Fleisch

Aus Secret Wiki

Home > Ernährung > Fleisch
Wechseln zu: Navigation, Suche

Der riesige Fleisch-Konsum der Menschen ist eines der größten Klima-Probleme der Erde.

Inhaltsverzeichnis

Gründe gegen (überhöhten) Fleisch-Konsum (in Kürze)

  • Um ein Kilogramm Fleisch zu produzieren werden fünf Kilogramm Getreide benötigt -> bereits 40 Prozent der weltweiten Getreideernte werden von "Nutztieren" verschlungen -> gleichzeitig leiden eine Milliarde Menschen weltweit an Hunger - und das, obwohl weltweit genug pflanzliche Lebensmittel produziert werden können, um weit mehr als 10 Milliarden Menschen zu ernähren!
  • Laut Welternährungsorganisation verursacht die Tierhaltung 50 Prozent mehr Treibhausgase als alle PKW, LKW, Züge, Schiffe und Flugzeuge zusammen - neuere Schätzungen kommen sogar zu noch dramatischeren Ergebnissen.
  • Die Fleischproduktion verschlingt besonders viel (kostbares) Wasser.
  • Für Weideflächen und den Anbau von Tierfutter werden Unmengen von (Regen)Wäldern abgeholzt.
  • bei der Produktion von einem Kilogramm Fleisch entstehen circa sechs Kilogramm Gülle -> Überdüngung der Böden und Verunreinigung von Grund- und Trinkwasser
  • Durch erhöhten Konsum von tierischen Proteinen und Fetten steigt das Risiko für Herz- und Gefäßkrankheiten, Krebs, Fettleibigkeit und Diabetes.

Hauptquelle: www.albert-schweitzer-stiftung.de

Gründe gegen (überhöhten) Fleisch-Konsum (ausführlicher)

Enormer Wasser-Bedarf

Die Fleischproduktion verschlingt besonders viel (kostbares) Wasser. Es wird vorausgesagt, dass bereits im Jahr 2017 70% der Weltbevölkerung Probleme mit dem Zugang zu ausreichend Süßwasser haben werden, und trotzdem verbrauchen wir große Mengen davon für die Fleischproduktion – insbesondere in ärmeren Ländern, die Futter produzieren.

Riesiger Getreide-Bedarf

Durchschnittlich werden 5 kg Getreide benötigt, um 1 kg Fleisch zu produzieren. Bereits 40 % der weltweiten Getreideernte werden von Â»Nutztieren« verschlungen, und wenn die Prognosen der Welternährungsorganisationen zutreffen, wird sich die Nachfrage nach Fleisch bis zum Jahr 2050 verdoppeln. Bereits jetzt (2010) leiden eine Milliarde Menschen weltweit an Hunger. Und das, obwohl weltweit genug pflanzliche Lebensmittel produziert werden können, um weit mehr als 10 Milliarden Menschen zu ernähren.

Um eine Kilokalorie Nahrung aus tierischen Lebensmitteln zu erzeugen, werden durchschnittlich sieben pflanzliche Kilokalorien benötigt [1].

Abholzung von Regenwäldern

bringmirbio  der Online-Lieferservice für Bioprodukte Für die Fleisch-Produktion werden Unmengen von Regenwäldern abgeholzt. Die Flächen werden vor allem für den Anbau von Soja als Mastfutter für europäische Rinder und Schweine genutzt. Der Regenwald wird außerdem abgeholzt um mehr Weideflächen für südamerikanische Rinder zu schaffen.

Treibhausgas-Emissionen

Laut Welternährungsorganisation verursacht die Tierhaltung 50% mehr Treibhausgase als alle PKW, LKW, Züge, Schiffe und Flugzeuge zusammen. Neuere Schätzungen kommen sogar zu noch dramatischeren Ergebnissen.

Gesundheitliche Risiken

Während man noch vor einigen Jahren glaubte, dass Fleisch wichtiger Bestandteil der Ernährung sei, weiß man heute:
Das Gegenteil ist der Fall! Fleisch ist ein Genussmittel und für den Großteil der heutigen Zivilisationskrankheiten wie Krebs, für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes, Gicht, Osteoporose usw. mitverantwortlich!
Durch erhöhten Konsum von tierischen Proteine und Fetten wachsen auch die Risiken an Fettleibigkeit zu leiden, weiter an.

Gülle-Problem

Bei der Produktion jedes Kilogramms Fleisch entstehen ca. 6 kg Gülle. In Regionen mit intensiver Massentierhaltung sind die Folgen eine Versäuerung und Überdüngung der Böden sowie die Verunreinigung von Grund- und Trinkwasser. Weitere Folgen sind – je nach Lage – die Verödung von Grünland und Waldsterben. Auch die Fauna wird durch die Überdüngung geschädigt (insbesondere große Insekten), was negative Auswirkungen auf gesamte Ökosysteme hat.

Phosphat-Problematik

Phosphat ist ein essentieller Nährstoff für Pflanzen. Dadurch, dass Futter häufig aus dem Ausland importiert wird, importieren wir große Mengen dieses Minerals, das Tiere über ihre Exkremente wieder ausscheiden, wodurch hier eine schädliche Über- und im Ausland eine Unterversorgung entsteht, die voraussichtlich noch in diesem Jahrhundert zu gravierenden Problemen führen wird.

Hauptquelle: www.albert-schweitzer-stiftung.de

Weisheiten

As long as humans think
that animals don't feel,
animals have to feel
that humans don't think!
(Unbekannt)

Weblinks

Siehe auch

Einzelnachweise

  1. ↑ http://www.newstroll.de/archiv/?id=51243&oid=12133&jahr=2012&nid=184243
 

 
Namensräume
Varianten
Aktionen
Kontakt & Web 2.0


 

Energieausgleich



Facebook & Twitter


 
 


 

Partnerseiten

Affirmation
 
silent subliminals