernachlässige ich hier! Mit diesen, ähnlichen und anderen Grundsatzfragen beschäftigt sich auch Meister Eckhart Tolle und alle Spirituellen Lehrer, egal ob sie sich im Budishmus oder Sufismus wiederfinden oder aus anderen spirituellen Kreisen oder Religionen kommen. Sind es doch die wichtigsten Grundlagen, die ihre und unsere fundamentalen Erkenntnisse und Weisheiten über uns Selbst und das Leben stützen! Ausgehend von Descartes Denkansatz: "Ich denke, also bin ich!?" Diese Aussage steht übrigens konträr zu Eckharts Tolles Meinung, wir sind nicht unser Verstand! Er weisst auf diesen Gegensatz extra in seinen Reden hin. - Was ist wahr? - Man kann seinen Ursprung auch in Bezug setzen, zu der Philosophie oder bei den Philosophen im allgemeinen suchen und finden: zum Beispiel bei Hegel und Kant, die sich auch mit der Frage zur Wahrheit(en) und den abstrakten Denk-Erkenntnissen >theoretisch< und >methodisch< also mit der Hypothesenbildung ausseinander gesetzt haben, vielleicht lässt sich hier auch der Bezug herstellen zu einer Aussage des Verstehens, was Wahrheit überhaupt ist! Ein Beispiel: "Das Ausdrücken des Gedankens setzt nicht seine Erkennung voraus" Zitat Edmund Husserl - das ist nur einer von vielen Denkansätzen, um die Wahrheit und ihren Inhalt zu prüfen und/oder zu erklären, zu entschlüsseln oder ihn zu definieren. Durch Fragen finden - einer Synthese und ihrer Antithese (Hypothesenbildung, Methodenwahl und -begründung, Durchführung nachvollziebar, Ergebnissicherung, Daten offen legen, Auswertung) stellen wir eine Beziehung auf und hinterfragen sie! Methodisch heißt in diesem Sinne auch selbst erfahren und lernen! Die Wahrheit zu definieren, ist also der Versuch oder Ansatz einen Beweis zu finden, so dass er für "alle" eine "allgemeingültige und gleiche Wahrheit" darstellt. "Die Wahrheit ist unendlich" stammt auch von Hegel. Die "Wahrheit" ist wohl eine der meistgesuchten Dinge/Inhalte auf der Welt. Ob von Dichtern wie Johann W. Goethe (Wahrheitsliebe zeigt sich darin, daß man überall das Gute zu finden und zu schätzen weiß./ Wer gegen sich selbst und andere wahr bleibt, besitzt die schönste Eigenschaft der größten Talente./Das Wahre fördert, aus dem Irrtum entwickelt sich nichts, er verwickelt uns nur./Was ihr nicht rechnet, glaubt ihr, sei nicht wahr!/Das Wahre ist gottähnlich; es erscheint nicht unmittelbar, wir müssen es aus seinen Manifestationen erraten.) - oder anderen Lyrikern wie bei Gerhard Anton von Halem (Nie aus der Wahrheit ist so viel Gutes erwachsen, als aus der Wahrheit Schein Böses erwächst in der Welt.) - Wladimir Goloborodko (Ich denke, also bin ich. Wenn ich nicht denke, dann lebe ich.) - wie auch bei Schriftstellern wie Leo Nikolajewitsch Tolstoi (Wer lernen möchte, den Menschen die Wahrheit zu sagen, muss lernen, sie sich selbst zu sagen./Zwinge deinen Geist ständig, mit aller ihm gegebenen Kraft tätig zu sein./Solange es Schlachthäuser gibt, wird es auch Schlachtfelder geben!/Das Gedächtnis hebt die Zeit auf: Es vereint, was dem Anschein nach getrennt vor sich geht!/Je mehr Verfolgung, umso offensichtlicher wird die Wahrheit!) - J. J. Rousseau (Tausend Wege führen zu Fehlern, zur Wahrheit führt nur einer.) - R. Tagore (Was wahr ist, ist weder gut noch böse, sondern einfach wahr.) - Jeder versucht sie auf seine Weise die "Wahrheit" zu interpretieren, so wie auch die alten Denker: Aristoteles (Platon ist mir lieb, aber die Wahrheit ist mir noch lieber./Der Friede ist mehr wert als die Wahrheit.) Platon (Alles, was nach Ordnung, Maß und Gesetz geschieht, erzeugt Gutes. Das Untergeordnete und schlecht Eingeleitete ist dagegen an sich schädlich und löset auch das Wohlgeordnete auf./Das Wahre wird nie widerlegt.) - Avores (Eine Wahrheit kann der anderen nicht widersprechen!). Beispiele finden wir auch in den Schriften "Logos" von Heraklit von Ephesus (Die Natur liebt es, sich zu verbessern.) - Albert Magnus (Findet die Wahrheit, denn die Wahrheit macht euch frei!) - Ich denke so empfindet es Eckhart Tolle, wenn er von der Stille spricht, denn es ist eine Art der Befreiung! - Kant in der Kritik der reinen Vernunft (Die Namenerklärung der Wahrheit, daß sie nämlich die Übereinstimmung der Erkenntnis mit ihrem Gegenstande sei, wird hier geschenkt, und vorausgesetzt.) - Das wäre der Hinweis auf die Schöpfung, wie sie Eckhart Tolle meint! - Kant selbst vertritt jedoch eine differenziertere (bezugnehmende) Theorie der Wahrheit, die von der Quelle der jeweiligen Erkenntnis abhängt. So vertritt er für Einzelurteile über Erfahrungsobjekte einen Verifikationismus (Korrespondenz zwischen Erfahrung und Denken), dieser kann jedoch durch die Bedingungen der Kohärenz der Erfahrungen eingeschränkt oder sogar aufgehoben werden (der Widerspruch in sich - eine Negativierung der Negation ist eine doppelte Verneinung)! - Selbst bei den Hermetikern und in der Kabala finden wir diese Suche nach der Wahrheit und ihre Weisheiten/Ansätze in den Hermetischen Gesetzen. Alle Menschen - befassten sich damit. In der neueren Philosophie verteidigen die Korrespondenztheorie vor allem die Neuthomisten Emerich Coreth, Karl Rahner, Johannes Baptist Lotz. Wahrheit bezeichnet dort generell eine Übereinstimmungs- bzw. Angleichungsbeziehung zwischen dem Wissen eines erkennenden Subjekts und einem Seienden, auf das sich dieses Wissen bezieht. Coreth definiert Wahrheit in typischer Formulierung als "Übereinstimmung zwischen dem Wissen und dem Seienden". Den Hintergrund bildet die Auffassung von einer grundsätzlichen Identität von Sein und Wissen: "Sein ist ursprünglich und eigentlich Sich-Wissen, wissendes Bei-sich-Sein im geistigen Vollzug" - Auch innerhalb des Logischen Empirismus findet sich eine Abbildtheorie der Wahrheit. Klassisch wird diese im Werk des frühen Wittgenstein ausgearbeitet. Im Tractatus Logico-Philosophicus geht Wittgenstein zunächst davon aus, dass wir uns Bilder von der Wirklichkeit machen. Sie sind ein "Modell der Wirklichkeit". Bilder drücken sich in Gedanken aus, deren Gestalt "der sinnvolle Satz" darstellt. Geht es um den Inhalt oder um Tatsachen bei und über die Wahrheit? Über Wahrheit kann man Wahrheitsdiskussion führen, man kann an die eine oder andere aber auch einfach glauben oder sich seine eigene subjektive Wahrheitsmeinung bilden. Wir alle suchen nach der "einen großen Wahrheit" und ihr Gegenteil ist und bleibt die Lüge, die Unwahrheit oder ein Irrturm oder ist es doch die Illusion! Wir leben schließlich in einer Polaren Welt - also nach hermetischen Prinzipien (Lebensgesetzen/Regeln) und daran glauben wir (doch). Und die Gegensätze (Paare) bilden eine Wesenseinheit. Das eine, würde es ohne das andere überhaupt nicht geben, einfacher gesagt - sie bedingen einander und/oder beziehen sich logisch aufeinander. Das kausale Prinzip: Ursache und Wirkung. (Ja und Nein./Ying und Yang./Frau und Mann./Positiv und Negativ./Himmel und Hölle./Wahrheit und Unwahrheit. Bewusstheit und Unbewusstheit.). - Die Theorien sind Gedankenkonstrukte und können nur durch Erfahren und Lernen sich uns erschließen, ansonsten bleiben sie auch nur reine Phantasie-Produkte oder imaginäre Manifestationen. - Vielleicht ist es Zeit - Neues Denken im 21. Jahrhundert zuzulassen und alte Vorstellungen zu überdenken. Denn was ist zukunftsfähig, sollten wir uns nicht diese Frage auch auf die "Warheit" hin stellen? Und welche Wahrheit bringt uns Segen und Frieden? - In Eckhart Tolles Aussage finden wir gleich einen seiner Beweisansätze, der das untermauert: Das Gegenstück zum äußeren Lärm ist der innere Lärm des Denkens. Das Gegenstück zur äußeren Stille ist innere Stille jenseits der Gedanken! - Und was sind wir dann, wenn wir aufgehört haben zu Denken? - Eins mit der Schöpfung! Und das ist was Eckhart Tolle sagt, wenn er davon spricht: Wir sind nicht getrennt! - Die Frage sollten wir uns stellen - Wer Du wirklich bist und: "Erkenne Dich selbst!" - Diese Worte sind über dem Eingang zum Appolo-Tempel eingeritzt, dem Sitz des heiligen Orakels in Griechenland. - Die Tiefe dieser Worte ist den meisten Menschen nicht bewußt, sagt er. - Dich selbst im Tiefsten Innern zu erkennen, hat nichts mit irgendwelchen Ideen zu tun die dir im Kopf rumschwirren. Die Selbsterkenntnis muss sich im Sein bestimmen, und nicht im Denken!


  1. Kategorisch = aus Prinzip, ausnahmslos, generell, grundlegend, grundsätzlich, prinzipiell, regelmässig, strikt, unausweichlich, unumstösslich, unweigerlich, zwingend, unwiederruflich! Das Wort egorisch leitet sich grundsätzlich ab von dem Wort Kategorisch. Da es unterschiedliche semantische Bedeutungen hierfür gibt, lassen sich auch verschiedene Denkansätze ableiten, wobei das Letztere das Wahrscheinlichste sein könnte! In diesem Sinne könnte es auch das "Verneinende" bedeuten - das sich "verneinende Selbst" und somit das sich "selbst-ablehndende Ich" bedeuten! Diese Implifikation würde für das kämpfende Ego sprechen, die Steigerung davon ist die Egozentrik! Schaut man bei Hegel vorbei und seinem Wissenschaftlichen Werk der Logik - ergibt sich eine neue Begrifflichkeit (Das Wesen ist aus dem Sein und der Begriff aus dem Wesen, somit auch aus dem Sein geworden.) - somit würde die Interpretation sich verkehren in das: unbezweifelbare, unstreitige, unumstößliche, wahre, wahrhaftige, wirkliche Selbst! Damit ist dann wohl gemeint, das sich nicht selbst-löschende, sondern das in sich "selbsterkennende" - das "Selbst-Seiende" ist gemeint. Die logische Folge wäre: "Das Selbst ist." Und das bedeutet einfach gesagt: "Sein." - Das würde auf das mystische oder spirituelle Wesen hindeuten, das wir sind: "Das Sein!" - Und da wären wir wieder bei der Kern-Frage zurückgekehrt: "Was bin ich?" - Ein sich selbst begreifendes Denken - dies ist also möglich! Oder es führt uns zu der Kern-Aussage: "Ich bin!" - "Ich bin das, Ich bin." ... göttlich, ein Schöpfer-Wesen - hoffentlich mit Humor! (... hier musste ich herzhaft Lachen!) Mit Eckharts Worten: "Wir sind mehr als unser Verstand! - Wir können uns dabei beobachten, wie wir Denken! Dann werden wir zum Beobachter unserer Gedanken, und dies ist eine wichtige Schlußfolgerung, die sich in Eckharts Tolles Erkenntnissen manifestiert! - Wenn wir das können, können wir es auch lenken, beeinflussen und ein-, aus- und abschalten! "Einfach Stille Sein.


  1. Alegorisch = bildlich, figürlich, gleichnishaft, sinnbildlich, übertragen. Der Versuch einer Ähnlichkeit - vorstellbar - herzustellen: "Die Transcedenz der Wahrheit ist ihre Tiefe!" ... meint Eckhart Tolle. Sie zu erspüren als die Eine von vielen göttlichen Wahrheiten und tiefgründigen Weisheiten! Gottgleich - göttlich ... In dieser Aussage impliziert sich die Fragen: Ist das wahr? - Ist das eine wahrhaftige Wahrheit - eine von vielen oder eine "Neue"!? - Eckharts "Neue Wahrheit" verspricht: inneren Frieden zu finden, die direkte Entsprechung müsste dann der äußere Frieden sein! - Wir wollen es hoffen und daran glauben! - Denn das ist es doch, was die meisten Menschen suchen und sich wünschen - neben der Wahrheit - ist es die Liebe und der Frieden.


Die Transcedenz der Wahrheit ist ihre Tiefe!
Eckhart Tolle


Jeder, der mit seinem Verstand identifiziert ist statt mit seiner wahren Stärke, dem tieferen, im Sein verankerten Selbst, wird die Angst als ständigen Begleiter haben.
Eckhart Tolle


Wenn du dich jemals in einer Notsituation auf Leben und Tod befunden hast, wirst du wissen, dass es da kein Problem gab. Der Verstand hatte keine Zeit, mit der Situation herumzuspielen und ein Problem daraus zu machen. In einer wirklichen Notlage hält der Verstand an – du wirst vollkommen gegenwärtig im Jetzt und eine unendlich viel größere Kraft übernimmt die Führung. Deshalb gibt es so viele Berichte von ganz normalen Leuten, die plötzlich unglaublich mutig handeln konnten.
Eckhart Tolle


Das "egozentrische Selbst"

Diese Erklärungen dienen dem Verständnis und sind eine kurze Übersicht über die Definition Ego (Egoismus) und Egozentrik als Basis und zum Vergleich zu Tolles Ansichten!

Egoismus wird mit Eigennützigkeit und Narzismus gleichgesetzt. Im Duden (Fremdwörterbuch) wird Egoismus als "Ich-Bezogenheit" oder "Ich-Sucht" beschrieben. In der Psychologie gibt es Meinungen, dass es auch einen allgemeinen und somit gesunden Egoismus in der Entwicklung und dem Leben eines Menschen gibt.

Egozentrik (Egozentrismuss der Wahrnehmung, nicht zu verwechseln mit Egoismus)ist die Neigung (bezüglich Charakter und Verhalten), andere Menschen und Dinge beständig an sich selbst und der eigenen Perspektive zu messen. Egozentrik ist die Steigerung von einem (gesundem) Egoismus (Selbstbild/Eigenwert) und führt zu rücksichtslosem antisozialem Verhalten. Diese Form der Wahrnehmung ist eingeschränkt und bezieht sich nur auf das Eigenerleben. Es führt dazu, das man die Sichtweise andere nicht mehr wahrnimmt und respektiert. Dieser Mangel kommt aus der Beschränkung der eigenen Sichtweise. Es findet teilweise oder gar keine Unterscheidung zwischen dem Ich und der äußeren Realität mehr statt.

Krankhafte Formen gehören zur Psychophatalogie. Die pathologische Egozentrik, wird vorallem bei Menschen mit einer übersteigerte Form des Selbstbezuges festgestellt Persönlichkeitsstörungen, wie die der dissozialen, der narzisstischen oder der histrionischen Persönlichkeitsstörung werden hier diagnostiziert.

Spricht man von Egomanie ist eine krankhafte Selbstbezogenheit oder Selbstzentriertheit gemeint. Diese sind Symptome (eins von mehreren) eines Menschens, der als Egomane bezeichnet wird. Das Bedürfnis dieser Person steht stets im Mittelpunkt all seines Handelns und Geschehens. Er interpretiert Abläufe ich-bezogen.

Egomanie ist ein anderes Wort für Egozentrik. Sie tritt in der Psychopathologie als eines von mehreren Symptomen einer Manie im Rahmen einer bipolaren Störung (manisch-depressive Krankheit) in Erscheinung und wird dabei von Megalomanie („Größenwahn“) begleitet. Die Begrifflichkeit Egomanie wird aber vielfach auch rein umgangs- oder alltagssprachlich ohne den Anspruch einer ärztlichen Diagnose verwendet. Oft wird es als Beschimpfung oder allgemeines Schimpfwort missbraucht und verwendet.

In der Psychologie gehört der Narzissmus auch zur Entwicklungsstufe eines normalen Menschen. Die Psychologen Freud und Jung haben unterschiedliche Ansätze und Untersuchungsergebnisse in der analytischen Psycholgie definiert. Hinter dem psychoanalytischen Narzissmusbegriff verbirgt sich ein höchst komplexes und umstrittenes Konzept.

Narzissmus wurde etwa von Heinz Kohut als wichtiges Element der Persönlichkeit angesehen, nicht nur als Phase, die jeder Mensch durchläuft, sondern auch als wichtige Funktion im Erwachsenenalter, um das Selbst als psychische Struktur zu stabilisieren. Alice Miller sieht den Begriff als positive Eigenschaft (wie sie unter anderem in Das Drama des begabten Kindes erläutert). Narzisstisch zu sein ist für sie etwas Normales, Gesundes und bezeichnet Jemanden, der seine Interessen verfolgen kann.

Eine narzisstische Störung entsteht laut Miller, wenn ein Kind seine eigenen Gefühle und Interessen nicht artikulieren durfte und später dafür ein „Ventil“ braucht. Das äußert sich meistens in Depression und/oder Gefühlen der Großartigkeit, die aber nur zwei Seiten derselben Medaille darstellen.

In der griechischen Mythologie weist der beliebte Jüngling Narziss aus Stolz auf seine Schönheit alle Verehrer zurück. Der aufdringlichste unter ihnen rief, bevor er sich das Leben nahm, die Götter an, seinen Tod zu rächen. So wurde Narziss mit unstillbarer Selbstliebe gestraft und verliebte sich in sein eigenes Spiegelbild, das ihm im Wasser einer Quelle erschien. Dabei kam er zu Tode (wie das passierte bleibt offen, es gibt verschiedenen Überlieferungen). Ursprünglich hatte dieser Mythos die Selbstüberhebung (Hybris) und ihre Strafe zum Thema. In der Spätantike wurde an der Sage das Motiv der „Vergänglichkeit“ (Vanitas) hervorgehoben.


Der Zwiespalt ist das größte Dilemma, das "Nein" im "Jetzt", denn es erschafft nur immer wieder absichtlich Konflikte - anstatt das Jetzt - in diesem einen Moment anzunehmen und es so zu Bejahen wie und was gerade "Jetzt" ist!

Daraus ernährt sich das Ego - aus dem Nein, der Negation, dem reaktivem Ego und seinem Widerstand zum Jetzt - daraus gewinnt es seine Kraft - aus dem Unglück, und es ist ein Teufelskreis, eine Sucht, eine ewige Such nach dem Besseren - ein Verderben, meint Eckhart Tolle!


Dein Verstand ist ein Instrument, ein Werkzeug. Er hat seinen Nutzen bei bestimmten Aufgaben, und wenn die erledigt sind, schaltest du ihn wieder ab. In Wirklichkeit sind achtzig bis neunzig Prozent des Denkens der meisten Menschen nicht nur nutzlos und repetitiv, sondern oft so gestört und negativ, dass sie geradezu schädlich wirken.
Eckhart Tolle


TAROT

(Toth-Tarot) - der weißen und schwarzen Magie ... der imaginierten höheren Intelligenz, etc. Die Psychologie - auch die von Jung (Archetypen, u. a. Synchronizität) spielt hier eine große Rolle und es gibt diverse Tarot- Arten und Lege-Varianten - differenzierte Auslegungen/ Techniken. Tarot ist ein sehr altes (16. Jahrhundert) Lege-Kartenspiel und arbeitet mit Symbolen aus diversen Kulturen, es kommt ursprünglich aus Agypten, deswegen finde ich auch das Toth-Tarot sehr spannend. Tarot bezieht sich somit auch auf die Urspünge der Religionen, der Kabala und dem Lebensbaum/Lebensweg, den jeder Mensch gehen muss(Initiation-Ritual)!

Das Unbewusste und das Selbst (Selbst-Findung bzw. Reflexion ) ... und das höhere Bewusstsein und die Mystik, also der Lebensweg ( 78-Blatt-Kartensatz - davon 22 Karten = großen Arkana = der Lebensweg und die 56 kleinen Arkana = die beziehen sich auf die 4 Elemente und die tieferen Schichten des Unterbewusstseins) = alles zusammen das große Geheimnis! Haha ... a Secret! Ich kenne auch das Raider Wait -Tarot = weiße Magie !

Es gibt eine Vielzahl an alten Tarots und auch Moderne oder Neu-spirituelle Tarot-Versionen, Main-Stream-Tarots, Künstler-Editionen - sowie einige verkitsche Varianten etc. aus vielen Ländern. Tarot bezieht sich immer auch auf die 4 Elemente und die Astrologie ... auf spirituelle und Kultur-übergreifende Symbolsprachen (Sefhirot, I-Ging, Maya-Kulturen und einiges mehr ... und auf die wichtigen Lebens-Themen.

Es ist ein sehr großes und weit umfassendes Themengebiet. Ich kenne auch die Seite von Hajo Banzhaf, der selber Tarot-Interpretationen /Übersetzungen/ Anleitungen formulierte und diverse sehr gute und beliebte Tarot-Bücher schrieb!

Tarot ist ein Instrument (assoziativ) zur Selbsterkenntnis (Projektion), in dem die Karten mit der inneren Welt des Spielers korrespondieren und Gefühle und Gedanken oder Gedanken und Gefühle auslösen (non-verbale visuelle Kommunikation des Unbewussten oder Vorbewusstseins) sie spiegeln also die Intrapsychischen* Zustände im Jetzt (immer aktuell) wieder! Die Tarot-Bilder werden quasi als ein visuelles Gleichnis zur eigenen Lebenssituation erlebt. Alle Bedürfnisse, Erfahrungen, Werte, Erwartungen und Emotionen spiegeln sich hier wieder! Es besteht also eine Parallelität zwischen dem, was in einer Karten-Legung des Fragenden und/oder Suchenden dargestellt wird und seinen aktuellen Lebens-Ereignissen. Deswegen ist es auch in der Psycho-Therapie sehr beliebt. Die Tarot-Legung ist somit ein projektives bzw. assoziatives Verfahren (Synchronizität nach C. G. Jung) - einen Spiegel innerer und äußerer Prozesse!

  • Intrapsychische Konflikte erlebt jeder und sie treten dann auf, wenn wir uns in einer Entscheidungssituation bezüglich der möglichen Handlungsalternativen in unvereinbare, einander entgegen gerichtete Handlungstendenzen oder Antriebe (Motivationen) befinden (Konfliktsituationen). Dieses Erleben führt häufig zu emotionalen Spannungen.

Entscheidungen und ihre Alternativen (Annäherungen) sind meistens positiv besetzt, lassen sich jedoch nicht gleichzeitig realisieren; die Entscheidungen, nach dem die Spieler suchen ist eine Spiel-Motivation.

Eine Entscheidung beinhaltet immer auch einen Verzicht, denn sie lassen sich nicht gleichzeitig realisieren, auf die ein oder andere muss verzichtet werden, möglicherweise trifft er durch das Spielen eine bessere, bewusstere Alternative und Wahl. Ansonsten gibt es Ambivalenzen, wenn Vermeidungskonflikte auftreten, die zu einer schlechten Entscheidung, bzw. zu einem neg. Ergebnis führen könnten. Dies würde dann im schlechtesten Falle in einer Handlungsunfähigkeit enden oder in Ratlosigkeit und Resignation, die sich keiner wünscht! ... frei nach Kurt Lewin

Tarot spielen ist also auch eine Entscheidungshilfe im und für den Alltag.

Lebensweisheiten Da der Lebensprozess eine stete Veränderung und Weiterentwicklung ist, erfährt jeder Spieler viel über den Prozess des Suchen und Findens. Selbsterwirklichung und Erfüllung sind die Triebfaktoren neben der Suche des Menschens nach Glück, Liebe, Freude, Frieden und Vollkommenheit. Inwieweit die Aussagen zutreffen, ist immer wieder eine spannende Frage. Letztlich möchte das Tarot die Selbstreflexion anregen, den Lebensmut und die eigene innere Weisheit (Intuition) stärken. Lebe als weise Frau oder weiser Mann. Verlaufe dich nicht in den Verwirrungen der Welt. Wunsch (Visionen/Selbsttäuschung) und Wirklichkeit sind zwei paar Schuhe. Verstricke dich nicht in den Verlockungen des äußeren Glücks. Verzweifel nicht bei äußerem Leid. Diese Dinge sind letztlich bedeutungslos. Langfristig wichtig ist nur das innere Glück.

Schau in Dich selbst hinein und frage Dich was wirklich wichtig ist, was zählt. Treffe weise Entscheidungen - nach dem Prinzip: "Was macht dich glücklich?"

Im äußeren Leben wechseln sich Leid und Freude ewig ab. Eine weiser Mensch wächst an allen äußeren Dingen beständig. Das Gold im Leben findet der Mensch in seinem inneren Glück und Frieden. Das gelingt ihm, weil er fest in seiner Wahrheit und von innerer Freude und Schönheit verankert ist. Lebe Frieden, Respekt, Wertschätzung, Demut und Mitgefühl. Wer aus der inneren Ruhe und aus dem eigenen Glück heraus seine Fülle schöpft und weitergibt, verbraucht sich selbst nicht beim Geben. Er kann ewig geben und wächst dabei - immer ein Stückchen weiter in seinem Glück und in seiner Kraft. Teile das Glück. Die Fülle ist dein Ursprung Gehe konsequent den Weg des inneren Glücks und der umfassenden Liebe. Praktiziere jeden Tag eine Meditation in der Stille, verschenke ein Lächeln und dein Leben wird gesegnet sein.


Magie Die höchste Kunst der Magie ist es, aus den fünf Elementen Wasser, Erde, Feuer, Luft und Raum (Äther) den Stein der Weisen zu zaubern. Mit dem Stein der Weisen kann man Eisen (eine verspannte Seele) zu Gold (einer erleuchteten Seele) machen. Nach dem richtigen Rezept zur Herstellung von Gold haben im Mittelalter viele Menschen gesucht. Sie sind alle gescheitert, weil sie nicht begriffen haben, dass es sich bei der Lehre von den fünf Elementen - nur um einen einzigen Schatz dreht und dieser Schatz ist in uns selbst verborgen. Es ist der Weg nach Innen. Mit Gold ist der Bewusstseinszustand des inneren Glücks gemeint.

Das innere Glück erreicht man, wenn man konsequent die fünf Eigenschaften - Weisheit (Wasser/inneres Gespür/Intuition) - Freude (Erde) - Selbstdisziplin (Feuer) - Egoopferung (Luft,/Wind/Schicksal und Chaos) - und umfassende Liebe (das "Kosmisches Bewusstsein") trainiert.

Ein Beispiel: Der Magier hat auf seinem Tisch einen Kelch (Wasser) stehen, eine Münze (Erde), einen Stab (Kraft) und ein Schwert (Egoopferung) liegen darauf. Das fünfte Element wird durch die Ausgestaltung des Raumes mit Blumen, zum Beispiel roten Rosen (Liebe) und weißen Lilien (Reinheit, inneres Glück) angedeutet.

Der Magier streckt seinen Zauberstab in die Höhe himmelwärts. Er hat einen klaren Siegerwillen und ist ein Meister der 5 Elemente. Er wird sein inneres Glück erwecken. Er wird das Paradies (die innere Einstellung/Optimismus) erschaffen. Er opfert sein Ego, indem er es mit der linken Hand an die Erde abgibt. Er denkt an einen Zauberspruch (Mantra) - seine positiven Gedanken. Er verwandelt sich in einen weisen Menschen (Meister/in), in einen Herrscher (goldenen Buddha/ König der Münzen), einen heiteren Heiligen (drei Kelche).

Über seinem Kopf befindet sich als Heiligenschein eine liegende Acht - wie im Himmel und das Unendlichkeitszeichen steht für die Erleuchtung und das ewiges Leben (Licht).

Die Körperhaltung des Magiers ist senkrecht - das steht für Aufrichtigkeit (Ehrlichkeit auch zu sich selbst) und Gradlinigkeit im Leben, er opfert sein Ego (Egoismus/Gier) und wendet dadurch seine eigene innere Not. Dieser Prozess ist wichtig und “notwendig”. Die Egoopferung und das bewusste Annehmen des Leides im Leben, ist notwendig, damit der Mensch wachsen kann und zum inneren Frieden finden kann.

So wirst Du zum Meister deines Lebens.

Du siegst durch den Weg der fünf Elemente. Lebe im Hier und jetzt, es ist jeweils der richtige Moment und lebe im richten Maß. Die fünf Eigenschaften Frieden, Weisheit, Liebe, Freude und Selbstdisziplin. Opfer dein Ego selbsttätig. Es sind deine Entscheidungen, deine Handlungen die wirken und man trägt somit auch die Selbst-Verantwortung. Nimm deine Lebens-Situation an, so wie sie ist. Lass deine falschen Wünsche los. Konzentriere dich auf deinen spirituellen Weg (Liebe, Freude, Mitgefühl, Dankbarkeit, Glück, Erleuchtung - sei ein Licht - lebe im Licht. Lebe gesund und glücklich. Habe etwas Spaß. Liebe alle. Sei freundlich und friedlich. Tue Gutes. Vorwärts mit Weisheit und Selbst-Disziplin. Gutes Gelingen - viel Erfolg. ............................................................

Tarot
Das Tarot gibt einem die Gelegenheit sich über seine eigenen Wünsche, Bedürfnisse und Ziele klar zu werden.

Das Tarot-Spiel ist ein sehr altes, aus dem 15. Jahrhundert stammendes Lege-Kartenspiel und arbeitet mit Symboliken (Schlüsseln) aus diversen Kulturen, es hat auch einen okkulten Bezug. Transformation und der Zusammenhang zwischen Mikrokosmos und Makrokosmos spielen eine entscheidende Rolle.


Verschiedene Systeme, die sich in den meisten Decks wieder finden lassen, sind verknüpft mit den Geheimlehren dieser Welt, wie die der Kabbala, Alchemie und Hermetik. Viele Literatur-Ansätze entstammen aus der Naturphilosopie. Ursprünglich kommt es aus dem alten Agypten (Toth-Buch - Smaragdene Tafeln/Hermes Trismegistos) und trägt vereinzelt noch letzte Spuren auch aus dem hellenistischen Griechenland. Man findet diese Hinweise zum Beispiel im Aleister Crowley-Tarot (Toth-Tarot).

Diverse Bezüge stehen auch im Zusammenhang mit der Astrologie (Sternenkunde) und den verschiedenen Welt-Religionen. Aberglaube, Hexerei und Zauberei, wie die der mittelalterliche Runen, und somit die auch an die Mystiken der Nordvölker erinnern, weben sich in die Kulturgeschichte des Tarot mit ein. Die arabische (Tausend und eine Nacht) und die afrikanische Nähe (Spiritismus), sowie vereinzelt Karibikstaaten (Voodoo/ Tahiti) und Asien, Westindien lässt sich in einzelnen Zeichnungen direkt wieder erkennen und ableiten. Die alten Reiserouten, Seewege und Eroberungen der Menschheit, haben vereinzelte Traditionen und Wissenstransfere (Überlieferungen) aus Amerika, Nordamerika, Eurasien (Subkontienente) und Europa ermöglicht, die sich hier interessant vermischen.

Der Bezug in einzelnen Tarots zum I Ging, lässt sich auch leicht herstellen - aus dem „Buch der Wandlung“ - heißt es: "Das Wesen, das ohne Form existiert, nennt sich Tao, das Wesen, das in einer Form existiert, nennt sich Objekt. Im weiteren Sinn kann das Sichtbare und Greifbare dann nur ein Objekt sein."

Bezüge lassen sich so auch herstellen zwischen archaischen und liturgischen Spuren und somit zu weiteren Welt-Religionen finden, wie dem Christentum, Judentum, Buddhismus (China/Tibeth/Japan/Thailand/Westen) Konfuzioismus, Taoismus, Hinduismus (Shivaismus und Visnuismus), Zen, Mahayana (Sutren), Schamanismus, Islam und andere. Allein in Agypten müssen sich heute noch mehrere Konfessionsgruppen christlicher Religion (Griechisch-orthodoxe Christen, Armenische Christen, Ägyptische Kapten und Abessinier und Katholische Franziskanerorden) ihre Rechte am heiligen Ort teilen.

Somit beruft sich das Tarot auch auf die Schöpfungsgeschichte und die damit verbundenen Naturgesetzte. Götter spielten in verschiedenen Kulturen mindestens drei hauptsächliche soziale Funktionen (proto-indoeuropäischen Kulturen) fest: die Funktion eines Herrschers mit magischen und rechtsprechenden Aspekten, eine physische Macht- und Mutfunktion, insbesondere in Kriegszeiten, sowie eine Fruchtbarkeits- und Wohlstandsfunktion. Auf andere Kulturen ist dieses Schema nur bedingt anwendbar, viele Götter des Nahen Ostens und in Afrika haben die Funktionen eines Herrschers und eines Kriegsherren, während andere Kulturen nicht klar zwischen den Ernte- und den Kriegsfunktionen trennen.

Die höchsten Götter sind oft zugleich Hüter der gesellschaftlichen Ordnung und der Moral. Derartige Götter ziehen Menschen zur Verantwortung, richten über sie und bestrafen sie, entweder direkt oder indirekt durch andere Götter. Im vedischen Verständnis gilt Varuna als Schützer des kosmisch-moralischen Gesetzes). Der jüdisch-christliche Gott JHWH ist der Urheber des Gesetzes. In der römischen Religion war Jupiter der Hüter des Eides, der Verträge und der moralischen Pflichten. In Babylon wachte die Versammlung der großen Götter über die Gesellschaft und bestimmte über die menschlichen Schicksale. In Agypten war Toth der Mond-Gott, oder Gott der Magie, der Wissenschaft, der Schreiber, der Weisheit und des Kalenders. In den Pyramidentexten galt Thot als Gott des Westens.

Das Tarotspiel hat eine sehr lange und tiefgreifend überlieferte Traditions-Geschichte und bezieht sich direkt auch auf die Bewusstseins-Stufen (angeborene Entwicklungsfähigkeit) des Menschen. Es wird dazu verwendet, das Bewusstsein zu lenken und sein Unterbewusstsein besser zu erschließen.

In einer Form von Imagination (Kartenbild/Blatt) werden Zusammenhange visuell dargestellt. Einzelne Elemente verweisen direkt auf den Bezug zur Astrologie, Mythenwelt (Unterwelt) und ihre Wurzeln kann man auch in der Parapsychologie und Psychologie wieder finden. In der Analytische Psychologie nach C. G. Jung, werden diese Urbilder als Archetypen bezeichnet, sie wurden dem kollektiven Unbewussten (2 Formen: persönlich und das psychischen Erbes der Menschheitsgeschichte) zugeordnet und bedienen sich menschlicher Vorstellungsmuster.

Es gibt Tarot-Karten von außergewöhnliche Qualität und Schönheit, die mit wundervoll gestalteten Bildmotiven haben eine dynamische Anziehungskraft und Präsenz. Tarot-Karten arbeiten mit verschiedenen Inhaltsstrukturen und Symbolen also Bild- und Wortschlüsseln, die scheinbar magisch zusammen wirken und sich gegenseitig beeinflussen. Alles steht in wechselseitiger Wirkung zu- und miteinander. Wie im Kleinen so im Großen respektive im Ganzen, alles ist voneinander abhängig - der Mensch, seine Welt (Umwelt und Natur) - die Beziehungen im System und zum ganzen Universum.

Das Tarot wird zum esoterischen (spirituellen) Ressort gezählt, da es sich meistens der Darstellung unbewusster Inhalte widmet und bedient. Die Hintergründe, und wie diese funktionieren und zusammenspielen, bleibt vielen verschlossen.

In guten Tarot-Büchern kann man Hinweise und Erklärungen, sowie verschiende Deutungen und Lösungsansätze auf die Licht- und Schattenseiten seiner Selbst finden. Kleine Schätze (Gaben) findet man oft im Verborgenen, was an die Tiefenpsychologie (Eisberg Modell vom Bewusstsein) erinnert. Jede einzelne Karte hat eine ganze eigene Aussage, beziehungsweise fast jede Karte hat eine positive und eine negtive, und somit gegensätzliche Aussage.

Kartenset

Die Tarot-Karten-Sets setzen sich aus 80 (teilweise sind es auch 78 (76) Karten, genannt die "Große Arkana" oder auch Hofkarten und die der "Kleinen Arkana" von je 14 Karten, zusammen. Die genauere Bezeichnung der Karten variiert bei einzelnen Karten-Sets auch Deck genannt - je nach Tarot-Art.

Karten-Vielfalt

Es gibt eine Vielzahl an alten Tarots und mittlerweile überarbeiteten, kopierte, modernisierte und/oder neu-gestaltetete - sogar neo-spirituell orientierte Tarot-Versionen, Main-Stream-Tarots, Künstler-Editionen - sowie einige verkitsche Varianten und diverse aus verschiedenen Ländern. Sie unterscheiden sich vor allem durch ihre zugrundeliegenden kulturellen, ethischen, esoterischen, spirituellen oder philosophischen Systeme und durch ihre künstlerische Gestaltungsvielfalt.

Das von Antoine Court de Gébelin behauptete Tarot hat einen alt-ägyptischen Ursprung. Es stellt dadurch eine Ursache in Bezug auf die relativ große Anzahl „ägyptischer“ Karten-Decks. Es gibt französiche Decks (Marseille), keltische, afrikanische, japanische, chinesische und so weiter. Häufig beziehen sich die Decks auf mehr als nur eine Kultur und zeigen Spuren von kulturübergreifenden Symboliken, wie die der Maya- Kultur (indigene amerikanisch). Als Beispiel hierfür dient das Haindl-Tarot, hier stellen die Hofkarten jeweils eine indianische, eine alt-ägyptische, eine europäische und eine indische Familie mit mythologischen Figuren aus diesen Kulturen dar.

Das Motherpeace-Tarot stellt eine Sonderform von Decks dar, sie sind ein rein feministischen Tarot-Deck genauso wie das der "Daughters of the Moon". Das Besondere an diesen Taot-Karten ist ihre Form, sie sind rund, während nahezu alle anderen aus rechteckigen Karten bestehen.

Andere Decks zeichnen sich aus durch die Werke von Künstlern und/oder durch eine bestimmte literarische Tradition, wie das Shakespeare-Tarot, William-Blake-Tarot, Dürer-Tarot, Bosch- und Brueghel-Tarot und so weiter. Eine besondere Art von Künstler-Tarot-Decks, die von bildenden Künstlern selbst entworfen wurden sind zum Beispiel: H. R. Giger, Dalí, Manaras, Niki de Saint Phalle (Tarotgarten) und das Haindl-Tarot.

Karten-Deutung

Die 22 Karten der großen Arkana weisen auf eine übergeordnete Bedeutung und somit auf die Lebenslektionen hin. Das Bewusste und das Unbewusste (Schatten), sowie das Selbst (Selbst-Findung/Reflexion) und das höhere Bewusstsein (Seele/Seelenplan), sowie die Mystik spiegeln immer Teil-Aspekte des großen Lebensweges wieder.

Die 56 kleinen Arkana, beziehen sich auch auf die 4 (5) Elemente (Alchemie). Alle Karten haben durchaus einen direkten Bezug zu den Sternzeichen und die tieferen Schichten des Unterbewusstseins. Alle Karten weisen auf das große Geheimnis hin, dass das Leben ist!

Der Tarot-Meister Bodhi Ziegler bezeichnet sie als die Archetypen des Lebensplans. Hajo Banzhaf (Autor und Astrologe) hat viele Tarot-Bücher und Tarot-Ratgeber über diese Zusammenhänge mit der Sternenkunde geschrieben.

Das Taro-Set Rider Waite, ist das meistverkaufte und geklonte (kopiert). Es wird Arther Edward Waite (Verlag Ride & Son, London) zugeschrieben, der es zusammen mit der amerikanischen Künstlerin Pamela Colman Smith entwickelte. Beide waren Mitglied des Golden Dawn (Orden der Hermetik) und es wird der weißen Magie zugeordnet.

Das Set von Aleister Crowley (Toth-Tarot) - bezieht sich eher auf die Kunst der schwarzen Magie - "Schwarzmagie". Beide haben ihr Wissen unter anderem - der Kabbala zu verdanken und sie bauten es auch auf die Hermetischen Gesetze auf. Wobei Fach-Meinungen hier weit auseinander driften, denn Einige glauben bei Crowley´s Tarot den Mittelweg erkannt zu haben, weil sie glauben: er habe nur das Beste aus der weißen und schwarzen Magie verknüpft und in seinem Kartendeck angewendet. Er habe wohl die größte Weisheitsstufe erreicht und diese so einfließen lassen. Spannend ist die Tatsache, dass ihm in seinem späteren Leben Satanismus vorgeworfen wurde, weil er ein extrem ausgeschweiftes Leben mit einigen okkulten Exsessen führte. Diese Tarot-Sets beziehen sich direkt auf die Mysterien des Lebens und die der imaginierten höheren Intelligenz.

Wissenspool

Die Psychologie - auch die von Jung (Archetypen/Thematik der Synchronizität) spielt hier eine große Rolle. Es gibt diverse Tarot-Arten und Lege-Varianten - mit differenzierten Ansätzen: wie der Blinde Fleck (Standpunkt/Visionen) im Bezug auf die eigenen Talente (Schätze) und/oder die Schattenaspekte (Selbsttäuschung/Manipulation) - das "Kreuz des Lebens" fordert einen heraus, treffe eine Entscheidungen (Wege/Ziele) und hinterfrage zugleich: wo stehst Du. In Bezug auf die Liebe erspüren die Karten schicksalhaft Herzensangelegenheiten. Manche Menschen glauben daran und so bewirken sie alleine dadurch Veränderungen und haben neue Möglichkeiten (Chancen). Das Schicksals-Rad im Leben dreht sich immer - mit jedem einzelnen Moment - mit jedem neuen Tag (Tageskarte) weiter.

In der Psychotherapie spielt auch die Heilung eine entscheidende Rolle, die mit dem Glauben (daran glauben wollen/Wunder/Religionen) direkt verknüpft ist. Einige Hofkarten zielen direkt auf die Überzeugung, die man in sich trägt ab - mehr an sich selbst zu glauben und generell mehr Selbstvertrauen zu haben oder zu entwickeln. Sie sind eine direkte Aufforderung an sich Selbst (Quelle) zu arbeiten. Die Motivation und der eigene Willen spielen hier genauso eine bedeutende Rolle. Die guten Gaben und Talente, die jeder Mensch besitzt, müssen oft erst entdeckt und freiwillig anerkannt werden, weil man sie sonst nur an anderen oft nur bewundert, anstatt sie selbst zu nutzen. Man soll sich seiner Selbst bewusst werden, auch darauf weisen die Hofkarten hin. Die Frage, wie steht es mit deiner Wahrnehmung und sind alle deine Sinne wach und offen - bist Du bereit, lebensbejahend oder verweigert man sich seinem Lebensfluss, welcher zu Stagnation (Depression/ Angst/Tod) führt.

Das kollektive Unbewusste ist nach Jung über-individuell und kulturunabhängig und wird anhand interkultureller Vergleiche auch in Mythen, Magie und Märchen verwendet. Das von Joseph Campbell entdeckte überkulturelle Erzählprinzip (Heldenreise) entspricht dem Kollektivbewusstsein nach Émile Durkheims (1858-1917). Nach Durkheim ist es zu seiner Objektivierung in den individuellen Psychen verankert. Das kollektive Bewusstsein existiere nicht eigenständig von der Summe aller individuellen Bewusstseinsformen.

Besonders häufige, immer wiederkehrende psychische Muster formen sich nach Jung zu Grundmotiven bzw. Archetypen, die strukturierend auf die kollektive und individuelle Psyche wirkten. Sie entwickelten eine bedeutende, unwillkürliche Kraft (Numinosum), der sich keine individuelle Psyche auf Dauer entziehen kann.

Dem Bewusstsein erscheinen die Archetypen als typische, häufig zu beobachtende Verhaltensmotive, die sich objektiv als kulturelle Gegenstände und/oder Rituale manifestieren. Die Motive verschiedener Märchen, Mythen und ihr Auftreten in der Kunst und im Traum über verschiedene Epochen, Sprachen und Kulturen hindurch werden von Jung als Beweis für die Existenz dieser Archetypen herangeführt.

In der Schamanenfroschung gilt der Forscher und Religionsphänomenologe Mircea Eliade (19. Jahrhunder) als der Pionier und Begründer dieser. Fast jeder Autor des modernen sowie esoterischen Neoschamanismus beruft sich auf ihn. Er hatte als einer der ersten Europäer konstatiert, dass der Schamane in seiner Trance den Körper (tatsächlich oder scheinbar) verlässt und eine außerkörperliche Erfahrung macht. Mit seinem Buch Schamanismus und archaische Ekstasetechik wirkte er der in damaligen Fachkreisen weit verbreiteten Meinung entgegen, es handele sich bei schamanischen Erfahrungen um pathologische Zustände.

Tarot bezieht sich somit immer auf die Urspünge (Evolution) der Menscheit und auf ihre dynamischen sozialen Aspekte und Formen, sowie auf ihre Religionen (Glaubenausrichtungen) und die Wissenschaften (Kabbala/Hermetik/Alchemie/Rosenkreuzer/Freimaurer) wobei die Parawissenschaften (Schamanen/Medizinmänner) mit dazu gehören. Der Lebensfluss (Chakra/Ying und Yang) sollte frei fließen, weil es das Überleben sichert. Auf dem Lebensweg (Lebensbaum/Sefiroth/I-Ging) den jeder Mensch (Kreuz/Wirbelsäule) gehen muss (Initiations-Ritual) darf man sich den vielen Herausforderungen stellen müssen!

Die Karten - Interpretationen

Die Hofkarten ("die Person(en) im Lebensplan" weisen vorrangig auf Phasen und deren Aufgabenstellung, Verhaltensmuster, Konflikte, Bedürnisse und auf Ziele hin. Sie drücken Aspekte in Persönlichkeit (Charakter/Tugenden/Talente), Beziehungen, Begegnungen, Positionen (Beruf/Berufung) und andere weltliche Aufgaben aus.

Die kleine Arkana setzt ihren Bezug eher auf die aktuelle Situation, auf direkte Einflüsse und Ereignisse.

Es gibt die "Großen Arkana" mit 22 Karten und die "Kleine Arkana" mit je 4x 14 Karten. Die Große Arkana schildert also den Lebensweg, wobei sie sich genauso auch auf Lebenabschnitte (Reifeprozess) beziehen kann! Sie beginnt bei Karte 0. (Der Narr/Reinheit) - wie im Leben mit der Geburt (alle Anlagen/Talente sind ungeformt/reines Bewusstsein) - und endet mit Karte Nr. 21 (Die Welt) - sie bezieht sich auf die Vollendung oder den Tod und/oder das Thema der Wiedergeburt. So begnet man der Karte 0 - dem Narr in seinem Leben mindestens einmal oder auch öfters. Denn das Lebens-Rad dreht sich immer weiter - und die Aufgaben und Hürden (Schicksal/Karma) wollen gemeistert werden.

Tarot-Schlüsselwörter

In Schlüsselwörtern verstecken sich oft semantische sinnvolle Zusammenhänge im und zum Leben, denen kann man durchs Tarot spielen auf die Spur kommen. Die Bedeutung der Wörter bezieht sich auf Gedanken (Bild/ Ur-Bild) und deren Muster, sowie auf Gefühle (Trigger/Schattenaspekte) ähnlich wie in der Traumdeutung.

Es gibt allgemeine Schlüsselworte wie: Anfang und Ende, Klarheit der Gefühle und Gedankengang, Harmonie, positives und negatives Denken, Erfüllung, Offenheit, Hoffnung, Erleuchtung, Hellsehen, held und heldentum, Begegnung und Beziehungspartner, Beruf und Berufung, Befreiung von Lebensmustern, Freiheit ist die Schwester der Liebe, Intuition, Gleichgewicht, Harmonie, Herz, Lebenslust, Unternehmungslust, Glück, Lebensweg, Erfolg, Talent, Toleranz, Temperament, Himmel und Erde oder Hölle, Schuld, Einsamkeit, Entwicklung und Wachstum, Vertrauen und Misstrauen, Verzweiflung und Verwicklungen, Entscheidung treffen, Hinterhalt und Angst, Macht und Ohnmacht, Kontrolle, Ordnung, Mut, Mond und Sterne, Stärke, Sorglosigkeit, Schein und Wirklichkeit, Verat, Wunder, Trauer, Transparenz und nebel, Sorgen, am Scheideweg stehen, Scheidung, Numinosum, Trugbild, Unwirklichkeit, Undurchsichtig, Schicksal und Tod, Zufall, Zufriedenheit - um nur einige Wenige zu nennen!

Hier einige Synonyme unter Schlagworten zusammengetragen, die zum Tarot passen und häufig verwendet werden:

Veränderung: Änderung, Erneuerung, Neubeginn, Neuregelung, Reform, Reklamation, Revolution, Rückgabe, Rücksendung, Umbruch, Umgestaltung, Umkehr, Umtausch, Umwälzung, Wandel, Wechsel, Wende, Zurückgabe,Abwendung, Besserung, Mutation, Revolution, Richtungsänderung, Rückgabe, Umarbeitung, Umkehr, Umschwung, Verwandlung, Wende.

Glück: Chance, Daseinsfreude, Durchbruch, Dusel, Erfolg, Errungenschaft, Fortuna, Freude, Freude, Freudenbecher, Fröhlichkeit, Füllhorn, Gelingen, Glückseligkeit, Glücksfall, Glücksgriff, Glücksstern, Glückstreffer, Heil, Hochgefühl, Los, Möglichkeit, Pläsier, Schwein, Segen, Seligkeit, Triumph, Triumph, Vergnügen, Wohl, Wonne, Zufall, Gedeihen, Gelingen, Wohl

Liebe: Amor, Anhänglichkeit, Eros, Freundschaft, Herzenswärme, Herzlichkeit, Hingabe, Hingebung, Neigung, Hinneigung, Innigkeit, Leidenschaft, Liebesgefühl, Liebesverlangen, Sinnlichkeit, Verbundenheit, Verliebtheit, Wohlwollen, Zärtlichkeit, Zuneigung, Minne,

Leid: Ballast, Bekümmernis, Belastung, Bürde, Elend, Herzweh, Joch, Kummer, Kümmernis, Last, Leiden, Melancholie, Pein, Plage, Rücken, Schwere, Seelenschmerz, Traurigkeit, Trübsal, Unterdrückung, Versklavung, Weh.

Tröstung: Erlösung, Erquickung, Errettung, Gesundung, Heilung, Hilfe, Seelsorge, Trost, Taube

Bestrafung: Axt, Beil, Kreuz, eisernes Kreuz, Fallbeil, Galgen, Giftspritze, Guillotine, Kreuz, Pfahl, Pranger, Rad, Schlinge, Schwert, Strang, Strick

Unglück: Bedrängnis, Bedrohung, Beschwerde, bittere Pille, Bredouille, Bürde, Drangsal, Elend, Flop, Fluch, Flurschaden, Havarie, Heimsuchung, Horror, Hundeleben, Jammer, Katastrophe, Kreuz, Unglück

Wiederherstellung und Heilung: Auffrischung, Ausbesserung, Erholung, Erneuerung, Genesung, Gesundung, Heilwerdung, Instandsetzung, Regeneration, Rehabilitierung, Reinkarnation, Rekonstruktion, Rekonvaleszenz, Rekrutierung, Renaissance, Renovierung, Reparatur, Restauration, Wiederherstellung

Heilig: engelhaft, ernst, geheiligt, gesegnet, geweiht, gnadenreich, göttlich, hehr, himmlisch, rein, sakral, sakrosankt, sankt, selig, tabu, unantastbar

Ehre: edel, ehrwürdig, erhaben, feierlich, fürstlich, groß, heilig, herrlich, hervorragend, majestätisch, ohne, sondergleichen, stattlich, trefflich, unvergleichlich, vortrefflich, weihevoll, würdevoll,

Ruhm: achten, adeln, auszeichnen, ehren, erhöhen, feiern, heilig, huldigen, schätzen, verehren

Kult: Agnus, Hostie, Kelch, Kreuz, Kruzifix, Monstranz, Oblate, Opferstock, Reliquie, Rosenkranz, Salböl, Taufbecken, Weihrauch

Übersinnliches: dämonisch, geheimnisvoll, geisterhaft, gespenstisch, heilig, schattenhaft, spukhaft, tabu, übernatürlich, unerklärlich, unheimlich, unnatürlich, verwunschen

Gott: Allmächtige, Allmacht, Christus, Er, Erlöser, Erschaffer, Gottessohn, Gottheit, Herr, Herrgott, Jehova, Jesus, Schöpfer, Schöpfung, Weltenschöpfer, Weltenlenker

Gottheit: allmächtig, allwissend, einzig, ewig, geheiligt, göttlich, heilig, himmlisch, unendlich, vollkommen

Aberglaube und Zauberei: Mirakel, Transformation, Verwandlung, Umformung, Übertragung Zauber, Consulting

Lebensweisheiten

Da der Lebensprozess eine stete Veränderung und Weiterentwicklung ist, erfährt jeder Spieler viel über den Prozess des Suchen und Findens. Selbsterwirklichung und Erfüllung sind die Triebfaktoren neben der Suche des Menschens nach Glück, Liebe, Freude, Frieden und Vollkommenheit. Inwieweit die Aussagen zutreffen, ist immer wieder eine spannende Frage. Letztlich möchte das Tarot die Selbstreflexion anregen, den Lebensmut und die eigene innere Weisheit (Intuition) stärken.

Lebe als weise Frau oder weiser Mann. Verlaufe dich nicht in den Verwirrungen der Welt. Wunsch (Visionen/Selbsttäuschung) und Wirklichkeit sind zwei paar Schuhe. Verstricke dich nicht in den Verlockungen des äußeren Glücks. Verzweifel nicht bei äußerem Leid. Diese Dinge sind letztlich bedeutungslos. Langfristig wichtig ist nur das innere Glück.

Schau in Dich selbst hinein und frage Dich was wirklich wichtig ist, was zählt. Treffe weise Entscheidungen - nach dem Prinzip: "Was macht dich glücklich?"

Im äußeren Leben wechseln sich Leid und Freude ewig ab. Eine weiser Mensch wächst an allen äußeren Dingen beständig. Das Gold im Leben findet der Mensch in seinem inneren Glück und Frieden. Das gelingt ihm, weil er fest in seiner Wahrheit und von innerer Freude und Schönheit verankert ist. Lebe Frieden, Respekt, Wertschätzung, Demut und Mitgefühl. Wer aus der inneren Ruhe und aus dem eigenen Glück heraus seine Fülle schöpft und weitergibt, verbraucht sich selbst nicht beim Geben. Er kann ewig geben und wächst dabei - immer ein Stückchen weiter in seinem Glück und in seiner Kraft. Teile das Glück. Die Fülle ist dein Ursprung Gehe konsequent den Weg des inneren Glücks und der umfassenden Liebe. Praktiziere jeden Tag eine Meditation in der Stille, verschenke ein Lächeln und dein Leben wird gesegnet sein.

Die Große Arkana

Auch genannt die Hofkarten - diese zweiundzwanzig Grundkarten beinhalten die wichtigsten Grundsätze, Vorbilder und Entwicklungsschritte, die nötig sind - um zu einem Leben im Licht (Heilung), Ganzwerdung (Vollkommenheit im Sein spüren) und kosmisches Bewusstsein zu finden:

  • Der Narr - Karte 0.
  • Der Magier - Karte 1.
  • Die Hohepriesterin - Karte 2.
  • Die Herrscherin - Karte 3.
  • Der Herscher - Karte 4.
  • Der Hierophant - Karte 5.
  • Die Liebenden - Karte 6.
  • Der Wagen (Triumphwagen) - Karte 7.
  • Die Kraft - Karte 8.
  • Der Eremit- Karte 9.
  • Rad des Schicksals - Karte 10.
  • Der Gehängte - Karte 11.
  • Die Gerechtigkeit - Karte 12.
  • Der Tod - Karte 13.
  • Die Mäßigkeit - Karte 14.
  • Der Teufel - Karte 15.
  • Der Turm - Karte 16.
  • Der Stern - Karte 17.
  • Der Mond - Karte 18.
  • Die Sonne - Karte 19.
  • Das Gericht - Karte 20.
  • Die Welt - Karte 21.

Die Kleine Arkana

Besitzen je 14 Karten. Die Stäbe stehen für Kraft, die Kelche für inneres Gespür, die Schwerter für Ego-Opferung und die Münzen für inneres Glück:

  • Die Stäbe - Luft (Kraft/Wille/Optimismus)
  • Die Schwerter - Feuer (Ego-Opferung - dadurch Gelassenheit/Entspannung/Selbst-Disziplin/Meister/in)
  • Die Kelche - Wasser (Quelle/Intuition/Lebenslust/Weisheit/Heilung)
  • Die Münzen - Erde (Erdung/Fülle/Erfolg/Freude/inneres Glück/Quelle/ Erleuchtung)

Magie

Die höchste Kunst der Magie ist es, aus den fünf Elementen Wasser, Erde, Feuer, Luft und Raum (Äther) den Stein der Weisen zu zaubern.
Mit dem Stein der Weisen kann man Eisen (eine verspannte Seele) zu Gold (einer erleuchteten Seele) machen. Nach dem richtigen Rezept zur Herstellung von Gold haben im Mittelalter viele Menschen gesucht. Sie sind alle gescheitert, weil sie nicht begriffen haben, dass es sich bei der Lehre von den fünf Elementen - nur um einen einzigen Schatz dreht und dieser Schatz ist in uns selbst verborgen. Es ist der Weg nach Innen.

Mit Gold ist der Bewusstseinszustand des inneren Glücks gemeint.

Das innere Glück (Paradies) erreicht man, wenn man konsequent die fünf Eigenschaften - Weisheit (Wasser/inneres Gespür/Intuition) - Freude (Erde) - Selbstdisziplin (Feuer) - Ego-Opferung (Luft/Wind/Schicksal und Chaos) - und umfassende Liebe (das "Kosmisches Bewusstsein") trainiert.

Ein Beispiel: Der Magier hat auf seinem Tisch einen Kelch (Wasser) stehen, eine Münze (Erde), einen Stab (Kraft) und ein Schwert (Ego-Opferung) liegen darauf. Das fünfte Element wird durch die Ausgestaltung des Raumes mit Blumen, zum Beispiel roten Rosen (Liebe) und weißen Lilien (Reinheit, inneres Glück) angedeutet.

Der Magier streckt seinen Zauberstab in die Höhe himmelwärts. Er hat einen klaren Siegerwillen und ist ein Meister der 5 Elemente. Er wird sein inneres Glück erwecken. Er wird das Paradies (die innere Einstellung/Optimismus) erschaffen. Er opfert sein Ego, indem er es mit der linken Hand an die Erde abgibt. Er denkt an einen Zauberspruch (Mantra) - seine positiven Gedanken. Er verwandelt sich in einen weisen Menschen (Meister/in), in einen Herrscher (goldenen Buddha/Dienen/König der Münzen), einen heiteren Heiligen (drei Kelche).

Über seinem Kopf befindet sich als Heiligenschein eine liegende Acht - wie im Himmel und das Unendlichkeitszeichen steht für die Erleuchtung und das ewige Leben (Licht/Sein).

Die Körperhaltung des Magiers ist senkrecht - das steht für Aufrichtigkeit (Ehrlichkeit auch zu sich selbst) und Gradlinigkeit (Treue) im Leben, er opfert sein Ego (Egoismus/Gier) und wendet dadurch seine eigene innere Not. Dieser Prozess ist wichtig und “notwendig”. Die Ego-Opferung (Bedürfnisse/Begierden) und das bewusste Annehmen des Leides im Leben, ist notwendig (wenden/verändern), damit der Mensch wachsen kann und zum inneren Frieden finden kann.

So wirst Du zum Meister deines Lebens.

Du siegst durch den Weg der fünf Elemente.
Lebe im Hier und jetzt, es ist jeweils der richtige Moment und lebe im richten Maß. Die fünf Eigenschaften Frieden, Weisheit, Liebe, Freude und Selbstdisziplin.
Opfer dein Ego selbst-tätig. Erkenne Dich selbst - im und durch Leid - gehe den Weg ins Licht. Es sind deine Entscheidungen, deine Handlungen (Ursachen) die wirken und man trägt somit auch die Selbst-Verantwortung. Nimm deine Lebens-Situation an, so wie sie ist. Lass deine falschen Wünsche (Täuschungen/Bewertungen) los.


Konzentriere dich auf deinen spirituellen Weg (Liebe, Freude, Mitgefühl, Dankbarkeit, Demut, Glück, Erleuchtung). Sei ein Licht - lebe im Licht. Lebe gesund und glücklich. Habe etwas Spaß. Liebe alle. Sei freundlich und friedlich. Teile. Tue Gutes. Bitten anstatt Verlangen, sage Bitte und Dankeschön. Vorwärts mit Weisheit und Selbst-Disziplin. Gutes Gelingen - viel Erfolg.

Funktionsweise

Das Legen beginnt mit dem Mischen, bei dem die eigene Energie in das Kartenset fließt. Entsprechend konzentriert der Mischer sich auf die gewünschte Frage. Danach werden die Karten intuitiv gezogen oder der Reihe nach in einer bestimmten Form ausgelegt. Dabei geht man davon aus, dass jede gezogene Karte auf dem Resonanzweg die Antwort zur Frage bzw. definierter Position angibt.

Jede Karte hat einen speziellen Sinngehalt, der dann die Deutung zu der Position in dem Lege-Schema ergibt. Klassisch wird z.B. die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft gelegt, um einen Überblick über die Situation zu gewinnen und aus den gewonnenen Erkenntnissen bessere Entscheidungen treffen zu können.

Es können grundsätzliche alle persönlichen Fragen gestellt werden. Häufig wird die Erfahrung gemacht, dass die Karten nicht wirklich etwas Neues verraten, die Inhalte aber meist eher unbewusst waren (der Blinde Fleck) oder noch nicht genau darüber nachgedacht wurde. Das Tarot gibt somit die Gelegenheit sich über seine eigenen Wünsche, Bedürnisse und Ziele klar zu werden und im Detail nachzusinnen. Sie spiegeln die Umstände und beeinflussen den Menschen sich bewusster mit einer Wahlmöglichkeit, einer Entscheidung auseinanderzusetzen.

Das Tarot ist ein nützliches Instrument bei schwierigen Entscheidungen oder wenn im Leben etwas ins Stocken geraten ist. Der Mensch muss jedoch immer selbst entscheiden, das nehmen die Karten niemandem ab.
Professionelle Kartenleger können intuitiv Schwerpunkte und Komponenten erspüren und ansprechen - sie bringen meist hellsichtige oder hellfühlige Fähigkeiten ein. Sie channeln die erbetene Antwort nach dem Filter der gestellten Frage, oder man betrachtet einfach eine Situation. Insofern gehört Tarot-Karten-legen bereits in den Bereich 'Magie'.

Tarot ist also auch ein Instrument (assoziativ) zur Selbsterkenntnis (Projektion), in dem die Karten mit der inneren Welt des Spielers korrespondieren und Gefühle und Gedanken oder Gedanken und Gefühle auslösen (non-verbale visuelle Kommunikation des Unbewussten oder Vorbewusstseins) sie spiegeln also die Intrapsychischen Zustände im Jetzt (immer aktuell) wieder! Die Tarot-Bilder werden quasi als ein visuelles Gleichnis zur eigenen Lebenssituation erlebt.

Alle Bedürfnisse, Erfahrungen, Werte, Erwartungen und Emotionen spiegeln sich hier wieder! Es besteht also eine Parallelität zwischen dem, was in einer Karten-Legung des Fragenden und/oder Suchenden dargestellt wird und seinen aktuellen Lebens-Ereignissen. Deswegen ist es auch in der Psycho-Therapie sehr beliebt.

Die Tarot-Legung ist somit ein projektives bzw. assoziatives Verfahren (Synchronizität nach C. G. Jung) - einen Spiegel innerer und äußerer Prozesse!

Intrapsychische Konflikte erlebt jeder und sie treten dann auf, wenn wir uns in einer Entscheidungssituation bezüglich der möglichen Handlungsalternativen in unvereinbare, einander entgegen gerichtete Handlungstendenzen oder Antriebe (Motivationen) befinden (Konfliktsituationen). Dieses Erleben führt häufig zu emotionalen Spannungen.

Entscheidungen und ihre Alternativen (Annäherungen) sind meistens positiv besetzt, lassen sich jedoch nicht gleichzeitig realisieren; die Entscheidung(en), nach dem die Spieler suchen ist eine Spiel-Motivation.

Eine Entscheidung beinhaltet immer auch einen Verzicht, denn sie lassen sich nicht gleichzeitig realisieren, auf die ein oder andere muss verzichtet werden, möglicherweise trifft er durch das Spielen eine bessere, bewusstere Alternative und Wahl.

Ansonsten gibt es Ambivalenzen, wenn Vermeidungskonflikte auftreten, die zu einer schlechten Entscheidung, bzw. zu einem negativen Ergebnis führen könnten. Dies würde dann im schlechtesten Falle in einer Handlungsunfähigkeit enden oder in Ratlosigkeit und Resignation, die sich keiner wünscht! (frei nach Kurt Lewin)

Tarot spielen ist also auch eine Entscheidungshilfe im und für den Alltag.

Mehr darüber hier (in englisch).

Tarot-Formen und Ergänzungen

  • Das bekannteste und immer noch populärste Kartenset ist das Rider-Waite-Tarot. Die Zeichnungen sind stilistisch anders als beim Crowley-Set, die Bezeichnungen sind weitgehends gleich.
  • Etwas weniger gebräuchlich ist das Crowley-Set, meist wegen der Verbindung von Aleister Crowley mit dem Okkultismus. Die Bilder wurden von Lady Frieda Harris geschaffen. Sie verlieh ihnen mit reichhaltigen Symbolik-Details ihre starke energetische Ausstrahlungskraft. Crowley musste ihr versprechen, in der 5 Jahre währenden Schaffensperiode keine schwarze Magie auszuüben.
  • Bekannte Tarot-Meister, die den Karten moderne Bedeutung verliehen haben, sind
    • Hajo Banzhaf (für beide Kartensets) und
    • Gerd Bodhi Ziegler mit seiner Trilogie "Spiegel Deiner Seele", "Spiegel Deiner Beziehungen" und "Spiegel Deiner Bestimmung" für das Crowley-Tarot. Ihm wird nachgesagt, das Crowley-Tarot aus dem Dunklen, Okkulten geholt zu haben mit seinen Deutungen. Er unterteilte seine Deutungen auf die Kernaussage der Karte, die Situation, die Schatten und die Chancen und bot eine entsprechende Frage, Anregungen und Affirmation an.
  • Beliebt war in Osho-Kreisen auch das Osho Neo-Tarot. Die 60 Karten haben eigene, nicht-traditionelle Bedeutungen; in der Deutung enthalten sie eine Anweisung mit einer erläuternden, mehr oder weniger abgewandelten Zen-Geschichte (aus einem von Oshos Büchern) und ein "Fazit" zum Reflektieren.
  • Daneben gibt es zahlreiche andere Formen wie z.B. Engel-Tarot und Zigeuner-Tarot.
  • Manche nennen Tarot auch Tarot-Sport und nennen es heillos überschätzte Hippiekacke. - Quelle http://www.terz.org/texte/texte_0912/honker.html)

Tarot-Tageskarte

Die Tarot-Tageskarte kann dir verraten, was der heutige Tag für dich bereit hält und wie du deine Zeit am besten nutzen kannst. Das Abwägen und Austarieren verschiedener Perspektiven macht das Spiel überdies hinaus spannend. Wo auch immer der Standpunkt des Spielers ist, er wird förmlich "gezwungen" sich mit Alternativen auseinander zusetzen. Tarot-Spielen ( im positiven Sinne gemeint) kann süchtig machen.

Auf den folgenden Seiten kannst du eine persönliche Tarot-Tageskarte ziehen:

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