Krisenvorsorge

Aus Secret Wiki

Home > Aktuelles - Welt im Wandel > Krisenvorsorge
Wechseln zu: Navigation, Suche

Diese Seite gibt Auskunft über das richtige Verhalten in Krisensituationen, wie z.B. einem atomaren Notfall oder Stromausfall in Folge eines Sonnensturms.

Ziel dieser Seite ist es keinesfalls Panik zu schüren oder Angst zu verbreiten. Der Artikel ist vielmehr ein Sammelbecken von sachlichen Infos zur Krisenvorsorge. Ein Krisenfall steht oft außerhalb unseres Einflussbereiches und kann uns recht plötzlich treffen. Wer für solche Notfälle vorgesorgt hat, kann sich (halbwegs) sicher wägen und gedanklich daran arbeiten, dass Krisensituationen erst gar nicht eintreten :)

Ein toller Webshop zum Thema Krisenvorsorge ist Spannbauer-Krisenvorsorge.com.
Dort habe ich (Stefan) schon selbst einige Dinge bestellt.

Inhaltsverzeichnis

Verhalten in einem atomaren Notfall

Hier einige Facts rund um das richtige Verhalten während eines atomaren Notfalls:

  • Hautkontakt mit der Luft ist so weit wie möglich zu vermeiden.
  • Es wird deshalb empfohlen in den Häusern bleiben, Fenster zu schließen und evtl. vorhandene Klimaanlagen abzustellen. Weiterhin sollte man versuchen, die Häuser so gut wie möglich gegen einströmende Luft abzudichten.
  • Im Freien solle man eine Maske tragen, die Mund und Nase bedeckt. Vor der Rückkehr ins Haus sollte man sein Kleider ablegen und dann sofort duschen.

Messung der Radioaktivität

In Deutschland besteht ein ausgefeiltes System zur Messung der Radioaktivität. Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) verfügt über ein Messnetz von 1800 Stationen. Die Stationen sind über ganz Deutschland verteilt sind. Unter folgendem Link können die Messwerte der einzelnen Messsonden online abgerufen werden: www.bfs.de/de/ion/imis/aktuell

Unter folgendem Link finden sich Radioaktivitäts-Messungen für München: www.umweltinstitut.org/messungen_aktuell

Alternativ kann man selbst Radioaktivitätsmessungen mit einem Geigerzähler vornehmen. Diese gibt es z.B. beim Elektronik-Versender Conrad zu erwerben: www.conrad.de (siehe auch Box rechts)

Einnahme von Jodtabletten

Die Schilddrüse ist unser Jodspeicher. Im Falle eines Atomunfalls wird radioaktives Jod (Jod-131) freigesetzt, das in unsere Schilddrüse gelangen kann. Unser Körper nimmt das Jod über die Luft, über Nahrung und Getränke oder über die Haut auf. Das verseuchte Jod wird in der Schilddrüse langfristig gespeichert und kann dort zu Organschäden führen.

Um dies zu verhindern kann man im Vorfeld hochdosierte Jodtabletten zu sich nehmen. Durch die hohe Dosierung wird die Schilddrüse mit Jod gesättigt und kann kein weiteres Jod mehr aufnehmen. Somit wird auch bei einem Atomunfall die Aufnahme von radioaktivem Jod aus der Umgebung verhindert.

Aber Vorsicht:
Die Einnahme von Jod-Tabletten ist nur im Falle einer tatsächlich bevorstehenden Belastung mit radioaktivem Jod-131 zu empfehlen. Solange man nicht direkt einer radioaktiven Wolke ausgesetzt ist und solange die Behörden nicht zur Jodeinnahme auffordern, sollte man keine hoch dosierten Jodtabletten zu sich nehmen! Bei Erwachsenen über 45 Jahren kann zu viel Jod sonst das Risiko für Schilddrüsenerkrankungen steigern. Außerdem schützen Jodtabletten nicht vor allen anderen radioaktiven Stoffen wie Plutonium, Cäsium oder Strontium.

Um die Aufnahme radioaktiven Jods zu blockieren reicht im Regelfall eine einmalige Einnahme von Kaliumiodid als Notfallmedikament [1]. Erwachsene über 45 Jahren sollten keine hochdosierten Jodtabletten einnehmen, da diese das Risiko für Schilddrüsenerkrankungen erhöhen. Auch wer überempfindlich auf Jod reagiert oder eine Schilddrüsenüberfunktion hat, sollte auf die vorbeugende Jodeinnahme verzichten.

Siehe auch

Weblinks zur Krisenvorsorge

Einzelnachweise

  1. ↑ http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,750794,00.html
 

 
Namensräume
Varianten
Aktionen
Kontakt & Web 2.0


 

Energieausgleich



Facebook & Twitter


 
 


 

Partnerseiten

Affirmation
 
Phantasiereisen